Mir passt nichts mehr!!!

Wochenlang habe ich gewartet, dass das Wetter endlich kalt genug wird, damit ich meine riesigen, übergroßen Kuschelpullis anziehen kann. Hab 4 Stück von VGUN und ich liebe diese Pullis einfach. Aber bei Minimum 26°C Außentemperatur + Babyheizung im Bauch, war es einfach nicht drin.
So. Jetzt sind unter 20°C. Ich habe meine Pullis rausgeholt… Die sind alle in XL, damit sie schön lang sind und ich drin verschwinde. Nun ja. Ich verschwinde nicht drin. Der Bauch ist mittlerweile so groß, dass der Pulli vorne soweit absteht, dass ich einfach nur rund aussehe und nicht schwanger. Das macht mich ganz schön traurig.

Mit Klamotten ist das seit Anfang der Schwangerschaft so eine Sache…. Ich habe mir 2 Umstandsjeans bei H&M gegönnt. Dafür, dass die nur begrenzt tragbar sind, schon recht teuer…
Und die erste von denen, die ich seit dem 5. Monat erst trage, wird langsam an den Nähten und im Schritt etwas durchsichtig. Und die habe ich nicht oft und nicht lange an. Nur wenn ich mal das Haus verlasse und anständig aussehen sollte. Kommt nicht so oft vor momentan. Die meiste Zeit verbringe ich in Jogginghose auf dem Sofa.
Ärgerlich. Aber in einem Monat, brauche ich sie wahrscheinlich eh nicht mehr.
Dann habe ich mir ein paar Schwangerschaftsoberteile geholt. Ich dachte immer „Ach. Lange Tops und meine Bandshirts (ich habe eine Bandshirt-Leidenschaft und gefühlte 3000) werden schon gehen. Sind ja alle was größer.“
…. Falsch gedacht. Die Shirts stehen unten ab und der Bauch guckt raus. Nun ja.
Deshalb habe ich dann doch zu „Umstandsmode“ gegriffen.
Allerdings habe ich da nur kurze Sachen gekauft. Die letzten Wochen war ja Sommer. In der Hoffnung, meine Lieblingspullis dann tragen zu können, wenn was größeres her muss.
Der Schnitt „normaler“ Kleidung geht auf nem 9 Monatsbauch wirklich garnicht. Man sieht aus wie eine Kugel auf Beinen.
Die echte Umstandsmode ist ja wenigstens noch so geschnitten, dass sie unter der Brust etwas enger sitzt und nur am Bauch länger und breiter ist. Das braucht man auch wenn man nicht grauenvoll aussehen will.
Und zum Thema Jogginghose… Auch da musste ich mir eine neue besorgen. Schwangerschaftsjogginghosen wollte ich nicht. So ne Jogginghose möchte man ja gerne nochmal irgendwann anziehen. Also in die Abteilung für unschwangere Frauen. Alles Große mit in die Umkleide geschleppt…. Nein! Alles zu eng!
Ab in die Männerabteilung. Da habe ich mir dann eine in Größe L zugelegt. die passt gut unter und auf den Bauch und ist kuschelig groß genug. Müsste auch dem Freund passen, wenn ich sie nicht mehr zwingend brauche.

Zusätzlich hatte ich noch eine Umstandsleggins gekauft (bei bon prix bestellt). Nun ja. Ich dachte halt „ziehste dann wens kälter ist unter die übergroßen Pullis an“. Da sich das ja jetzt erledigt hat… ähm. ja.
Die hatte ich auch beim Geburtsvorbereitungskurs an und hin und wieder wenn ich nur kurz einkaufen oder zum Arzt musste. Da muss man ja nicht sonderlich zurecht gemacht sein.
Auch diese Leggings trage ich erst seit dem 6. Monat und auch nicht oft. Und die Nähte sind der Horror! Und nach 2 mal tragen ist die Hose so unfassbar ausgeleiert dass ich sie waschen muss. Also die kann ich definitiv nicht empfehlen :D.
Aber es hilft ja alles nichts. Irgendwas muss ich ja anziehen…
Ach. Fast vergessen. 2 Umstands Sommerkleider hatte ich mir noch geholt. Die habe ich an den heißen Tagen echt gerne getragen. Zwar mit Doc Martens (vegane natürlich 😉 ) drunter, weil ich keine Sommerschühchen trage, aber das war ganz aushaltbar. Und die Kleider fallen auch ohne Bauch an einem runter. Glaube die kann man also nochmal tragen. Ohne Schwangerschaft.
Jedenfalls ist es jetzt kalt draußen und ich habe nichts anzuziehen.
Momentan trage ich meine Umstandsjeans, ein schwarzes Shirt oder Top und drüber ein Karohemd oder eine Pullijacke mit Jeansweste. Mal sehen, wie lange das noch gut geht…. 😀
Wirklich warm ist das nicht.
Je nachdem wielange ich noch mit Kugel rumlaufe, können die Temperaturen ja noch einiges runter gehen.
Aber für die restlichen 6 Wochen möchte ich auch einfach keine Klamotten mehr kaufen… Mal sehen wie ich mir da helfe 😀
Kleidungstipps sind gerne gesehen!
LG
Deine Mi

Schwangerschaftsblues

Seit ein paar Tagen bin ich wirklich mies drauf. Ich mag mich selbst gerade nicht so richtig und gehe mir auf die Nerven… 
Heute beginnt die 34. Woche. Bis zur 40, ist es also nicht mehr weit. Ich habe Angst. Dass es früher los geht und ich keine Zeit mehr habe für die ganzen Vorbereitungen. Dann habe ich Angst vor der Geburt an sich. Und noch viel mehr Angst, vor der Zeit danach. Alles wird anders. 
Dem Baby gehts gut. Bei der Vorsorge ist immer alles wunderbar und sowohl Gynäkologe als auch Hebamme reden ständig von „traumhafter Verlauf“. Ja, mag sein. Aber ich kann mich momentan irgendwie nicht so richtig freuen, weil die Ängste überwiegen.
Zu dieser seelischen Belastung kommt dann noch die körperliche. Als allererstes, das offensichtliche, mein Gewicht bzw. der Körper, der immer weiter auseinander geht… Ich bin zwar absolut im Rahmen für die Schwangerschaft. Aber es setzt mir dennoch zu. Hatte dazu ja schon mal geschrieben (Klick). Bei der Vorsorge bei meiner Hebamme gestern, waren es 4kg mehr als vor 2 Wochen beim Arzt. Ich war ziemlich fertig deshalb. Klar. Wassereinlagerungen, ein wachsendes Baby, Kleidung und die Fremde Waage sind Faktoren die dazu führen. Aber schön ist das Gefühl trotzdem nicht.
Und dann sind da die Beschwerden…. Ich habe abends sobald ich liege Sodbrennen, das kaum auszuhalten ist. Noch dazu muss ich ständig zur Toilette. Auch nachts mittlerweile ständig. Das schränkt die Schlafqualität auch um einiges ein. Morgens früh wache ich immer mit tauben Fingern auf. Auch unschön. 
Das kleine Ding in meinem Bauch springt zudem oft fröhlich rum. Einerseits ist das schön. Andererseits… Teilweise nervt es. Manchmal wird richtig gezwickt oder mit Anlauf in die Rippen getreten. Sowas muss dann auch echt nicht sein…
Ich fühle mich momentan einfach müde. Sowohl psychisch als auch physisch. Theoretisch könnte ich den ganzen Tag im Bett bleiben. Aber dann fühle ich mich auch schlecht, weil ich eigentlich noch so viel erledigen muss… Macht mich dann wieder unruhig. 
Der Freund zieht am Wochenende bei mir ein. Ich hoffe, dass es dann etwas besser wird mit meiner Laune. Dass Ich den nur noch volljammere, stört mich selbst enorm.
Ich lege mich jetzt erstmal in die Badewanne. Mit Duftkerzen. Sowas mache ich sonst nie. Aber ich habe momentan ständig das Gefühl, dass ich runterkommen muss. Obwohl ich den ganzen Tag rumliege. Es schlaucht irgendwie alles.

So genug gejammert. Einen schönen Abend noch!
Ich hoffe, beim nächsten Mal wieder etwas fröhlicher zu klingen :D.
Küsschen, Mi 😘

Wo bleiben denn die Schwangerschaftsgelüste?!

Das Vorurteil was viele über Schwangere haben ist ja, dass Kombinationen merkwürdiger Lebensmittel essenziell für die Schwangerschaft seien.
Und man vor allem ständig Heißhunger auf irgendetwas hat.
Bei mir passiert davon…. Nichts.
Recht am Anfang der Schwangerschaft war auch eine der ersten Fragen, die der Freund mir gestellt hatte „Hast du eigentlich schon ein Glas Gurken mit Erdnussbutter gegessen?“
Nein.
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Ich warte jetzt seit 34 Wochen darauf, dass ich Heißhungerattacken bekomme. Bei mir passiert nämlich das Gegenteil. Ich habe auf nichts Lust. So gar nichts. Ich überlege oft stundenlang was ich essen könnte, bzw worauf ich Lust hätte und  esse dann letztendlich „irgendetwas“, damit ich was gegessen habe. Essen ist wichtig. Ich und Baby1 (das ist der aktuelle Arbeitstitel, einen Namen haben wir ja nicht …. ) brauchen schließlich Vitamine und Nährstoffe.
Mich macht das ganze etwas traurig. Ich möchte auch mal nachts meinen Freund losschicken können um mir Schokolade zu holen :D. Oder Gurken mit Himbeermarmelade essen. Einfach nur, weil sich das ja so gehört in der Schwangerschaft :D.
Aber… nix.
Und irgendwie können andere Schwangere immer erzählen auf was sie unglaublich Lust haben/hatten…
Nun ja. Wegen der Heißhungerattacken sollte ich mich wohl eher freuen. So schaufel ich zumindest keine unnötigen Kalorien in mich und das Baby, hat also auch was gutes. Aber man fühlt sich „weniger schwanger“ wenn man diese Klischees einer Schwangeren nicht erfüllt.
irgendwie passe ich in kein Klischee. Nie. Nichtmal jetzt erfülle ich Schwangerschaftsklischees.
Aber wo wir gerade bei Gelüsten sind, kann ich das Namensthema nochmal aufgreifen.
Bei den ersten Gesprächen zwischen dem Freund und mir sind wir bei den Namen angekommen, die sich von etwas essbarem ableiten.
Es gibt ja nicht wenige Promis die ihre Kinder nach Obstsorten und Co. benennen.
Also haben wir überlegt, was wir gerne essen.
Der Freund hat direkt „Tasty Bacon“ eingeworfen. Deshalb hat das Baby jetzt momentan den Namen „Tasty Bacon“, bis wir etwas besseres haben. Freunde und Verwandte haben den Namen immerhin schonmal vollends akzeptiert und ich ernte verwirrte Blicke, wenn ich von „Tasty Bacon in meinem Bauch“ erzähle… So als Veganer :D. Aber das ist schon okay so.
So… Da ich keine Gelüste habe, hat der Freund den Part der Schwangerschaft übernommen (wie auch ein paar andere Bereiche, dazu ein anderes Mal mehr…).
Da konnte ich mit dem gezielten Einsatz von Schokolade schon die Stimmung verbessern :D.
Ist mir aber ganz recht, wenn er das übernimmt. Dann sind wir wenigstens richtig schön zusammen schwanger :).
Im nächsten Beitrag wollte ich dir dann etwas von meinen „Schwangerschaftsbeschwerden“ berichten, wenn ihr Lust habt…
Bis dahin.
Küsschen, Mi :-*
(Das Rezept für den Kuchen aus dem Beitragsbild, findest du hier: Klick)

Das Kind braucht einen Namen!

Die Namensfindung. Schwieriger, als Ich dachte…
Jeder hat wohl schon immer ein paar Namen im Kopf, die er seinen Kindern geben würde. Ich natürlich auch.
Aber jetzt, wo es so konkret ist, gefällt mir davon keiner mehr. Die Namen fühlen sich alle falsch an, wenn Ich an das Baby denke.
Nach welchen Kriterien sollte man so einen Namen auswählen? Lieber außergewöhnlich oder normal? Ein Name oder zwei? Kurz oder lang? Mit tiefer Bedeutung oder einfach gutklingend?
Da wir nicht verheiratet sind, kommt bei uns noch die Auswahl des Nachnamens dazu. Da sind wir uns auch noch nicht einig. Und damit verbunden dann auch, ob der Vorname zum jeweiligen Nachnamen passt…
Seit fast 4 Monaten suchen wir nun einen passenden Namen. Eventuell auch zwei. Und wir haben bisher… Nichts.
Mir ist wichtig, dass der Name ohne große Missverständnisse ausgesprochen werden kann. Vorrangig im deutschsprachigen Raum. Aber auch in anderen Sprachen nicht total verhunzt werden kann.
Ich kenne das Problem selbst nämlich leider zu gut… Meine Eltern mussten mich ja unbedingt falsch schreiben. Ich werde Michele geschrieben. Die richtige, französische Schreibweise wäre Michèle. Oder die eingedeutschte mit 2 L. Ich muss ständig meinen Namen buchstabieren und werde schon seit meiner Kindheit ständig falsch ausgesprochen. Das möchte Ich meinem Kind gerne ersparen.
Wir haben noch knapp 6 Wochen Zeit. Bis dahin, sollten wir zumindest eine Auswahl haben… Man sagt ja, wenn man das Kind sieht, weiß man schon welcher Name passt. Aber ohne auch nur eine Vorauswahl zu haben geht diese Taktik auch nicht auf, fürchte Ich.
Dazu, dass man selbst keinen Namen leiden kann, kommt ja noch, dass Ich nicht alleine über den Namen entscheiden muss, sondern der Freund und Ich uns da ja auch noch abstimmen müssen. Das bietet auch noch Konfliktpotential.
Auch nervt die ständige Frage von Freunden und Verwandten. „Habt ihr schon einen Namen?“ … Nein haben wir nicht. Aber da das Kind gezwungenermaßen einen braucht, werden schon irgendwann einen haben. Geduld.

Ich habe mir jetzt ein Buch gekauft und hoffe, dass mich da irgendein Name direkt anspringt. Candy, Innocentia und Liebhild konnte Ich immerhin schon mal ausschließen…. :D.
Wünsch mir Glück, dass wir noch etwas passendes finden 😉
Ich nehme gerne Vorschläge entgegen. Auch würde mich interessieren ob es anderen vielleicht auch so schwer gefallen ist, einen Namen zu finden. Also Ich freue mich über einen Kommentar zum Thema :).
Küsschen, Mi 😘

Ich will nichts mit Bärchen!

Wenn du schonmal etwas für ein Baby kaufen musstest, kennst du wahrscheinlich das Problem…
Es gibt alles nur mit süßen kleinen Tierchen drauf.
Ich möchte nichts mit Bärchen. Oder Schäfchen. Oder sonst was.
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Klar. Es ist ein Baby. Und Babys müssen gesellschaftsmäßig niedlich sein…
Aber im Endeffekt ist es dem Baby doch total egal ob irgendwelche Tierchen auf den Klamotten sind!
Was aber noch viel schlimmer ist als die Tierchen auf den Klamotten… Sind die Tierchen auf sämtlicher Babyausstattung. Wickelauflagen, Decken und Co.
Diese Sachen liegen in meiner Wohnung. Also müssen die mir auch ansatzweise gefallen…
Ich bin jetzt an dem Punkt angelangt, dass ich meine Nähmaschine wieder hervorkrame. Es gibt eine schwarze Wickelauflage! Stoffe und Co. sind bestellt…
Wenn sie fertig ist, zeige ich sie!
Eine liebe Freundin hat zum Glück auch ihre Tochter eingespannt, mir einiges an Kleidung fürs Baby zu nähen. Bin ich sehr dankbar! 😀
Und vereinzelt bekommt man auch wirklich etwas in Geschäften, was ganz in Ordnung ist…
Ich habe allerdings auch schon mehrfach zu hören bekommen, dass das Kind garantiert depressiv wird, weil seine Eltern nur schwarz tragen. Deshalb braucht es bunte, fröhliche Kleidung und wir als Eltern sollen uns gefälligst auch mal langsam fröhlicher anziehen…. NEIN!
Nur weil wir Eltern werden, heißt das nicht, dass wir ätzend werden und unseren kompletten Stil über den Haufen werfen.
Und das Baby wächst ja in einer recht farbigen Welt auf. Auch unsere Wohnung ist eher bunt…  Also denke ich, dass man Depressionen aufgrund von Farb- oder Bärchenmangel schon mal ausschließen kann….
Falls du Interesse hast, zeig ich in den nächsten Beiträgen mal, was ich so Bärchenfreies gefunden habe, bzw. wie wir die Wohnung mit wenig Kitsch, aber trotzdem babyfreundlich gestaltet haben!
Alles Liebe
Mi

Geburtsvorbereitungskurs. Hilfe.

Ich hab nicht nur Angst vor Krankenhäusern. Ich habe auch Angst vor fremden Menschen.
Deshalb war der Entschluss einen Geburtsvorbereitungskurs zu machen, schon von Zweifeln begleitet.
Nach längerem hin und her überlegen haben der Freund und ich dann aber beschlossen, dass wir das zusammen machen. Aufgrund seiner Arbeitszeiten haben wir uns für einen Wochenendkurs entschieden.
Dann hat er etwas mehr Einblick. Und ich fühle mich nicht so alleine.
Dieses Wochenende war es dann so weit!
Zwei mal 6 Stunden Geburtsvorbereitung!
Nachdem wir uns Samstag viel zu früh aus dem Bett gequält haben, gabs Kaffee und Brezel ans Bett. Also von mir, für ihn :D. Dann hieß es noch ein bisschen Auto fahren, ein bisschen Bahn fahren und ein bisschen laufen.
Den Kurs haben wir in einer Hebammenpraxis gemacht. Die Hebamme war auf Anhieb ganz nett und auch die anderen Teilnehmer waren angenehm normal.
Im Grunde waren es 7 nervöse Paare, die alle ihr erstes Kind bekommen. Zufälligerweise auch alle ein Mädchen.
Natürlich gab es das obligatorische Kennenlernspiel. Es war schrecklich (Kennenlernspiele sind immer schrecklich), aber ganz ok. Ich habe doch festgestellt, dass andere genauso unsicher sind, wie wir.
Es war auch vom Alter her schon „unsere Generation“, also sind wir alterstechnisch schon mal nicht aufgefallen. Tätowierte gab es auch. Allerdings waren wir das Paar mit dem größten Größenunterschied. Aber das war es auch schon an Auffälligkeiten.
Der Samstag war recht zäh und theoretisch. Aber informativ.
Schön war, als die Hebamme an jedem Bauch jedem Papa gezeigt hat, wie er im Bauch mit dem Baby agieren kann.
Am Ende wurde noch einen Film gezeigt, in dem man sich schonungslos Geburten anschauen konnte. Naja. Ich habe die Autos im Parkhaus gegenüber gezählt, damit ich nicht losheule vor Angst :D. Ja. Man hat alles gesehen und gehört. (Es war natürlich nicht verpflichtend, mitzuschauen!)
Der Freund war allerdings nicht so begeistert von meinem „dieses Kind bleibt in diesem Bauch“, als wir dann auf dem Nachhauseweg noch etwas darüber gesprochen haben.
Gut. Also muss es wohl doch raus. Wird schon klappen.
Heute früh wurde ich dann recht unsanft von 3 Wadenkrämpfen geweckt. Zum ersten Mal in dieser Schwangerschaft. Brauche ich auch nicht nochmal. Zumal dieses leicht verkrampfte immernoch anhält. Hat mich dann heute bei Anreise und Co. etwas behindert, aber man gewöhnt sich an den Schmerz.
Im Kurs wurde es dann heute etwas praktischer. Atemübungen (kein Hecheln!), Entspannungsübungen und Geburtspositionen.
Es war schön. Und ungewohnt, so miteinander zu interagieren. Der Freund hat aber ganz wundervoll mitgemacht, war fürsorglich, liebevoll und hat mich wirklich überrascht. Er ist gut auf meine Wünsche eingegangen und hat mir auch toll gezeigt, dass er da ist und ich mich auf ihn verlassen kann.
Ich muss auch sagen, ich habe mich heute nochmal so richtig in ihn verliebt.
Auch weil er hin und wieder ein paar ultra dämliche Witze gemacht hat. Ich mag dämliche Witze.
Die Hebamme hat sich dann auch für jedes Paar Zeit genommen und besprochen, welche Geburtspositionen für einen infrage kommen  und diese dann mit uns geübt. Wir haben auch etwas gefunden, was für uns beide gut passt.
Das war nämlich eine echt große Herausforderung. Mit fast 40cm Größenunterschied, gab es nicht so viel, was für beide bequem ist.
Was es dann wirklich wird – wird im Kreißsaal entschieden.
Die Angst von gestern ist etwas gewichen. Vor allem aber, weil mir jetzt eher klar ist, dass ich nicht alleine bin und auf Unterstützung zählen kann.
Nach der Mittagspause gab es dann noch Informationen zum Stillen und fürs Wochenbett.
Alles in allem kann man sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat.
Ich habe zwar zeitweise ein paar mehr Ängste bekommen, aber vieles hat sich auch geklärt.
Die Hebamme hat wirklich in vielen Dingen mit meinen Vorstellungen und Wünschen übereingestimmt. Und uns auch immer ermutigt, während der Geburt auf unsere Wünsche zu bestehen.
Dem Freund hat sie glaube ich auch recht viele Ängste genommen, bzw. ihm ist jetzt vieles verständlicher geworden, was er einer Hebamme mehr glaubt, als seiner verrückten Freundin :D.
Aber der beste Aspekt an diesem Partnerkurs war wirklich, sich zusammen auf diese Situation einstellen zu können. Und gemeinsam dazuzulernen.
Jedenfalls bin ich jetzt total geschafft.
Ich habe auch das Gefühl, dass wir uns als Paar in den letzten 2 Tagen näher gekommen sind, bzw mehr und mehr zu Eltern geworden sind.
Ich gehe also glücklich, aber total fertig heute ins Bett.
Danke fürs Lesen
Deine Mi!

Und dann wurde ich wieder rund…

Du denkst jetzt sicher „Was soll die Überschrift? Ist doch klar, dass man zunimmt, wenn man schwanger ist…“. Aber für mich war das besonders schwer zu akzeptieren. Ist es auch immernoch.
Ich war mehr als mein halbes Leben recht stark übergewichtig. Es fing alles so in der zweiten Klasse an. Mit 18 Jahren hatte ich dann den Höchstwert von 102kg erreicht. Bei meinen kleinen 1,60m. Mit einem Foto aus dieser Phase verschone ich dich jetzt lieber. Ich war echt fett.
Allerdings fing ich dann zu dieser Zeit langsam mal mit dem Umdenken an. Ich setzte mich mehr und mehr mit Ernährung auseinander und seit ich etwa 21 bin, nehme ich kontinuierlich ab. Mal mehr, mal weniger.
Die letzten 2,5 Jahre halte ich jetzt so die 68-72kg. Mal mehr mal weniger.
Das ist natürlich bei meiner Größe immernoch zu viel, aber da ich bereits so viel geschafft habe und mich in meiner Ernährung wirklich nicht einschränke, sondern esse wozu ich Lust habe, kann man dann schon mal gut damit leben.
Und dann wurde ich schwanger.
Ich habe wirklich Angst mehr zuzunehmen. Ich kenne mich und die Reaktionen auf „die fette Mi“. Ich will das nicht nochmal erleben.
Es fällt mir sehr schwer hinzunehmen, dass die Waage hoch geht.
Ich bin jetzt in der 32. Schwangerschaftswoche und habe seit Beginn der Schwangerschaft 8kg zugenommen. Das ist im Gegensatz zu vielen anderen nicht viel, aber bei jedem Vorsorgetermin geht es mir vorher schlecht, beim Gedanken dran, auf die Waage zu müssen.
Und wenn man von dieser Angst erzählt, wird hauptsächlich mit Unverständnis reagiert…. „Du bist schwanger, was erwartest du denn?!“.
Ja. Ich weiß, dass ich schwanger bin. Und ich weiß, dass nicht nur mein Baby etwas wiegt, sondern auch Plazenta, Fruchtwasser und co.
Es fällt mir verdammt schwer, das zu akzeptieren. Und jedes Kilo mehr, zieht mich runter. Auch wenn ich daran denke, wofür das alles ist.
Und jetzt sind die letzten 2 Monate angebrochen. Die Zeit, in der das Baby und die Mutter in der Regel am meisten zunehmen. Und ich habe Angst. Vor jedem Termin, an dem ich gewogen werde. Große Angst nach der Schwangerschaft nicht wieder auf „mein“ Gewicht zu kommen. Angst, wieder auseinander zu gehen, wie damals…
Aber nicht, dass du jetzt denkst, ich esse zu wenig. So vernünftig bin ich zum Glück recht schnell geworden, anständig und genug zu essen, damit es meinem Baby gut geht!
Und ich bekomme auch Ärger mit meinem Liebsten, wenn ich nicht genug esse.
Wir werden sehen… Ich halte dich auf dem laufenden, wie sich mein Gewicht nach der Schwangerschaft verhält.
Zum Schluss noch ein aktuelles Foto von meinem Bauch.
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Deine Mi

Die Kliniksuche – für Krankenhausphobiker

Ich hasse Krankenhäuser. Abgrundtief. Und damit übertreibe ich nicht. Von mir wird grundsätzlich niemand im Krankenhaus besucht und die zwei Male die ich im Krankenhaus bleiben sollte wegen Kleinigkeiten. Ich bin abgehauen.
Aber wo entbindet man, wenn man schon Schweißausbrüche bekommt, wenn man nur in die Nähe eines Krankenhauses kommt?
Meine Lösung: Geburtshaus!
Wenn du nicht weißt was das ist…. Es ist eine Art Hebammenpraxis mit Räumen zum gebären. Ohne Ärzte. Ohne Krankenhausfeeling.
Also habe ich mich auf die Suche begeben.
Bei mir im Umkreis… Essen, Wuppertal, Düsseldorf. Alle abtelefoniert, als ich in der 18. Woche war. Alle für November ausgebucht.
Eine Hausgeburt ist auch nichts für mich
Mein Umfeld war von dieser Idee ohnehin nicht begeistert und ich solle mich nicht so anstellen. Doch. Schon.
Auch oft bekam ich ein „Wenns dann soweit ist, ist es dir eh egal“.
Nein. Ist es mir nicht. Wenn ich mich nicht wohl fühle, entwickle ich ungeahnte Kräfte :D.
Dann wieder von vorne…
Das Krankenhaus in meiner Stadt hat eigentlich einen recht guten Ruf. Allerdings habe ich so viele negative Assoziationen mit diesem Krankenhaus, dass ich da einfach kein Kind bekommen möchte.
Noch dazu kommt, dass ich eine Klinik möchte, die das Stillen unterstützt und keine Schnuller zulässt. Da bin ich dann auf die „Babyfreundlich“ Zertifizierung gestoßen. (Habe es mal verlinkt, falls du mehr wissen möchtest)
Kliniken mit dieser Zertifizierung unterstützen das Stillen und das Bonding nach der Geburt. Klang also ganz gut. In Düsseldorf habe ich auch so eine Klinik gefunden. Mir ging es nur noch drum, wie ich mich beim Anblick der Kreißsäle fühle…
Beim Infoabend der Klinik waren unglaublich viele Leute. Ich hatte schon Angst dass wir, so als Tätowierte „Asis“ etwas auffallen. Aber zum Glück waren so viele Menschen da, dass das glaube ich nicht weiter auffiel.
Die Ausführungen des Oberarztes und der Hebammenleitung haben mir gefallen. Die Klinik rutschte also in die engere Auswahl.
Danach sollte noch eine Kreißsaalführung stattfinden. Allerdings habe ich ja grundsätzlich Pech. Das Pech an diesem Abend war, dass alle Kreißsäle belegt waren und man nichts anschauen konnte. Nun ja.
Ich habe mir dann noch 2 weitere Kliniken (ohne die Zertifizierung) alleine angeschaut. Die Infoabende waren immer zu Uhrzeiten, wo mein Freund noch arbeitet… Alleine bei sowas fühlt man sich besonders blöd. Aber es ging dann eben nicht anders.
Es hat mir aber nichts gefallen und ich bin wieder zu unserer ersten Auswahl zurück.
In der oben genannten Düsseldorfer Klinik habe ich mich dann letzte Woche angemeldet und konnte mir noch die Räumlichkeiten anschauen…
Es könnte schöner sein. Aber auch weitaus schlimmer. Die Bäder sind ganz schön. Und es gibt keinen orangen Kreißsaal. Ich habe eine absolute „Orange-Sperre“. Sobald ich in orangen Räumen bin, werde ich wütend. Deshalb war das wichtig :D.
Das Anmeldegespräch mit der Hebamme war … eher so naja. Sie war ganz okay. Allerdings hat sie auf manche meiner Fragen und Wünsche doch recht schnippisch reagiert…
Ich habe einen sehr detaillierten Geburtsplan mitgebracht (auf den gehe ich nochmal genauer ein). Manche Punkte haben ihr so garnicht gefallen und ich durfte mir zum Punkt „keinen Standardmäßigen Zugang legen“ ein „Sie haben so viele Knöppe im Gesicht, da wird ihnen doch so ein Zugang nichts ausmachen“ anhören…. Das fand ich recht unverschämt. Auch auf meine Frage zu den Schmerzen und den Maßnahmen der Schmerzlinderung wurde auf meine Tattoos gedeutet und  ich bekam ein „Wenn Sie das geschafft haben, dann schaffen Sie auch so ne Geburt“.
Naja. Da die Klinik sonst sehr meinen Vorstellungen entspricht, habe ich dieses Verhalten einfach so hingenommen.
Ich habe ja ohnehin keine andere mehr in der engeren Auswahl gehabt :D.
Jetzt haben wir hier einen riesen Ordner mit Unterlagen und einen Geburtsplan den wir noch überarbeiten sollen… das sollte dann in den nächsten Wochen geschehen.
Und wenn die mich in der Klinik nicht machen lassen, was ich will, habe ich schon angekündigt mich kommentarlos ins Bad einzuschließen, bis das Baby da ist.
Ich hoffe dazu muss es nicht kommen.
Wenn die Geburt dann durch ist, erzähle ich auch noch, wie es denn dann wirklich gelaufen ist!
In diesem Sinne, Danke fürs Lesen.
Deine Mi

Vegan – Das ist doch ungesund!

Mittlerweile ist Vegan ja recht bekannt. Die Erklärungen was ich alles nicht essen möchte, haben zumindest in den letzten Jahren nachgelassen.
Aber um das nochmal kurz zusammenzufassen:
Ich esse weder Fleisch, Fisch, Eier noch Milchprodukte. Ja. Auch keinen Käse.
Seit fast 6 Jahren jetzt. Aus unterschiedlichen Gründen. Zum einen habe ich eine entzündliche Arthritis. Die ist durch die vegane Ernährung weitaus besser geworden. Und auf der anderen Seite auch aus Ethik- und Umweltgründen.
Dass die vegane Ernährung ungesund ist, hört man ja oft. Und viele die sich nicht mal ansatzweise vegan ernähren, werden direkt zum Ernährungsexperten, wenn das Gegenüber sich als Veganer outet. Plötzlich wird sich um Proteine und Co. gesorgt.
Nochmal schlimmer wird das ganze, wenn man schwanger ist. Dann hat plötzlich jeder einen noch besseren Rat. Ob Familie oder Freunde. Die erste Frage war von vielen „Ernährst du dich weiterhin Vegan?“. Gefolgt von „Das ist doch gefährlich fürs Kind!“.
Mein Gynäkologe ist ein echter Glücksgriff was das angeht. Er hat schon recht viele schwangere Veganerinnen betreut und somit alle Vorurteile ablegen können. Die Kinder und Mütter waren immer gesund.
Auch meine Hebamme hatte keinerlei Bedenken und ist gar nicht weiter drauf eingegangen.
Jetzt muss man aber auch sagen, dass man nicht einfach blind 9 Monate lang Pommes mit Ketchup und Nudeln mit Tomatensoße essen sollte. Vegane Ernährung in der Schwangerschaft kann durchaus schädlich für Mutter und Kind sein. Das möchte ich gar nicht bestreiten. Ausgewogene Ernährung ist wichtig. Immer. Nicht nur in der Schwangerschaft, aber grade dann besonders. Aber auch für „Nicht Veganer“ (man nennt sie auch Omnis; Omnivore = Allesfresser) sollte eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft wichtig sein. Es ist in meinen Augen sehr schade dass jemand der sich Vegan ernährt, mit viel Gemüse, Getreide und co. sich immer wieder vorwerfen lassen muss, seinem Kind zu schaden. Und im Gegensatz dazu bei Schwangeren Omnis nicht mal mit der Wimper gezuckt wird, wenn sich ausschließlich von Bratwurst, Schokolade und Gummibärchen ernährt wird. Aber so ist das eben heutzutage.
Jetzt muss ich aber auch zugeben, dass ich Hintergrundwissen habe. Seit 1,5 Jahren arbeite ich nämlich als selbstständige Ernährungsberaterin.


Bei Veganer Ernährung ist die Supplementierung von Vitamin B12 unumgänglich. Das kommt einfach in pflanzlichen Lebensmitteln nicht vor.
Vitamin B12 wird von Mikroorganismen produziert. Auch der eigene Darm produziert welches. Aber von da aus, kann der menschliche Körper das nicht verwerten. Also muss er es zuführen. Ich spritze es mir selbst, einmal im Monat. Man kann es natürlich auch über Tabletten aufnehmen, wenn man keine Aufnahmestörung hat. Die Variante mit den Spritzen ist mir persönlich lieber, da ich daran nicht so oft denken muss und auf der sicheren Seite bin. Kleiner Pieks. Subkutan in die Bauchfalte. Und schon habe ich wieder einen Monat Ruhe.
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Fast alle Artikel etc. die von Veganer Ernährung in der Schwangerschaft abraten, weisen immer wieder auf das B12 als Grund hin. Aber wie gesagt. jeder der sich verantwortungsvoll vegan ernährt, nimmt auch ohne Schwangerschaft B12 und ist somit auf der sicheren Seite.


Eventuell problematisch könnte noch der Eisenwert sein. Meiner ist regelmäßig an der unteren Grenze, aber noch nicht im Mangel. Ich esse eisenhaltig und trinke jeden Morgen so einen Saft zur Eisensupplementierung.
Wenn man auf Vitamin B12 und Eisen also ein Auge hat und sich sonst relativ ausgewogen ernährt, dann steht einer veganen Ernährung in der Schwangerschaft nichts im Wege. Wenn man sich lieber hauptsächlich von Fast Food ernährt und keinerlei Interesse hat gewisse Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen, dann würde ich ganz klar davon abraten. Dann wird es nämlich wirklich gefährlich.
Allerdings muss man sich ein dickes Fell zulegen, weil jeder mit einem guten Rat um die Ecke kommt. Jeder hat plötzlich „was gelesen“ und weiß, dass man dem Kind schadet… Da muss man einfach drüber weghören. Auch meine Tätigkeit als Ernährungsberaterin und mein damit verbundenes Vorwissen, hat niemanden beruhigt.
Ich habe mir dann einfach irgendwann angewöhnt mit den Augen zu rollen und das Thema zu wechseln.  Spart Zeit und Nerven.
Falls du Interesse an veganer Ernährung und Rezepten hast, habe ich hier nochmal meinen Kochblog verlinkt: KLICK
Wenn du Fragen hast, gerne in die Kommentare!
Danke fürs Lesen!
Deine Mi

Und noch so ein Mama Blog…

N’abend!
Ich weiß was du jetzt denkst. Die nächste Mutti, die nix besseres zu tun hat als einen Blog übers Mama sein bzw. Mama werden zu schreiben.
Nunja. Das ist teilweise sehr treffend.
Ich habe momentan wirklich nicht viel besseres zu tun. Und auch an Tagen an denen ich besseres zu tun habe… So einen Blog Artikel kann man auch sehr gut zwischendurch schreiben. Das Ganze ist nicht tagesfüllend.
Deshalb hier jetzt mein erster Beitrag, in dem ich mich mal kurz vorstelle und meine Motivation zu diesem Blog erkläre.
Also kurz zu mir. Ich bin Mi. Eigentlich Michele, aber so nennt mich niemand. Schon seit ich klein bin, war ich für alle einfach Mi.
Man kennt mich eventuell aus dem Internet. Seit etwa 2 Jahren veröffentliche ich auf meinem veganen Kochblog schon regelmäßig Rezepte. Diesen Blog hier habe ich schon vor einiger Zeit erstellt, aber bisher irgendwie keinen Anfang gefunden… Zwei Blogs gibt es jedenfalls deshalb, weil ich Leute die sich nur für Rezepte interessieren nicht mit Babykram nerven möchte und umgekehrt.
Ich bin mittlerweile fast 26 Jahre alt (am 16.10. um genau zu sein), seit 6 Jahren Hundemama und ernähre mich seit fast 6 Jahren vegan. Offiziell bin ich momentan Studentin für Lehramt Geschichte und Sozialwissenschaften im Urlaubssemester.
Beruflich habe ich schon einiges gemacht. Dazu schreibe ich mal einen Extrabeitrag… Das sprengt jetzt hier den Rahmen :D.
Mein nächstes berufliches Ziel ist allerdings erstmal… Hausfrau und Mutter! Und das gerne.
„Hausfrau“ bin ich schon seit einigen Wochen. In ziemlich genau 2 Monaten, wenn sich das Baby an den Zeitplan hält, dann auch Mutter!
Ich erfülle so ’ne ordentliche Handvoll Vorurteile. Tätowiert, Piercings, hab einen „großen bösen“ Hund, bin (mittlerweile nur noch leicht) übergewichtig, ziemlich direkt in meiner Art und dann lebe ich auch noch Vegan. Ich gehe gerne auf Konzerte, trage fast nur Schwarz und höre nicht wirklich kinderfreundliche Musik.
Also wie man sieht – absolut ungeeignet als Mutter.
Und genau das ist die Motivation hinter diesem Blog. Dich und andere daran teilhaben zu lassen, wie ich mich als „schlechte Mutter“ so mache.
Wie ich mit Vorurteilen umgehe und warum ich gewisse Entscheidungen treffe, auch wenn ich dafür ordentlich angefeindet werde.
Ich hoffe du hast Bock von mir zu lesen. Und wenn nicht – oben in der Ecke ist ein x.
Falls du mehr lesen möchtest, kannst du gerne auf Folgen klicken und wirst informiert, wenn ich mir wieder Blödsinn von der Seele schreibe.
Zum Schluss noch ein Bildchen von mir. Man sieht es mir vielleicht nicht an, aber auf diesem Bild bin ich bereits im 8. Monat.
Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit!
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