Nie wieder nach 10 ins Bett…

Zumindest vorerst. 
Das ist mir heute schlagartig bewusst geworden. Es wird solange ich Stille, keinen Abend geben, an dem ich Mal nicht zuhause sein kann. Ich muss einfach da sein. Damit das Baby Milch bekommt. Und schläft. 
Naja. Das ist dann jetzt eben so 😊. Im folgenden erzähle ich davon, wie sich das Schlafen allgemein – und einschlafen – mit dem Baby mittlerweile gestaltet.
Momentan gehen wir immer zwischen 9 und 10 ins Bett. Manche werden wohl sagen „was so spät?“. Aber warum soll ich mein Kind ins Bett legen, wenn es hellwach ist. Da ihr Papa ja immer erst so um 19 Uhr zuhause ist, hat er wenigstens auch noch ein bisschen Zeit mit ihr, in der sie wach ist. 
Papa macht Clara auch immer bettfertig. Windel aus, dann nochmal ins Bad zum Abhalten, neue Windel an. Schlafanzug an, Schlafsack drüber. In der Zeit mache ich mich auch bettfertig. Und dann legt sich Clara zu mir, wir bekommen beide noch einen Kuss, machen das Nachtlicht an und Clara bekommt ihre Milch. Sie entspannt dann und schläft irgendwann ein. Manchmal beim Trinken. Manchmal lässt sie los und guckt noch ein bisschen rum und schläft dann erst. Manchmal gucken wir noch ein Buch. Je nachdem wie viel Input sie am Tag hatte. Der Freund geht dann noch was an den Computer.
Natürlich ist das nicht jeden Abend so. Gestern zum Beispiel waren wir wieder um 10 im Bett. Clara war merklich müde, aber auf Schlafen hatte sie keine Lust. Dann hüpft der Papa mit ihr noch auf dem Gymnastikball.. Meistens schläft sie dann wenigstens. Auch das hat gestern nicht geklappt. Aber sie wurde immer müder und müder und beim Stillen nach dem hüpfen – letztendlich um halb 1 – ist sie dann eingeschlafen.
Wenn Clara schläft, bleibe ich noch etwas neben ihr liegen. Arbeite noch etwas am Handy, lese ein Buch oder scrolle durch Facebook. Was soll man auch sonst so machen. Wenn sie dann tief schläft, lege ich sie in ihr Bett neben mich. Wir haben an ihrem Babybett eine Seite abmontiert und es quasi mit unserem Bett verbunden.
Viele Eltern gehen raus aus dem Schlafzimmer, wenn das Baby eingeschlafen ist. Aber ich wüsste nicht wieso ich das machen sollte. Im Wohnzimmer passiert auch nichts tolles. So aus Sicht eines Babys ist es bestimmt auch echt nicht schön neben Mama einzuschlafen und dann aufzuwachen und festzustellen, Mama ist weg. Ich möchte auch gar nicht ausprobieren ob sie dann schreit oder wie sie reagiert. Ich bleibe einfach in Sichtweite. Meistens schläft sie ab da ja auch bis so 5 Uhr durch. Kann also nicht ganz so schlecht sein diese Taktik.
Manchmal wird Clara wach, weil ihr Papa zu laut ist. Der bekommt dafür dann auch Ärger und wird zum hüpfen verdonnert 😁.
Lola legt sich übrigens am Fußende des Bettes auf ihre Hello Kitty Decke, wenn ich mit dem Baby ins Bett gehe. Da bleibt sie dann erstmal, bis der Freund auch ins Bett kommt. Dann wartet sie noch kurz bis wir Licht ausmachen und geht dann auf ihren Platz ins Wohnzimmer. Das ist ja schon eine ganz schön süße Geste von Lola. Erstmal abwarten bis alle im Bett sind. Und wenn alles in Ordnung ist beruhigt schlafen gehen ❤️.

Das Baby ist übrigens magnetisch und hat recht viel Kraft. Es schläft rechts von mir in seinem Bett. Und wenn wir morgens aufwachen, klebt es an mir dran. Ich liege dann allerdings schon in der linken Hälfte des Bettes. Wo der Freund schläft. Der dann fast raus fällt. Also wir haben dann beide zusammen ein halbes Bett vom kleinen 1,40m Bett. Und das Baby hat die andere Hälfte und das anliegende Babybett prinzipiell für sich. Schiebt uns aber immer weiter 😁. Aber das ist gar nicht schlimm. ❤️
Wir schlafen dann erstmal bis 5. Dann kommt bei Clara doch der kleine Hunger und sie nimmt sich noch eine Milch. Schlafen dann aber beide schnell weiter. So bis 8. Dann steht ja auch ihr Papa auf. Für Clara gibt es wieder Milch und eine neue Windel und natürlich einen Gang zur Toilette. Dann schläft sie auch nochmal bis 10 oder 11 weiter. Okay. Manchmal auch bis 12.
Tagsüber schläft Clara dafür allerdings echt wenig. Vielleicht insgesamt 3 Stunden insgesamt. Und immer nur so eine halbe Stunde. Wenn sie tagsüber schläft, dann auf meiner Brust, meinem Schoß oder in der Trage. 
Ich bekomme immer wieder gesagt ich soll sie dann doch einfach in ihr Bett legen und anderes machen. Haushaltskram oder so. Aber da greift das gleiche wie nachts auch. Ich möchte nicht dass mein Baby aufwacht und Angst bekommt. Erstmal finde ich den Gedanken schrecklich , dass ich alleine in meinem Bett aufwache, obwohl ich auf Mamas Brust eingeschlafen bin. Da würde ich schreien. Und Vertrauen verlieren. So aus Babysicht. 
Meinen Haushalt mache ich übrigens tagsüber wenn Clara in der Trage ist. Oder sie sitzt in ihrer Wippe und guckt mir zu. Geht alles. Dafür brauche ich sie nicht alleine ins Schlafzimmer legen :). Und es kann auch ruhig Mal etwas liegen bleiben. Ein glückliches Baby ist doch wichtiger, als eine gewischte Küche. 
Wir warten jetzt noch bis der Papa ins Bett kommt. Eigentlich nur ich, Clara schläft schon zufrieden neben mir. Ich werde solange noch eins meiner zahlreichen Baby Ratgeber weiter lesen (ich liebe so Bücher 😁) und dann schlafen wir wohl. Bestimmt wieder vor 12. An einem Freitagabend. Man sind wir uncool 😊. 
Gute Nacht. Küsschen Mi & Clara 😘

Rückbildungskurs …

Oder auch „der erste Abend ohne Clara“
Um 18.30 kam der Papa von der Arbeit. Um 19.30 geht der Rückbildungskurs los. 7 Abende. Jeweils 1,5 Stunden. Ohne Baby. 
Seit Wochen hatte ich Angst vor dem Tag. Die erste Stunde musste ich leider ausfallen lassen, weil ich mit 40°C Fieber flach lag. Insgeheim war ich froh, mein Baby doch noch nicht alleine lassen zu müssen. 
Also ging es letzten Montag dann zum ersten Mal zur Rückbildungsgymnastik bei meiner Hebamme. Beckenbodentraining.
Ziel des Abends war es, alle Teile des Beckenbodens einzeln anzuspannen. Also Scheide, Damm, Bauch und Po. Ich wusste bisher nicht, dass man den Damm einzeln anspannen kann… :D. Also standen ca 20 Frauen im Kreis und haben sich aufs anspannen der Muskeln konzentriert. 
Die Hebamme erzählte dann von einem Fall wo bei einer ihrer Frauen die Gebärmutter raus gefallen ist. Apfelsinengroß. Ich hab erstmal Gänsehaut bekommen und habe innerlich aufgeschrien. Ist wohl auch nicht schlimm und kommt schon Mal vor. Lässt sich aber mit Beckenbodentraining verhindern bzw auch wieder beheben. 
Das hat uns alle genug geschockt um gewissenhaft mitzumachen… 🙂 .
Soviel zum Training. Da war ja noch was… Das Baby ist mit Papa alleine zuhause…. Ich hatte mein Handy den ganzen Kurs über im Blick. „Wenn was ist sag Bescheid, ich komm sofort!“. 5 Minuten vor Ende kam dann eine Nachricht mit „sie wird langsam unruhig“. Als dann Ende war bin ich im Turbogang zum Auto und auf direktem Weg nach Hause. Man habe ich dieses Baby vermisst. 
Zuhause wurde dann gleich wieder gestillt. Ich kann ja leider nicht Abpumpen. Alles versucht, aber es kommt einfach nichts raus. Also muss wirklich ich verfügbar sein, damit das Baby „gefüttert“ werden kann. 
Aber es ging alles ganz gut. Der Papa kümmert sich super um seine Prinzessin. Er trägt sie dann wenn sie unruhig wird und hofft auf dem Gymnastikball. Das ist sozusagen sein Stillen und bringt Clara zum Schlafen :). Mir ist auch wichtig, dass die beiden alleine gut klar kommen und sie auch bei ihm einschlafen und sich beruhigen kann. 
Heute Abend geht es wieder zum Kurs. Es steht wieder Beckenbodentraining an. Ich hoffe diesmal ohne Gruselgeschichten 😁. Ich halte euch Mal auf dem laufenden, was noch so gemacht wird, ob der Kurs sich lohnt usw. Rückbildungsgymnastik wird übrigens von der Krankenkasse übernommen. Also würde ich jedem empfehlen einen Kurs mit zu machen. Schaden wird es nicht 😉
Küsschen – Mi & Clara 

Wer wir sind…

Vielleicht ist es euch aufgefallen.. die Seite sieht anders aus!
Ich habe Kategorien eingeführt, damit man sich im ganzen Wirrwarr zurecht findet. Außerdem gibt es ein paar feste Seiten. Buchtipps, Linktipps und ein paar Infos zu mir. Vieles ist noch unsortiert und leer – das ändert sich aber im Laufe der Zeit. Wenn etwas neues fertig ist, gibt es auch einen Beitrag wie diesen hier.
Damit ihr das ganze nicht verpasst:
Wer wir sind…
Das ist der Link zur Seite, in der ich uns bzw mich vorstelle, damit jeder direkt nachlesen kann, mit wem er es hier zu tun hat ;). 
Wenn euch noch etwas interessiert über mich – immer fragen. Ich beantworte gerne alles was in meiner Macht steht :p

Au revoir liebes Haar

Jetzt wirds haarig (Hahahaarig um genau zu sein. Okay. Ich höre schon auf mit den schlechten Witzen)!
Es ist an der Zeit sich zu verabschieden…. Wochenlang habe ich gedacht ich bleibe vom gefürchteten „Haarausfall nach der Geburt“ verschont. Seit ein paar Tagen weiß ich, dass dem nicht so ist. 
Die ganze Schwangerschaft über war das schon das schlimmste für mich, was nach der Geburt passieren wird. „Dir fallen alle Haare aus“ – „ich hatte richtig lichte Stellen“ – „man steht vorm Spiegel, greift sich in die Haare und weint“ waren nur ein paar der Aussagen die ich dazu gehört habe. 
In der Schwangerschaft hatte ich tolle Haare. Das liegt daran, dass die obligatorischen 100 Haare die man am Tag verliert, nicht verloren werden solange man schwanger ist. Klar. Hin und wieder verliert man Mal ein paar. Aber in der Regel bleibt 9 Monate alles dran am Kopf. Und nach der Schwangerschaft fällt dieser Überschuss eben wieder aus. Und durch die Hormonveränderung kommen noch ein paar dazu.
Jetzt sind ja nun Mal schon 11,5 Wochen um, seit Claras Geburt. Vor einer Woche habe ich noch den Witz gemacht, dass es diesen Haarausfall nach der Geburt nicht gibt, sondern alle so viele Haare verlieren, weil die Babys sie alle raus ziehen. Clara hält sich nämlich liebend gerne an meinen fest und zieht dran. 
Und seit ein paar Tagen ist hier alles voll. Das Kind, die Möbel. Alles. Beim Bürsten habe ich danach gefühlt mehr Haare in der Bürste als auf dem Kopf…. 
Jetzt habe ich das Glück sehr dicke bzw viele Haare zu haben. Deshalb fällt der Verlust nicht sonderlich ins Gewicht. Aber es ist schon spürbar dünner, wenn ich einen Zopf mache.
Ich flechte mir jetzt neuerdings immer einen Zopf in der Hoffnung, dass dann weniger ausfallen.. zumindest kann ich es mir so besser einreden :D.
Vom Freund am Wickeltisch höre ich immer nur „Wie kommen denn Mamas Haare in deine Windel/Socken/Hose/Mütze/Body (beliebig erweiterbar)?“. 
Ob die Phase lange anhält? Ich hoffe nicht. Ich bin es Leid, immer das Baby von meinen Haaren zu befreien :p. Reicht ja schon, dass der Hund hier seit Jahren mit seinem Haarausfall einen Haarteppich kreiert. Da müssen nicht noch meine dazwischen liegen.
Traurige Grüße
Mipunzel 

Wir sind dann Mal auf der Toilette!

Jetzt geht es um Babykacke. Wer nichts zu Babykacke lesen möchte, sollte nicht weiterlesen… 😀


Aber Muttermilchstuhl ist ja halb so schlimm. Wirklich. Eine gelbliche flüssige Pampe die etwas süßlich riecht… Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt :D.
Also zurück zum Titel …
Wir sind dann Mal auf der Toilette!

Hä? Babys machen doch in Windeln. Oder? Ist Clara nicht erst 10 Wochen alt?
Klar machen Babys das. Aber nicht, weil sie es so wollen oder nicht anders können. Sondern eben weil man es ihnen „erlaubt“.
Gestern war der erste Tag, an dem Clara kein einziges großes Geschäft in ihrer Windel verrichtet hat. Ich freue mich sehr darüber.
Wir praktizieren „Teilzeit Windelfrei“. Der Name ist eigentlich total bescheuert und erklärt nicht wirklich das, was wir machen… Im englischen nennt sich das ganze Elimination Communication – Ausscheidungskommunikation.
Windeln trägt Clara trotzdem. Hauptsächlich Stoffwindeln (dazu schreibe ich noch einen Beitrag demnächst 🙂 ).
Also was ist diese Ausscheidungskommunikation jetzt genau? Ich achte auf Signale die mein Baby gibt. Alle Eltern kennen das. Das Baby macht einen bestimmten Gesichtsausdruck und man weiß „Oh, jetzt geht was in die Windel“. Wenn Clara beim Stillen unruhig wird und ständig loslässt weiß ich … Sie muss groß.
Also ab zum Wickeltisch. Hose aus. Body auf. Windel aus. Und ab ins Bad. Viele nehmen auch einfach Schüsseln oder einfache Unterlagen. Wir gehen zum Waschbecken. Dann halte ich Clara an den Oberschenkeln, ihr Rücken liegt an meinem Bauch an. In der Position fällt es leichter, loszulassen. Manchmal setze ich mich auch verkehrt rum auf die Toilette und halte sie über die Schüssel.
Das nennt sich dann „Abhalten“. Und in 90% der Fälle kommt entweder Urin oder Stuhl. Oft sogar beides. Dazu dann das passende Signalwort (hier heißt es einfach Pipi & Kacka), abwarten bis sie fertig ist, zurück zum Wickeltisch, sauber machen, neue Windel an und fertig.
Pipi geht bei uns immer noch viel in die Windel. Und das darf es auch, halb so schlimm. Ich habe die Anzeichen dafür noch nicht so richtig raus… Unterwegs und nachts halte ich nicht ab. Babys machen auch nicht im Schlaf sondern wenn sie nachts machen, dann in kurzen Wachphasen.


Seit etwa 2 Wochen mache ich das konsequent,  dass ich ihr bei jedem wickeln anbiete, sich zu erleichtern. Wenn sie es nicht möchte signalisiert sie auch deutlich dass sie nicht mehr mag und bekommt ihre Windel an. Und seitdem geht maximal 10% ihrer Babykacke (Mumistuhl ist der gängigere Ausdruck – aber mir gefällt Babykacke besser 😀 ) in die Windeln.
Bitte das ganze nicht mit irgendwelchem Töpfchen Training oder trocken werden Programmen in einen Topf schmeißen. Das hat damit nichts zu tun.
Sie fordert es auch richtig ein und wartet darauf, abgehalten zu werden für ihr großes Geschäft. Grade weil sie Stoffwindeln trägt ist das eine super Sache. Pipi macht einfach keine Flecken :D.
Das ganze ist hauptsächlich dafür da, das Baby besser zu verstehen und dafür zu sorgen, dass das Kind das Bewusstsein für seine Ausscheidungen nicht verliert. Das passiert meistens bei Windel Kindern. Dieses „ich habe ja eh eine Windel um, ist also egal wenn ich mache“ verfestigt sich dann natürlich und das Kind zeigt auch nicht mehr an. Deshalb wird empfohlen möglichst früh damit anzufangen. Da ich mit Clara ja zuhause bin und eh den ganzen Tag auf sie achte, kann ich es ihr auch anbieten.
Nach dem Aufstehen bin ich manchmal zu spät dran… :D. Aber das liegt dann daran, dass ich einfach nicht aus dem Bett gekommen bin 🙈.
Dann wird halt tagsüber abgehalten, wenn sie „Signale gibt“ (die sind von Baby zu Baby unterschiedlich. Aber man lernt mit der Zeit das Baby zu lesen. Hab ich auch nicht dran geglaubt 😀 ) und Abends vor dem Schlafen nochmal.
Viele Eltern kennen das bestimmt, dass junge Babys gerade dann lospinkeln, wenn man die Windel aufmacht. Das ist ein schönes Beispiel um zu zeigen, dass das Baby wirklich nicht in die Windel machen möchte, so von Natur aus.


Und Mal evolutionär gesehen… Es gäbe nur Probleme. Babys wurden in längst vergangenen Zeiten immer von ihren Eltern getragen. Würden die Babys einfach drauf los kacken, wäre ja der Träger – also meist die Mutter – beschmutzt und das würde zu Gefahren führen, weil durch diesen Geruch dann wahrscheinlich wilde Tiere angelockt würden (ich rede da jetzt von Steinzeit und co. Heutzutage wird man vor allem hierzulande nicht mehr sehr häufig von einem Raubtier überrascht).
Übrigens ist „Windelfrei“ in den meisten Teilen der Welt ganz normal. In Asien wird es weitestgehend durchgeführt. Und natürlich bei Naturvölkern. Aus oben genannten Gründen. (Laut Wikipedia leben 94% der Menschen in China Windelfrei)
Wer mehr dazu wissen will dem kann ich folgende Seiten empfehlen:
Babys ohne Windeln
Windelfrei – was steckt dahinter?  
Windelfrei – FAQs
Außerdem wird es in diesen Büchern hier ganz wundervoll behandelt:
artgerecht – Das andere Baby-Buch: Natürliche Bedürfnisse stillen. Gesunde Entwicklung fördern. Naturnah erziehen

Es geht auch ohne Windeln!: Der sanfte Weg zur natürlichen Babypflege

Windelfrei, gestillt und getragen: Ein Ratgeber für einen natürlichen Umgang ohne Windeln und Ersatznahrung

Pipi.Kacka

 
 


Ich habe ja jetzt hier nur „unsere Art und Weise“ aufgezeigt. Bin gespannt wie lange es so gut funktioniert. Und wann ich das mit dem Pipi auch in den Griff bekomme. Aber ich stresse mich da nicht und lasse es nur so nebenbei mitlaufen. Nachteile hat es jedenfalls keine soweit ich weiß ;). Also wer sich tiefer mit der Materie befassen möchte, der sollte sich mit obigen Links oder Büchern beschäftigen :). Das ist hier jetzt keine groß wissenschaftliche Anleitung meinerseits :D. Ich selbst habe bisher auch nur auf obigen Seiten gesurft und die genannten Bücher gelesen.
Ich fasse nochmal kurz die Vorteile die es für uns hat, zusammen:

  • Stoffwindeln bleiben sauber -> weniger „eklig“ bei der Windelwäsche
  • Der Po bleibt sauber und wird nicht wund
  • Es bilden sich schwieriger Pilze oder ähnliches, wenn das „Milieu“ trocken bleibt
  • Man muss keine abgetrocknete Babykacke vom Popo kratzen
  • Man lernt sein Baby zu lesen und weiß wann es was will
  • Das Baby verliert das Gefühl für seine Ausscheidungen nicht
  • Das führt (oft – nicht immer) dazu, dass das Kind früher trocken wird
  • Das wiederum bedeutet weniger Wickelaufwand auf lange Sicht.
  • Es ist billiger. Punkt.

Also aus Erfahrungen anderer weiß ich, dass viele „Windelfrei“ Babys sehr früh angefangen haben selbstständig zuverlässig anzuzeigen, wann sie zur Toilette müssen. Das erhoffe ich mir auch dadurch. Jetzt im Baby Alter ist es natürlich etwas aufwändiger sein Baby ständig zu beobachten, als es einfach in die Windel machen zu lassen. Aber ich denke wenn man da aufmerksam ist, hat man im Endeffekt weitaus weniger Arbeit.
Ihr könnt ja Mal die Links oben anklicken und euch weiter rein lesen. Ich bin kein Profi und davon auch noch weit weit weg :D. Aber ich erwähne auch hier nochmal, dass das wirklich nichts mit Sauberkeitserziehung oder Töpfchen Training zu tun hat. Das wird leider sehr oft vermutet. Aber nein. Es ist nur auf das Bedürfnis des Babys, sich erleichtern zu wollen, einzugehen 🙂


Der Freund findet die Sache übrigens noch recht befremdlich. Babys machen halt in Windeln. Als ich von meinen ersten Erfolgen berichtete („Clara hat heute ins Waschbecken Pipi gemacht!“), bestand er auf Zufall oder Wunschdenken meinerseits. Seit er sieht, dass sie wirklich immer dankend annimmt abgehalten zu werden und wirklich Pipi &Kacka macht, und auch darauf wartet, empfindet er es aber doch schon als gute Sache. Er traut sich zwar noch nicht so richtig sie abzuhalten, will es aber demnächst Mal versuchen.
Vielleicht habe ich ja jetzt bei einigen auch Interesse geweckt sich Mal näher damit zu befassen :).
Beim nächsten Mal schreibe ich dann Mal etwas über unsere Stoffwindeln. Ich habe ja schon von einigen Lesern gehört, dass sie sich das wünschen 🙂
Küsschen – Mi & Clara 😘