Das Baby und die Toilette – ein Update

Wir haben ja schon länger nicht davon berichtet wie unser „Windelfrei“ klappt, deshalb hier ein kurzes Update. Es ist wieder Babykacke Content enthalten, wer davon nichts lesen möchte, hört hier besser auf ;).

Falls du jetzt zum ersten Mal davon liest gibt es hier meinen Beitrag, der das Konzept erklärt: Klick
Und hier den ersten Zwischenbericht: Klick 
Jetzt zur aktuellen Lage… Erstmal die Eckdaten: Sie ist immer noch ein voll gestilltes Baby und bekommt bisher nichts zu essen.
Es klappt so wunderbar! Clara hat allerdings mehr oder weniger aufgehört, zu signalisieren. Sie wartet einfach ab, ob sie abgehalten wird. Pipi geht immer noch recht häufig in die Windel. Kacka fast nie. 
Ich gehe sie intuitiv wickeln und biete ihr beim Wickeln an, zu machen. Oft ist die Windel gänzlich trocken und sie nimmt das Angebot dankend an und Pipi oder mehr, geht in die Toilette. Abhalten passiert also in Standard Situationen, das heißt, dass ich nach dem Aufwachen, wenn wir nach Hause kommen/bevor wir wo hin fahren, nach dem Tragen, vor dem Mittagsschlaf, usw einmal die Windel checke. Und zwischendurch nach Gefühl ?.
Die Stoffwindeln laufen eigentlich nie über und Kacka ist maximal einmal die Woche drin. Aber auch das nur Zuhause. Und da ist es auch „interessant“ zu sehen, wie sie das handhabt. Sie drückt einmal ein kleines bisschen in die Windel. Offenbar weil ich ihre Aufforderung zur Toilette zu gehen, anders nicht wahrgenommen habe… Dann kommt die Windel aus und der Rest geht ins Klo. Also auch dann wartet sie noch, bis zum abhalten. Ist super praktisch. Weil selbst wenn sie Mal Kacka macht, läuft die Windel nicht über.
Unterwegs macht sie Pipi in ihre Windel. Ich glaube, wenn sie nach dem Tragen im Autositz ist… In der Trage bzw im Tuch, wird nämlich grundsätzlich kein Pipi gemacht. Mehr schon gar nicht. Wenn sie darin unruhig wird, bin ich fast sicher, dass die Blase drückt.
Wir sind sehr zufrieden wie es klappt. Klar gibt es auch Mal einen erfolglosen Tag an dem nicht jedes abhalten „erfolgreich“ ist. Aber das wichtigste ist, das ganze entspannt anzugehen und keinen Druck zu machen, dass alles immer treffen muss. Damit hat man schon viel gewonnen 🙂
Ihr Papa ist auch immernoch mit von der Partie und hält sie bereitwillig ab. Er erkennt auch hin und wieder, wenn sie Mal muss. Wenn er sie in der Trage hat, sowieso. 
Da wir demnächst mit der Beikost anfangen, gibt es dann ein neues Update, wie sich veränderte Nahrung auf ihr Toilettenverhalten auswirkt.
Küsschen ?
Mi & Clara

Byebyekost – ein Abschied

Clara ist schon über 5 Monate. Bald starten wir mit der Beikost. Wie das genau funktioniert, was Clara essen wird etc., dazu schreibe ich einen eigenen Beitrag. 
Hier gehts jetzt um mich. Und um Gefühle. Das kommt zwar sicher für einige überraschend, aber auch ich habe Gefühle ?. 

Beikost. Also… Essen ergänzend zum Stillen… Das löst in mir ein paar kleine Verlustängste aus. 
Ich bin zwar immernoch kein riesiger Fan vom Stillen (ich erzählte schon Mal davon), aber es ist mittlerweile nicht mehr ganz so unerträglich, wie am Anfang. Mittlerweile stille ich auch gerne und bekomme keine Heulkrämpfe mehr, wenn ich an die nächste Runde denke. Mal schauen wie sich das jetzt in der nächsten Zeit – mit Zähnen – noch verändert ?. 
Beikost bedeutet, dass ich nicht mehr „alleiniger Vorsorger“ meines Babys bin. Also natürlich bleibe ich das weitestgehend, solange wir weiter Stillen. Aber es ist doch ein Schritt in Richtung „Unabhängigkeit“. Unabhängigkeit ist jetzt natürlich etwas überzogen ausgedrückt. Die Abhängigkeit besteht ja trotzdem noch. Aber das Baby entfernt sich zunehmend…
Sozusagen der allererste Schritt in Richtung Selbstständigkeit – von Mama weg. Quasi Nestflucht. Aaaah. 
Vor ein paar Monaten war das Baby noch in meinem Bauch und wurde komplett von meinem Körper mitversorgt. Durch das Stillen wird sie immernoch von meinem Körper versorgt. Aber je mehr und häufiger Clara isst, desto weniger wird sie mich und ihre Milch (theoretisch) brauchen.
Wie schnell das alles geht und wie viel sie noch wie lange trinkt, weiß ich natürlich noch nicht. Die Praxis ist ja immer etwas anderes, als die Theorie. Aber auf lange Sicht gesehen ist der Start der Beikost ein neuer Lebensabschnitt für Clara und mich. Ich werde zunehmend „irrelevanter“. Und in naher Zukunft wird sie mich schon gar nicht mehr zur Versorgung brauchen, weil sie genug isst.
Das macht mich ganz schön traurig. Mein kleines Baby wird so unfassbar schnell groß… Die Zeit vergeht wie im Flug und ich würde sie oft, so gerne anhalten…. Ich hätte auch nie gedacht, dass der erste Schritt weg vom Stillen, mich so sehr berührt. Anfangs war ich eher der Meinung, dass ich eine Party feiere, sobald ich mit dem Stillen aufhören kann.
Aber es hilft ja alles nichts. So ein Baby wächst nun Mal ?.
Ich freue mich allerdings auch darauf, für Clara zu kochen. Ihr zuzusehen, wie sie Essen entdeckt usw. Also es ist ja nicht alles schlecht ?. 
Küsschen
Mi & Clara ?

Immer auf dem Laufenden bleiben!

Euch ist es sicher schon aufgefallen, dass ich hier im Blog immer recht unregelmäßig schreibe. 
Da ich hier nicht mit jeder Kleinigkeit, die wahrscheinlich für viele uninteressant ist, den Blog füllen möchte, nutze ich den nur für längere Einträge.
Für kleine Neuigkeiten, Schnappschüsse, etc nutze ich meine Facebook und Instagram Seiten
Wer dieser noch nicht folgt, aber Interesse hätte, findet die hier:
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Okay, gestern schon. Heute gehts zum Kinderarzt zur U5?. Mein Baby wird erwachsen ??. #mamablog #mama #baby #5monthsold #5months #papa #vamilie #oekomama #vegan #metalmum #blogger #mamablogger

Ein Beitrag geteilt von Mi Santhropy (@mi_santhropy) am 20. Apr 2017 um 0:11 Uhr

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Wo schläft denn Clara?

Die Frage kam letzte Woche im Pekip Kurs auf. Also nicht nur für Clara, sondern für alle Babys. 
Clara schläft bei Mama. Ihr Babybett ist an unserem dran und darin schläft sie. Morgens früh, wenn der Papa zur Arbeit geht, darf sie auch mit ins große Bett. Dann ist ja Platz. Aber sie ist bei mir. Am Wochenende schläft sie auch nach dem ersten Aufwachen morgens zwischen Mama und Papa. Und abends zum einschlafen ist sie dort auch und ich lege sie dann rüber.
Da die Empfehlungen ja mittlerweile auch lauten, dass das Baby bis zum ersten Jahr im Elternschlafzimmer schlafen soll, fand ich das auch nicht weiter sonderbar.

Kinderbett im Schlafzimmer – abseits von unserem Bett – kommt aus Gründen der Faulheit meinerseits nicht infrage. Dann müsste ich ja zum abendlichem und morgendlichem (und hin und wieder auch nächtlichem) Stillen meine horizontale Position verlassen ?. 
Bei der Fragerunde kam dann heraus… Clara ist die einzige, die noch bei Mama schläft. Und auch die einzige, die noch im Elternschlafzimmer schläft… Auch in der Krabbelgruppe habe ich mich mal umgehört und es ist offenbar – trotz Empfehlung – normal, das Baby so früh es geht auszuquartieren. In ein eigenes Zimmer.
Ich fühle mich unwohl bei dem Gedanken. Mal ganz abgesehen davon, dass wir eh aktuell kein Kinderzimmer haben, könnte ich mir nicht vorstellen, sie da stundenlang alleine liegen zu lassen. Wenn sie tagsüber schläft, dann muss ich schon alle 5 – 10 Minuten durch die offene Tür Richtung Bett schauen. Sie ist doch noch so klein. Und sobald ich sehe, dass sie langsam wach wird, setze ich mich zu ihr und zeige ihr so, dass sie nicht alleine ist. Wenn Ich mir jetzt vorstelle ich wäre so ein kleines Baby, dann hätte ich wohl große Angst, alleine in einem großen Zimmer. Clara ist schließlich erst 22 Wochen alt. Also grade mal die Hälfte der Zeit auf der Welt, wie sie im kuschlig warmen Bauch war. Und so ein Babyphon… Damit hört man das Baby ja auch erst, wenn es wirklich wach ist und bemerkt nicht schon kleinste Wachphasen, wie das der Fall ist, wenn man im selben Zimmer schläft.
Video Babyphone helfen da ja auch nur, wenn man nonstop drauf starrt. Das kann es ja auch nicht sein. 
Ich verlasse mich lieber darauf, dass die Natur schon vorgegeben hat, dass Mama und Baby ihre Schlafphasen aufeinander abstimmen. Wir schlafen alle ganz wunderbar. Und das soll auch erstmal so bleiben ?.
Ich bin wirklich die letzte die sagt „Familienbett ist das einzig richtige“. Ich schlafe prinzipiell super gerne allein. Klar auch ich kuschel Mal gerne. Betont auf Mal. Genauso gibt es Babys, die alleine einfach besser schlafen. 
Aber die meisten Babys brauchen – ganz wie es die Evolution vorgesehen hat – ihre Eltern, die sie beschützen. 
Für uns passt es so am besten. Clara kann jederzeit näher zu mir. Es gibt Nächte da ist sie ständig bei mir. Wie momentan… Ich glaube der Zahneinschuss macht ihr zu schaffen. Und andere Nächte, da schläft sie eben ohne jeglichen Körperkontakt, in ihrem Bett neben mir. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste erst groß aufstehen und in ein anderes Zimmer gehen um bei ihr zu sein, wenn sie mich Nachts braucht, tut mir das schon beim Gedanken daran weh. 
Clara ist schließlich mein kleines Baby. War 40 Wochen in meinem Bauch. Ist angewiesen auf meinen Schutz. Und wird von uns geliebt.
Warum sollte ich dieses schutzlose, geliebte Baby also freiwillig räumlich von mir trennen? 
Sind wir da echt so „aus der Norm“ – so ohne Kinderzimmer? Ich kann es Gefühlsmäßig einfach nicht nachvollziehen, sein liebstes Kind „weit“ weg schlafen zu lassen… Und mir fällt auch kein Grund dafür ein. Nichts, was nicht auch durch eigenes Bett im Elternschlafzimmer behoben werden könnte.
Wie schläft euer Baby so? Und wo? Würde mich über Kommentare freuen. Wir waschen jetzt erstmal Windeln. Wie jeden Montag ?.
Küsschen – Mi & Clara ?

Windelwaschtag!

Es geht hier jetzt um das Waschen von Windeln, von meinem Baby, welches noch ausschließlich gestillt wird. Wie sich das dann verhält, wenn es richtiges Essen gibt, werde ich dann zu gegebener Zeit erzählen. Außerdem haben wir nur All in Ones, Pockets und All in 3 Windeln. Andere Stoffwindelsysteme wäscht man natürlich auch wieder anders.
Heute ist Montag. Na gut. Gestern war Montag. Ich habe mir angewöhnt, Montags und Freitags die Windeln zu waschen. Meist sind dann so um die 20 Windeln in der Waschmaschine. Und etwa 10 habe ich noch im Schrank. Damit komme ich aus, bis die Wäsche fertig ist.
In der Zwischenzeit liegen sie in einem Plastik Einkaufskorb. Bisher stinkt nichts in dem Zeitraum, ist wohl gut genug belüftet.

Also… wie wasche ich diese Windeln jetzt? Ich hab mich auf mehreren Seiten eingelesen und alle empfehlen etwas anderes. Mal Pulver Waschmittel mal flüssiges. Waschmittel mit Bleiche und ohne Bleiche. Enzyme im Waschmittel dürfen mal drin sein und mal nicht. Dass die Empfehlungen da alle so konträr sind zeigt, dass man wohl selbst herausfinden muss, was gut funktioniert.
Also nehme ich stinknormales Vollwaschmittel. Pulver. Das sensitiv von dm. Das nutze ich auch für alle anderen Dinge, die ich waschen muss.
Vor dem Waschen schließe ich alle Klettverschlüsse. Die Einlagen lasse ich drin, die fallen beim Waschen eh raus. Wenn ich IKEA Waschlappen als Einlage nehme, kommen die in den Korb für 60℃ Wäsche.
Alles andere kommt bei 40℃ in den Kurzwaschgang. Mit Vorwäsche. Manchmal auch noch extra Spülen. Und hin und wieder eine Runde bei 60℃. Bisher ist weder etwas ausgeblichen, noch hat anderweitig Mängel abbekommen.
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Die Vorwäsche ist wichtig. Da wird erstmal alles ausgespült, danach das Wasser abgepumpt und zum Hauptwaschgang kommt neues Wasser dazu. Kurzwaschgang reicht bisher. Dazu steht auch immer wieder anderes auf Stoffwindelseiten. Manche machen es, manche nicht. Aber da die Maschine nur halb voll ist, denke ich es reicht allemal.
Wichtig ist, dass man keinen Weichspüler benutzt. Dann saugen die Windeln nicht mehr so gut.
Die Schleuderzahl stelle ich auch etwas runter.
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Bisher fahre ich so sehr gut. Alles ist sauber. Weder Waschmaschine noch Wäsche riechen nach dem Waschen. Flecken Sind auch keine mehr da.
Man könnte die Windeln zwar theoretisch auch in den Trockner werden und auf niedriger Hitze dort trocknen, aber das ist eigentlich nicht notwendig. Und sie leiden dort schon ein wenig.
Ich hänge sie nach dem Waschen einfach auf. Das dauert keine 5 Minuten. Und je nach Windel sind die dann ein paar Stunden später wieder trocken.
Die All in Ones brauchen zum trocknen etwas länger, als die, bei denen Einlagen und Windel getrennt voneinander trocknen können. Spätestens am nächsten Tag ist jedoch alles trocken.
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Also lange Rede kurzer Sinn. Wie man die Windeln genau waschen muss, sollte man am besten selbst herausfinden. Die Hersteller geben eine Empfehlung zum Waschen ab, die kann man als grobe Richtlinie sehen.
Also so ein großer Aufwand ist das Waschen gar nicht. Wenn man zeitlich alles zusammenrechnet, was man effektiv als Arbeit hat – vom Waschmaschine einstellen, bis zum abhängen – kommt man auf gute 20 Minuten. Das ganze zwei mal in der Woche. Dauert also auch nicht viel länger, als Windeln kaufen zu fahren. Wenn also der „zeitliche Aufwand“ dich bisher von Stoffwindeln abhalten sollte… Überleg es dir nochmal ?.
Bis zum nächsten Mal
Küsschen
Mi & Clara?