2 Jahre alt!

Eigentlich sollte dieser Beitrag bereits vor 2 Wochen online gehen. An ihrem Geburtstag am 19.11.

Leider hat uns ja die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht ?. Und dann war auch noch 80% vom gespeicherten Entwurf weg… Nuja. Dann auf ein Neues!

Es ist genau 2 Jahre her, dass Clara auf die Welt kam. Wir feiern zum zweiten Mal Geburtstag!

In den letzten Monaten ist bei Clara so viel passiert. Jetzt ist mein Baby wirklich ein Kind. Und gar nicht mehr so klein…

Wie groß sie genau ist, kann ich nicht sagen. Es fühlt sich nachts, wenn sie quer im Bett zwischen uns liegt, allerdings an wie 2 Meter. Okay. Sie müsste so um die 87cm groß sein. Die U7 haben wir nächste Woche, da wird dann nochmal genau Maß genommen. Bald ist sie doppelt so groß, wie bei ihrer Geburt vor 2 Jahren. Ihr Gewicht hat sie seitdem mehr als verdreifacht.

Mein kleines Mädchen weiß jetzt, was es will. Sie kann sich artikulieren. Und wir können sie verstehen. Meistens zumindest. Vor ein paar Monaten dachte ich noch „sie spricht ja garnichts!“ und war schon besorgt ?. Und dann fing sie an und es sprudelte jeden Tag mehr raus. Mittlerweile singt sie Lieder mit, schafft 3 Wort Sätze. Weiß was „Ich“ und „Deins“ (usw) ist… Unglaublich einfach, wie schnell so ein Kind lernt ?.

Ihr Geburtstag war wunderbar. Aus Büchern die sie gerne mit uns liest, weiß sie, was so ein Geburtstag eigentlich ist. Und hat schon mehr verstanden, als ich je für möglich hielt…

Ich habe ihr morgens gesagt, dass sie Geburtstag hat. Und schon wurde ich nach Luftschlangen („Schangen?“) und Kerzen auspusten („Terzen pusten?“) gefragt ?.

Also gab es Kerzen, Luftschlangen, Kuchen und natürlich auch ein paar Geschenke.

In ihrer Lieblingsgeschichte von Bobo Siebenschläfer*, bekommt Bobo zum Geburtstag ein Spielzeugpony geschenkt. Und hat einen Schokomund – vom Schokokuchen. Und da sie das Wort „Burtstag“ immer wieder mit „Pony“ und „Schokomund“ in Verbindung brachte, gab es Schokokuchen – und 2 Holzpferde* von Holztiger.

Dazu noch ein paar Bauklötze* von Grimms – Clara ist begeisterte Turmbauerin und wir brauchten noch ergänzendes Baumaterial ?.

Ein Wimmelbuch von der Maus*. Sie liebt die Maus ?.

Und einen Helium Ballon ?. Eigentlich eine Giraffe in Form einer 2. Aber Clara bezeichnete sie direkt als „Doni“ – ihr Wort für Dino. An ihrem ersten Geburtstag gab es einen Dino Ballon. Den hat sie offenbar immer noch nicht vergessen. Wahnsinnig was so ein Kinderhirn doch alles behält ?.

Ihr Papa hat ihr ein Montessori inspiriertes Schraubbrett gebaut. Die Inspiration dazu hatte ich aus einem Montessori Buch.

Damit beschäftigt sie sich besonders gern. Mit echten Schrauben, Muttern und echtem Werkzeug. Macht ja auch viel mehr Spaß damit. Wenn Interesse besteht, dann schreiben wir die Bauanleitung dafür auf ?.

Von den Großeltern gab es ein paar Tage später noch den Hörbert*. Ein wundervoller Holz MP3 Player für Kinder ?.

Das zweite Jahr ging gefühlt doppelt so schnell um, wie das erste… Wenn das jetzt so weiter geht, dann dauert es nicht mehr lange, bis sie auszieht ??.

Bald wird sie jedenfalls erstmal große Schwester ?♥️. Das wird wohl nochmal eine große Herausforderung für uns alle. Und für Clara erst Recht. Kleinkind sein, ist ja eh schon sehr anstrengend!

Kleine Updates zu uns, gibt’s natürlich immer auf unserem Instagram bzw Facebook Account ?.

Bis zum nächsten Mal

Küsschen ?

Mi & Clara

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Das war … 2017

2017 ist um. Das erste Jahr in meinem Leben, das ich komplett Mutter war. Das erste Jahr das komplett anders war, als alle anderen Jahre. Das erste Jahr, das komplett voll Liebe und Verantwortung war.
Es war schön. Anstrengend. Nervenzehrend. Wunderbar. Tiefgründig. Emotional. Schlaflos.
Ich habe so viel gelernt. Wir als Eltern haben so viel gelernt.
Wir sind zusammengewachsen und wir sind bessere Menschen als jemals zuvor.
Clara hat so viel gelernt. Sie ist vom Baby zum Kleinkind geworden.
Wenn 2018 auch nur genauso gut wird, wird es ein tolles Jahr!
Wir haben viel geplant für 2018. Drückt mir die Daumen, dass alles funktioniert und alles noch viel besser wird, als es eh schon ist!
Den heutigen Abend haben wir mit Raclette bei der Familie verbracht und sind dann jetzt wieder nach Hause. Damit Clara ins Bett kann und wir für unseren Angsthund da sein können zum trösten, wenn es knallt.
Das Schöne an so einem Kind ist ja, man kann Silvester – ganz ohne Ausrede – endlich entspannt und vollgefressen auf dem Sofa verbringen und muss nicht „zwanghaft“ weggehen und was tolles machen – wie das früher so war. Wir genießen unseren Übergang also zu dritt, mit einer Flasche Kindersekt.
Danke, dass ihr uns begleitet. Danke für eure vielen lieben Kommentare, eure positive Resonanz und auch eure Kritik.
Wir wünschen euch einen guten Rutsch, ein wunderschönes Silvester, was immer ihr vor habt. Und vor allem ein tolles 2018
Alles Liebe und ganz viele Küsschen…
Mi, Clara, Jojo & Lola

Das erste Jahr ist rum

Sonntag. 19.11.2017 – Claras erster Geburtstag
Okay. Der Beitrag ist 2 Wochen zu spät… ?
Ich war die letzten Tage schon furchtbar sentimental. Immer wieder das letzte Jahr und die Geburt Revue passieren lassen… Es war schön. Und ging viel zu schnell vorbei.
Mein Baby ist jetzt ein Kleinkind. So richtig. 
Was in den letzten 4 Monaten alles passiert ist, ging in Hochgeschwindigkeit. Von Drehen zu Sitzen, hinstellen und frei laufen waren es nur einige Wochen. Clara läuft jetzt seit 2 Monaten frei umher. 
Auch in allen anderen Bereichen ist sie einfach kein Baby mehr. Sie trifft Entscheidungen. Weiß, wie sie kommunizieren muss um ihre Wünsche durchzusetzen. 
Auf ihr Töpfchen geht sie ja – für gewisse Dinge – auch schon problemlos seit 3 Monaten. 
Mein Baby ist groß. Fast 80cm. Und somit halb so groß wie ich. Hat ihre knappen 10kg und nimmt immer langsamer zu. Wie das halt so ist, wenn man wächst ?.
Die „Babyzüge“ haben sich ausgewachsen. Der Babyspeck ebenso. Sie ist jetzt eben ein perfektes, wunderschönes Kleinkind. 
Ihren Geburtstag haben wir zu dritt verbracht. Als unsere kleine Familie. Wir haben ja nicht nur Geburtstag gefeiert, sondern auch 1 Jahr als Eltern. Als Familie.

Zum Frühstück gab es Kuchen und Geschenke. Von uns hat Clara graviertes Besteck bekommen. Mit ihrem Namen und Waldtieren drauf. Außerdem ihr erstes Wald Wimmelbuch und eine Holzkatze zum hinterherziehen. Und ein Katzenkleidchen, das direkt als Geburtstagsoutfit fungierte. Ein großer Dino Luftballon rundete das ganze noch ab ?.
Für den Geburtstagstisch haben wir von Grimms eine Geburtstagsschnecke besorgt. Da kann man Stecker für kaufen und ihn somit anpassen. Wir hatten die 1, einen Fuchs und natürlich eine Kerze drin. 

 Nachmittags waren wir noch ein bisschen spazieren. Das Wetter war leider gar nicht schön aber weitestgehend trocken. Im Park gibt’s auch ein paar heimische Tiere zu gucken. Das mag Clara immer gern. 
Zum Geburtstag gab es von meiner Familie außerdem das Wishbone Bike. Da passt Clara noch nicht ganz drauf. Wenn es dann so weit ist, erzähle ich etwas mehr davon.
Jetzt geht erstmal die spannende Kleinkindzeit los. Ich freue mich so sehr auf alles, das noch kommt!
Danke an alle die gratuliert haben ♥️. 
Und Danke an alle, die uns jetzt schon über ein Jahr begleiten.
Ganz viele Küsschen
Mi & Clara ?

Heute ist Tag des Himbeerkuchens…

und Clara ist heute 8 ganze Monate alt.
Ich weiß, ich wiederhole mich aber… Das geht so schnell! Gefühlt vorgestern war ich noch schwanger. 
Außerdem hatten wir heute Nacht ganz pünktlich einen Durchbruch! Von Zahn Nummer 4. Somit hat Clara jetzt unten 2 mittig. Und oben hat sie die 2 äußeren Schneidezähne und sieht aus wie ein kleiner Vampir ?. Sie hat allerdings auch herausgefunden wie man damit knirschen kann und macht mir schon den ganzen morgen Gänsehaut.

Clara kann sich mittlerweile ganz alleine hinsetzen. Anfangs hat sie noch geschummelt und sich nur hingesetzt, wenn sie irgendwo dran Klettern konnte. 
Zum Sitzen kommt noch, dass sie sich hinstellt. Mir geht das zu schnell. Ich habe ein Baby bestellt. Und jetzt stellt sie sich hin und läuft mit dem Ikea Tisch als „Gehhilfe“ schon erste Schritte. Ich finde sie ist zu früh dran damit ?. Es wird jetzt alles beklettert, was sie findet. Also haben wir jetzt noch ein extra Auge auf sie, damit sie nirgends großartig runter purzelt. Hinfallen darf sie. Das ist okay. Aber sich bitte nicht dabei verletzen.
Claras Klamotten haben jetzt schon Größe 80. Und sie hat die 9kg so gut wie erreicht. 
Krabbeln kann sie übrigens noch nicht. Ich fürchte das überspringt sie. Sie robbt mit den Armen vorwärts und kommt so überall hin. Sieht also wahrscheinlich keine Notwendigkeit im krabbeln. Kann ich verstehen. Wenn etwas so klappt wie man es will – warum dann etwas dran verändern? 
Wir wickeln jetzt seit ein paar Tagen mit Überhosen und diversen Einlagen. Ich hab gedacht dass das mehr Arbeit wäre. Ist es aber nicht. Als Einlage nehmen wir Ikea Waschlappen und Mullwindeln. Habe also nur die 4 Überhosen gekauft und rein kommt, was wir eh da hatten. Die Überhosen trocknen nach dem Gebrauch kurz durch und können dann wieder benutzt werden. Ich muss viel weniger waschen. Die All in ones nehmen wir aber weiterhin gerne für nachts und unterwegs. 
Unser Reboarder ist leider immer noch nicht da. Wir warten jetzt schon einen Monat. Gut dass Clara das Mindestgewicht eh noch nicht so ganz hat. Also nicht so tragisch, solange fährt sie eben noch in der Babyschale.
Das wars glaube ich so an Neuigkeiten. Ich schau jetzt meinem Baby noch ein bisschen beim Schlafen zu und gehe mir dann einen Kaffee machen.
Vielleicht backe ich heute auch noch einen Himbeerkuchen. Mal sehen.
Küsschen, Mi ?

Wow. 6 Monate sind um.

Ja. Genau. Clara ist heute schon 6 Monate alt.
Ich hab das Gefühl, dass ich gestern erst beim ersten Ultraschall war. 

Die Zeit vergeht viel zu schnell. Unangenehm ?.
Clara robbt schon (viel zu erfolgreich) durch die Gegend, stellt sich langsam mit den Knien auf, sitzt fast alleine, lacht sich den halben Tag kaputt, hat schon 2 Zähne und passt in Größe 74… 
Wo ist dieses winzig kleine, hilflose, müde Baby hin, was ich vorgestern noch im Bauch hatte? 
Morgen zum Frühstück bekommt Clara zum ersten Mal etwas zu essen angeboten, was nicht ihre (bzw meine) Milch ist. Bananen Pancakes. Ich bin sehr gespannt wie sie damit umgehen wird. Natürlich wird sie weiterhin gestillt. 
Die Empfehlung der WHO ist ja mindestens 6 Monate voll stillen und im ersten Jahr die Hauptenergie komplett aus Muttermilch (oder entsprechende Produkte) zu beziehen. Daran halten wir uns erstmal ?.  Aber die 6 Monate sind heute eben um ?. 
Wenn das weiter so schnell geht, zieht sie bald aus, fürchte ich. 
Ich habe noch ein paar Blog Einträge die auf Fertigstellung warten. Unter anderem zum Babyschwimmen und dazu, wie wir Clara an Essen heran führen. Da kann ich mich dann morgen Mal ran setzen, wenn Claras Papa übernimmt ?. Der hat ja Wochenende.
Bis dahin… Küsschen ?
Mi und Clara 

Was soll eigentlich die Eile?

Nach fast einem halben Jahr mit einem Baby, durfte man sich schon einiges anhören.
Das, was ich am meisten höre ist … „Kann sie schon X?“, „Schafft sie schon X?“ 
Für X kann man hier beispielsweise folgendes einsetzen: 

  • Sich Auf den Bauch/Rücken drehen
  • Sitzen
  • Sich hoch ziehen
  • Dinge mit einer Hand greifen
  • Dinge mit beiden Händen greifen
  • Durchschlafen
  • Sich alleine beschäftigen/spielen

Dicht gefolgt wird das von der Frage „Wie viel(e) Y?“ 
Für Y kann man wiederum dieses hier einsetzen: 

  • Gläschen isst sie schon
  • Stunden schläft sie am Stück
  • Stillt ihr noch
  • Stunden liegen zwischen den Mahlzeiten
  • Mahlzeiten habt ihr schon ersetzt
  • Gemüsesorten isst sie schon

Liebe alle…
Es ist total egal!
Mein Baby bekommt das, was es braucht. So oft es das braucht. 
Und mein Baby wird auch irgendwann alles können, was es können sollte. 
Ich verstehe die Eile nicht. Warum ist es wichtig, dass sich ein Baby mit 4,5 Monaten schon Mal auf den Bauch gedreht hat? Wird das mit 20 im Bewerbungsgespräch gefragt? Nein. Also kann es sich doch ruhig erst mit 6 Monaten drehen.
Genau so mit dem Essen. Das Baby ist so klein. Es wird den Rest seines Lebens mit Essen verbringen. Ist es da so wichtig, ob es bereits mit 5 Monaten 3 Gläschen am Tag gegessen hat? Oder erst mit 8 Monaten merkbare Mengen isst?
Solange sich das Kind gut entwickelt, ist es doch total egal. Wirklich. 
Mir wäre das Gegenteil lieber. Sie lernt so schnell neues, dass ich mich über das letzte was sie gelernt hatte, noch nicht Mal richtig gefreut hatte. Es kann also ruhig etwas länger dauern ?.
Ich verstehe aber wirklich nicht, warum alle so versessen darauf sind, alles so früh wie möglich zu machen und zu können. 
Entspannt euch. Bleibt gelassen. Ich versichere euch, ein sehr großer Großteil aller Babys dreht sich irgendwann auf den Bauch, sitzt irgendwann, isst irgendwann usw. 
Ein Monat ist so eine kurze Zeit. Den man jetzt vielleicht noch als Meilenstein sieht, aber im Endeffekt ist es nur ein kurzer Monat. Also vollkommen egal ob irgendein Baby irgendwas schon mit 4 Monaten konnte oder erst mit 8.

Also genießt lieber die Zeit. Sie geht eh so schnell vorbei. Und konzentriert euch nicht drauf, was das Baby alles schon „können sollte“, sondern auf das, was es kann. Freut euch darüber. Messt euch nicht mit anderen. 
Jedes Baby hat sein eigenes Tempo. Im Gegensatz zu gefühlt allen anderen würde ich mir wünschen, dass Clara ein langsameres Tempo an den Tag legen würde und noch viel länger kleines, süßes, hilfloses Baby ist ??. Stattdessen robbt sie schon rückwärts durch die Bude und hat 2 Zähne. Ich versuche ihr seit Wochen verzweifelt zu vermitteln, dass sie klein bleiben soll. Erfolglos ?.
Küsschen
Mi & Clara ?

Schnuller? Nein danke.

Uns haben jetzt viele den Rat gegeben Clara einen Schnuller zu geben, wenn sie knatscht. Sowohl Freunde & Verwandte – als auch Hebamme, Kinderarzt und co. … 
Klar, auch Clara schreit Mal. Wenn sie ein Bedürfnis hat. Anders kann sie sich nun Mal nicht ausdrücken. Neben Hunger bzw. Durst gibt es aber auch einfach ein Saugbedürfnis. Manche Babys haben ein großes, manche nicht. 
„Dann kann sie sich in den Schlaf nuckeln und du musst nicht immer da sein“ – Äh. Will ich aber.
Aber was ist eigentlich ein Schnuller? Genau. Eine Imitation der Mutterbrust. Die Mutter wird durch den Schnuller ersetzt. Das Kind soll sich beruhigen, indem es sein Saugbedürfnis am Schnuller stillt, statt an der Mutter. Im Englischen ist die Bezeichnung deutlicher: Pacifier – „Beruhiger“.
Aber warum sollte ich meinem Kind etwas geben, was mich ersetzt?
Ich will hiermit keinem der Schnuller nutzt unterstellen, damit sein Kind nur ruhig zu stellen. Es gibt absolut nachvollziehbare Gründe, warum manche auf den Schnuller zurück greifen. Es gibt Situationen – wie zum Beispiel bei akutem Hunger im Auto – da denke ich ein Schnuller könnte die Zeit überbrücken, bis ich anhalten kann und ihr ihren „echten Schnuller“ geben kann. In der Zeit nuckelt sie dann nämlich kurz an meinem Finger und ist für ein paar Minuten zufrieden. Das ist aber während der Fahrt aber zu realisieren.
Manche werden bestimmt auch einfach nicht gut genug aufgeklärt und geben einen Schnuller, ohne das zu hinterfragen. Einfach weil man „das so macht“. Die Schnuller auf dem Bild hatten wir zum Beispiel in so einem Baby Begrüßungsset von dm. Man wird überall damit konfrontiert und nimmt es vielleicht einfach als selbstverständlich für Babys hin. Leider.
Für Kinder die nicht gestillt werden (warum auch immer), ist ein Schnuller auch sehr wichtig in meinen Augen. Das Saugbedürfnis ist nun Mal da.
Für Stillkinder kann ein Schnuller aber sogar „gefährlich“ werden und eine Saugverwirrung auslösen bzw begünstigen. Also das Baby saugt an der Brust nicht mehr so wie es soll, weil es beim Schnuller anders saugen muss. Und so kann es passieren, dass das Baby nicht mehr satt wird oder die Milch zurück geht und ähnliches. Und das ist dann meist der Anfang vom Ende der Stillzeit.
Mal ein kleiner Rückblick in meine Kindheit. Ich hatte ewig Schnuller. Und nicht nur einen, sondern teilweise gleich drei davon im Mund. Ich weiß es nicht genau, aber ich würde sagen bis 5/6 Jahre auf jeden Fall. Es war immer ein Drama. Ich konnte mich nicht vom Schnuller trennen. Mittlerweile weiß ich auch, dass ich so reagiert habe, weil der Schnuller mir als Baby einfach Halt vermittelt hat. Das Gefühl wollte ich natürlich nicht abgeben. Ich wurde zwar gestillt, aber darüber hinaus gab es eben den Schnuller, zum ruhig stellen…
Irgendwann hat meine Mutter meine Schnuller abgeschnitten. Ich weiß noch wie schlimm das für mich war. Und habe letztendlich wieder einen bekommen, weil es mir so schlecht ging deswegen. 
Also ihr merkt schon. Abgewöhnen ist meistens nicht grade leicht. Das ist auch eine der Situationen, die ich mir einfach gerne ersparen möchte. Was ich nicht angewöhne, muss ich nicht abgewöhnen.
Dazu kommt, dass durch das Geschnullere mein Kiefer hinüber war und ich eine Zahnspange brauchte. Zeitweise hatte ich so einen Schnuller mit einer Platte der die Zähne richten soll. Mundvorhofplatte hieß das hübsche Teil.
Natürlich bekommen nicht alle Kinder die einen Schnuller haben, Probleme mit dem Kiefer. Und natürlich gibt es auch genug Kinder ohne Schnuller, die Probleme und Zahnspange bekommen. Bei mir kam es aber ganz klar vom Schnuller. 
Ich höre öfter, dass ein Schnuller besser wäre als ein Daumen und deshalb der Schnuller angewöhnt wird, bevor das Baby dann „auf die Idee kommt“ den Daumen zu benutzen. Sehe ich nicht so. Erstmal ist überhaupt nicht gesagt, dass jedes Baby, das keinen Schnuller hat, irgendwann am Daumen nuckelt. Und selbst wenn, sobald das Kind spielt, braucht es seinen Daumen und kann zumindest tagsüber nicht nonstop mit dem Daumen im Mund rumlaufen, wie das manche Kinder mit dem Schnuller machen. Der kann halt einfach im Mund bleiben und man hat die Hände frei.
Manche setzen Schnuller „wie ein Medikament“ ein. Gut dosiert. In schlimmen Situationen. Da habe ich da vollstes Verständnis für. 
Laut dem artgerecht Buch lässt das starke Saugbedürfnis mit etwa 8 Monaten stetig nach. Was nicht heißt, dass der Wunsch nach „nuckeln“ nicht noch länger bestehen kann. 
Und wir haben jetzt über 4 Monate ohne Schnuller geschafft, also fangen wir da jetzt auch nicht mehr mit an ?. Im akuten Nuckel Notfall, lässt Clara sich auch mit dem Nuckeln am Finger beruhigen. Aber nur von Papa. Mamas Finger werden verschmäht. Sie weiß halt, dass ich auch ihre Brust dabei habe, die sie eigentlich wollte ?. 

Zuletzt noch ein kleiner, gesundheitlicher Aspekt. In einer Studie konnte in fast allen Schnullern die man hierzulande bekommt BPA nachweisen, vornehmlich in der Platte aber auch geringe Mengen im Sauger. BPA wirkt endokrin. Also hormonell. Ich meide wegen dem BPA Plastik Wasserflaschen etc, da ich bereits eine Hormonstörung habe (Wer weiß. Vielleicht kommt die sogar vom exzessivem Schnullern). Es wäre auch vollkommen konfus, wenn ich BPA für meine Gesundheit so weit wie möglich meide und es dann fröhlich meinem Baby in den Mund stecke ?.
Also auch hier wieder ein Risiko, welches ich durch Weglassen des Schnullers einfach eliminieren kann. Die Studie war 2009 vom BUND. Ich habe einen kleinen Artikel zu den Ergebnissen raus gesucht: Klick 
Seit 2011 ist BPA aufgrund der Studie in den Saugern zwar verboten, aber laut BUND immernoch in der Platte enthalten, wenn der Schnuller nicht als bpa frei ausgezeichnet ist.
Und das wichtigste… Ohne Schnuller sieht mein Baby einfach süßer aus ?. Es gibt Kinder von denen gibt es keine Baby Fotos ohne Schnuller. Das passiert uns nicht ?. 
Ich habe Clara ein paar Beißtiere gekauft und an „Schnullerketten“ befestigt. Damit muss sie sich aktuell zufrieden geben ?.
Bis zum nächsten Mal
Schnullerfreies Küsschen
Mi & Clara ?

Nachtrag:
Das ist ein Blogbeitrag auf meinem persönlichen Blog. Dieser beinhaltet nur die Art, wie wir es machen und warum wir(!) es so machen. Auch mit Erwähnung von persönlichen Erfahrungen. Dies ist keine Anleitung wie es alle machen müssen oder sollten und keine wissenschaftliche Abhandlung über das Thema. 

Clara ist heute schon 108 Tage alt!

Die Zeit vergeht so schnell ?. Einerseits möchte ich ja, dass sie so klein bleibt. Andererseits freue ich mich so auf das, was noch kommt. Wenn sie größer wird. Und jeden Tag freue ich mich über etwas, was sie Neues kann. 
Also kurz zu den Randdaten. Sie ist mittlerweile schon knappe 65 cm groß und wiegt fast 7kg. Das ist ganz schön stattlich für ihre nicht Mal 16 Wochen. Ihre Haare wachsen und sind immer noch goldblond, wie am Anfang. Die ersten Klamotten sind schon zu klein und in eine Kiste verbannt…

Das Stillen klappt Mal mehr, Mal weniger gut. Die großen Schmerzen und Probleme wie am Anfang habe ich glücklicherweise nicht mehr. Aber es gibt Tage, da trinkt sie so, dass es weh tut und wir immer wieder korrigieren müssen, damit es erträglich ist – und nicht wieder tagelang weh tut. Ganz schmerzfrei wird es denke ich nie. Habe gelesen, dass das bei Frauen mit rheumatischen Erkrankungen häufig der Fall ist. Das ist dann eben so. Ich hab es ja eh nicht ändern. Abstillen wegen so etwas kommt für mich nicht in Frage ?. 
Gestern hat sie sich vom Bauch auf den Rücken gedreht… Hat die Füße hoch gehoben. Dann einen Arm. Und Schwung geholt. Und wumms. Umgedreht.
Unser Tag besteht aus lange schlafen und kuscheln und einmal am Tag machen wir etwas. Ob das ein Besuch ist, ein Arzttermin oder einkaufen. Wichtig ist mir nur, dass es nur eins ist. Das reicht an Eindrücken :). 2 Mal im Monat gehen wir zu einer Art Krabbelgruppe. Und bald steht das erste Babyschwimmen an. Clara hat schon eine schicke rosa Schwimmwindel mit Einhörnern drauf. Hin und wieder wird gespielt, gesungen, geschmust, getragen oder geschlafen.
Dienstags ist hier immer Badetag für Clara. Sie genießt das immer sehr vor dem Schlafengehen im Wasser zu planschen. Mir fällt gerade auf dass ich ewig nicht entspannt baden war… Naja ?.
Ihre Finger und Fußnägel wachsen unfassbar schnell und zerkratzen einen wenn man da nicht hinterher ist … ?. Aber wann sie sich gefallen lässt eben diese zu schneiden, ist von ihrer Tagesform abhängig.
Ich habe meine nächste Lektüre begonnen und lese jetzt das Baby-Led Weaning Grundlagen Buch. Also für Beikost. Das steht ja in naher Zukunft auch an und irgendwie ist es jetzt schon ein komisches Gefühl im Bauch, wenn ich dran denke, dass die Zeit in der sie ausschließlich von Muttermilch lebt, so schnell vorbei ist…  Und wenn es dann so weit ist und sie die Reifezeichen für Beikost hat, möchte ich informiert an die Sache gehen ?. 
Deshalb werde ich jetzt Mal weiter lesen. Clara ist gerade neben mir eingeschlafen und der Papa arbeitet noch ein wenig im Wohnzimmer. Morgen früh ist wieder Krabbelgruppe angesagt ?
Küsschen
Mi & Clara

Au revoir liebes Haar

Jetzt wirds haarig (Hahahaarig um genau zu sein. Okay. Ich höre schon auf mit den schlechten Witzen)!
Es ist an der Zeit sich zu verabschieden…. Wochenlang habe ich gedacht ich bleibe vom gefürchteten „Haarausfall nach der Geburt“ verschont. Seit ein paar Tagen weiß ich, dass dem nicht so ist. 
Die ganze Schwangerschaft über war das schon das schlimmste für mich, was nach der Geburt passieren wird. „Dir fallen alle Haare aus“ – „ich hatte richtig lichte Stellen“ – „man steht vorm Spiegel, greift sich in die Haare und weint“ waren nur ein paar der Aussagen die ich dazu gehört habe. 
In der Schwangerschaft hatte ich tolle Haare. Das liegt daran, dass die obligatorischen 100 Haare die man am Tag verliert, nicht verloren werden solange man schwanger ist. Klar. Hin und wieder verliert man Mal ein paar. Aber in der Regel bleibt 9 Monate alles dran am Kopf. Und nach der Schwangerschaft fällt dieser Überschuss eben wieder aus. Und durch die Hormonveränderung kommen noch ein paar dazu.
Jetzt sind ja nun Mal schon 11,5 Wochen um, seit Claras Geburt. Vor einer Woche habe ich noch den Witz gemacht, dass es diesen Haarausfall nach der Geburt nicht gibt, sondern alle so viele Haare verlieren, weil die Babys sie alle raus ziehen. Clara hält sich nämlich liebend gerne an meinen fest und zieht dran. 
Und seit ein paar Tagen ist hier alles voll. Das Kind, die Möbel. Alles. Beim Bürsten habe ich danach gefühlt mehr Haare in der Bürste als auf dem Kopf…. 
Jetzt habe ich das Glück sehr dicke bzw viele Haare zu haben. Deshalb fällt der Verlust nicht sonderlich ins Gewicht. Aber es ist schon spürbar dünner, wenn ich einen Zopf mache.
Ich flechte mir jetzt neuerdings immer einen Zopf in der Hoffnung, dass dann weniger ausfallen.. zumindest kann ich es mir so besser einreden :D.
Vom Freund am Wickeltisch höre ich immer nur „Wie kommen denn Mamas Haare in deine Windel/Socken/Hose/Mütze/Body (beliebig erweiterbar)?“. 
Ob die Phase lange anhält? Ich hoffe nicht. Ich bin es Leid, immer das Baby von meinen Haaren zu befreien :p. Reicht ja schon, dass der Hund hier seit Jahren mit seinem Haarausfall einen Haarteppich kreiert. Da müssen nicht noch meine dazwischen liegen.
Traurige Grüße
Mipunzel 

Wir sind dann Mal auf der Toilette!

Jetzt geht es um Babykacke. Wer nichts zu Babykacke lesen möchte, sollte nicht weiterlesen… 😀


Aber Muttermilchstuhl ist ja halb so schlimm. Wirklich. Eine gelbliche flüssige Pampe die etwas süßlich riecht… Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt :D.
Also zurück zum Titel …
Wir sind dann Mal auf der Toilette!

Hä? Babys machen doch in Windeln. Oder? Ist Clara nicht erst 10 Wochen alt?
Klar machen Babys das. Aber nicht, weil sie es so wollen oder nicht anders können. Sondern eben weil man es ihnen „erlaubt“.
Gestern war der erste Tag, an dem Clara kein einziges großes Geschäft in ihrer Windel verrichtet hat. Ich freue mich sehr darüber.
Wir praktizieren „Teilzeit Windelfrei“. Der Name ist eigentlich total bescheuert und erklärt nicht wirklich das, was wir machen… Im englischen nennt sich das ganze Elimination Communication – Ausscheidungskommunikation.
Windeln trägt Clara trotzdem. Hauptsächlich Stoffwindeln (dazu schreibe ich noch einen Beitrag demnächst 🙂 ).
Also was ist diese Ausscheidungskommunikation jetzt genau? Ich achte auf Signale die mein Baby gibt. Alle Eltern kennen das. Das Baby macht einen bestimmten Gesichtsausdruck und man weiß „Oh, jetzt geht was in die Windel“. Wenn Clara beim Stillen unruhig wird und ständig loslässt weiß ich … Sie muss groß.
Also ab zum Wickeltisch. Hose aus. Body auf. Windel aus. Und ab ins Bad. Viele nehmen auch einfach Schüsseln oder einfache Unterlagen. Wir gehen zum Waschbecken. Dann halte ich Clara an den Oberschenkeln, ihr Rücken liegt an meinem Bauch an. In der Position fällt es leichter, loszulassen. Manchmal setze ich mich auch verkehrt rum auf die Toilette und halte sie über die Schüssel.
Das nennt sich dann „Abhalten“. Und in 90% der Fälle kommt entweder Urin oder Stuhl. Oft sogar beides. Dazu dann das passende Signalwort (hier heißt es einfach Pipi & Kacka), abwarten bis sie fertig ist, zurück zum Wickeltisch, sauber machen, neue Windel an und fertig.
Pipi geht bei uns immer noch viel in die Windel. Und das darf es auch, halb so schlimm. Ich habe die Anzeichen dafür noch nicht so richtig raus… Unterwegs und nachts halte ich nicht ab. Babys machen auch nicht im Schlaf sondern wenn sie nachts machen, dann in kurzen Wachphasen.


Seit etwa 2 Wochen mache ich das konsequent,  dass ich ihr bei jedem wickeln anbiete, sich zu erleichtern. Wenn sie es nicht möchte signalisiert sie auch deutlich dass sie nicht mehr mag und bekommt ihre Windel an. Und seitdem geht maximal 10% ihrer Babykacke (Mumistuhl ist der gängigere Ausdruck – aber mir gefällt Babykacke besser 😀 ) in die Windeln.
Bitte das ganze nicht mit irgendwelchem Töpfchen Training oder trocken werden Programmen in einen Topf schmeißen. Das hat damit nichts zu tun.
Sie fordert es auch richtig ein und wartet darauf, abgehalten zu werden für ihr großes Geschäft. Grade weil sie Stoffwindeln trägt ist das eine super Sache. Pipi macht einfach keine Flecken :D.
Das ganze ist hauptsächlich dafür da, das Baby besser zu verstehen und dafür zu sorgen, dass das Kind das Bewusstsein für seine Ausscheidungen nicht verliert. Das passiert meistens bei Windel Kindern. Dieses „ich habe ja eh eine Windel um, ist also egal wenn ich mache“ verfestigt sich dann natürlich und das Kind zeigt auch nicht mehr an. Deshalb wird empfohlen möglichst früh damit anzufangen. Da ich mit Clara ja zuhause bin und eh den ganzen Tag auf sie achte, kann ich es ihr auch anbieten.
Nach dem Aufstehen bin ich manchmal zu spät dran… :D. Aber das liegt dann daran, dass ich einfach nicht aus dem Bett gekommen bin ?.
Dann wird halt tagsüber abgehalten, wenn sie „Signale gibt“ (die sind von Baby zu Baby unterschiedlich. Aber man lernt mit der Zeit das Baby zu lesen. Hab ich auch nicht dran geglaubt 😀 ) und Abends vor dem Schlafen nochmal.
Viele Eltern kennen das bestimmt, dass junge Babys gerade dann lospinkeln, wenn man die Windel aufmacht. Das ist ein schönes Beispiel um zu zeigen, dass das Baby wirklich nicht in die Windel machen möchte, so von Natur aus.


Und Mal evolutionär gesehen… Es gäbe nur Probleme. Babys wurden in längst vergangenen Zeiten immer von ihren Eltern getragen. Würden die Babys einfach drauf los kacken, wäre ja der Träger – also meist die Mutter – beschmutzt und das würde zu Gefahren führen, weil durch diesen Geruch dann wahrscheinlich wilde Tiere angelockt würden (ich rede da jetzt von Steinzeit und co. Heutzutage wird man vor allem hierzulande nicht mehr sehr häufig von einem Raubtier überrascht).
Übrigens ist „Windelfrei“ in den meisten Teilen der Welt ganz normal. In Asien wird es weitestgehend durchgeführt. Und natürlich bei Naturvölkern. Aus oben genannten Gründen. (Laut Wikipedia leben 94% der Menschen in China Windelfrei)
Wer mehr dazu wissen will dem kann ich folgende Seiten empfehlen:
Babys ohne Windeln
Windelfrei – was steckt dahinter?  
Windelfrei – FAQs
Außerdem wird es in diesen Büchern hier ganz wundervoll behandelt:
artgerecht – Das andere Baby-Buch: Natürliche Bedürfnisse stillen. Gesunde Entwicklung fördern. Naturnah erziehen

Es geht auch ohne Windeln!: Der sanfte Weg zur natürlichen Babypflege

Windelfrei, gestillt und getragen: Ein Ratgeber für einen natürlichen Umgang ohne Windeln und Ersatznahrung

Pipi.Kacka

 
 


Ich habe ja jetzt hier nur „unsere Art und Weise“ aufgezeigt. Bin gespannt wie lange es so gut funktioniert. Und wann ich das mit dem Pipi auch in den Griff bekomme. Aber ich stresse mich da nicht und lasse es nur so nebenbei mitlaufen. Nachteile hat es jedenfalls keine soweit ich weiß ;). Also wer sich tiefer mit der Materie befassen möchte, der sollte sich mit obigen Links oder Büchern beschäftigen :). Das ist hier jetzt keine groß wissenschaftliche Anleitung meinerseits :D. Ich selbst habe bisher auch nur auf obigen Seiten gesurft und die genannten Bücher gelesen.
Ich fasse nochmal kurz die Vorteile die es für uns hat, zusammen:

  • Stoffwindeln bleiben sauber -> weniger „eklig“ bei der Windelwäsche
  • Der Po bleibt sauber und wird nicht wund
  • Es bilden sich schwieriger Pilze oder ähnliches, wenn das „Milieu“ trocken bleibt
  • Man muss keine abgetrocknete Babykacke vom Popo kratzen
  • Man lernt sein Baby zu lesen und weiß wann es was will
  • Das Baby verliert das Gefühl für seine Ausscheidungen nicht
  • Das führt (oft – nicht immer) dazu, dass das Kind früher trocken wird
  • Das wiederum bedeutet weniger Wickelaufwand auf lange Sicht.
  • Es ist billiger. Punkt.

Also aus Erfahrungen anderer weiß ich, dass viele „Windelfrei“ Babys sehr früh angefangen haben selbstständig zuverlässig anzuzeigen, wann sie zur Toilette müssen. Das erhoffe ich mir auch dadurch. Jetzt im Baby Alter ist es natürlich etwas aufwändiger sein Baby ständig zu beobachten, als es einfach in die Windel machen zu lassen. Aber ich denke wenn man da aufmerksam ist, hat man im Endeffekt weitaus weniger Arbeit.
Ihr könnt ja Mal die Links oben anklicken und euch weiter rein lesen. Ich bin kein Profi und davon auch noch weit weit weg :D. Aber ich erwähne auch hier nochmal, dass das wirklich nichts mit Sauberkeitserziehung oder Töpfchen Training zu tun hat. Das wird leider sehr oft vermutet. Aber nein. Es ist nur auf das Bedürfnis des Babys, sich erleichtern zu wollen, einzugehen 🙂


Der Freund findet die Sache übrigens noch recht befremdlich. Babys machen halt in Windeln. Als ich von meinen ersten Erfolgen berichtete („Clara hat heute ins Waschbecken Pipi gemacht!“), bestand er auf Zufall oder Wunschdenken meinerseits. Seit er sieht, dass sie wirklich immer dankend annimmt abgehalten zu werden und wirklich Pipi &Kacka macht, und auch darauf wartet, empfindet er es aber doch schon als gute Sache. Er traut sich zwar noch nicht so richtig sie abzuhalten, will es aber demnächst Mal versuchen.
Vielleicht habe ich ja jetzt bei einigen auch Interesse geweckt sich Mal näher damit zu befassen :).
Beim nächsten Mal schreibe ich dann Mal etwas über unsere Stoffwindeln. Ich habe ja schon von einigen Lesern gehört, dass sie sich das wünschen 🙂
Küsschen – Mi & Clara ?