Geburtsbericht Light

Ein kurzer Bericht zu unserer Hausgeburt. Ohne genaue Details wie Blut und Co.

Der ausführliche Geburtsbericht folgt noch ?. Für die, die ihn lesen wollen.

Eine Woche ist es jetzt her, dass du geboren bist.
Gehen wir Mal zurück zu Freitag, 28.12.

ET+8

Wir hatten einen Termin im Geburtshaus zum ctg, alles war ruhig. Auf einen neuen Termin für Sonntag mit der Hebamme haben wir verzichtet. In der Hoffnung dich damit rauszulocken.
Wir haben uns für „bis heute Nacht“ verabschiedet und sind wieder nach Hause.
Abends bin ich in die Badewanne, hab dir gesagt „lass uns bitte noch die Nacht gut schlafen, dann kannst du gerne kommen“. Bei deiner Schwester war ich auch am Abend vorher in der Wanne und habe sie gebeten, endlich raus zu kommen.
Da ich noch ganz schön erkältet war, samt Schnupfen wollte ich mich noch ein bisschen ausruhen.
Dann sind wir ins Bett. Und morgens um 8 wurde ich von der ersten Wehe geweckt.
Clara ist wach geworden und hat sich vom Bauch mit einem Küsschen und ‚Baby lieb‘ „verabschiedet“.
Ich bin ein bisschen auf und ab und hab versucht die Wehen zu tracken.
War, wie schon bei Clara, kaum möglich. Mal war 5 Minuten Pause. Dann 1. Und beim nächsten Mal wieder 7. Keine Regelmäßigkeit erkennbar.
Da es langsam echt weh tat habe ich meinen Mann gebeten unsere Hebamme anzurufen. Da war es dann 9 Uhr.
Wir haben noch kurz besprochen, dass wir ins Geburtshaus fahren, sollte noch ewig Zeit sein. War nicht ?.
Als unsere Hebamme dann da war um 9.30 und nach dem Muttermund schaute, waren wir schon bei 8cm.
Die nächsten 1,5h waren nicht sonderlich angenehm. Ziemlich Schmerzhaft. Getan hat sich nicht viel. Ich hab oft die Positionen gewechselt.
Als ich dann gegen 11.20 Mal rumgelaufen bin, hat das den letzten Stups gegeben.
Um 11.27 Uhr ist die Fruchtblase gesprungen. Um 11.30 warst du dann da. Mein kleines Mädchen.
Deine große Schwester ist auch sofort dazu gekommen und hat dich begeistert begrüßt.
Die Nabelschnur konnte in Ruhe auspulsieren, der Papa hat dann abgenabelt.
Es war so schön, dass wir uns einfach in Ruhe kennenlernen konnten. Zuhause im Bett. Nirgendwo hinfahren mussten. Das Baby nicht dick einpacken und in die Babyschale setzen – sondern einfach auf unserer Brust liegen lassen. Den ganzen Tag ❤️.

Die U1 hat unsere Hebamme noch kurz gemacht, bevor sie gegen 14 Uhr wieder gefahren ist.
4040g, 51cm, 36,5cm Kopfumfang – alles rundum gesund.

#geburtsbericht #light #geburt #Hebamme #Baby #neugeborenes #hausgeburt

Über ET – Mal wieder

Heute ist Heiligabend. Wehe, das Kind kommt heute noch. Ich hoffe die letzten 7 Stunden des Tages, bleibt’s noch drinnen ?. Seit Monaten darf ich mir schon anhören „oh vielleicht wird es ja ein Christkind“….

Mir wäre es egal. Ich möchte dem Kind allerdings gerne ein Leben lang „Christkind Sprüche“ ersparen ??.

Jedenfalls… Wir sind schon wieder über ET. Nach meiner Rechnung wäre das der 20.12. gewesen, laut Mutterpass der 22.12.

Mit Clara sind wir ja „damals“ 11 Tage über ET gegangen. Hier verlinke ich euch den Beitrag von Claras ET und von ET +8.

Freitag – am 21.12. – waren wir zum letzten Mal bei meiner lieben Gynäkologin. Zum ersten Mal in dieser Schwangerschaft am CTG und im Ultraschall einmal geschaut, ob noch alles gut versorgt ist.

Das CTG war unauffällig, leichte Kontraktionen, Herztöne gut. Der Ultraschall hat ein Schätzgewicht von knapp über 4kg ergeben. Versorgung durch die Nabelschnur noch gut, ausreichend Fruchtwasser Plazenta reif – sollte also nicht mehr ewig dauern.

Insgesamt habe ich jetzt 14kg zugenommen. Etwas mehr als bei Clara, aber da hatte ich ein höheres Startgewicht.

Heute waren wir nochmal zur Kontrolle im Geburtshaus, bei unserer Hebamme, für ein CTG und zum abtasten. Alles weiterhin gut.

Wenn Baby2 sich bis Mittwoch nicht auf den Weg macht, gehen wir zusammen zum Ultraschall in die Klinik und schauen nach der Versorgung… Eventuell ist das ja schon gar nicht mehr notwendig.

Wir feiern ja eh nicht wirklich Weihnachten – dieses Jahr haben wir uns deshalb überall ausgeklinkt. Weder mit Neugeborenem, noch mit diesem schweren Bauch, ist mir sonderlich nach feiern. Clara kennt Weihnachten mit ihren 2 Jahren auch noch nicht wirklich. Ist also nicht so dramatisch. Heute gibt’s trotzdem – traditionell – Kartoffelsalat mit Würstchen. Vegan natürlich. Der ist schnell gemacht. Die Essensplanung (und auch jede andere) liegt momentan nämlich auch auf Eis – das Baby würde eh jegliche Planung durcheinander werfen. Deshalb leben wir momentan ein bisschen

Wir werden sehen. Wenn es bereit ist, wird es schon raus kommen ?. Langsam sind wir auch gespannt, wer uns da erwartet ?❤️.

Ich sag Bescheid ?.

Für alle die es feiern – schöne Weihnachten!

Küsschen, Mi ?

2 Jahre alt!

Eigentlich sollte dieser Beitrag bereits vor 2 Wochen online gehen. An ihrem Geburtstag am 19.11.

Leider hat uns ja die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht ?. Und dann war auch noch 80% vom gespeicherten Entwurf weg… Nuja. Dann auf ein Neues!

Es ist genau 2 Jahre her, dass Clara auf die Welt kam. Wir feiern zum zweiten Mal Geburtstag!

In den letzten Monaten ist bei Clara so viel passiert. Jetzt ist mein Baby wirklich ein Kind. Und gar nicht mehr so klein…

Wie groß sie genau ist, kann ich nicht sagen. Es fühlt sich nachts, wenn sie quer im Bett zwischen uns liegt, allerdings an wie 2 Meter. Okay. Sie müsste so um die 87cm groß sein. Die U7 haben wir nächste Woche, da wird dann nochmal genau Maß genommen. Bald ist sie doppelt so groß, wie bei ihrer Geburt vor 2 Jahren. Ihr Gewicht hat sie seitdem mehr als verdreifacht.

Mein kleines Mädchen weiß jetzt, was es will. Sie kann sich artikulieren. Und wir können sie verstehen. Meistens zumindest. Vor ein paar Monaten dachte ich noch „sie spricht ja garnichts!“ und war schon besorgt ?. Und dann fing sie an und es sprudelte jeden Tag mehr raus. Mittlerweile singt sie Lieder mit, schafft 3 Wort Sätze. Weiß was „Ich“ und „Deins“ (usw) ist… Unglaublich einfach, wie schnell so ein Kind lernt ?.

Ihr Geburtstag war wunderbar. Aus Büchern die sie gerne mit uns liest, weiß sie, was so ein Geburtstag eigentlich ist. Und hat schon mehr verstanden, als ich je für möglich hielt…

Ich habe ihr morgens gesagt, dass sie Geburtstag hat. Und schon wurde ich nach Luftschlangen („Schangen?“) und Kerzen auspusten („Terzen pusten?“) gefragt ?.

Also gab es Kerzen, Luftschlangen, Kuchen und natürlich auch ein paar Geschenke.

In ihrer Lieblingsgeschichte von Bobo Siebenschläfer*, bekommt Bobo zum Geburtstag ein Spielzeugpony geschenkt. Und hat einen Schokomund – vom Schokokuchen. Und da sie das Wort „Burtstag“ immer wieder mit „Pony“ und „Schokomund“ in Verbindung brachte, gab es Schokokuchen – und 2 Holzpferde* von Holztiger.

Dazu noch ein paar Bauklötze* von Grimms – Clara ist begeisterte Turmbauerin und wir brauchten noch ergänzendes Baumaterial ?.

Ein Wimmelbuch von der Maus*. Sie liebt die Maus ?.

Und einen Helium Ballon ?. Eigentlich eine Giraffe in Form einer 2. Aber Clara bezeichnete sie direkt als „Doni“ – ihr Wort für Dino. An ihrem ersten Geburtstag gab es einen Dino Ballon. Den hat sie offenbar immer noch nicht vergessen. Wahnsinnig was so ein Kinderhirn doch alles behält ?.

Ihr Papa hat ihr ein Montessori inspiriertes Schraubbrett gebaut. Die Inspiration dazu hatte ich aus einem Montessori Buch.

Damit beschäftigt sie sich besonders gern. Mit echten Schrauben, Muttern und echtem Werkzeug. Macht ja auch viel mehr Spaß damit. Wenn Interesse besteht, dann schreiben wir die Bauanleitung dafür auf ?.

Von den Großeltern gab es ein paar Tage später noch den Hörbert*. Ein wundervoller Holz MP3 Player für Kinder ?.

Das zweite Jahr ging gefühlt doppelt so schnell um, wie das erste… Wenn das jetzt so weiter geht, dann dauert es nicht mehr lange, bis sie auszieht ??.

Bald wird sie jedenfalls erstmal große Schwester ?♥️. Das wird wohl nochmal eine große Herausforderung für uns alle. Und für Clara erst Recht. Kleinkind sein, ist ja eh schon sehr anstrengend!

Kleine Updates zu uns, gibt’s natürlich immer auf unserem Instagram bzw Facebook Account ?.

Bis zum nächsten Mal

Küsschen ?

Mi & Clara

Dieser Beitrag enthält Verlinkungen zu anderen Seiten und Affiliatelinks (erkennbar am *) und muss somit als WERBUNG gekennzeichnet sein.

Verheiratet ❤️

Heute vor einer Woche haben wir geheiratet. Clara war als einzige dabei. Mehr Leute hätten auch garnicht wirklich in die Leuchtturmwärterstube gepasst, in der mittlerweile das Trauzimmer untergebracht ist.

Getraut wurden wir also in 30 Metern Höhe, nach 146 Stufen auf der Insel Wangerooge, im Alten Leuchtturm ?. Ganz schön kitschig oder?

Ich hab auch erstmal ordentlich losgeheult…

Übrigens habe ich meinen Namen behalten. Das gilt ja offenbar heutzutage immer noch als Phänomen, deshalb wollte ich das erwähnen ?.

Am Tag unserer Hochzeit war das Wetter leider sehr bescheiden. Aber man sagt ja, wenn der Hochzeitstag verregnet ist, wird die Ehe umso besser. Ich glaube einfach Mal ganz fest daran ?.

Verknüpft haben wir die Hochzeit mit einem kleinen Urlaub in Carolinensiel. Die anderen Tage hatten wir zum Glück noch schönes Wetter und Clara konnte noch im Watt patschen und im Sand buddeln.

Herzlichstes Danke jedenfalls an alle, die uns gratuliert haben ❤️. Fotos zeige ich demnächst sicher noch ein paar ?.

Küsschen ?

Denn sie wissen nicht, was sie tun…

Äh. Was es wird. Das und einiges mehr, erzähle ich euch heute.

Wir verzichten dieses Mal darauf, das Geschlecht zu erfahren.

Warum? Es ist nicht wichtig ??.

Diese zweite Schwangerschaft läuft irgendwie um einiges entspannter ab. Es ist nicht mehr alles neu und aufregend. Man weiß ungefähr, wie es weiter geht.

Wir haben uns bewusst dazu entschieden nur die 3 Ultraschall zu machen. Leider gab es beim zweiten „großen“ Screening eine kleine Diskrepanz mit dem Gynäkologen… Aber das ist eine andere Geschichte ?. Jedenfalls ist das „große Screening“, das mir eigentlich sehr wichtig war, sehr klein ausgefallen. Deshalb waren wir auch noch bei der Feindiagnostik.

Soweit man sagen kann – alles gesund.

Den Zuckertest habe ich guten Gewissens abgelehnt und ich werde dieses Mal auch ohne Indikation kein ctg machen lassen. (Dazu schreibe ich nochmal mehr demnächst)

Die restliche Vorsorge mache ich mit meiner Hebamme im Geburtshaus und einer neuen Ärztin.

Mal sehen wie lange Baby 2 sich Zeit lässt… Namen haben wir natürlich noch keinen. Clara war ja auch 7 Tage namenlos ?. Das ist jetzt natürlich doppelt schwierig, so ohne Geschlecht ?.

Allerdings ist mir dieser „Wahn“ nach dem Geschlecht eh etwas suspekt… Bei Clara hatten wir schon Hauptsächlich neutrale Sachen. Und Farben sind ja eh für alle da. Bis sie auf der Welt war, habe ich mich drauf eingestellt, dass es auch ein Junge sein könnte. Ultraschall ist heutzutage zwar ziemlich genau… Aber eben nicht restlos. So oft höre ich aus Schwangerengruppen „wir bekommen jetzt doch einen Jungen. Will jemand rosa Kleider kaufen“ und ähnliches ?. Viel zu viel Stress ?.

Wir haben Claras Sachen auch alle aufgehoben, weil ja klar war, dass sie Recht schnell große Schwester werden soll.

Gekauft haben wir fürs Baby übrigens auch noch nicht wirklich was. Außer ein paar Stoffwindeln in Newborn Größe. Ist ja noch Zeit.

Am Sonntag fahren wir erstmal eine Woche an die Nordsee und genießen die Luft und nochmal exklusive Zeit zu dritt… ❤️

Ich melde mich sicher aus dem Urlaub.

Küsschen, Mi?

Das war … 2017

2017 ist um. Das erste Jahr in meinem Leben, das ich komplett Mutter war. Das erste Jahr das komplett anders war, als alle anderen Jahre. Das erste Jahr, das komplett voll Liebe und Verantwortung war.
Es war schön. Anstrengend. Nervenzehrend. Wunderbar. Tiefgründig. Emotional. Schlaflos.
Ich habe so viel gelernt. Wir als Eltern haben so viel gelernt.
Wir sind zusammengewachsen und wir sind bessere Menschen als jemals zuvor.
Clara hat so viel gelernt. Sie ist vom Baby zum Kleinkind geworden.
Wenn 2018 auch nur genauso gut wird, wird es ein tolles Jahr!
Wir haben viel geplant für 2018. Drückt mir die Daumen, dass alles funktioniert und alles noch viel besser wird, als es eh schon ist!
Den heutigen Abend haben wir mit Raclette bei der Familie verbracht und sind dann jetzt wieder nach Hause. Damit Clara ins Bett kann und wir für unseren Angsthund da sein können zum trösten, wenn es knallt.
Das Schöne an so einem Kind ist ja, man kann Silvester – ganz ohne Ausrede – endlich entspannt und vollgefressen auf dem Sofa verbringen und muss nicht „zwanghaft“ weggehen und was tolles machen – wie das früher so war. Wir genießen unseren Übergang also zu dritt, mit einer Flasche Kindersekt.
Danke, dass ihr uns begleitet. Danke für eure vielen lieben Kommentare, eure positive Resonanz und auch eure Kritik.
Wir wünschen euch einen guten Rutsch, ein wunderschönes Silvester, was immer ihr vor habt. Und vor allem ein tolles 2018
Alles Liebe und ganz viele Küsschen…
Mi, Clara, Jojo & Lola

Familienbett? Never!

Ich muss sagen, ich war immer der absolute Gegner vom Familienbett. Fan bin ich immer noch nicht. Zugegebenermaßen stört es mich auch immer noch zu sagen, dass wir im Familienbett schlafen. Das ist halt kein Konzept, für das ich durch und durch brenne. Ich mache es gerne, aus mehreren Gründen. Aber ich breche nicht in Begeisterung aus und gerate auch nicht ins schwärmen, wenn es darum geht, dass wir zusammen schlafen. Wir tun es trotzdem.
Folgendes war eigentlich immer mein Hauptpunkt gegen das Familienbett: Menschen die ich persönlich kenne, die lange bei ihren Eltern geschlafen haben, haben eigentlich alle die eine oder andere „Störung“, was Beziehungen und Bindung angeht…  
Allerdings muss man aber auch sagen, dass ich genug Menschen kenne, die nicht weniger „gestört sind“ – mich eingeschlossen – und das, ohne bei den Eltern geschlafen zu haben. Okay. Liegt dann vielleicht doch nicht daran. Möglich. 
Was ich auch so oft als Argument fürs Familienbett lese ist „Wer will schon alleine schlafen? Jeder kuschelt doch gerne!“
Da bekomme ich jedes Mal einen kleinen Anfall. Ich liebe alleine schlafen. Und ich kuschel nachts, wenn ich schlafen will auch nicht gerne. Klar kuschel ich auch Mal gern. Aber nachts können alle getrost von mir weg bleiben ?. Und ich vermisse es unendlich alleine zu schlafen. Wirklich.
Jetzt ist es aber so, dass ich nun Mal ein Baby habe. Und so ein Baby ist es aus dem Bauch gewohnt bei Mama zu sein. Und braucht es auch einfach bei Mama zu sein. Nähe. Die Sicherheit, dass jemand da ist, vor allem nachts. Wenn ich Clara abends in den Schlaf stille und dann wieder aus dem Bett gehe wird sie meist schon nach kurzer Zeit wach und weint. Und weiß nicht was los ist, weil Mama ist ja nicht da. Dann lässt sie sich auch nicht vom Papa beruhigen.
Und das ist nun Mal momentan wichtiger, als mein Bedürfnis alleine zu schlafen. Wenn ich es durchsetzen würde, alleine zu schlafen, müsste Clara darunter leiden. Kommt also momentan nicht infrage. Irgendwann kann ich bestimmt Mal wieder alleine schlafen. Klar ist mein Bedürfnis auch wichtig. Aber in dem Fall geht das Baby nun Mal vor. Manchmal geht Clara am Wochenende mit ihrem Papa spazieren und ich kann alleine im Bett liegen. Das reicht mir.

Und ganz im Ernst. Wenn ich so oft Aufstehen  und in ein anderes Zimmer gehen müsste, jedes Mal wenn Clara wach wird, käme ich ja nie zum Schlafen. Deshalb ist es auch einfach ein praktischer Aspekt. Und ich bin von Natur aus eher faul. Warum sollte ich also 3-8 Mal in der Nacht aufstehen um das Baby zu Stillen, wenn ich dabei auch einfach liegen bleiben kann? Genau. Ich wähle da das bequeme liegen bleiben. Ich habe immer gesagt „Ich hab kein Problem damit nachts aufzustehen“ und „lieber stehe ich nachts mehrfach auf, als mit dem Baby in einem Bett zu schlafen“… 
Es war gelogen. Niemals würde ich gerne nachts aufstehen. Meinen Respekt an alle Eltern die Minimum 5 Mal die Nacht Aufstehen und zum Kind gehen. Ich bin ja so schon oft gerädert morgens. Und ich bleibe nachts liegen ?. Wie man das überlebt ist mir schleierhaft.
Deshalb sage ich mit voller Überzeugung… Mein Kind schläft bei mir weil ich es hasse aufzustehen. ?
Das allgegenwärtige Argument gegen das Familienbett ist meist „man braucht doch auch Mal Zeit als Paar!“. Nun ja. Das Baby schläft halt im Bett. Das heißt nicht, dass es zwangsläufig an, auf oder zwischen uns schläft. 
Wenn Clara schläft, dann haben wir genug Zeit als Paar. Wir Netflixen im Bett. Essen heimlich. Lebkuchenherzen. Betrinken uns mit alkoholfreiem Bier. Kitzeln uns aus. Und das alles geht, wenn Clara schläft. Natürlich alles nicht auf voller Lautstärke. Aber das macht man ja auch nicht, wenn das Kind im Nebenzimmer schlafen würde. Und Clara schläft meistens auf ihrer Seite im Beistellbett. 
Also irgendwie ist alles was gegen das Familienbett spricht, gar nicht soo viel. Und es lässt sich alles irgendwie lösen. 
Die Vorteile sind halt echt immens. Mal ganz abgesehen davon dass ich nicht aufstehen muss, können wir uns ein Kinderzimmer momentan noch sparen. Zeit als Paar haben wir auch. Und hin und wieder ist es schon schön, zu kuscheln. 
Evolutionär gesehen, gehört es auch so. Das Baby schläft gut geschützt bei seinen Eltern. Sonst kommt noch irgendwann ein Säbelzahntiger um die Ecke.
In den meisten Kulturen ist es auch heutzutage noch vollkommen normal, bei seinem Baby zu schlafen. Nur bei uns Mal wieder nicht. Hier ein schöner Artikel dazu: Klick
Also halten wir fest… Ja! Wir schlafen im Familienbett. Und wir tun das absolut gerne! 
Neben den Menschen aufzuwachen und einschlafen, die ich liebe, ist wunderschön. Es fühlt sich falsch an, dieses Mädchen, was ich so sehr liebe und in meinem Bauch hatte, woanders schlafen zu lassen, als neben mir.  Wie sollte ich nachts wissen ob es ihr gut geht, ob sie in Sicherheit ist, wenn sie meterweit hinter verschlossenen Türen liegt. 
Mein Baby gehört zu mir ♥️?.
Wie lange sie bei uns schlafen wird, weiß ich nicht. Und darüber mache ich mir solange auch keine Gedanken und genieße es, mein schlafendes Baby zu kuscheln. 
Küsschen und Gute Nacht – Mi

Breifrei Fortbildung

Euch ist sicher schon aufgefallen, dass ich etwas abwesend bin momentan. Wochenpläne gab es deshalb auch vorläufig nicht. Die kommen aber bald wiede. 
Aaaaaber das hatte auch einen guten Grund ?. 
Wer sich fortbilden will, muss dafür nämlich auch was tun! 
Dieses Wochenende war dann die Präsenzveranstaltung zur Fortbildung „Fachkraft für babygeleitete Beikost“ in Köln. 
Ein super lehrreiches, aber auch anstrengendes Wochenende. Außerdem habe ich ganz viele, tolle Frauen kennenlernen dürfen!

Clara war zum ersten Mal ein paar Stunden ohne mich mit ihrem Papa unterwegs. In der Mittagspause haben sie mich (bzw eigentlich nur meine Brüste) besucht um sich eine Milch abzuholen. Hat besser geklappt als ich dachte. Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen beleidigt, dass sie mich kein bisschen vermisst hat ?.
Und weil das alles auch ganz schön anstrengend war, viel Stoff, wenig frische Luft, schrecklich viel Autofahren etc., sinke ich jetzt mit Clara ins Bettchen und schlafe in meinen Geburtstag ?.
Gute Nacht – Mi ?

Reboarder? – Unnötiger Quatsch!

So oder so ähnlich bekommt man es meist zu hören, wenn anderen unser Reboarder ins Auge fällt. 
Hier möchte ich euch jetzt erzählen warum wir für Clara einen Reboarder haben, die gängigen Vorurteile entkräften und euch erzählen, wie man am besten an einen passenden Reboarder kommt.

Unser Sitz ist ein Axkid Minikid (affiliate Link) in schwarz, mit lila Schonbezug.
Fangen wir mit den Vorurteilen bzw ständigen Gegenargumenten an:

Reboarder sind neumodischer Quatsch!

Nö! Reboarder gibt es bereits seit den 70er Jahren. Vor allem in Skandinavien.

Wir haben auch ohne Reboarder überlebt!

Ja. Haben wir. Aber die, die nicht überlebt haben, können sich schlecht zu Wort melden.

Reboarder sind viel zu teuer!

Kommt schon. Ein Reboarder ist für die Sicherheit des Kindes. Kann es da zu teuer sein? Die meisten Eltern haben heutzutage das neuste und beste Smartphone, ein teures Auto und kaufen sich den 3. teuren Buggy für 500€ aufwärts, weil einem die Farbe nicht mehr gefällt. Aber am Kindersitz wird gespart… 
Klar. Ein Reboarder ist nicht billig. Man muss schon mit 400-600€ rechnen. Aber dass das Kind irgendwann aus der Babyschale raus wächst, weiß man ja nun Mal nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Man kann also monatlich sicher etwas vom Kindergeld zur Seite legen, bis es dann so weit ist. Omas und Co bitten auf teure Geschenke zu verzichten und etwas dazu zu tun. Und im Zweifel kann man einen Reboarder auch finanzieren lassen. Außerdem findet man auch gute gebrauchte Reboarder für den schmaleren Geldbeutel. 

Dem armen Kind wird doch schlecht, wenn es rückwärts fahren muss.

Sagen mir immer wieder Leute, die mein Baby rückwärts fahren sehen.
Das Baby ist vor dem Reboarder in einer Babyschale gefahren. Rückwärts. Warum dann plötzlich Übelkeit auftreten sollte ist mir ein Rätsel. Wenn dem Kind im Reboarder schlecht wird, dann war das auch schon in der Babyschale so. 
Also es gibt durchaus Kinder, denen beim rückwärts fahren schlecht wird. Bei vielen verbessert die Situation sich sogar im Reboarder. Wenn nicht, und vorwärts fahren die einzige Möglichkeit ist, die Situation fürs Kind zu verbessern, ist es natürlich absolut legitim, wenn man sein Kind vorwärts fahren lässt. 
Nur dieses Argument kommt leider oft von Leuten, die sich noch nie mit dem Thema befasst haben. Da heißt es pauschal „dem Kind wird schlecht“, ohne sich jemals darüber Gedanken gemacht zu haben, dass die Babyschale ja auch rückwärts ist.

Wo sollen denn die Beine hin?

Die finden da Platz, wo Platz ist. Die Füße können abgelegt werden. Probiert es selbst Mal aus. Es ist nach kurzer Zeit sehr unbequem, wenn die Beine einfach runter baumeln. Ich als Zwerg kenne das. Füße abstellen ist einfach bequemer. Gerade für lange Strecken ein Vorteil.

Das Kind sieht nichts!

Ähm. Doch. Es kann – genau wie wenn es vorwärts fährt – aus dem Seitenfenster gucken. Beim Reboarder fahren gibt es sogar noch einen Bonus Blick aus der Heckscheibe. Vorwärts wäre da nur die Rückenlehne des Vordersitzes. 

Wir haben ja nicht vor einen Unfall zu haben, was soll ich da mit einem so teuren Sitz.

Ähm. Ja. Vor hat das sicherlich niemand. Aber ich hab das Gefühl die Situation im Straßenverkehr wird immer schlimmer. Ob das damit zusammen hängt, dass die Menschen immer älter werden, will ich nicht behaupten, könnte ich mir aber vorstellen. Und natürlich, dass die meisten Menschen einfach unter Dauerstress stehen. Hauptsache schnell. 
Und in so einem Straßenverkehr möchte ich mich nicht darauf verlassen wollen, dass „schon nix passiert“. Wenn was passiert, möchte ich den besten Schutz für mein Kind.

Kann man den denn dann umdrehen? Ich kaufe nur einen Sitz, den ich umdrehen kann, wenn das Kind 1 ist!

Ja. Es gibt welche, die man umdrehen kann. Nein, es ist nicht sinnvoll. Selbst wenn man euren Sitz auch vorwärts nutzen kann, nutzt ihn so lange es geht rückwärts. 

Der Reboarder hat im ADAC Test schlechter abgeschnitten als der Vorwärtssitz

Das liegt daran, dass der ADAC auch den Einbau bewertet. Der Einbau ist bei den meisten Reboardern wirklich etwas aufwändiger und fehleranfälliger, als bei anderen Sitzen. Deshalb sollte man sich den Einbau beim Fachhändler zeigen lassen. Die anderen Test Kategorien zeigen dann aber, dass es rückwärts sicherer ist.
Aussagekräftiger ist hier auch der schwedische Plus Test. Mehr dazu hier: Klick

Wären Vorwärtssitze gefährlich, dürfte man sie nicht verkaufen und waren längst verboten.

Genau. Wie wir ja alle Wissen, wird nur verkauft, was gesund und ungefährlich ist… Wie Zigaretten, Alkohol, Fast Food, Waffen usw ?. 
Und alle Vorwärtssitze sind ja auch nicht direkt „gefährlich“. Aber eben nicht so sicher, wie Rückwärtssitze.
Allerdings gibt es im Handel auch mehr als genug Sitze, die durch sämtliche Crashtests gefallen sind. Erlaubt sind sie trotzdem. Solche sind dann natürlich definitiv gefährlich. 

Unser Auto hat kein Isofix. Da gibt’s keine Reboarder.

Das wurde mir auch schon erzählt. Im „Babyfachmarkt“. Aber es ist einfach falsch. Wir haben in unserem Auto mit Baujahr 1994 natürlich auch kein Isofix. Auch nicht nachrüstbar. Dafür aber einen Reboarder, der mit dem Gurt des Autos und Spanngurten befestigt wird. Reboarder die gegurtet werden haben sogar meistens eine längere Nutzungsdauer. Der Großteil der Isofix Reboarder darf nur bis 18kg genutzt werden. Unser gegurteter Minikid bis 25kg. 
Das liegt am Isofix – nicht am Sitz, da Isofix nur bis zu bestimmten Gewichten zugelassen ist.
……
Seht ihr? Die Vorurteile sind nicht wenige. Aber weitestgehend Unsinn. 
Reboarder sind sicherer, weil Kinder unter 4 Jahren ihren Kopf noch nicht ausreichend kontrollieren können und somit häufiger Genickbruch die Folge eines schweren Unfalls sein kann. 
Rückwärts fahren ist 5 Mal sicherer, als Vorwärts.
Da haben aber viele andere schlaue Menschen schon viel zu geschrieben. Physikalisch erklärt und so weiter. Deshalb spare ich mir jetzt mein Laiengerede und verlinke euch ein paar Begründungen von Profis:

      Wie gehe ich beim Reboarderkauf vor?
      Fahrt zum Fachhändler! Wirklich. Nicht in den Babymarkt. Auch wenn ihr eine etwas weitere Anreise habt. Das ist wahrscheinlich immer noch günstiger, als auf gut Glück einen Sitz zu bestellen, in dem euer Kind katastrophal sitzt.
      Im Fachhandel wird geschaut, dass der Sitz zu Kind und Auto passt. Das ist beides sehr wichtig. Und dort wird man dann auch den passenden Sitz für euer Auto und euer Kind finden. Garantiert.
      Fachhändler sind beispielsweise die Zwergperten und auch die Kindersitzprofis. Aber auch andere. Am besten schaut ihr auf die Karte, was bei euch in der Nähe ist.
      Reboarder-Karte des Reboard-kindersitze e.V.  Die findet ihr hier: Klick
      Weitere Infos zum Thema Reboarder gibt’s auf der Seite des Vereins: Klick
      Habt ihr auch schon negative Kommentare zu hören bekommen, weil ihr einen Reboarder habt? 
      Danke auch an die Facebookgruppe zum Thema Reboarder. Ihr habt mich gut unterstützt beim Sammeln der Vorurteile. In dieser Gruppe wird man auch bei der Suche nach einem Reboarder gut beraten. Ersetzt aber nicht die Fahrt zum Fachhändler. Zur Gruppe geht’s hier entlang: Klick.
      Macht euch ’n schönen Tag. Und immer schön rückwärts fahren ?.
      Eure Mi 

      Die schnellste Maus von Mexiko! Und was es noch so neues gibt…

      Hallöchen ?
      Ich komm in letzter Zeit kaum zum Schreiben, bin etwas lädiert und ich hüpfe derweil von einem zum nächsten Arzt. Aktuell sind meine Schultergelenke entzündet und ich kann mich kaum bewegen und noch einiges mehr… Also von mir handelt die Überschrift definitiv nicht ?.
      Sondern von Clara. Clara robbt in einer Geschwindigkeit durch die Wohnung… Einmal umgedreht, schon sitzt sie woanders. Es ist wirklich unglaublich wie schnell jemand sein kann, der sich mit den Armen durch die Gegend zieht… Am liebsten rutscht sie in Richtung meiner Bücher.

      Dieses Wochenende haben wir da genutzt, die Wohnung weitestgehend Kindersicher zu machen. Das Bücherregal hat jetzt Türen ?. Genaueres dazu gibt’s demnächst, wenn ich wieder in der Lage bin auf dem Boden rumzukriechen und Fotos zu machen ?. 
      Aufgrund meiner Leiden momentan, trage ich Clara wieder vermehrt auf dem Bauch. Habe ich ein wenig vermisst muss ich sagen. 
      Heute haben wir ein paar neue Windeln bestellt. Überhosen und Mullwindeln – damit habe ich bisher noch nie gewickelt, aber ich bin bereit es aus zu probieren ?. 
      Dadurch, dass Clara ja sehr wenig in die Windel macht, fällt bei den All in one Windeln natürlich recht viel Wäsche an, da man die komplette Windel waschen muss, auch wenn nur ein bisschen Pipi drin ist. Die Überhosen kann man mehrfach nutzen und tauscht einfach die Einlage aus. Ich berichte, wenn sie da sind wie es klappt. Zumindest für Zuhause ist das eine gute Alternative denke ich.
      Clara isst mittlerweile schon recht große Mengen. Eine halbe Banane schafft das kleine Äffchen zum Frühstück locker. Wir essen allerdings bisher nur morgens und abends richtig. Milch trinkt sie noch wie gehabt in rauen Mengen.
      Der dritte Zahn hat sich dieses Wochenende gezeigt. Eher unüblich ist es der linke, äußere Schneidezahn oben. Ich bin gespannt in welcher Reihenfolge der Rest so kommt. 
      Auf unseren Reboarder warten wir leider immernoch.
      Clara hat allerdings eine neue Kollektion toller Klamotten, die extra für sie genäht wurden. Hier Mal ein Teil davon. Wir müssen auch immer mehr ihrer ersten Teile einmotten, weil sie einfach nicht mehr rein passt. Das macht mich jetzt schon ein bisschen wehmütig.

      Wir brauchen auf jeden Fall demnächst Mal etwas Urlaub. Diese Alltagsroutine frisst einen schon manchmal ein bisschen auf. Das Sommerwetter ist ja leider auch wieder durch und durch wechselhaft. Wir hätten dieses Wochenende gerne Mal wieder etwas schönes unternommen um raus zu kommen. Die letzten 2 Wochen waren recht anstrengend … Aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir hoffen auf nächste Woche ?.
      Danke fürs Lesen. Bis zu nächsten Mal.
      Küsschen ?