Denn sie wissen nicht, was sie tun…

Äh. Was es wird. Das und einiges mehr, erzähle ich euch heute.

Wir verzichten dieses Mal darauf, das Geschlecht zu erfahren.

Warum? Es ist nicht wichtig 🤷😅.

Diese zweite Schwangerschaft läuft irgendwie um einiges entspannter ab. Es ist nicht mehr alles neu und aufregend. Man weiß ungefähr, wie es weiter geht.

Wir haben uns bewusst dazu entschieden nur die 3 Ultraschall zu machen. Leider gab es beim zweiten „großen“ Screening eine kleine Diskrepanz mit dem Gynäkologen… Aber das ist eine andere Geschichte 😅. Jedenfalls ist das „große Screening“, das mir eigentlich sehr wichtig war, sehr klein ausgefallen. Deshalb waren wir auch noch bei der Feindiagnostik.

Soweit man sagen kann – alles gesund.

Den Zuckertest habe ich guten Gewissens abgelehnt und ich werde dieses Mal auch ohne Indikation kein ctg machen lassen. (Dazu schreibe ich nochmal mehr demnächst)

Die restliche Vorsorge mache ich mit meiner Hebamme im Geburtshaus und einer neuen Ärztin.

Mal sehen wie lange Baby 2 sich Zeit lässt… Namen haben wir natürlich noch keinen. Clara war ja auch 7 Tage namenlos 😃. Das ist jetzt natürlich doppelt schwierig, so ohne Geschlecht 😅.

Allerdings ist mir dieser „Wahn“ nach dem Geschlecht eh etwas suspekt… Bei Clara hatten wir schon Hauptsächlich neutrale Sachen. Und Farben sind ja eh für alle da. Bis sie auf der Welt war, habe ich mich drauf eingestellt, dass es auch ein Junge sein könnte. Ultraschall ist heutzutage zwar ziemlich genau… Aber eben nicht restlos. So oft höre ich aus Schwangerengruppen „wir bekommen jetzt doch einen Jungen. Will jemand rosa Kleider kaufen“ und ähnliches 😅. Viel zu viel Stress 😃.

Wir haben Claras Sachen auch alle aufgehoben, weil ja klar war, dass sie Recht schnell große Schwester werden soll.

Gekauft haben wir fürs Baby übrigens auch noch nicht wirklich was. Außer ein paar Stoffwindeln in Newborn Größe. Ist ja noch Zeit.

Am Sonntag fahren wir erstmal eine Woche an die Nordsee und genießen die Luft und nochmal exklusive Zeit zu dritt… ❤️

Ich melde mich sicher aus dem Urlaub.

Küsschen, Mi😘

Breifrei Fortbildung

Euch ist sicher schon aufgefallen, dass ich etwas abwesend bin momentan. Wochenpläne gab es deshalb auch vorläufig nicht. Die kommen aber bald wiede. 
Aaaaaber das hatte auch einen guten Grund 😅. 
Wer sich fortbilden will, muss dafür nämlich auch was tun! 
Dieses Wochenende war dann die Präsenzveranstaltung zur Fortbildung „Fachkraft für babygeleitete Beikost“ in Köln. 
Ein super lehrreiches, aber auch anstrengendes Wochenende. Außerdem habe ich ganz viele, tolle Frauen kennenlernen dürfen!

Clara war zum ersten Mal ein paar Stunden ohne mich mit ihrem Papa unterwegs. In der Mittagspause haben sie mich (bzw eigentlich nur meine Brüste) besucht um sich eine Milch abzuholen. Hat besser geklappt als ich dachte. Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen beleidigt, dass sie mich kein bisschen vermisst hat 😜.
Und weil das alles auch ganz schön anstrengend war, viel Stoff, wenig frische Luft, schrecklich viel Autofahren etc., sinke ich jetzt mit Clara ins Bettchen und schlafe in meinen Geburtstag 😅.
Gute Nacht – Mi 😘

Schlank dank Baby?

Einige werden sich noch erinnern, dass dieser Blog vor 2,5 Jahren als Abnehmblog online ging. Und ein paar der Follower von damals, sind noch übrig geblieben 😁. 
Ich hole etwas weiter aus. Ich war mein Leben lang übergewichtig. Okay. Es fing erst so mit 10 an, als sich meine Eltern getrennt haben. Ich habe mich nur noch von Süßigkeiten, McDonald’s und Cola ernährt. Und folglich nur weiter zugenommen. 
Mit 13 hatte ich bereits 65kg. Nicht wenig in dem Alter. 
Ich bin 1,60m klein. Ungefähr mit 12 habe ich aufgehört zu wachsen, vorher war ich immer die Größte. Jetzt nicht mehr 😁.
Mein Höchstgewicht lag mit 19 Jahren bei 103kg. Ja. 103kg auf 1,60m. Und mir ging es nicht gut so. Wirklich nicht. Mein Bauchumfang zu der Zeit war deutlich mehr, als in den letzten Wochen der Schwangerschaft. Die Schwangerschaftsstreifen auf meinem Bauch, kommen daher und nicht von meinem Baby. Schon traurig. 
Ich hab zahlreiche Diäten probiert damals. Schlank im Schlaf, Glyx, sämtlichen Low Carb Quatsch usw. Immer mit kurzem Erfolg. 
Mit Ernährung beschäftigt habe ich mich schon lange. Umgesetzt allerdings wenig. 2011 wurde ich dann vegan. Da hatte ich 95kg. Habe mich noch weiter mit Ernährung beschäftigt und die Diäten die mir immer kurz geholfen haben hinterfragt usw. Ich habe recht schnell 10kg verloren. Sport habe ich eigentlich immer Mal wieder nur ein bisschen gemacht. Ich bin eher faul was das angeht und mir macht Sport auch einfach keinen Spaß. Außerdem habe ich 2011 auch meine Lola bekommen. Damit war etwas mehr Bewegung also auch gesichert. 
In den letzten Jahren nahm ich dann immer weiter ab. Ohne viel dafür zu tun. Ich habe mich einfach nur einigermaßen gesund ernährt, mir nicht mehr so viele Gedanken darüber gemacht, keine Kalorien mehr gezählt. 
2014 hatte ich dann zum ersten Mal seit Jahren unter 80kg. Das war schon eine riesige Abnahme in meinen Augen.
In dem Jahr habe ich auch mein Fernstudium zum Ernährungsberater angefangen. Im Grunde, weil ich das meiste mir eh schon alleine erarbeitet hatte und wusste. Ich wollte aber noch mehr. Die Seminare bei unserer Dozentin waren auch sehr aufschlussreich und ich habe auch seitdem einige Fortbildungen bei Diplom Oecotrophologen absolviert um mein Wissen zu vertiefen und auszuweiten. Beispielsweise im Bereich Sporternährung und Ernährung bei entzündlichen Erkrankungen. 
 Die letzten 2 Jahre vor der Schwangerschaft war mein Gewicht recht konstant. Zwischen 72kg und 77kg. Mal mehr, Mal weniger. Ich habe allerdings auf nichts verzichtet, immer gut gegessen. Aber meine Einstellung zum Essen und somit auch die Lebensmittel die ich ausgesucht habe, waren ganz anders zu früher. Aber diese Schwankung fand ich nicht weiter schlimm. Ich hatte schon so viel geschafft. Knapp 30kg weniger. Mir ging es so viel besser. Also habe ich mir keinen Stress gemacht.
Als ich schwanger wurde, wog ich 73kg. Bis zur 18. SSW habe ich nichts zugenommen. Ich habe gegessen wie vorher. Alles, worauf ich Lust hatte. Pizza, Süßigkeiten und natürlich auch gesundes hin und wieder (Vegan halt). Und auch keine Massen. Also nicht sonderlich mehr, als vor der Schwangerschaft.
Mein höchstes Gewicht in der Schwangerschaft war dann bei 84kg. Da hatte ich aber auch keine Knöchel mehr und war voller Wassereinlagerungen. Am Tag nach der Geburt habe ich mich auf die Waage gestellt… 73kg. 
Wow. Clara wog 3810g. Also hatten Plazenta, Fruchtwasser und co auch noch ein ordentliches Gewicht. Außerdem konnte ich schon einen Tag nach der Geburt meine Knöchel wieder sehen und mein Bauch war „flach“. Richtig flach war der halt noch nie, aber die Babykugel, war sofort weg.
Und jetzt. 6 Monate später. Wiege ich 63kg. Ich habe nichts verändert. Ich esse echt viel. Und auch nicht wenig ungesundes. 
Klar. So ein Baby wiegt was und ich trage sie ja auch den ganzen Tag rum. Das wird auch so seine Auswirkungen haben. Und Stillen verbraucht zusätzliche Kalorien. 300-600 am Tag. Je nachdem, genau kann man es nicht sagen. 
Ich finde es natürlich nicht schlimm, dass ich jetzt so „wenig“ wiege. Ich komme zum ersten Mal in meinem Leben Idealgewicht für meine Größe nah. Und habe zum ersten Mal eine Jeans in Größe 36 gekauft. 
Aber ein bisschen Sorgen mache ich mir schon. Ich esse schon mehr, als mein Bedarf ist. Inklusive Stillen. Auch letztens hatte ich wieder ein paar Tage, da habe ich gefühlt für 3 gegessen und war sicher, etwas zugenommen zu haben. Es war dann aber wieder ein halbes Kilo weniger. Mein Gewicht ist natürlich noch nicht ansatzweise im „zu wenig“ Bereich. Aber da möchte ich auch nicht hin. 
Ich behalte das jetzt erstmal im Auge. Nicht, dass durch die Schwangerschaft meine Hormone so durcheinander geworfen wurden, dass der Stoffwechsel jetzt im Turbo arbeitet und ich vom „guten“ zum „schlechten“ Verwerter von Nahrung geworden bin 😁. 
Ich halte euch auf dem laufenden, wie sich mein Gewicht so verhält. Ganz gespannt bin ich, ob sich etwas ändert, wenn wir nicht mehr Stillen… Aber das dauert ja noch etwas.
Es gibt allerdings auch riesige Nachteile wenn man so viel abnimmt… Mir passt halt nichts mehr :D. Mein voller Kleiderschrank liegt in den Größen 40-44. Das ist jetzt alles viel zu groß… Eine gewisse Tragik hat das schon, bei vielen Lieblingsklamotten 😀.
Am Schluss noch der Wandel in Bildern
Küsschen, Mi 😘

Krank sein ist scheiße!

Wie man aus der Überschrift entnehmen kann… Ich bin immernoch krank. Deshalb krieg ich auch irgendwie nicht gebacken die Beiträge fertig zu schreiben, die noch ausstehen… Deshalb kommt einfach ein kurzes Update mit Gejammere… 😀
Seit Freitag leide ich jetzt. Vorher war der Freund krank. Dem gings recht schnell wieder gut, deshalb war ich guter Hoffnung, dass es auch bei mir schnell wieder weg ist.
Angefangen hats mit Halsschmerzen. Dann diese elendig laufende Nase. Und ich hab das Gefühl, dass es immer schlimmer wird.
Halsschmerzen habe ich zum Glück keine mehr. Dafür sitzt aber alles was man so haben kann an Nebenhöhlen komplett zu. Und seit heute morgen auch noch der Hals und meine Stimme hat was von verschluckter Ente.
Ich inhaliere fleißig jeden Tag mit Minzöl und Kamille. Trinke Tee. Schlafe viel. Die Badewanne hat mich auch schon ein paar mal gesehen in den letzten Tagen.  Und an der frischen Luft war ich auch immer mal wieder. Mir gehen die Ideen aus.
Das größte Problem ist jetzt… ich habe andauernd Vorwehen/Übungswehen/was auch immer. Jedenfalls fühlt es sich an als ob es nicht mehr lange dauert… Aber in dem Zustand kann und will ich kein Kind bekommen! 😀
Mein Körper ist eh schon so geschwächt. Wie soll ich das schaffen? Auch die Tage nach der Geburt, Milchbildung und co. Das schaff ich doch nicht, wenn mein Kopf total zu ist.
Ich hab schon folgendes Geburtsszenario im Kopf: „Atmen Sie!“ – „Ich kann nicht! Meine Nase ist zu!“.
Spaß macht das glaube ich keinen.
Und die Presswehen sollen auch dazu führen, dass ich ein Kind bekomme. Und nicht, dass die Nase frei wird… Mal ganz zu schweigen davon, dass ich nicht unbedingt mein frisches Baby anstecken will.
Ich warte jetzt noch das Wochenende ab und mache weiter wie bisher. Und hoffe, dass ich Montag wieder gesund bin.  Wenn nicht, werde ich wohl oder Übel zum Arzt gehen und zu Antibiotika greifen. Bin ich zwar kein Fan von. Aber noch weniger Fan bin ich davon, mir und dem Baby durch diese Erkältung zu schaden. Und es gibt Antibiotika, die in der Schwangerschaft absolut unbedenklich sind. Umgehen würde ich es natürlich trotzdem gern…
Ich leg mich jetzt mal wieder ins Bett. Wenn mein Kopf wieder auf voller Höhe ist, schreibe ich auch mal die zig angefangenen Beiträge zu Ende… Dann kommt da auch was bei rum!
Verschnupfte Grüße (ohne Küsschen – ist gesünder!)
Mi <3

Frauen in Deutschland bekommen im Durchschnitt mit 26 ihr erstes Kind…

Damit ich mich auch vollkommen an den Durchschnitt halte… Habe ich heute Geburtstag.
Schwanger Geburtstag ist so… Lahm :D. Hochschwanger erst recht. Feiern ist nicht. Trinken darf man nicht. Und einem tut eh alles weh.
Zu allem Überfluss habe ich mich noch unfassbar erkältet und deshalb kaum geschlafen und mir läuft die Nase. Aber irgendwie ist jedes Jahr was. Entweder habe ich mir was gebrochen oder ich bin total erkältet. So ohne Wehwehchen darf ich offenbar keinen Geburtstag haben… :P.
Ich mache mir heute einen schönen Tag mit dem Freund. Kino und so. Da kommen wir ja bestimmt erstmal nicht mehr zu, wenn wir den Nachwuchs haben.

Wir haben heute Nacht schon mit Hello Kitty Sekt angestoßen. Ich muss allerdings leider sagen, dass ich nicht weiß, ob der Vegan ist. Aber ich wollte wenigstens das Gefühl des Sekts haben. Ganz schön süßes Zeug… 😛
Ich werde dann jetzt mal aufstehen und diverse Geburtstags Mails beantworten. 
Küsschen, Mi 😘

Mir passt nichts mehr!!!

Wochenlang habe ich gewartet, dass das Wetter endlich kalt genug wird, damit ich meine riesigen, übergroßen Kuschelpullis anziehen kann. Hab 4 Stück von VGUN und ich liebe diese Pullis einfach. Aber bei Minimum 26°C Außentemperatur + Babyheizung im Bauch, war es einfach nicht drin.
So. Jetzt sind unter 20°C. Ich habe meine Pullis rausgeholt… Die sind alle in XL, damit sie schön lang sind und ich drin verschwinde. Nun ja. Ich verschwinde nicht drin. Der Bauch ist mittlerweile so groß, dass der Pulli vorne soweit absteht, dass ich einfach nur rund aussehe und nicht schwanger. Das macht mich ganz schön traurig.

Mit Klamotten ist das seit Anfang der Schwangerschaft so eine Sache…. Ich habe mir 2 Umstandsjeans bei H&M gegönnt. Dafür, dass die nur begrenzt tragbar sind, schon recht teuer…
Und die erste von denen, die ich seit dem 5. Monat erst trage, wird langsam an den Nähten und im Schritt etwas durchsichtig. Und die habe ich nicht oft und nicht lange an. Nur wenn ich mal das Haus verlasse und anständig aussehen sollte. Kommt nicht so oft vor momentan. Die meiste Zeit verbringe ich in Jogginghose auf dem Sofa.
Ärgerlich. Aber in einem Monat, brauche ich sie wahrscheinlich eh nicht mehr.
Dann habe ich mir ein paar Schwangerschaftsoberteile geholt. Ich dachte immer „Ach. Lange Tops und meine Bandshirts (ich habe eine Bandshirt-Leidenschaft und gefühlte 3000) werden schon gehen. Sind ja alle was größer.“
…. Falsch gedacht. Die Shirts stehen unten ab und der Bauch guckt raus. Nun ja.
Deshalb habe ich dann doch zu „Umstandsmode“ gegriffen.
Allerdings habe ich da nur kurze Sachen gekauft. Die letzten Wochen war ja Sommer. In der Hoffnung, meine Lieblingspullis dann tragen zu können, wenn was größeres her muss.
Der Schnitt „normaler“ Kleidung geht auf nem 9 Monatsbauch wirklich garnicht. Man sieht aus wie eine Kugel auf Beinen.
Die echte Umstandsmode ist ja wenigstens noch so geschnitten, dass sie unter der Brust etwas enger sitzt und nur am Bauch länger und breiter ist. Das braucht man auch wenn man nicht grauenvoll aussehen will.
Und zum Thema Jogginghose… Auch da musste ich mir eine neue besorgen. Schwangerschaftsjogginghosen wollte ich nicht. So ne Jogginghose möchte man ja gerne nochmal irgendwann anziehen. Also in die Abteilung für unschwangere Frauen. Alles Große mit in die Umkleide geschleppt…. Nein! Alles zu eng!
Ab in die Männerabteilung. Da habe ich mir dann eine in Größe L zugelegt. die passt gut unter und auf den Bauch und ist kuschelig groß genug. Müsste auch dem Freund passen, wenn ich sie nicht mehr zwingend brauche.

Zusätzlich hatte ich noch eine Umstandsleggins gekauft (bei bon prix bestellt). Nun ja. Ich dachte halt „ziehste dann wens kälter ist unter die übergroßen Pullis an“. Da sich das ja jetzt erledigt hat… ähm. ja.
Die hatte ich auch beim Geburtsvorbereitungskurs an und hin und wieder wenn ich nur kurz einkaufen oder zum Arzt musste. Da muss man ja nicht sonderlich zurecht gemacht sein.
Auch diese Leggings trage ich erst seit dem 6. Monat und auch nicht oft. Und die Nähte sind der Horror! Und nach 2 mal tragen ist die Hose so unfassbar ausgeleiert dass ich sie waschen muss. Also die kann ich definitiv nicht empfehlen :D.
Aber es hilft ja alles nichts. Irgendwas muss ich ja anziehen…
Ach. Fast vergessen. 2 Umstands Sommerkleider hatte ich mir noch geholt. Die habe ich an den heißen Tagen echt gerne getragen. Zwar mit Doc Martens (vegane natürlich 😉 ) drunter, weil ich keine Sommerschühchen trage, aber das war ganz aushaltbar. Und die Kleider fallen auch ohne Bauch an einem runter. Glaube die kann man also nochmal tragen. Ohne Schwangerschaft.
Jedenfalls ist es jetzt kalt draußen und ich habe nichts anzuziehen.
Momentan trage ich meine Umstandsjeans, ein schwarzes Shirt oder Top und drüber ein Karohemd oder eine Pullijacke mit Jeansweste. Mal sehen, wie lange das noch gut geht…. 😀
Wirklich warm ist das nicht.
Je nachdem wielange ich noch mit Kugel rumlaufe, können die Temperaturen ja noch einiges runter gehen.
Aber für die restlichen 6 Wochen möchte ich auch einfach keine Klamotten mehr kaufen… Mal sehen wie ich mir da helfe 😀
Kleidungstipps sind gerne gesehen!
LG
Deine Mi

Schwangerschaftsblues

Seit ein paar Tagen bin ich wirklich mies drauf. Ich mag mich selbst gerade nicht so richtig und gehe mir auf die Nerven… 
Heute beginnt die 34. Woche. Bis zur 40, ist es also nicht mehr weit. Ich habe Angst. Dass es früher los geht und ich keine Zeit mehr habe für die ganzen Vorbereitungen. Dann habe ich Angst vor der Geburt an sich. Und noch viel mehr Angst, vor der Zeit danach. Alles wird anders. 
Dem Baby gehts gut. Bei der Vorsorge ist immer alles wunderbar und sowohl Gynäkologe als auch Hebamme reden ständig von „traumhafter Verlauf“. Ja, mag sein. Aber ich kann mich momentan irgendwie nicht so richtig freuen, weil die Ängste überwiegen.
Zu dieser seelischen Belastung kommt dann noch die körperliche. Als allererstes, das offensichtliche, mein Gewicht bzw. der Körper, der immer weiter auseinander geht… Ich bin zwar absolut im Rahmen für die Schwangerschaft. Aber es setzt mir dennoch zu. Hatte dazu ja schon mal geschrieben (Klick). Bei der Vorsorge bei meiner Hebamme gestern, waren es 4kg mehr als vor 2 Wochen beim Arzt. Ich war ziemlich fertig deshalb. Klar. Wassereinlagerungen, ein wachsendes Baby, Kleidung und die Fremde Waage sind Faktoren die dazu führen. Aber schön ist das Gefühl trotzdem nicht.
Und dann sind da die Beschwerden…. Ich habe abends sobald ich liege Sodbrennen, das kaum auszuhalten ist. Noch dazu muss ich ständig zur Toilette. Auch nachts mittlerweile ständig. Das schränkt die Schlafqualität auch um einiges ein. Morgens früh wache ich immer mit tauben Fingern auf. Auch unschön. 
Das kleine Ding in meinem Bauch springt zudem oft fröhlich rum. Einerseits ist das schön. Andererseits… Teilweise nervt es. Manchmal wird richtig gezwickt oder mit Anlauf in die Rippen getreten. Sowas muss dann auch echt nicht sein…
Ich fühle mich momentan einfach müde. Sowohl psychisch als auch physisch. Theoretisch könnte ich den ganzen Tag im Bett bleiben. Aber dann fühle ich mich auch schlecht, weil ich eigentlich noch so viel erledigen muss… Macht mich dann wieder unruhig. 
Der Freund zieht am Wochenende bei mir ein. Ich hoffe, dass es dann etwas besser wird mit meiner Laune. Dass Ich den nur noch volljammere, stört mich selbst enorm.
Ich lege mich jetzt erstmal in die Badewanne. Mit Duftkerzen. Sowas mache ich sonst nie. Aber ich habe momentan ständig das Gefühl, dass ich runterkommen muss. Obwohl ich den ganzen Tag rumliege. Es schlaucht irgendwie alles.

So genug gejammert. Einen schönen Abend noch!
Ich hoffe, beim nächsten Mal wieder etwas fröhlicher zu klingen :D.
Küsschen, Mi 😘

Geburtsvorbereitungskurs. Hilfe.

Ich hab nicht nur Angst vor Krankenhäusern. Ich habe auch Angst vor fremden Menschen.
Deshalb war der Entschluss einen Geburtsvorbereitungskurs zu machen, schon von Zweifeln begleitet.
Nach längerem hin und her überlegen haben der Freund und ich dann aber beschlossen, dass wir das zusammen machen. Aufgrund seiner Arbeitszeiten haben wir uns für einen Wochenendkurs entschieden.
Dann hat er etwas mehr Einblick. Und ich fühle mich nicht so alleine.
Dieses Wochenende war es dann so weit!
Zwei mal 6 Stunden Geburtsvorbereitung!
Nachdem wir uns Samstag viel zu früh aus dem Bett gequält haben, gabs Kaffee und Brezel ans Bett. Also von mir, für ihn :D. Dann hieß es noch ein bisschen Auto fahren, ein bisschen Bahn fahren und ein bisschen laufen.
Den Kurs haben wir in einer Hebammenpraxis gemacht. Die Hebamme war auf Anhieb ganz nett und auch die anderen Teilnehmer waren angenehm normal.
Im Grunde waren es 7 nervöse Paare, die alle ihr erstes Kind bekommen. Zufälligerweise auch alle ein Mädchen.
Natürlich gab es das obligatorische Kennenlernspiel. Es war schrecklich (Kennenlernspiele sind immer schrecklich), aber ganz ok. Ich habe doch festgestellt, dass andere genauso unsicher sind, wie wir.
Es war auch vom Alter her schon „unsere Generation“, also sind wir alterstechnisch schon mal nicht aufgefallen. Tätowierte gab es auch. Allerdings waren wir das Paar mit dem größten Größenunterschied. Aber das war es auch schon an Auffälligkeiten.
Der Samstag war recht zäh und theoretisch. Aber informativ.
Schön war, als die Hebamme an jedem Bauch jedem Papa gezeigt hat, wie er im Bauch mit dem Baby agieren kann.
Am Ende wurde noch einen Film gezeigt, in dem man sich schonungslos Geburten anschauen konnte. Naja. Ich habe die Autos im Parkhaus gegenüber gezählt, damit ich nicht losheule vor Angst :D. Ja. Man hat alles gesehen und gehört. (Es war natürlich nicht verpflichtend, mitzuschauen!)
Der Freund war allerdings nicht so begeistert von meinem „dieses Kind bleibt in diesem Bauch“, als wir dann auf dem Nachhauseweg noch etwas darüber gesprochen haben.
Gut. Also muss es wohl doch raus. Wird schon klappen.
Heute früh wurde ich dann recht unsanft von 3 Wadenkrämpfen geweckt. Zum ersten Mal in dieser Schwangerschaft. Brauche ich auch nicht nochmal. Zumal dieses leicht verkrampfte immernoch anhält. Hat mich dann heute bei Anreise und Co. etwas behindert, aber man gewöhnt sich an den Schmerz.
Im Kurs wurde es dann heute etwas praktischer. Atemübungen (kein Hecheln!), Entspannungsübungen und Geburtspositionen.
Es war schön. Und ungewohnt, so miteinander zu interagieren. Der Freund hat aber ganz wundervoll mitgemacht, war fürsorglich, liebevoll und hat mich wirklich überrascht. Er ist gut auf meine Wünsche eingegangen und hat mir auch toll gezeigt, dass er da ist und ich mich auf ihn verlassen kann.
Ich muss auch sagen, ich habe mich heute nochmal so richtig in ihn verliebt.
Auch weil er hin und wieder ein paar ultra dämliche Witze gemacht hat. Ich mag dämliche Witze.
Die Hebamme hat sich dann auch für jedes Paar Zeit genommen und besprochen, welche Geburtspositionen für einen infrage kommen  und diese dann mit uns geübt. Wir haben auch etwas gefunden, was für uns beide gut passt.
Das war nämlich eine echt große Herausforderung. Mit fast 40cm Größenunterschied, gab es nicht so viel, was für beide bequem ist.
Was es dann wirklich wird – wird im Kreißsaal entschieden.
Die Angst von gestern ist etwas gewichen. Vor allem aber, weil mir jetzt eher klar ist, dass ich nicht alleine bin und auf Unterstützung zählen kann.
Nach der Mittagspause gab es dann noch Informationen zum Stillen und fürs Wochenbett.
Alles in allem kann man sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat.
Ich habe zwar zeitweise ein paar mehr Ängste bekommen, aber vieles hat sich auch geklärt.
Die Hebamme hat wirklich in vielen Dingen mit meinen Vorstellungen und Wünschen übereingestimmt. Und uns auch immer ermutigt, während der Geburt auf unsere Wünsche zu bestehen.
Dem Freund hat sie glaube ich auch recht viele Ängste genommen, bzw. ihm ist jetzt vieles verständlicher geworden, was er einer Hebamme mehr glaubt, als seiner verrückten Freundin :D.
Aber der beste Aspekt an diesem Partnerkurs war wirklich, sich zusammen auf diese Situation einstellen zu können. Und gemeinsam dazuzulernen.
Jedenfalls bin ich jetzt total geschafft.
Ich habe auch das Gefühl, dass wir uns als Paar in den letzten 2 Tagen näher gekommen sind, bzw mehr und mehr zu Eltern geworden sind.
Ich gehe also glücklich, aber total fertig heute ins Bett.
Danke fürs Lesen
Deine Mi!

Und dann wurde ich wieder rund…

Du denkst jetzt sicher „Was soll die Überschrift? Ist doch klar, dass man zunimmt, wenn man schwanger ist…“. Aber für mich war das besonders schwer zu akzeptieren. Ist es auch immernoch.
Ich war mehr als mein halbes Leben recht stark übergewichtig. Es fing alles so in der zweiten Klasse an. Mit 18 Jahren hatte ich dann den Höchstwert von 102kg erreicht. Bei meinen kleinen 1,60m. Mit einem Foto aus dieser Phase verschone ich dich jetzt lieber. Ich war echt fett.
Allerdings fing ich dann zu dieser Zeit langsam mal mit dem Umdenken an. Ich setzte mich mehr und mehr mit Ernährung auseinander und seit ich etwa 21 bin, nehme ich kontinuierlich ab. Mal mehr, mal weniger.
Die letzten 2,5 Jahre halte ich jetzt so die 68-72kg. Mal mehr mal weniger.
Das ist natürlich bei meiner Größe immernoch zu viel, aber da ich bereits so viel geschafft habe und mich in meiner Ernährung wirklich nicht einschränke, sondern esse wozu ich Lust habe, kann man dann schon mal gut damit leben.
Und dann wurde ich schwanger.
Ich habe wirklich Angst mehr zuzunehmen. Ich kenne mich und die Reaktionen auf „die fette Mi“. Ich will das nicht nochmal erleben.
Es fällt mir sehr schwer hinzunehmen, dass die Waage hoch geht.
Ich bin jetzt in der 32. Schwangerschaftswoche und habe seit Beginn der Schwangerschaft 8kg zugenommen. Das ist im Gegensatz zu vielen anderen nicht viel, aber bei jedem Vorsorgetermin geht es mir vorher schlecht, beim Gedanken dran, auf die Waage zu müssen.
Und wenn man von dieser Angst erzählt, wird hauptsächlich mit Unverständnis reagiert…. „Du bist schwanger, was erwartest du denn?!“.
Ja. Ich weiß, dass ich schwanger bin. Und ich weiß, dass nicht nur mein Baby etwas wiegt, sondern auch Plazenta, Fruchtwasser und co.
Es fällt mir verdammt schwer, das zu akzeptieren. Und jedes Kilo mehr, zieht mich runter. Auch wenn ich daran denke, wofür das alles ist.
Und jetzt sind die letzten 2 Monate angebrochen. Die Zeit, in der das Baby und die Mutter in der Regel am meisten zunehmen. Und ich habe Angst. Vor jedem Termin, an dem ich gewogen werde. Große Angst nach der Schwangerschaft nicht wieder auf „mein“ Gewicht zu kommen. Angst, wieder auseinander zu gehen, wie damals…
Aber nicht, dass du jetzt denkst, ich esse zu wenig. So vernünftig bin ich zum Glück recht schnell geworden, anständig und genug zu essen, damit es meinem Baby gut geht!
Und ich bekomme auch Ärger mit meinem Liebsten, wenn ich nicht genug esse.
Wir werden sehen… Ich halte dich auf dem laufenden, wie sich mein Gewicht nach der Schwangerschaft verhält.
Zum Schluss noch ein aktuelles Foto von meinem Bauch.
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Deine Mi

Die Kliniksuche – für Krankenhausphobiker

Ich hasse Krankenhäuser. Abgrundtief. Und damit übertreibe ich nicht. Von mir wird grundsätzlich niemand im Krankenhaus besucht und die zwei Male die ich im Krankenhaus bleiben sollte wegen Kleinigkeiten. Ich bin abgehauen.
Aber wo entbindet man, wenn man schon Schweißausbrüche bekommt, wenn man nur in die Nähe eines Krankenhauses kommt?
Meine Lösung: Geburtshaus!
Wenn du nicht weißt was das ist…. Es ist eine Art Hebammenpraxis mit Räumen zum gebären. Ohne Ärzte. Ohne Krankenhausfeeling.
Also habe ich mich auf die Suche begeben.
Bei mir im Umkreis… Essen, Wuppertal, Düsseldorf. Alle abtelefoniert, als ich in der 18. Woche war. Alle für November ausgebucht.
Eine Hausgeburt ist auch nichts für mich
Mein Umfeld war von dieser Idee ohnehin nicht begeistert und ich solle mich nicht so anstellen. Doch. Schon.
Auch oft bekam ich ein „Wenns dann soweit ist, ist es dir eh egal“.
Nein. Ist es mir nicht. Wenn ich mich nicht wohl fühle, entwickle ich ungeahnte Kräfte :D.
Dann wieder von vorne…
Das Krankenhaus in meiner Stadt hat eigentlich einen recht guten Ruf. Allerdings habe ich so viele negative Assoziationen mit diesem Krankenhaus, dass ich da einfach kein Kind bekommen möchte.
Noch dazu kommt, dass ich eine Klinik möchte, die das Stillen unterstützt und keine Schnuller zulässt. Da bin ich dann auf die „Babyfreundlich“ Zertifizierung gestoßen. (Habe es mal verlinkt, falls du mehr wissen möchtest)
Kliniken mit dieser Zertifizierung unterstützen das Stillen und das Bonding nach der Geburt. Klang also ganz gut. In Düsseldorf habe ich auch so eine Klinik gefunden. Mir ging es nur noch drum, wie ich mich beim Anblick der Kreißsäle fühle…
Beim Infoabend der Klinik waren unglaublich viele Leute. Ich hatte schon Angst dass wir, so als Tätowierte „Asis“ etwas auffallen. Aber zum Glück waren so viele Menschen da, dass das glaube ich nicht weiter auffiel.
Die Ausführungen des Oberarztes und der Hebammenleitung haben mir gefallen. Die Klinik rutschte also in die engere Auswahl.
Danach sollte noch eine Kreißsaalführung stattfinden. Allerdings habe ich ja grundsätzlich Pech. Das Pech an diesem Abend war, dass alle Kreißsäle belegt waren und man nichts anschauen konnte. Nun ja.
Ich habe mir dann noch 2 weitere Kliniken (ohne die Zertifizierung) alleine angeschaut. Die Infoabende waren immer zu Uhrzeiten, wo mein Freund noch arbeitet… Alleine bei sowas fühlt man sich besonders blöd. Aber es ging dann eben nicht anders.
Es hat mir aber nichts gefallen und ich bin wieder zu unserer ersten Auswahl zurück.
In der oben genannten Düsseldorfer Klinik habe ich mich dann letzte Woche angemeldet und konnte mir noch die Räumlichkeiten anschauen…
Es könnte schöner sein. Aber auch weitaus schlimmer. Die Bäder sind ganz schön. Und es gibt keinen orangen Kreißsaal. Ich habe eine absolute „Orange-Sperre“. Sobald ich in orangen Räumen bin, werde ich wütend. Deshalb war das wichtig :D.
Das Anmeldegespräch mit der Hebamme war … eher so naja. Sie war ganz okay. Allerdings hat sie auf manche meiner Fragen und Wünsche doch recht schnippisch reagiert…
Ich habe einen sehr detaillierten Geburtsplan mitgebracht (auf den gehe ich nochmal genauer ein). Manche Punkte haben ihr so garnicht gefallen und ich durfte mir zum Punkt „keinen Standardmäßigen Zugang legen“ ein „Sie haben so viele Knöppe im Gesicht, da wird ihnen doch so ein Zugang nichts ausmachen“ anhören…. Das fand ich recht unverschämt. Auch auf meine Frage zu den Schmerzen und den Maßnahmen der Schmerzlinderung wurde auf meine Tattoos gedeutet und  ich bekam ein „Wenn Sie das geschafft haben, dann schaffen Sie auch so ne Geburt“.
Naja. Da die Klinik sonst sehr meinen Vorstellungen entspricht, habe ich dieses Verhalten einfach so hingenommen.
Ich habe ja ohnehin keine andere mehr in der engeren Auswahl gehabt :D.
Jetzt haben wir hier einen riesen Ordner mit Unterlagen und einen Geburtsplan den wir noch überarbeiten sollen… das sollte dann in den nächsten Wochen geschehen.
Und wenn die mich in der Klinik nicht machen lassen, was ich will, habe ich schon angekündigt mich kommentarlos ins Bad einzuschließen, bis das Baby da ist.
Ich hoffe dazu muss es nicht kommen.
Wenn die Geburt dann durch ist, erzähle ich auch noch, wie es denn dann wirklich gelaufen ist!
In diesem Sinne, Danke fürs Lesen.
Deine Mi