Affenzahn Winterstiefel

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Markennennung – selbstgekauft – kein Sponsoring


Wir haben uns die Affenzahn Winterstiefel – Modell Karla Koala – zugelegt. (Daniel Dinosaurier sind baugleich, haben aber andere Farben. Die anderen Affenzahn Winter Modelle sind aufgrund von Wolle und/oder Leder nicht vegan!)

Kaufen kann man sie unter anderem hier: Klick (affiliate Link)

Erstmal zu den Fakten:

  • Es gibt sie in den Größen 21-32.
  • Der UVP liegt bei 89,90€ (Ich habe sie jetzt aber schon bis 59,90€ reduziert gesehen – und mich geärgert 🙃)
  • 2,5mm Anti Rutsch Sohle
  • 3mm Profil
  • Keine Dämpfung, keine Sprengung
  • Das Obermaterial ist aus recyceltem PET und Mikrofaser.
  • Innen ist ein atmungsaktives Polyesterplüsch.
  • Wasserdichte Membran
  • Reflektoren umlaufend
  • Vegan
  • Affenzahn ist Mitglied der fair wear foundation

Sie stehen hier zwar schon seit Anfang September, intensiver getragen wurden sie jetzt in den letzten 3 Wochen.

Meine wichtigsten Kriterien für Winterschuhe sind, dass sie warm halten, wasserdicht sind, barfußähnliche Sohle haben und vegan sind.

Das alles versprechen die Affenzahn Stiefel. Und bisher halten sie es auch alles.

Bisher wurden sie bei Temperaturen bis 0 Grad getestet. Die Füße waren immer warm. Getragen wurden sie mit ganz normalen Socken (Mischgewebe).

Wasserfest sind die Schuhe absolut. Sie wurden in Matsche und Pfützen ausgiebig getestet und es kam nirgends etwas durch. Für Schnee bin ich deshalb absolut optimistisch – werde ein Update hinzufügen, sobald wir Schnee hatten.

Die 4 Stunden Waldkindergarten überstehen sie problemlos. Füße sind und bleiben warm. Mein Kind friert nicht und hat trockene Füße. Das wichtigste passt also.

Der Schaft des Stiefels ist etwas steif um den Knöchel herum. Das gibt einerseits Halt, andererseits haben wir da eigentlich keinen Bedarf zu. Mehr Bewegungsfreiheit am Knöchel fände ich besser.

Es wird häufig gesagt, sie wären schmal. Das empfinde ich nicht so. Vielleicht habe ich noch keine richtig breiten Schuhe in der Hand gehabt, aber neben unseren kiuu und Baby bogs sind sie nicht schmaler. Aber das muss man dann individuell schauen, ob es ans Kind passt.

Zur Sohle. Ich habe jetzt schon sehr häufig Beschwerden über die vermeintlich harte Sohle gelesen. Diese kann ich absolut nicht bestätigen.

Ja, die Sohle ist natürlich etwas fester. Am Anfang sowieso. Nach 2 Wochen Tragen ist sie genauso biegsam wie die unserer baby bogs und kiuu Winterstiefel. Es ist ein Winterstiefel mit Gummisohle, noch dazu mit rutschfestem Profil. Der kann eben nicht so flexibel sein, wie eine Stoffsohle Affenzahn bezeichnet ihn nicht als Barfußschuh, er erfüllt aber die meisten Kriterien.

Die Sohle ist dünn, flexibel, es gibt keine Sprengung und keine Dämpfung. Das aufgebrachte Profil bringt noch etwas „Härte“ mit sich. Einzig die Zehenbox ist etwas kleiner als die bei Barfußschuhen sein sollte.

Mit Gewicht und einem warmen Fuß im Schuh ist die Flexibilität natürlich auch eine andere, als wenn man den Schuh so in der Hand hat. Das sollte man im Hinterkopf behalten.

Außerdem wird der Schuh ja nicht Tag und Nacht getragen und die meisten Kinder sind bei kaltem Wetter nicht 8-12 Stunden täglich draußen in Winterstiefeln unterwegs. Ich kann mit der Sohle gut leben.

Ich habe die Stiefel jetzt immer sauber gebürstet und auch schon bei 30°C in die Waschmaschine geschmissen (Affenzahn empfiehlt die NICHT!). Der helle Stoff ist natürlich etwas empfindlich bei Matsch, aber sie sollen ja warm bleiben – und nicht weiß. Das Mikrofaser und das Polyesterfutter sind etwas fusselig geworden, ich beobachte es weiterhin.

Im Großen und Ganzen bin ich – und was viel wichtiger ist, das Kind auch – sehr zufrieden mit den Stiefeln.

Preis-Leistung passt.

Ja, man muss definitiv ein paar Kompromisse eingehen. Aber keine, die ich nicht guten Gewissens hinnehmen kann.

(Ich werde diesen Artikel erweitern, wenn andere Wetterlagen – Eis und Schnee – ausgiebig getestet wurden)

Wenn ihr noch Fragen habt – gern in die Kommentare!

Eure Mi

Geburtsbericht Light

Ein kurzer Bericht zu unserer Hausgeburt. Ohne genaue Details wie Blut und Co.

Der ausführliche Geburtsbericht folgt noch ?. Für die, die ihn lesen wollen.

Eine Woche ist es jetzt her, dass du geboren bist.
Gehen wir Mal zurück zu Freitag, 28.12.

ET+8

Wir hatten einen Termin im Geburtshaus zum ctg, alles war ruhig. Auf einen neuen Termin für Sonntag mit der Hebamme haben wir verzichtet. In der Hoffnung dich damit rauszulocken.
Wir haben uns für „bis heute Nacht“ verabschiedet und sind wieder nach Hause.
Abends bin ich in die Badewanne, hab dir gesagt „lass uns bitte noch die Nacht gut schlafen, dann kannst du gerne kommen“. Bei deiner Schwester war ich auch am Abend vorher in der Wanne und habe sie gebeten, endlich raus zu kommen.
Da ich noch ganz schön erkältet war, samt Schnupfen wollte ich mich noch ein bisschen ausruhen.
Dann sind wir ins Bett. Und morgens um 8 wurde ich von der ersten Wehe geweckt.
Clara ist wach geworden und hat sich vom Bauch mit einem Küsschen und ‚Baby lieb‘ „verabschiedet“.
Ich bin ein bisschen auf und ab und hab versucht die Wehen zu tracken.
War, wie schon bei Clara, kaum möglich. Mal war 5 Minuten Pause. Dann 1. Und beim nächsten Mal wieder 7. Keine Regelmäßigkeit erkennbar.
Da es langsam echt weh tat habe ich meinen Mann gebeten unsere Hebamme anzurufen. Da war es dann 9 Uhr.
Wir haben noch kurz besprochen, dass wir ins Geburtshaus fahren, sollte noch ewig Zeit sein. War nicht ?.
Als unsere Hebamme dann da war um 9.30 und nach dem Muttermund schaute, waren wir schon bei 8cm.
Die nächsten 1,5h waren nicht sonderlich angenehm. Ziemlich Schmerzhaft. Getan hat sich nicht viel. Ich hab oft die Positionen gewechselt.
Als ich dann gegen 11.20 Mal rumgelaufen bin, hat das den letzten Stups gegeben.
Um 11.27 Uhr ist die Fruchtblase gesprungen. Um 11.30 warst du dann da. Mein kleines Mädchen.
Deine große Schwester ist auch sofort dazu gekommen und hat dich begeistert begrüßt.
Die Nabelschnur konnte in Ruhe auspulsieren, der Papa hat dann abgenabelt.
Es war so schön, dass wir uns einfach in Ruhe kennenlernen konnten. Zuhause im Bett. Nirgendwo hinfahren mussten. Das Baby nicht dick einpacken und in die Babyschale setzen – sondern einfach auf unserer Brust liegen lassen. Den ganzen Tag ❤️.

Die U1 hat unsere Hebamme noch kurz gemacht, bevor sie gegen 14 Uhr wieder gefahren ist.
4040g, 51cm, 36,5cm Kopfumfang – alles rundum gesund.

#geburtsbericht #light #geburt #Hebamme #Baby #neugeborenes #hausgeburt

Über ET – Mal wieder

Heute ist Heiligabend. Wehe, das Kind kommt heute noch. Ich hoffe die letzten 7 Stunden des Tages, bleibt’s noch drinnen ?. Seit Monaten darf ich mir schon anhören „oh vielleicht wird es ja ein Christkind“….

Mir wäre es egal. Ich möchte dem Kind allerdings gerne ein Leben lang „Christkind Sprüche“ ersparen ??.

Jedenfalls… Wir sind schon wieder über ET. Nach meiner Rechnung wäre das der 20.12. gewesen, laut Mutterpass der 22.12.

Mit Clara sind wir ja „damals“ 11 Tage über ET gegangen. Hier verlinke ich euch den Beitrag von Claras ET und von ET +8.

Freitag – am 21.12. – waren wir zum letzten Mal bei meiner lieben Gynäkologin. Zum ersten Mal in dieser Schwangerschaft am CTG und im Ultraschall einmal geschaut, ob noch alles gut versorgt ist.

Das CTG war unauffällig, leichte Kontraktionen, Herztöne gut. Der Ultraschall hat ein Schätzgewicht von knapp über 4kg ergeben. Versorgung durch die Nabelschnur noch gut, ausreichend Fruchtwasser Plazenta reif – sollte also nicht mehr ewig dauern.

Insgesamt habe ich jetzt 14kg zugenommen. Etwas mehr als bei Clara, aber da hatte ich ein höheres Startgewicht.

Heute waren wir nochmal zur Kontrolle im Geburtshaus, bei unserer Hebamme, für ein CTG und zum abtasten. Alles weiterhin gut.

Wenn Baby2 sich bis Mittwoch nicht auf den Weg macht, gehen wir zusammen zum Ultraschall in die Klinik und schauen nach der Versorgung… Eventuell ist das ja schon gar nicht mehr notwendig.

Wir feiern ja eh nicht wirklich Weihnachten – dieses Jahr haben wir uns deshalb überall ausgeklinkt. Weder mit Neugeborenem, noch mit diesem schweren Bauch, ist mir sonderlich nach feiern. Clara kennt Weihnachten mit ihren 2 Jahren auch noch nicht wirklich. Ist also nicht so dramatisch. Heute gibt’s trotzdem – traditionell – Kartoffelsalat mit Würstchen. Vegan natürlich. Der ist schnell gemacht. Die Essensplanung (und auch jede andere) liegt momentan nämlich auch auf Eis – das Baby würde eh jegliche Planung durcheinander werfen. Deshalb leben wir momentan ein bisschen

Wir werden sehen. Wenn es bereit ist, wird es schon raus kommen ?. Langsam sind wir auch gespannt, wer uns da erwartet ?❤️.

Ich sag Bescheid ?.

Für alle die es feiern – schöne Weihnachten!

Küsschen, Mi ?

Denn sie wissen nicht, was sie tun…

Äh. Was es wird. Das und einiges mehr, erzähle ich euch heute.

Wir verzichten dieses Mal darauf, das Geschlecht zu erfahren.

Warum? Es ist nicht wichtig ??.

Diese zweite Schwangerschaft läuft irgendwie um einiges entspannter ab. Es ist nicht mehr alles neu und aufregend. Man weiß ungefähr, wie es weiter geht.

Wir haben uns bewusst dazu entschieden nur die 3 Ultraschall zu machen. Leider gab es beim zweiten „großen“ Screening eine kleine Diskrepanz mit dem Gynäkologen… Aber das ist eine andere Geschichte ?. Jedenfalls ist das „große Screening“, das mir eigentlich sehr wichtig war, sehr klein ausgefallen. Deshalb waren wir auch noch bei der Feindiagnostik.

Soweit man sagen kann – alles gesund.

Den Zuckertest habe ich guten Gewissens abgelehnt und ich werde dieses Mal auch ohne Indikation kein ctg machen lassen. (Dazu schreibe ich nochmal mehr demnächst)

Die restliche Vorsorge mache ich mit meiner Hebamme im Geburtshaus und einer neuen Ärztin.

Mal sehen wie lange Baby 2 sich Zeit lässt… Namen haben wir natürlich noch keinen. Clara war ja auch 7 Tage namenlos ?. Das ist jetzt natürlich doppelt schwierig, so ohne Geschlecht ?.

Allerdings ist mir dieser „Wahn“ nach dem Geschlecht eh etwas suspekt… Bei Clara hatten wir schon Hauptsächlich neutrale Sachen. Und Farben sind ja eh für alle da. Bis sie auf der Welt war, habe ich mich drauf eingestellt, dass es auch ein Junge sein könnte. Ultraschall ist heutzutage zwar ziemlich genau… Aber eben nicht restlos. So oft höre ich aus Schwangerengruppen „wir bekommen jetzt doch einen Jungen. Will jemand rosa Kleider kaufen“ und ähnliches ?. Viel zu viel Stress ?.

Wir haben Claras Sachen auch alle aufgehoben, weil ja klar war, dass sie Recht schnell große Schwester werden soll.

Gekauft haben wir fürs Baby übrigens auch noch nicht wirklich was. Außer ein paar Stoffwindeln in Newborn Größe. Ist ja noch Zeit.

Am Sonntag fahren wir erstmal eine Woche an die Nordsee und genießen die Luft und nochmal exklusive Zeit zu dritt… ❤️

Ich melde mich sicher aus dem Urlaub.

Küsschen, Mi?

Breifrei Fortbildung

Euch ist sicher schon aufgefallen, dass ich etwas abwesend bin momentan. Wochenpläne gab es deshalb auch vorläufig nicht. Die kommen aber bald wiede. 
Aaaaaber das hatte auch einen guten Grund ?. 
Wer sich fortbilden will, muss dafür nämlich auch was tun! 
Dieses Wochenende war dann die Präsenzveranstaltung zur Fortbildung „Fachkraft für babygeleitete Beikost“ in Köln. 
Ein super lehrreiches, aber auch anstrengendes Wochenende. Außerdem habe ich ganz viele, tolle Frauen kennenlernen dürfen!

Clara war zum ersten Mal ein paar Stunden ohne mich mit ihrem Papa unterwegs. In der Mittagspause haben sie mich (bzw eigentlich nur meine Brüste) besucht um sich eine Milch abzuholen. Hat besser geklappt als ich dachte. Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen beleidigt, dass sie mich kein bisschen vermisst hat ?.
Und weil das alles auch ganz schön anstrengend war, viel Stoff, wenig frische Luft, schrecklich viel Autofahren etc., sinke ich jetzt mit Clara ins Bettchen und schlafe in meinen Geburtstag ?.
Gute Nacht – Mi ?

Schlank dank Baby?

Einige werden sich noch erinnern, dass dieser Blog vor 2,5 Jahren als Abnehmblog online ging. Und ein paar der Follower von damals, sind noch übrig geblieben ?. 
Ich hole etwas weiter aus. Ich war mein Leben lang übergewichtig. Okay. Es fing erst so mit 10 an, als sich meine Eltern getrennt haben. Ich habe mich nur noch von Süßigkeiten, McDonald’s und Cola ernährt. Und folglich nur weiter zugenommen. 
Mit 13 hatte ich bereits 65kg. Nicht wenig in dem Alter. 
Ich bin 1,60m klein. Ungefähr mit 12 habe ich aufgehört zu wachsen, vorher war ich immer die Größte. Jetzt nicht mehr ?.
Mein Höchstgewicht lag mit 19 Jahren bei 103kg. Ja. 103kg auf 1,60m. Und mir ging es nicht gut so. Wirklich nicht. Mein Bauchumfang zu der Zeit war deutlich mehr, als in den letzten Wochen der Schwangerschaft. Die Schwangerschaftsstreifen auf meinem Bauch, kommen daher und nicht von meinem Baby. Schon traurig. 
Ich hab zahlreiche Diäten probiert damals. Schlank im Schlaf, Glyx, sämtlichen Low Carb Quatsch usw. Immer mit kurzem Erfolg. 
Mit Ernährung beschäftigt habe ich mich schon lange. Umgesetzt allerdings wenig. 2011 wurde ich dann vegan. Da hatte ich 95kg. Habe mich noch weiter mit Ernährung beschäftigt und die Diäten die mir immer kurz geholfen haben hinterfragt usw. Ich habe recht schnell 10kg verloren. Sport habe ich eigentlich immer Mal wieder nur ein bisschen gemacht. Ich bin eher faul was das angeht und mir macht Sport auch einfach keinen Spaß. Außerdem habe ich 2011 auch meine Lola bekommen. Damit war etwas mehr Bewegung also auch gesichert. 
In den letzten Jahren nahm ich dann immer weiter ab. Ohne viel dafür zu tun. Ich habe mich einfach nur einigermaßen gesund ernährt, mir nicht mehr so viele Gedanken darüber gemacht, keine Kalorien mehr gezählt. 
2014 hatte ich dann zum ersten Mal seit Jahren unter 80kg. Das war schon eine riesige Abnahme in meinen Augen.
In dem Jahr habe ich auch mein Fernstudium zum Ernährungsberater angefangen. Im Grunde, weil ich das meiste mir eh schon alleine erarbeitet hatte und wusste. Ich wollte aber noch mehr. Die Seminare bei unserer Dozentin waren auch sehr aufschlussreich und ich habe auch seitdem einige Fortbildungen bei Diplom Oecotrophologen absolviert um mein Wissen zu vertiefen und auszuweiten. Beispielsweise im Bereich Sporternährung und Ernährung bei entzündlichen Erkrankungen. 
 Die letzten 2 Jahre vor der Schwangerschaft war mein Gewicht recht konstant. Zwischen 72kg und 77kg. Mal mehr, Mal weniger. Ich habe allerdings auf nichts verzichtet, immer gut gegessen. Aber meine Einstellung zum Essen und somit auch die Lebensmittel die ich ausgesucht habe, waren ganz anders zu früher. Aber diese Schwankung fand ich nicht weiter schlimm. Ich hatte schon so viel geschafft. Knapp 30kg weniger. Mir ging es so viel besser. Also habe ich mir keinen Stress gemacht.
Als ich schwanger wurde, wog ich 73kg. Bis zur 18. SSW habe ich nichts zugenommen. Ich habe gegessen wie vorher. Alles, worauf ich Lust hatte. Pizza, Süßigkeiten und natürlich auch gesundes hin und wieder (Vegan halt). Und auch keine Massen. Also nicht sonderlich mehr, als vor der Schwangerschaft.
Mein höchstes Gewicht in der Schwangerschaft war dann bei 84kg. Da hatte ich aber auch keine Knöchel mehr und war voller Wassereinlagerungen. Am Tag nach der Geburt habe ich mich auf die Waage gestellt… 73kg. 
Wow. Clara wog 3810g. Also hatten Plazenta, Fruchtwasser und co auch noch ein ordentliches Gewicht. Außerdem konnte ich schon einen Tag nach der Geburt meine Knöchel wieder sehen und mein Bauch war „flach“. Richtig flach war der halt noch nie, aber die Babykugel, war sofort weg.
Und jetzt. 6 Monate später. Wiege ich 63kg. Ich habe nichts verändert. Ich esse echt viel. Und auch nicht wenig ungesundes. 
Klar. So ein Baby wiegt was und ich trage sie ja auch den ganzen Tag rum. Das wird auch so seine Auswirkungen haben. Und Stillen verbraucht zusätzliche Kalorien. 300-600 am Tag. Je nachdem, genau kann man es nicht sagen. 
Ich finde es natürlich nicht schlimm, dass ich jetzt so „wenig“ wiege. Ich komme zum ersten Mal in meinem Leben Idealgewicht für meine Größe nah. Und habe zum ersten Mal eine Jeans in Größe 36 gekauft. 
Aber ein bisschen Sorgen mache ich mir schon. Ich esse schon mehr, als mein Bedarf ist. Inklusive Stillen. Auch letztens hatte ich wieder ein paar Tage, da habe ich gefühlt für 3 gegessen und war sicher, etwas zugenommen zu haben. Es war dann aber wieder ein halbes Kilo weniger. Mein Gewicht ist natürlich noch nicht ansatzweise im „zu wenig“ Bereich. Aber da möchte ich auch nicht hin. 
Ich behalte das jetzt erstmal im Auge. Nicht, dass durch die Schwangerschaft meine Hormone so durcheinander geworfen wurden, dass der Stoffwechsel jetzt im Turbo arbeitet und ich vom „guten“ zum „schlechten“ Verwerter von Nahrung geworden bin ?. 
Ich halte euch auf dem laufenden, wie sich mein Gewicht so verhält. Ganz gespannt bin ich, ob sich etwas ändert, wenn wir nicht mehr Stillen… Aber das dauert ja noch etwas.
Es gibt allerdings auch riesige Nachteile wenn man so viel abnimmt… Mir passt halt nichts mehr :D. Mein voller Kleiderschrank liegt in den Größen 40-44. Das ist jetzt alles viel zu groß… Eine gewisse Tragik hat das schon, bei vielen Lieblingsklamotten ?.
Am Schluss noch der Wandel in Bildern
Küsschen, Mi ?

Krank sein ist scheiße!

Wie man aus der Überschrift entnehmen kann… Ich bin immernoch krank. Deshalb krieg ich auch irgendwie nicht gebacken die Beiträge fertig zu schreiben, die noch ausstehen… Deshalb kommt einfach ein kurzes Update mit Gejammere… 😀
Seit Freitag leide ich jetzt. Vorher war der Freund krank. Dem gings recht schnell wieder gut, deshalb war ich guter Hoffnung, dass es auch bei mir schnell wieder weg ist.
Angefangen hats mit Halsschmerzen. Dann diese elendig laufende Nase. Und ich hab das Gefühl, dass es immer schlimmer wird.
Halsschmerzen habe ich zum Glück keine mehr. Dafür sitzt aber alles was man so haben kann an Nebenhöhlen komplett zu. Und seit heute morgen auch noch der Hals und meine Stimme hat was von verschluckter Ente.
Ich inhaliere fleißig jeden Tag mit Minzöl und Kamille. Trinke Tee. Schlafe viel. Die Badewanne hat mich auch schon ein paar mal gesehen in den letzten Tagen.  Und an der frischen Luft war ich auch immer mal wieder. Mir gehen die Ideen aus.
Das größte Problem ist jetzt… ich habe andauernd Vorwehen/Übungswehen/was auch immer. Jedenfalls fühlt es sich an als ob es nicht mehr lange dauert… Aber in dem Zustand kann und will ich kein Kind bekommen! 😀
Mein Körper ist eh schon so geschwächt. Wie soll ich das schaffen? Auch die Tage nach der Geburt, Milchbildung und co. Das schaff ich doch nicht, wenn mein Kopf total zu ist.
Ich hab schon folgendes Geburtsszenario im Kopf: „Atmen Sie!“ – „Ich kann nicht! Meine Nase ist zu!“.
Spaß macht das glaube ich keinen.
Und die Presswehen sollen auch dazu führen, dass ich ein Kind bekomme. Und nicht, dass die Nase frei wird… Mal ganz zu schweigen davon, dass ich nicht unbedingt mein frisches Baby anstecken will.
Ich warte jetzt noch das Wochenende ab und mache weiter wie bisher. Und hoffe, dass ich Montag wieder gesund bin.  Wenn nicht, werde ich wohl oder Übel zum Arzt gehen und zu Antibiotika greifen. Bin ich zwar kein Fan von. Aber noch weniger Fan bin ich davon, mir und dem Baby durch diese Erkältung zu schaden. Und es gibt Antibiotika, die in der Schwangerschaft absolut unbedenklich sind. Umgehen würde ich es natürlich trotzdem gern…
Ich leg mich jetzt mal wieder ins Bett. Wenn mein Kopf wieder auf voller Höhe ist, schreibe ich auch mal die zig angefangenen Beiträge zu Ende… Dann kommt da auch was bei rum!
Verschnupfte Grüße (ohne Küsschen – ist gesünder!)
Mi <3

Frauen in Deutschland bekommen im Durchschnitt mit 26 ihr erstes Kind…

Damit ich mich auch vollkommen an den Durchschnitt halte… Habe ich heute Geburtstag.
Schwanger Geburtstag ist so… Lahm :D. Hochschwanger erst recht. Feiern ist nicht. Trinken darf man nicht. Und einem tut eh alles weh.
Zu allem Überfluss habe ich mich noch unfassbar erkältet und deshalb kaum geschlafen und mir läuft die Nase. Aber irgendwie ist jedes Jahr was. Entweder habe ich mir was gebrochen oder ich bin total erkältet. So ohne Wehwehchen darf ich offenbar keinen Geburtstag haben… :P.
Ich mache mir heute einen schönen Tag mit dem Freund. Kino und so. Da kommen wir ja bestimmt erstmal nicht mehr zu, wenn wir den Nachwuchs haben.

Wir haben heute Nacht schon mit Hello Kitty Sekt angestoßen. Ich muss allerdings leider sagen, dass ich nicht weiß, ob der Vegan ist. Aber ich wollte wenigstens das Gefühl des Sekts haben. Ganz schön süßes Zeug… 😛
Ich werde dann jetzt mal aufstehen und diverse Geburtstags Mails beantworten. 
Küsschen, Mi ?

Mir passt nichts mehr!!!

Wochenlang habe ich gewartet, dass das Wetter endlich kalt genug wird, damit ich meine riesigen, übergroßen Kuschelpullis anziehen kann. Hab 4 Stück von VGUN und ich liebe diese Pullis einfach. Aber bei Minimum 26°C Außentemperatur + Babyheizung im Bauch, war es einfach nicht drin.
So. Jetzt sind unter 20°C. Ich habe meine Pullis rausgeholt… Die sind alle in XL, damit sie schön lang sind und ich drin verschwinde. Nun ja. Ich verschwinde nicht drin. Der Bauch ist mittlerweile so groß, dass der Pulli vorne soweit absteht, dass ich einfach nur rund aussehe und nicht schwanger. Das macht mich ganz schön traurig.

Mit Klamotten ist das seit Anfang der Schwangerschaft so eine Sache…. Ich habe mir 2 Umstandsjeans bei H&M gegönnt. Dafür, dass die nur begrenzt tragbar sind, schon recht teuer…
Und die erste von denen, die ich seit dem 5. Monat erst trage, wird langsam an den Nähten und im Schritt etwas durchsichtig. Und die habe ich nicht oft und nicht lange an. Nur wenn ich mal das Haus verlasse und anständig aussehen sollte. Kommt nicht so oft vor momentan. Die meiste Zeit verbringe ich in Jogginghose auf dem Sofa.
Ärgerlich. Aber in einem Monat, brauche ich sie wahrscheinlich eh nicht mehr.
Dann habe ich mir ein paar Schwangerschaftsoberteile geholt. Ich dachte immer „Ach. Lange Tops und meine Bandshirts (ich habe eine Bandshirt-Leidenschaft und gefühlte 3000) werden schon gehen. Sind ja alle was größer.“
…. Falsch gedacht. Die Shirts stehen unten ab und der Bauch guckt raus. Nun ja.
Deshalb habe ich dann doch zu „Umstandsmode“ gegriffen.
Allerdings habe ich da nur kurze Sachen gekauft. Die letzten Wochen war ja Sommer. In der Hoffnung, meine Lieblingspullis dann tragen zu können, wenn was größeres her muss.
Der Schnitt „normaler“ Kleidung geht auf nem 9 Monatsbauch wirklich garnicht. Man sieht aus wie eine Kugel auf Beinen.
Die echte Umstandsmode ist ja wenigstens noch so geschnitten, dass sie unter der Brust etwas enger sitzt und nur am Bauch länger und breiter ist. Das braucht man auch wenn man nicht grauenvoll aussehen will.
Und zum Thema Jogginghose… Auch da musste ich mir eine neue besorgen. Schwangerschaftsjogginghosen wollte ich nicht. So ne Jogginghose möchte man ja gerne nochmal irgendwann anziehen. Also in die Abteilung für unschwangere Frauen. Alles Große mit in die Umkleide geschleppt…. Nein! Alles zu eng!
Ab in die Männerabteilung. Da habe ich mir dann eine in Größe L zugelegt. die passt gut unter und auf den Bauch und ist kuschelig groß genug. Müsste auch dem Freund passen, wenn ich sie nicht mehr zwingend brauche.

Zusätzlich hatte ich noch eine Umstandsleggins gekauft (bei bon prix bestellt). Nun ja. Ich dachte halt „ziehste dann wens kälter ist unter die übergroßen Pullis an“. Da sich das ja jetzt erledigt hat… ähm. ja.
Die hatte ich auch beim Geburtsvorbereitungskurs an und hin und wieder wenn ich nur kurz einkaufen oder zum Arzt musste. Da muss man ja nicht sonderlich zurecht gemacht sein.
Auch diese Leggings trage ich erst seit dem 6. Monat und auch nicht oft. Und die Nähte sind der Horror! Und nach 2 mal tragen ist die Hose so unfassbar ausgeleiert dass ich sie waschen muss. Also die kann ich definitiv nicht empfehlen :D.
Aber es hilft ja alles nichts. Irgendwas muss ich ja anziehen…
Ach. Fast vergessen. 2 Umstands Sommerkleider hatte ich mir noch geholt. Die habe ich an den heißen Tagen echt gerne getragen. Zwar mit Doc Martens (vegane natürlich 😉 ) drunter, weil ich keine Sommerschühchen trage, aber das war ganz aushaltbar. Und die Kleider fallen auch ohne Bauch an einem runter. Glaube die kann man also nochmal tragen. Ohne Schwangerschaft.
Jedenfalls ist es jetzt kalt draußen und ich habe nichts anzuziehen.
Momentan trage ich meine Umstandsjeans, ein schwarzes Shirt oder Top und drüber ein Karohemd oder eine Pullijacke mit Jeansweste. Mal sehen, wie lange das noch gut geht…. 😀
Wirklich warm ist das nicht.
Je nachdem wielange ich noch mit Kugel rumlaufe, können die Temperaturen ja noch einiges runter gehen.
Aber für die restlichen 6 Wochen möchte ich auch einfach keine Klamotten mehr kaufen… Mal sehen wie ich mir da helfe 😀
Kleidungstipps sind gerne gesehen!
LG
Deine Mi

Schwangerschaftsblues

Seit ein paar Tagen bin ich wirklich mies drauf. Ich mag mich selbst gerade nicht so richtig und gehe mir auf die Nerven… 
Heute beginnt die 34. Woche. Bis zur 40, ist es also nicht mehr weit. Ich habe Angst. Dass es früher los geht und ich keine Zeit mehr habe für die ganzen Vorbereitungen. Dann habe ich Angst vor der Geburt an sich. Und noch viel mehr Angst, vor der Zeit danach. Alles wird anders. 
Dem Baby gehts gut. Bei der Vorsorge ist immer alles wunderbar und sowohl Gynäkologe als auch Hebamme reden ständig von „traumhafter Verlauf“. Ja, mag sein. Aber ich kann mich momentan irgendwie nicht so richtig freuen, weil die Ängste überwiegen.
Zu dieser seelischen Belastung kommt dann noch die körperliche. Als allererstes, das offensichtliche, mein Gewicht bzw. der Körper, der immer weiter auseinander geht… Ich bin zwar absolut im Rahmen für die Schwangerschaft. Aber es setzt mir dennoch zu. Hatte dazu ja schon mal geschrieben (Klick). Bei der Vorsorge bei meiner Hebamme gestern, waren es 4kg mehr als vor 2 Wochen beim Arzt. Ich war ziemlich fertig deshalb. Klar. Wassereinlagerungen, ein wachsendes Baby, Kleidung und die Fremde Waage sind Faktoren die dazu führen. Aber schön ist das Gefühl trotzdem nicht.
Und dann sind da die Beschwerden…. Ich habe abends sobald ich liege Sodbrennen, das kaum auszuhalten ist. Noch dazu muss ich ständig zur Toilette. Auch nachts mittlerweile ständig. Das schränkt die Schlafqualität auch um einiges ein. Morgens früh wache ich immer mit tauben Fingern auf. Auch unschön. 
Das kleine Ding in meinem Bauch springt zudem oft fröhlich rum. Einerseits ist das schön. Andererseits… Teilweise nervt es. Manchmal wird richtig gezwickt oder mit Anlauf in die Rippen getreten. Sowas muss dann auch echt nicht sein…
Ich fühle mich momentan einfach müde. Sowohl psychisch als auch physisch. Theoretisch könnte ich den ganzen Tag im Bett bleiben. Aber dann fühle ich mich auch schlecht, weil ich eigentlich noch so viel erledigen muss… Macht mich dann wieder unruhig. 
Der Freund zieht am Wochenende bei mir ein. Ich hoffe, dass es dann etwas besser wird mit meiner Laune. Dass Ich den nur noch volljammere, stört mich selbst enorm.
Ich lege mich jetzt erstmal in die Badewanne. Mit Duftkerzen. Sowas mache ich sonst nie. Aber ich habe momentan ständig das Gefühl, dass ich runterkommen muss. Obwohl ich den ganzen Tag rumliege. Es schlaucht irgendwie alles.

So genug gejammert. Einen schönen Abend noch!
Ich hoffe, beim nächsten Mal wieder etwas fröhlicher zu klingen :D.
Küsschen, Mi ?