Wow. 6 Monate sind um.

Ja. Genau. Clara ist heute schon 6 Monate alt.
Ich hab das Gefühl, dass ich gestern erst beim ersten Ultraschall war. 

Die Zeit vergeht viel zu schnell. Unangenehm ?.
Clara robbt schon (viel zu erfolgreich) durch die Gegend, stellt sich langsam mit den Knien auf, sitzt fast alleine, lacht sich den halben Tag kaputt, hat schon 2 Zähne und passt in Größe 74… 
Wo ist dieses winzig kleine, hilflose, müde Baby hin, was ich vorgestern noch im Bauch hatte? 
Morgen zum Frühstück bekommt Clara zum ersten Mal etwas zu essen angeboten, was nicht ihre (bzw meine) Milch ist. Bananen Pancakes. Ich bin sehr gespannt wie sie damit umgehen wird. Natürlich wird sie weiterhin gestillt. 
Die Empfehlung der WHO ist ja mindestens 6 Monate voll stillen und im ersten Jahr die Hauptenergie komplett aus Muttermilch (oder entsprechende Produkte) zu beziehen. Daran halten wir uns erstmal ?.  Aber die 6 Monate sind heute eben um ?. 
Wenn das weiter so schnell geht, zieht sie bald aus, fürchte ich. 
Ich habe noch ein paar Blog Einträge die auf Fertigstellung warten. Unter anderem zum Babyschwimmen und dazu, wie wir Clara an Essen heran führen. Da kann ich mich dann morgen Mal ran setzen, wenn Claras Papa übernimmt ?. Der hat ja Wochenende.
Bis dahin… Küsschen ?
Mi und Clara 

Was soll eigentlich die Eile?

Nach fast einem halben Jahr mit einem Baby, durfte man sich schon einiges anhören.
Das, was ich am meisten höre ist … „Kann sie schon X?“, „Schafft sie schon X?“ 
Für X kann man hier beispielsweise folgendes einsetzen: 

  • Sich Auf den Bauch/Rücken drehen
  • Sitzen
  • Sich hoch ziehen
  • Dinge mit einer Hand greifen
  • Dinge mit beiden Händen greifen
  • Durchschlafen
  • Sich alleine beschäftigen/spielen

Dicht gefolgt wird das von der Frage „Wie viel(e) Y?“ 
Für Y kann man wiederum dieses hier einsetzen: 

  • Gläschen isst sie schon
  • Stunden schläft sie am Stück
  • Stillt ihr noch
  • Stunden liegen zwischen den Mahlzeiten
  • Mahlzeiten habt ihr schon ersetzt
  • Gemüsesorten isst sie schon

Liebe alle…
Es ist total egal!
Mein Baby bekommt das, was es braucht. So oft es das braucht. 
Und mein Baby wird auch irgendwann alles können, was es können sollte. 
Ich verstehe die Eile nicht. Warum ist es wichtig, dass sich ein Baby mit 4,5 Monaten schon Mal auf den Bauch gedreht hat? Wird das mit 20 im Bewerbungsgespräch gefragt? Nein. Also kann es sich doch ruhig erst mit 6 Monaten drehen.
Genau so mit dem Essen. Das Baby ist so klein. Es wird den Rest seines Lebens mit Essen verbringen. Ist es da so wichtig, ob es bereits mit 5 Monaten 3 Gläschen am Tag gegessen hat? Oder erst mit 8 Monaten merkbare Mengen isst?
Solange sich das Kind gut entwickelt, ist es doch total egal. Wirklich. 
Mir wäre das Gegenteil lieber. Sie lernt so schnell neues, dass ich mich über das letzte was sie gelernt hatte, noch nicht Mal richtig gefreut hatte. Es kann also ruhig etwas länger dauern ?.
Ich verstehe aber wirklich nicht, warum alle so versessen darauf sind, alles so früh wie möglich zu machen und zu können. 
Entspannt euch. Bleibt gelassen. Ich versichere euch, ein sehr großer Großteil aller Babys dreht sich irgendwann auf den Bauch, sitzt irgendwann, isst irgendwann usw. 
Ein Monat ist so eine kurze Zeit. Den man jetzt vielleicht noch als Meilenstein sieht, aber im Endeffekt ist es nur ein kurzer Monat. Also vollkommen egal ob irgendein Baby irgendwas schon mit 4 Monaten konnte oder erst mit 8.

Also genießt lieber die Zeit. Sie geht eh so schnell vorbei. Und konzentriert euch nicht drauf, was das Baby alles schon „können sollte“, sondern auf das, was es kann. Freut euch darüber. Messt euch nicht mit anderen. 
Jedes Baby hat sein eigenes Tempo. Im Gegensatz zu gefühlt allen anderen würde ich mir wünschen, dass Clara ein langsameres Tempo an den Tag legen würde und noch viel länger kleines, süßes, hilfloses Baby ist ??. Stattdessen robbt sie schon rückwärts durch die Bude und hat 2 Zähne. Ich versuche ihr seit Wochen verzweifelt zu vermitteln, dass sie klein bleiben soll. Erfolglos ?.
Küsschen
Mi & Clara ?

Trageberatung – lohnt sich das?

Als ich euch beim letzten Mal erzählt habe warum ich mein Baby Trage und nicht schiebe (wenn ihr es nicht gelesen habt, hier entlang:Klick ) , habe ich ja von „Trageberatung“ erzählt. Wir hatten unsere letzte Woche.

Im Idealfall macht man die Beratung vor dem Kauf von Trage und Tuch – wenn man nicht so sensibel mit Farben ist wie ich und deshalb schon mal nach Aussehen von Tuch und Trage einkauft… ?.

Bei Tüchern gibt es super viele Unterschiede. Nicht jedes Tuch passt jedem. Die Länge ist wichtig. Usw. Unseres ist 4,6m – heißt dann Größe 6.

Ich habe mich deshalb in Facebook Gruppen und bei befreundeten Tragemamas vorher gut erkundigt. Also ganz blind gekauft haben wir dann doch nicht :).
Da das Einstellen der Trage aber wegen gefühlt 50 verschiedenen Bändern, Schnallen und co erstmal nur auf gut Glück geschah. Und ich beim Binden des Tragetuches auch nicht wirklich sicher war, wollte ich es doch nochmal mit Profi machen.
Erst dachte ich ja, hier in der Gegend gibt es bestimmt niemanden der für sowas ausgebildet ist. Dann habe ich aber die liebe Anja mit ihrer Trageberatung Niederberg online gefunden. Über E-Mails war dann schnell und unproblematisch der Termin ausgemacht. Ihre Seite verlinke ich an dieser Stelle Mal. Es lesen ja auch viele aus meiner näheren Umgebung den Blog und ziehen vielleicht auch in Betracht richtig zu tragen: Klick

Welche Tragen ihr bei ihr ausprobieren könnt, steht auf ihrer Seite.
Also kam Anja letzte Woche Samstag zu uns nach Hause. Beladen mit 2 großen Taschen voll Tragen, Tüchern und… Babys. Ja gut. Es waren Tragepuppen. Ganz schön schwer, aber es soll ja realistisch sein.
Also hat der Freund angefangen mit der Trage. Er ist bis heute Tuchverweigerer. Na gut. Als erstes hat er mal unsere Einstellung gelöst, die sich als nicht wirklich optimal herausgestellt hat. Wir schämen uns ein bisschen :D. Und dann erstmal mit dem Sandgefülltem Baby geübt. Zuletzt dann nochmal mit Clara. Sie hat sich nicht gewehrt und sitzt jetzt vernünftig drinnen ;).
Dann zu mir. Zuhause trage ich ja vornehmlich im Tuch, weil es einfach bequemer ist als die Trage mit ihren Gurten und Schnallen. Also erstmal an die sogenannte WXT. Die Wickelkreuztrageweise. Für frische Babys geeignet und mit der Länge meines Tuches gut zu binden. Wieder erst mit Puppe. Dann mit Clara. Die langsam knatschig wurde.
Anja hat mir dann noch die Rückentrageweise einfacher Rucksack gezeigt. Ich war ja bis dahin immer der Meinung, dass Babys erst ab Sitzalter auf den Rücken dürfen. Hatte mich geirrt :). In der Trage gilt das wohl, aber im Tuch geht dann schon von Anfang an.
Die Känguru bindeweise haben wir dann noch geübt. Die ist auch für so kleine Babys geeignet. Das allerdings ohne Knatschclara, die langsam Hunger bekam ?.

Alles in allem hat es sich total gelohnt. Ich weiß jetzt wo ich was einstellen muss. Bekomme das Tuch straff und vernünftig gebunden und wir binden sie seitdem immer Mal wieder auf den Rücken. Da kann sie toll durch die Gegend schauen, bevor sie dann einschläft, weil es so schön schaukelt ?.

Natürlich hatten wir uns zig Anleitungen und YouTube Videos zum binden und einstellen angeschaut. Das ist aber definitiv kein Ersatz zur Beratung mit Profi. Hab ich ja gemerkt ?. Man kann es sich natürlich bestimmt auch alles selbst aneignen. Aber so eine helfende Hand ist glaube ich nie schlecht.

Zum Schluss hat Anja dann noch angeboten ihr gerne zu schreiben, oder Bilder etc zu senden wenn Probleme auftauchen :). Und wenn Clara etwas größer ist und viele andere Bindeweisen möglich sind, werde ich mir eine Stunde mit Anja wohl nochmal gönnen, um nicht wieder halb zu verzweifeln :D.

Also kurzes Fazit zum Schluss: Ja, es lohnt! Und erspart definitiv Frust und grobe Fehler, die man einfach selbst nicht so wahrnimmt :).
Und hier noch ein Bild von meinem ersten Mal „richtig“ tragen auf dem Rücken. Mit tibetanischem Finish (das ist das da über der Brust :D. Man kann natürlich auch einfach einen Knoten um den Bauch machen). Zensiert weil ich echt schlimm aussah 😀
Ich habe doch bestimmt auch Tragemamas unter meinen Lesern. Habt ihr auch eine Beratung gemacht oder learning by doing?

Schreibt mir doch mal in die Kommentare

Küsschen, Mi ?

Wie heißt denn die Kleine? – Öhm…

So. Während der Papa sich im Kino den neuen Star Wars anschaut und ich und das Baby vor dem PC sitzen, schreiben wir mal wieder was 🙂
Im Ernst. Es war wirklich nicht einfach. Das Kind trägt den Namen ja ein Leben lang. Im Normalfall….
Also hatten wir zur Geburt immernoch keinen Namen. Und auch tagelang danach nicht. Man fühlt sich etwas komisch, wenn alle Fragen „Wie heißt denn die Kleine“ und man kann nur mit „Sie hat keinen Namen“ antworten. In ihren Unterlagen stand also überall nur „weiblich“ .. 😀
Erstmal in der Klinik. Dann beim Kinderarzt. Und vor allem bei Freunden und Verwandten lautete die erste Frage „Wie heißt sie denn?“
Innerhalb von 7 Tagen nach der Geburt, mussten wir sie ja allerdings beim Standesamt anmelden… Das geht theoretisch auch ohne Namen. Den muss man aber innerhalb von 4 Wochen nachtragen lassen. Deshalb haben wir beschlossen, bis zur Anmeldung einen Namen gefunden zu haben. Wir haben den Donnerstag nach der Geburt also als Deadline gesetzt…
Immerhin  hatten wir eine Liste mit einer handvoll Namen. Und davon wollten wir auch nicht mehr abweichen.
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Kurzzeitig fanden wir Marlene am besten. Dann wurde mir klar, dass sie dann die gleichen Initialen hat, wie ich. Und das fand ich albern. Also wurde der von der Liste gestrichen. Und es ging weiter…
Unsere Liste entstand so, dass wir beide unabhängig voneinander eine Liste gemacht haben, mit Namen die uns gefallen. Diese haben wir dann zusammengeworfen und jeder hat die Namen vom jeweils anderen gestrichen, die nicht infrage kamen.
So hatten wir dann nicht mehr so viel übrig.. Das war so 2 Wochen bevor sie da war.
Aber einen Namen, hatten wir beide in die engere Auswahl genommen… Der ist es jetzt geworden.
Trommelwirbel… (ich weiß… ihr wartet alle gespannt!)
Clara
Zeitlos. Nicht albern. Klingt niedlich aber kann auch seriös wirken. Einfach zu schreiben und auszusprechen. In anderssprachigen Länden auch machbar…. Anforderungen erfüllt 😀
Clara bedeutet „glänzend, hervorragend, berühmt“. Auch in Ordnung :D.
Die Bedeutung war zwar eher zweitrangig. Aber ich wollte dann doch keinen Namen der so etwas wie Wildkuh bedeutet)
Aber ich wollte ja unbedingt noch einen zweiten Namen.
Gerne was irisches, schottisches, keltisches oder so. Ich mag die Insel :P.  Also hatte ich noch Maelyn und Nóirín auf meiner Liste.
Nóirín fand der Freund ok. Allerdings nicht in der Schreibweise. Ich zitiere: Zuviele Striche über den Buchstaben :D.  Deshalb ist es jetzt die englische Schreibweise geworden… Noreen (Aussprache ist dieselbe. „Noriehn“) .
Jetzt auch noch hier ein kurzer Exkurs zur Bedeutung…
Noreen ist die irische Variante des weiblichen Vornamen Eleonore – Die Bedeutung des Namens Eleonore ist ungeklärt.
Alles klar. Einverstanden :D.
So sind wir letzten Endes doch noch zu einem Namen gekommen. Und sehr zufrieden damit :).
Hoffentlich ist Clara auch zufrieden, wenn sie anfängt zu verstehen, was überhaupt so ein Name ist :D.
Ich hoffe eure Neugier ist jetzt erstmal gestillt .. 🙂
 
Küsschen
Mi & Clara :-*
 
 

Warum ich keinen Kinderwagen kaufe…

Babys gehören in den Kinderwagen. Dann kann man mit denen spazieren gehen. Und sie durch die Gegend schieben…
So das allgemeine Bild.
Wir haben keinen Kinderwagen gekauft. Von vielen Verwandten stieß das direkt auf Unverständnis mit dem Kommentar „Aber dann kann ich ja gar nicht mit dem Kind spazieren gehen“ … Da ich ja nach Bedarf stille und das Baby noch ziemlich klein ist und seine Mama braucht, wüsste ich eh nicht, wann und wieso jemand anderes mit dem Baby spazieren gehen sollte.
Wir haben ein Tragetuch und eine emeibaby Trage gekauft. Der Freund war auch erst skeptisch. Man kennt das eben so, dass man einen Kinderwagen braucht. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass wir erst einen kaufen, wenn es ohne nicht geht und es erstmal ohne probieren.
Aber als wir zum ersten Mal mit dem Baby spazieren gegangen sind und er sie in der emeiBaby Trage vor dem Bauch hatte, fand er es super, dass die Hände frei sind. Jetzt sitzt er mit der Kleinen vor dem Bauch hin und wieder am PC usw. Es ist halt praktisch!
Also nach über 3 Wochen mit Baby hatten wir nicht einmal den Gedanken, dass ein Kinderwagen fehlt.
Ich bin von der Trage total begeistert. Die Kleine ist innerhalb von Sekunden drin und man kann damit alles machen. Staubsaugen, kochen und co. Okay. Man sollte nicht unbedingt unter Babys Nase Zwiebeln schneiden. Aber generell ist man nicht sehr eingeschränkt.
Spazieren und einkaufen klappt auch wunderbar.

Das Tuch zu binden dauert etwas länger. Aber es ist natürlich weitaus bequemer, als die Trage, die mit Schnallen und Gurten doch etwas bemerkbarer ist.  Zuhause trage ich die Kleine also vornehmlich im Tuch. Ist einfach bequemer. Dadurch, dass wir ja den Hund haben, habe ich das Baby die meiste Zeit an mir dran. Sicher ist sicher. Auch wenn ich dem Hund da schon vertraue kann immer mal eine Situation vorfallen, in der Hund oder Kind nicht so reagieren, wie erwartet. Außerdem ist Lola einfach unfassbar ungeschickt und tollpatschig :D. Wenn sie nur lieb das Baby anstupsen will, kann das schon nach hinten losgehen.
Und an mir dran ist das Baby außer Gefahr.
Dass Menschenbabys Traglinge sind, haben die Rabeneltern sehr gut erklärt. Also verlinke ich euch das einfach: KLICK
Und jetzt komme ich mal zu den Gründen, warum ich Kinderwägen so lästig finde….
Sie sind sperrig, groß und immer im Weg. Wirklich immer. Treppen gehen garnicht. Man muss überall einen Aufzug haben oder Leute finden, die einem Tragen helfen. Dann muss der Wagen immer zusammengebaut werden, wenn man ihn mit dem Auto transportiert. Und teuer sind sie auch noch… Na gut. Die Trage hat auch 160€ gekostet. Und das Tuch 60€. Ist eins von LittleFrog.
Zuhause würde er auch vornehmlich im Weg rumstehen. Dazu kommt, dass unsere Wohnung nur über Treppen zu erreichen ist. Also wäre da jedes Mal schleppen angesagt.
Die Trage ist winzig klein zusammenfaltbar und passt in meine Handtasche. Das Anlegen dauert nur Sekunden.
Also. Nein Nein Nein. Super unpraktisch für mich.
Und was natürlich auch noch wichtig zu sagen ist… Es ist so viel schöner fürs Baby, den ganzen Tag an Mama gekuschelt zu sein :).
Mit etwas Übung bekommt man es wohl auch hin, im Tuch zu stillen. Ich schaffs noch nicht, aber wir arbeiten dran :D.
Die Suche nach einer passenden Trage und Tuch war etwas mühselig… Tragetücher sind eine recht teure Angelegenheit. Und vornehmlich bunt oder mit kitschigen Mustern. Wir wollten etwas graues oder schwarzes. Möglichst dezent und unaufgeregt. Ich trage ja vornehmlich schwarz. Der Freund auch. Da kann man einfach kein rosa Tragetuch drauf anziehen.. :p  (also kann natürlich schon. Ob man das aber will… :D)
Wir haben dann eins von LittleFrog gefunden, was hellgrau/dunkelgrau gestreift ist. Ich bin sehr zufrieden. Preislich war es auch in Ordnung. Andere schöne dunkle Tücher die ich gefunden hatte, waren nämlich weit über dem Budget…
Bei den Tragen war die Suche fast noch schlimmer. Da gibt es wirklich fast keine, die nicht irgendwie bunte Muster hat. Dazu kommt dann noch, dass es x verschiedene Varianten gibt. Die emeiBaby die wir haben ist zum Beispiel eine Fullbuckle. Also komplett mit Schnallen. Es gibt auch noch welche, wo man den Bauchgurt schnürt usw. Wir wollten Schnallen. In grau war sie in den gängigen Online-Shops ewig ausverkauft, aber dann zum Glück wieder erhältlich.
Wer Interesse hat sich eine Trage zuzulegen und bei Farben nicht so verdammt wählerisch ist wie wir, dem würde ich eine Trageberatung empfehlen. Da kann man meistens mehrere Modelle ausprobieren. Wir werden auch nochmal eine Beratung machen. Allerdings mehr um uns zeigen zu lassen, wie man das Tuch besser bindet und die Kleine am besten in Tuch und Trage sitzt.
Wenn ihr noch Fragen habt… Immer her damit :).
Küsschen,
Mi :-*

Klinikbesuch Termin +10

Rückblick: Mein Gynäkologe wollte ja gerne, dass ich bei +7 ins Krankenhaus gehe und einleiten lasse. Aber der Freund und ich hatten ja beschlossen, nicht einleiten zu lassen, solange alles gut ist. Bis +14 wollte ich gehen ohne eingreifen zu lassen. Es wurden so viele Kinder „so spät“ geboren. Natürlich alles unter der Voraussetzung, dass die Kleine gesund und munter im Bauch ist. 
Also waren wir letzte Woche Freitag bei +10 zur Untersuchung in der Klinik. Erst ctg. War wie immer alles wunderbar. Dann hieß es Ultraschall. Wir sollten ein paar Minuten warten. Aus den paar Minuten wurden ein paar Stunden. Wir waren genervt. Ich war kurz davor zu gehen. Aber ich wollte ja auch wissen, wie es der kleinen Maus geht. 
Und dann gerieten wir an die schrecklichste Ärztin aller Zeiten. Wirklich. Bevor sie überhaupt geschaut hat, wie es dem Baby geht, wollte sie erstmal meinen Geburtsplan auseinander nehmen. 80% meiner Wünsche für die Geburt hat sie abgelehnt und vom Horror Szenarien berichtet. Ich nehme mal zum Beispiel, dass in meinem Geburtsplan steht, dass ich nicht möchte, dass an der Nabelschnur gezogen wird, damit die Plazenta geboren wird. Besagte Ärztin erzählte mir erstmal, dass man, wenn die Plazenta nicht innerhalb der ersten halben Stunde raus gezogen würde, man 2-3l in die Gebärmutter blutet und umkippt und das meistens in einer Not OP endet. ….So ein Quatsch! Wirklich. Das mag vielleicht stimmen, wenn die Plazenta sich ewig nicht löst. Aber nicht, innerhalb einer halben Stunde. Dann würden wahrscheinlich 80% aller Geburten so enden. 
Und in dem Ton ging es weiter. Fast jeder Wunsch wurde totgequatscht. Ich hab weitestgehend abgeschaltet, weil die mir eh nur Angst machen wollte und wirklich sinnvoll war ihre Ablehnung bei keinem meiner Punkte. Dann erzählte sie noch stolz, dass sie auch schon Frauen mit Wehen wieder nach Hause geschickt hat, weil diese besondere Wünsche hatten, die sie nicht erfüllen wollen würde. „Da bin ich knallhart. Wenn ich der Meinung bin das so nicht durchführen zu können, müssen die zusehen wo sie ihr Kind bekommen. Einmal hat eine Frau dann auf dem Parkplatz ihr Kind bekommen“. 
Dann ging es ans Thema Einleitung. Ist ja +10. Da leitet die Klinik ein. War mir ja schon klar. Auch, dass ich mir eine Aufklärung anhören muss, dass ich gegen ärztlichen Rat wieder gehe. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zwischen Aufklärung und Panikmache. Und das hat sie getan. Mit jedem Satz hat sie erwähnt dass ich mir das nicht verzeihen würde, wenn was passiert. Sie wies ununterbrochen darauf hin, wie unverantwortlich das wäre usw. Ja. Alles ohne überhaupt nach dem Baby geschaut zu haben. Und selbst wenn es dem Baby gut gehen würde, bei Überschreitung von +10 würden ja reihenweise Babys einfach so im Bauch versterben. Auch, wenn bei den Untersuchungen alles gut war….. 
Dann kamen wir endlich zur Untersuchung. Und – Überraschung – Baby ging es wunderbar. Es war noch mehr als genug Fruchtwasser da. Die Plazenta hat anständig gearbeitet. Und Herzschlag und co waren ja sowieso schon gut. Also war für mich klar. Wir fahren wieder nach Hause. 
Ich habe ihr das dann unterschrieben, dass ich über Risiken aufgeklärt wurde. Dann habe ich noch einen Befund mitbekommen. Sie sagte schon „Falls sie jetzt lieber woanders entbinden wollen“. War ihr offenbar klar, dass sie gut Panik verbreitet. Im Befund steht auch noch „Patientin aufgeklärt, dass ihr Geburtsplan nicht umgesetzt werden kann“. Nuja. 
Wir sind dann raus und ich bin erstmal in Tränen ausgebrochen. Ich bin mir zwar sehr sicher. Aber dieses einreden geht auch an mir nicht vorbei… Der Freund war zum Glück verständnisvoll und war meiner Meinung. Solange es der Kleinen noch super geht – keine unnötigen Eingriffe. Und Sonntags hätten wir wieder zur Untersuchung gemusst und neu entscheiden können. 
Dazu kam es dann ja nicht mehr :).
Wie es dann Freitag Abend weiter ging, gibts im nächsten Beitrag
Küsschen, Mi?.

Da ist er. Der Geburtstermin.

Und da ich noch fröhlich schreiben kann sollte klar sein. Es ist noch nichts passiert… :D.
Heute früh war ich mit dem Freund noch beim Arzt. Alles im grünen Bereich. Gebärmutterhals etwas verkürzt. Aaaaaber nichts eindeutiges. Kann also heute noch losgehen. Oder auch erst in einer Woche. Wir werden sehen :D. 
Mittlerweile geht’s mir aber nicht mehr sooo gut. Gestern war ich noch voll fit alleine einkaufen und hab gestern Abend noch geputzt und die Wäsche gemacht und so. Heute war der Weg vom Parkhaus zum Arzt aber schon beschwerliches Schleichen.
Es zieht immer mal wieder und sowas. Aber es ist noch nicht unfassbar schlimm. Auf dem ctg war eine kleine Wehe. Aber auch nichts schlimmes. Herztöne sind super. Fruchtwasser ist noch genug da. Die Kleine ist versorgt. Laut Schätzung ist sie nur ziemlich groß. Aber da das ja nur Schätzungen sind… Warten wir es ab.
Der Freund hilft so viel er kann und ist glaube ich ungeduldiger als ich. Mich würde es prinzipiell nicht stören noch 2 Wochen zu warten. Als ich ihm gesagt hab dass das schon mal sein kann wurde ich allerdings entsetzt angestarrt… :D. Aber im Bauch ist die Versorgung des Babys nun mal um einiges einfacher :p. 
Ich werde jetzt die nächsten Tage in Jogginghose auf dem Sofa verbringen und mich bedienen lassen. Insgesamt habe ich bis heute übrigens 9kg zugenommen, seit dem ersten wiegen beim Frauenarzt. Das ist schon nicht viel und ich bin recht froh drum. 

Lola wartet auch brav aufs Baby :p. 
Eingekauft ist eigentlich alles. Der Freund fragt aber mindestens 3 mal am Tag ob wir alles haben. Zuletzt kam noch unsere emeibaby Tragehilfe. theoretisch fehlen noch ein paar Klamotten wie ein Overall etc. Aber das kaufen wir dann erst mit Baby. Damit es auch ganz sicher passt :). 
Unsere Kliniktasche ist mehr oder weniger gepackt. Ein bisschen was zum snacken und Getränke sind drin. Klamotten für mich und Baby auch. Falls wir also doch da bleiben sollten, ist auch genug eingepackt. Im Idealfall verschwinde ich allerdings nach ein paar Stunden wieder. Aber besser wir haben etwas eingepackt als wenn wir dann nochmal was holen müssen :).
So. Das wars dann erstmal vom heutigen Geburtstermin. Ich werde jetzt mal meine Hebamme anrufen und abklären wie es weiter geht.
Küsschen, Mi ?

Wir warten noch…

Ich wollte nur ein kurzes Update schreiben, für alle die auch so gespannt warten, wie wir… :D.
Bin momentan etwas kaputt und schreibfaul…
Theoretisch habe ich noch so viele unfertige Beiträge über „Erlebnisse“ aus der Schwangerschaft… Aber die müssen jetzt erstmal warten.
Wir sind jetzt in der 40. Woche. Es könnte jeden Moment losgehen. Letzten  Freitag früh gab es ein paar Wehen und die Panik, dass es los geht. War aber dann abends alles wieder gut. 

Seitdem ist auch nicht mehr viel passiert. Hier und da ein paar kleine Wehen. Baby bewegt sich immernoch fleißig. Ich weiß nicht. Ich ändere meine Meinung mehrmals täglich von „es dauert noch Wochen“ zu „gleich geht’s los“. 
Ich bin innerlich sehr unruhig. Schwanke zwischen Ruhelosigkeit und bleiernder Müdigkeit. Langsam werde ich auch teilweise ungeduldig. Weil die Ungewissheit wächst, wann denn jetzt was passiert.
Der Freund ist auch schon sehr am drängeln und will, dass es endlich los geht. Ich bin so froh, dass ich ihn habe. Er unterstützt mich schon sehr. Wir sind auch in der Namenswahl etwas weiter ;). Endgültig festgelegt haben wir uns aber noch nicht. 
Ich werde auf jeden Fall Bescheid sagen, ob sich was tut. Und auch, wenn sich lange nichts tut und es doch noch dauert… :D. 
Küsschen, Mi ?