10 Punkte, warum es für mich wunderbar ist, zu Stillen 

Ich stille jetzt seit über 10 Monaten. Das ist für viele schon „zu lange“. viele andere wiederum, können viel längeres Stillen „vorweisen“. 
Wie lange wir noch stillen, kann ich nicht sagen. Allerdings kann ich schon erzählen, was am Stillen für mich so wunderbar ist.
Ich hatte viele Startschwierigkeiten und aufgrund meiner rheumatischen Erkrankung habe ich immer noch keinen Tag, an dem mir das Stillen nicht körperlich schmerzt. Manchmal zum Glück nur ein wenig. An anderen Tagen mehr. Warum ich das trotzdem gerne mitmache, habe ich hier jetzt aufgelistet. 

1. Stillen verbindet Mutter und Kind. 
Körperlich und psychisch. Es klebt beim Stillen ja schließlich an einem. Ich mag das. Das ist so viel besser, als nur zu kuscheln.
2. Das Kind wird durch den Körper der Mutter versorgt.
Ich bin stolz auf mich und meinen Körper. Die ersten Monate in denen mein Kind noch nichts gegessen hat, war einzig und allein ich – bzw mein Körper – dafür verantwortlich, dass mein Kind gesund und munter ist. Das gibt mir ein unglaubliches Gefühl. 
3. Stillen ist Liebe.
Wenn ich meinem Baby beim Stillen in die Augen schaue oder über die Wange streichel platze ich beinahe vor Glück und bedingungsloser Liebe.
4. Stillen ist unfassbar praktisch
Man muss nichts mitschleppen. Brüste raus und fertig. Die sind on Board. Serienmäßig. Ich habe alles was ich zum Stillen brauche, immer dabei. Nachts kommt hinzu, dass man nicht aufstehen muss. Praktisch eben.

5. Stillen ist günstig

Es kostet keinen Cent. Das Kind wird satt oder stillt seinen Durst. Und zwar ganz gratis. Wenn ich im Drogeriemarkt an dem „Kindermilch“ Regal vorbei gehe wird mir ganz schwindelig. 
6. Stillen entspannt
Beim Stillen wird bei der Mutter Prolaktin ausgeschüttet. Das ist ein Hormon und eben dieses ist dafür verantwortlich, dass man gelassener ist. 
7. Stillen ist gesund! Für die Mutter…
Stillen senkt das Risiko der Mutter für Brust- und Eierstockkrebs sowie für Osteoporoseerkrankungen. Außerdem senkt Stillen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes Typ II und Übergewicht.
8. und das Kind!
Die Muttermilch ist voller Antikörper und es wurde in mehreren Studien bewiesen, dass langes Stillen das Allergie und Asthmarisiko gering hält.  Laut Untersuchungen vom St. George Krankenhaus in Tooting weisen Stillbabys gesündere Herzen und niedrigere Cholesterinwerte auf, wenn sie dann erwachsen sind. Da die Muttermilch keine Saccharose enthält, haben Stillbabys außerdem seltener Karies.
9. Stillen erhöht den Grundumsatz. 
Ja okay. Wirklich wichtig ist der Punkt nicht… Aber ich habe nach der Schwangerschaft so viel abgenommen. Das ist höchstwahrscheinlich darauf zurück zu führen, dass der Körper mehr Kalorien verbraucht. Es ist ein netter Nebeneffekt.
10. Stillen festigt die Bindung
Beim Stillen wird das Glückshormon Oxytocin freigesetzt. Das stärkt die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind. Schon der Geruch von Muttermilch sorgt für Entspannung beim Baby.
……

Ich beziehe mich hier auf mich. Und mein Baby. Und unsere Stillbeziehung. Das ist alles nicht allgemein gültig und jeder darf und soll es handhaben wie er es für sich für richtig hält. 

Heute ist Tag des Himbeerkuchens…

und Clara ist heute 8 ganze Monate alt.
Ich weiß, ich wiederhole mich aber… Das geht so schnell! Gefühlt vorgestern war ich noch schwanger. 
Außerdem hatten wir heute Nacht ganz pünktlich einen Durchbruch! Von Zahn Nummer 4. Somit hat Clara jetzt unten 2 mittig. Und oben hat sie die 2 äußeren Schneidezähne und sieht aus wie ein kleiner Vampir ?. Sie hat allerdings auch herausgefunden wie man damit knirschen kann und macht mir schon den ganzen morgen Gänsehaut.

Clara kann sich mittlerweile ganz alleine hinsetzen. Anfangs hat sie noch geschummelt und sich nur hingesetzt, wenn sie irgendwo dran Klettern konnte. 
Zum Sitzen kommt noch, dass sie sich hinstellt. Mir geht das zu schnell. Ich habe ein Baby bestellt. Und jetzt stellt sie sich hin und läuft mit dem Ikea Tisch als „Gehhilfe“ schon erste Schritte. Ich finde sie ist zu früh dran damit ?. Es wird jetzt alles beklettert, was sie findet. Also haben wir jetzt noch ein extra Auge auf sie, damit sie nirgends großartig runter purzelt. Hinfallen darf sie. Das ist okay. Aber sich bitte nicht dabei verletzen.
Claras Klamotten haben jetzt schon Größe 80. Und sie hat die 9kg so gut wie erreicht. 
Krabbeln kann sie übrigens noch nicht. Ich fürchte das überspringt sie. Sie robbt mit den Armen vorwärts und kommt so überall hin. Sieht also wahrscheinlich keine Notwendigkeit im krabbeln. Kann ich verstehen. Wenn etwas so klappt wie man es will – warum dann etwas dran verändern? 
Wir wickeln jetzt seit ein paar Tagen mit Überhosen und diversen Einlagen. Ich hab gedacht dass das mehr Arbeit wäre. Ist es aber nicht. Als Einlage nehmen wir Ikea Waschlappen und Mullwindeln. Habe also nur die 4 Überhosen gekauft und rein kommt, was wir eh da hatten. Die Überhosen trocknen nach dem Gebrauch kurz durch und können dann wieder benutzt werden. Ich muss viel weniger waschen. Die All in ones nehmen wir aber weiterhin gerne für nachts und unterwegs. 
Unser Reboarder ist leider immer noch nicht da. Wir warten jetzt schon einen Monat. Gut dass Clara das Mindestgewicht eh noch nicht so ganz hat. Also nicht so tragisch, solange fährt sie eben noch in der Babyschale.
Das wars glaube ich so an Neuigkeiten. Ich schau jetzt meinem Baby noch ein bisschen beim Schlafen zu und gehe mir dann einen Kaffee machen.
Vielleicht backe ich heute auch noch einen Himbeerkuchen. Mal sehen.
Küsschen, Mi ?

Wow. 6 Monate sind um.

Ja. Genau. Clara ist heute schon 6 Monate alt.
Ich hab das Gefühl, dass ich gestern erst beim ersten Ultraschall war. 

Die Zeit vergeht viel zu schnell. Unangenehm ?.
Clara robbt schon (viel zu erfolgreich) durch die Gegend, stellt sich langsam mit den Knien auf, sitzt fast alleine, lacht sich den halben Tag kaputt, hat schon 2 Zähne und passt in Größe 74… 
Wo ist dieses winzig kleine, hilflose, müde Baby hin, was ich vorgestern noch im Bauch hatte? 
Morgen zum Frühstück bekommt Clara zum ersten Mal etwas zu essen angeboten, was nicht ihre (bzw meine) Milch ist. Bananen Pancakes. Ich bin sehr gespannt wie sie damit umgehen wird. Natürlich wird sie weiterhin gestillt. 
Die Empfehlung der WHO ist ja mindestens 6 Monate voll stillen und im ersten Jahr die Hauptenergie komplett aus Muttermilch (oder entsprechende Produkte) zu beziehen. Daran halten wir uns erstmal ?.  Aber die 6 Monate sind heute eben um ?. 
Wenn das weiter so schnell geht, zieht sie bald aus, fürchte ich. 
Ich habe noch ein paar Blog Einträge die auf Fertigstellung warten. Unter anderem zum Babyschwimmen und dazu, wie wir Clara an Essen heran führen. Da kann ich mich dann morgen Mal ran setzen, wenn Claras Papa übernimmt ?. Der hat ja Wochenende.
Bis dahin… Küsschen ?
Mi und Clara 

Was soll eigentlich die Eile?

Nach fast einem halben Jahr mit einem Baby, durfte man sich schon einiges anhören.
Das, was ich am meisten höre ist … „Kann sie schon X?“, „Schafft sie schon X?“ 
Für X kann man hier beispielsweise folgendes einsetzen: 

  • Sich Auf den Bauch/Rücken drehen
  • Sitzen
  • Sich hoch ziehen
  • Dinge mit einer Hand greifen
  • Dinge mit beiden Händen greifen
  • Durchschlafen
  • Sich alleine beschäftigen/spielen

Dicht gefolgt wird das von der Frage „Wie viel(e) Y?“ 
Für Y kann man wiederum dieses hier einsetzen: 

  • Gläschen isst sie schon
  • Stunden schläft sie am Stück
  • Stillt ihr noch
  • Stunden liegen zwischen den Mahlzeiten
  • Mahlzeiten habt ihr schon ersetzt
  • Gemüsesorten isst sie schon

Liebe alle…
Es ist total egal!
Mein Baby bekommt das, was es braucht. So oft es das braucht. 
Und mein Baby wird auch irgendwann alles können, was es können sollte. 
Ich verstehe die Eile nicht. Warum ist es wichtig, dass sich ein Baby mit 4,5 Monaten schon Mal auf den Bauch gedreht hat? Wird das mit 20 im Bewerbungsgespräch gefragt? Nein. Also kann es sich doch ruhig erst mit 6 Monaten drehen.
Genau so mit dem Essen. Das Baby ist so klein. Es wird den Rest seines Lebens mit Essen verbringen. Ist es da so wichtig, ob es bereits mit 5 Monaten 3 Gläschen am Tag gegessen hat? Oder erst mit 8 Monaten merkbare Mengen isst?
Solange sich das Kind gut entwickelt, ist es doch total egal. Wirklich. 
Mir wäre das Gegenteil lieber. Sie lernt so schnell neues, dass ich mich über das letzte was sie gelernt hatte, noch nicht Mal richtig gefreut hatte. Es kann also ruhig etwas länger dauern ?.
Ich verstehe aber wirklich nicht, warum alle so versessen darauf sind, alles so früh wie möglich zu machen und zu können. 
Entspannt euch. Bleibt gelassen. Ich versichere euch, ein sehr großer Großteil aller Babys dreht sich irgendwann auf den Bauch, sitzt irgendwann, isst irgendwann usw. 
Ein Monat ist so eine kurze Zeit. Den man jetzt vielleicht noch als Meilenstein sieht, aber im Endeffekt ist es nur ein kurzer Monat. Also vollkommen egal ob irgendein Baby irgendwas schon mit 4 Monaten konnte oder erst mit 8.

Also genießt lieber die Zeit. Sie geht eh so schnell vorbei. Und konzentriert euch nicht drauf, was das Baby alles schon „können sollte“, sondern auf das, was es kann. Freut euch darüber. Messt euch nicht mit anderen. 
Jedes Baby hat sein eigenes Tempo. Im Gegensatz zu gefühlt allen anderen würde ich mir wünschen, dass Clara ein langsameres Tempo an den Tag legen würde und noch viel länger kleines, süßes, hilfloses Baby ist ??. Stattdessen robbt sie schon rückwärts durch die Bude und hat 2 Zähne. Ich versuche ihr seit Wochen verzweifelt zu vermitteln, dass sie klein bleiben soll. Erfolglos ?.
Küsschen
Mi & Clara ?

Das Baby und die Toilette – ein Update

Wir haben ja schon länger nicht davon berichtet wie unser „Windelfrei“ klappt, deshalb hier ein kurzes Update. Es ist wieder Babykacke Content enthalten, wer davon nichts lesen möchte, hört hier besser auf ;).

Falls du jetzt zum ersten Mal davon liest gibt es hier meinen Beitrag, der das Konzept erklärt: Klick
Und hier den ersten Zwischenbericht: Klick 
Jetzt zur aktuellen Lage… Erstmal die Eckdaten: Sie ist immer noch ein voll gestilltes Baby und bekommt bisher nichts zu essen.
Es klappt so wunderbar! Clara hat allerdings mehr oder weniger aufgehört, zu signalisieren. Sie wartet einfach ab, ob sie abgehalten wird. Pipi geht immer noch recht häufig in die Windel. Kacka fast nie. 
Ich gehe sie intuitiv wickeln und biete ihr beim Wickeln an, zu machen. Oft ist die Windel gänzlich trocken und sie nimmt das Angebot dankend an und Pipi oder mehr, geht in die Toilette. Abhalten passiert also in Standard Situationen, das heißt, dass ich nach dem Aufwachen, wenn wir nach Hause kommen/bevor wir wo hin fahren, nach dem Tragen, vor dem Mittagsschlaf, usw einmal die Windel checke. Und zwischendurch nach Gefühl ?.
Die Stoffwindeln laufen eigentlich nie über und Kacka ist maximal einmal die Woche drin. Aber auch das nur Zuhause. Und da ist es auch „interessant“ zu sehen, wie sie das handhabt. Sie drückt einmal ein kleines bisschen in die Windel. Offenbar weil ich ihre Aufforderung zur Toilette zu gehen, anders nicht wahrgenommen habe… Dann kommt die Windel aus und der Rest geht ins Klo. Also auch dann wartet sie noch, bis zum abhalten. Ist super praktisch. Weil selbst wenn sie Mal Kacka macht, läuft die Windel nicht über.
Unterwegs macht sie Pipi in ihre Windel. Ich glaube, wenn sie nach dem Tragen im Autositz ist… In der Trage bzw im Tuch, wird nämlich grundsätzlich kein Pipi gemacht. Mehr schon gar nicht. Wenn sie darin unruhig wird, bin ich fast sicher, dass die Blase drückt.
Wir sind sehr zufrieden wie es klappt. Klar gibt es auch Mal einen erfolglosen Tag an dem nicht jedes abhalten „erfolgreich“ ist. Aber das wichtigste ist, das ganze entspannt anzugehen und keinen Druck zu machen, dass alles immer treffen muss. Damit hat man schon viel gewonnen 🙂
Ihr Papa ist auch immernoch mit von der Partie und hält sie bereitwillig ab. Er erkennt auch hin und wieder, wenn sie Mal muss. Wenn er sie in der Trage hat, sowieso. 
Da wir demnächst mit der Beikost anfangen, gibt es dann ein neues Update, wie sich veränderte Nahrung auf ihr Toilettenverhalten auswirkt.
Küsschen ?
Mi & Clara

Nie wieder nach 10 ins Bett…

Zumindest vorerst. 
Das ist mir heute schlagartig bewusst geworden. Es wird solange ich Stille, keinen Abend geben, an dem ich Mal nicht zuhause sein kann. Ich muss einfach da sein. Damit das Baby Milch bekommt. Und schläft. 
Naja. Das ist dann jetzt eben so ?. Im folgenden erzähle ich davon, wie sich das Schlafen allgemein – und einschlafen – mit dem Baby mittlerweile gestaltet.
Momentan gehen wir immer zwischen 9 und 10 ins Bett. Manche werden wohl sagen „was so spät?“. Aber warum soll ich mein Kind ins Bett legen, wenn es hellwach ist. Da ihr Papa ja immer erst so um 19 Uhr zuhause ist, hat er wenigstens auch noch ein bisschen Zeit mit ihr, in der sie wach ist. 
Papa macht Clara auch immer bettfertig. Windel aus, dann nochmal ins Bad zum Abhalten, neue Windel an. Schlafanzug an, Schlafsack drüber. In der Zeit mache ich mich auch bettfertig. Und dann legt sich Clara zu mir, wir bekommen beide noch einen Kuss, machen das Nachtlicht an und Clara bekommt ihre Milch. Sie entspannt dann und schläft irgendwann ein. Manchmal beim Trinken. Manchmal lässt sie los und guckt noch ein bisschen rum und schläft dann erst. Manchmal gucken wir noch ein Buch. Je nachdem wie viel Input sie am Tag hatte. Der Freund geht dann noch was an den Computer.
Natürlich ist das nicht jeden Abend so. Gestern zum Beispiel waren wir wieder um 10 im Bett. Clara war merklich müde, aber auf Schlafen hatte sie keine Lust. Dann hüpft der Papa mit ihr noch auf dem Gymnastikball.. Meistens schläft sie dann wenigstens. Auch das hat gestern nicht geklappt. Aber sie wurde immer müder und müder und beim Stillen nach dem hüpfen – letztendlich um halb 1 – ist sie dann eingeschlafen.
Wenn Clara schläft, bleibe ich noch etwas neben ihr liegen. Arbeite noch etwas am Handy, lese ein Buch oder scrolle durch Facebook. Was soll man auch sonst so machen. Wenn sie dann tief schläft, lege ich sie in ihr Bett neben mich. Wir haben an ihrem Babybett eine Seite abmontiert und es quasi mit unserem Bett verbunden.
Viele Eltern gehen raus aus dem Schlafzimmer, wenn das Baby eingeschlafen ist. Aber ich wüsste nicht wieso ich das machen sollte. Im Wohnzimmer passiert auch nichts tolles. So aus Sicht eines Babys ist es bestimmt auch echt nicht schön neben Mama einzuschlafen und dann aufzuwachen und festzustellen, Mama ist weg. Ich möchte auch gar nicht ausprobieren ob sie dann schreit oder wie sie reagiert. Ich bleibe einfach in Sichtweite. Meistens schläft sie ab da ja auch bis so 5 Uhr durch. Kann also nicht ganz so schlecht sein diese Taktik.
Manchmal wird Clara wach, weil ihr Papa zu laut ist. Der bekommt dafür dann auch Ärger und wird zum hüpfen verdonnert ?.
Lola legt sich übrigens am Fußende des Bettes auf ihre Hello Kitty Decke, wenn ich mit dem Baby ins Bett gehe. Da bleibt sie dann erstmal, bis der Freund auch ins Bett kommt. Dann wartet sie noch kurz bis wir Licht ausmachen und geht dann auf ihren Platz ins Wohnzimmer. Das ist ja schon eine ganz schön süße Geste von Lola. Erstmal abwarten bis alle im Bett sind. Und wenn alles in Ordnung ist beruhigt schlafen gehen ❤️.

Das Baby ist übrigens magnetisch und hat recht viel Kraft. Es schläft rechts von mir in seinem Bett. Und wenn wir morgens aufwachen, klebt es an mir dran. Ich liege dann allerdings schon in der linken Hälfte des Bettes. Wo der Freund schläft. Der dann fast raus fällt. Also wir haben dann beide zusammen ein halbes Bett vom kleinen 1,40m Bett. Und das Baby hat die andere Hälfte und das anliegende Babybett prinzipiell für sich. Schiebt uns aber immer weiter ?. Aber das ist gar nicht schlimm. ❤️
Wir schlafen dann erstmal bis 5. Dann kommt bei Clara doch der kleine Hunger und sie nimmt sich noch eine Milch. Schlafen dann aber beide schnell weiter. So bis 8. Dann steht ja auch ihr Papa auf. Für Clara gibt es wieder Milch und eine neue Windel und natürlich einen Gang zur Toilette. Dann schläft sie auch nochmal bis 10 oder 11 weiter. Okay. Manchmal auch bis 12.
Tagsüber schläft Clara dafür allerdings echt wenig. Vielleicht insgesamt 3 Stunden insgesamt. Und immer nur so eine halbe Stunde. Wenn sie tagsüber schläft, dann auf meiner Brust, meinem Schoß oder in der Trage. 
Ich bekomme immer wieder gesagt ich soll sie dann doch einfach in ihr Bett legen und anderes machen. Haushaltskram oder so. Aber da greift das gleiche wie nachts auch. Ich möchte nicht dass mein Baby aufwacht und Angst bekommt. Erstmal finde ich den Gedanken schrecklich , dass ich alleine in meinem Bett aufwache, obwohl ich auf Mamas Brust eingeschlafen bin. Da würde ich schreien. Und Vertrauen verlieren. So aus Babysicht. 
Meinen Haushalt mache ich übrigens tagsüber wenn Clara in der Trage ist. Oder sie sitzt in ihrer Wippe und guckt mir zu. Geht alles. Dafür brauche ich sie nicht alleine ins Schlafzimmer legen :). Und es kann auch ruhig Mal etwas liegen bleiben. Ein glückliches Baby ist doch wichtiger, als eine gewischte Küche. 
Wir warten jetzt noch bis der Papa ins Bett kommt. Eigentlich nur ich, Clara schläft schon zufrieden neben mir. Ich werde solange noch eins meiner zahlreichen Baby Ratgeber weiter lesen (ich liebe so Bücher ?) und dann schlafen wir wohl. Bestimmt wieder vor 12. An einem Freitagabend. Man sind wir uncool ?. 
Gute Nacht. Küsschen Mi & Clara ?

Trageberatung – lohnt sich das?

Als ich euch beim letzten Mal erzählt habe warum ich mein Baby Trage und nicht schiebe (wenn ihr es nicht gelesen habt, hier entlang:Klick ) , habe ich ja von „Trageberatung“ erzählt. Wir hatten unsere letzte Woche.

Im Idealfall macht man die Beratung vor dem Kauf von Trage und Tuch – wenn man nicht so sensibel mit Farben ist wie ich und deshalb schon mal nach Aussehen von Tuch und Trage einkauft… ?.

Bei Tüchern gibt es super viele Unterschiede. Nicht jedes Tuch passt jedem. Die Länge ist wichtig. Usw. Unseres ist 4,6m – heißt dann Größe 6.

Ich habe mich deshalb in Facebook Gruppen und bei befreundeten Tragemamas vorher gut erkundigt. Also ganz blind gekauft haben wir dann doch nicht :).
Da das Einstellen der Trage aber wegen gefühlt 50 verschiedenen Bändern, Schnallen und co erstmal nur auf gut Glück geschah. Und ich beim Binden des Tragetuches auch nicht wirklich sicher war, wollte ich es doch nochmal mit Profi machen.
Erst dachte ich ja, hier in der Gegend gibt es bestimmt niemanden der für sowas ausgebildet ist. Dann habe ich aber die liebe Anja mit ihrer Trageberatung Niederberg online gefunden. Über E-Mails war dann schnell und unproblematisch der Termin ausgemacht. Ihre Seite verlinke ich an dieser Stelle Mal. Es lesen ja auch viele aus meiner näheren Umgebung den Blog und ziehen vielleicht auch in Betracht richtig zu tragen: Klick

Welche Tragen ihr bei ihr ausprobieren könnt, steht auf ihrer Seite.
Also kam Anja letzte Woche Samstag zu uns nach Hause. Beladen mit 2 großen Taschen voll Tragen, Tüchern und… Babys. Ja gut. Es waren Tragepuppen. Ganz schön schwer, aber es soll ja realistisch sein.
Also hat der Freund angefangen mit der Trage. Er ist bis heute Tuchverweigerer. Na gut. Als erstes hat er mal unsere Einstellung gelöst, die sich als nicht wirklich optimal herausgestellt hat. Wir schämen uns ein bisschen :D. Und dann erstmal mit dem Sandgefülltem Baby geübt. Zuletzt dann nochmal mit Clara. Sie hat sich nicht gewehrt und sitzt jetzt vernünftig drinnen ;).
Dann zu mir. Zuhause trage ich ja vornehmlich im Tuch, weil es einfach bequemer ist als die Trage mit ihren Gurten und Schnallen. Also erstmal an die sogenannte WXT. Die Wickelkreuztrageweise. Für frische Babys geeignet und mit der Länge meines Tuches gut zu binden. Wieder erst mit Puppe. Dann mit Clara. Die langsam knatschig wurde.
Anja hat mir dann noch die Rückentrageweise einfacher Rucksack gezeigt. Ich war ja bis dahin immer der Meinung, dass Babys erst ab Sitzalter auf den Rücken dürfen. Hatte mich geirrt :). In der Trage gilt das wohl, aber im Tuch geht dann schon von Anfang an.
Die Känguru bindeweise haben wir dann noch geübt. Die ist auch für so kleine Babys geeignet. Das allerdings ohne Knatschclara, die langsam Hunger bekam ?.

Alles in allem hat es sich total gelohnt. Ich weiß jetzt wo ich was einstellen muss. Bekomme das Tuch straff und vernünftig gebunden und wir binden sie seitdem immer Mal wieder auf den Rücken. Da kann sie toll durch die Gegend schauen, bevor sie dann einschläft, weil es so schön schaukelt ?.

Natürlich hatten wir uns zig Anleitungen und YouTube Videos zum binden und einstellen angeschaut. Das ist aber definitiv kein Ersatz zur Beratung mit Profi. Hab ich ja gemerkt ?. Man kann es sich natürlich bestimmt auch alles selbst aneignen. Aber so eine helfende Hand ist glaube ich nie schlecht.

Zum Schluss hat Anja dann noch angeboten ihr gerne zu schreiben, oder Bilder etc zu senden wenn Probleme auftauchen :). Und wenn Clara etwas größer ist und viele andere Bindeweisen möglich sind, werde ich mir eine Stunde mit Anja wohl nochmal gönnen, um nicht wieder halb zu verzweifeln :D.

Also kurzes Fazit zum Schluss: Ja, es lohnt! Und erspart definitiv Frust und grobe Fehler, die man einfach selbst nicht so wahrnimmt :).
Und hier noch ein Bild von meinem ersten Mal „richtig“ tragen auf dem Rücken. Mit tibetanischem Finish (das ist das da über der Brust :D. Man kann natürlich auch einfach einen Knoten um den Bauch machen). Zensiert weil ich echt schlimm aussah 😀
Ich habe doch bestimmt auch Tragemamas unter meinen Lesern. Habt ihr auch eine Beratung gemacht oder learning by doing?

Schreibt mir doch mal in die Kommentare

Küsschen, Mi ?

Ein aufregendes Jahr geht zu Ende… 

So gegen Ende des Jahres wird man ja doch immer etwas melancholisch… :D.
Aber dieses Jahr habe ich fast komplett schwanger verbracht… Und die ersten Wochen mit Baby liegen nun auch hinter uns. Ganz viel neues ist passiert. Ich wohne jetzt zum ersten Mal mit einem Partner zusammen. Und doch ging alles unglaublich schnell vorbei.. deshalb möchte ich nochmal Revue passieren lassen, was so passiert ist :).
Angefangen hat das Jahr im Cafe Nord in Essen. Da haben wir in kleiner Runde Silvester gefeiert. Noch unschwanger :D.
Ende Februar/Anfang März waren ich und der Freund in London in unserem ersten gemeinsamen Urlaub. Wie ich jetzt weiß, war Clara da schon ein paar Wochen bzw Tage in meinem Bauch am wachsen. Da waren wir fürs  Baroness Konzert im Koko. Hatte ich dem Freund zum Geburtstag geschenkt den Urlaub :).

Im Mai haben wir dann erfahren, dass wir Eltern werden.
Seit Juni wissen wir, dass es ein Mädchen ist.
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Den Sommer war ich nüchtern auf Festivals. Hätte ich mir ja nie vorstellen können sowas :D. Clara hat also im Bauch schon ordentlich viel Musik abbekommen. Das Highlight war wohl Iron Maiden bei Rock im Revier im Juli.
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Dann ging es auch schon langsam an die Suche nach der richtigen Klinik. Im September hatten wir noch den Geburtsvorbereitungskurs.
Seit Anfang Oktober wohnt der Freund jetzt bei mir. Es klappt viel besser als ich dachte… Außerdem hatte ich noch meinen 26. Geburtstag. Hochschwanger.

Und dann ging es ans warten. Wir haben seit Mitte Oktober jeden Tag mit der Geburt der Kleinen gerechnet. Viele Rückenschmerzen. Und andere Wehwehchen haben die ganze Wartezeit begleitet.
Fast schon Ende November, am 19. nämlich, war Clara dann endlich geboren ❤❤❤❤.
Und seitdem rast die Zeit noch viel schneller.
Wir genießen jeden Moment zusammen.

Sie ist mittlerweile schon 58cm groß und wog beim letzten Mal 4660g (bei der Geburt waren es 51cm und 3820g). Die ersten Klamotten passen schon fast nicht mehr.
Weihnachten mit der „neuen Familie“ haben die Kleine und ich auch gut überstanden :).
Heute Abend werden wir gemütlich zu zweit Raclette machen. Für mich gibt es Kindersekt – ich stille ja. Und Clara bekommt wie gewohnt ihre Milch und hoffentlich nicht viel mit vom Krach. Auf Lola müssen wir ein bisschen aufpassen. Der gehts Silvester immer schlecht. Aber das ist auch für Hunde echt nicht schön…
Naja… Das war dann wohl der letzte Beitrag für 2016 … Ich freue mich, wenn ihr mir 2017 auch noch folgt ;).
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch! Was auch immer ihr macht. Feiert schön. Genießt den letzten Abend des Jahres.
Alles Liebe. Küsschen. Mi und Clara ?
 

Ihr erster Kinofilm!

Der neue Star Wars (bzw… „A Star Wars Story“) war schon Monate vor der Geburt Thema… Bei Star Wars Abhängigen Eltern kam natürlich die Frage auf „Wie zur Hölle können wir den Film zusammen gucken?“
Hmmm..
Theoretisch hätten wir ihn ja getrennt schauen können. Und einer bleibt beim Baby. 
Praktisch ist das bei einem voll gestilltem Baby unmöglich, 3 Stunden ins Kino zu verschwinden…
Mitnehmen kann man so ein Baby ja in ein normales Kino auch nicht. Zumindest glaube ich nicht, dass die anderen Kino Besucher das so gut finden, wenn plötzlich ein Baby schreit. Und diese Möglichkeit ist leider ja immer gegeben. 
Also hab ich ein bisschen an meiner Nase gerieben und ich hatte die Idee! 
Ab ins Autokino!
Recherchen haben dann ergeben, dass wir 25km vom nächsten Autokino wohnen. Perfekt.
Gestern war es dann so weit. 20.30 Uhr Rogue One. 10€/Person. Baby gratis (wäre ja auch ganz schön frech wenn nicht 😀 ). Tickets hatten wir vorher online gekauft. Getränke und Snacks ins Auto und los. 
Wir waren etwas früh dran, weil wir ja nicht genau wussten wohin usw. Tore wurden um 20 Uhr geöffnet. Hübschen Platz gesucht und bequem gemacht. Auf der Rückbank habe ich Clara noch kurz gewickelt und es mir dann mit ihr auf dem Schoß auf dem Beifahrersitz gemütlich gemacht. Dann haben wir noch eine Runde gestillt und Clara ist eingeschlafen. Wir haben sie dann in ihren Winteroverall und eine Decke gepackt und sie hatte es kuschlig warm. Den ganzen Film über, hat sie auf meinem Bauch geschlafen :).

Gegen 21 Uhr ging der Film dann endlich los. Ton kommt übers Autoradio. Hin und wieder haben wir den Motor laufen lassen, damit die Batterie nicht schlapp macht und die Heizung nochmal warm pustet.

Wir werden das auf jeden Fall wiederholen. Wir sind gerne zusammen ins Kino gegangen. Und ich hab dem schon hinterher geweint für die nächsten 2 Jahre. Aber das ist ja die perfekte Lösung :). Außerdem ist das echt von Vorteil, dass man seine Ruhe hat beim Film. Und man auch während des Films miteinander sprechen kann, ohne Flüstern zu müssen bzw ohne andere Menschen zu stören. 
Und außerdem kann Clara Mal erzählen, dass sie mit 29 Tagen Ihren ersten StarWars Film im Kino gesehen hat… Ist doch auch was :D. 
Möge die Macht mit euch sein! 
Mi & Clara ?

Wie heißt denn die Kleine? – Öhm…

So. Während der Papa sich im Kino den neuen Star Wars anschaut und ich und das Baby vor dem PC sitzen, schreiben wir mal wieder was 🙂
Im Ernst. Es war wirklich nicht einfach. Das Kind trägt den Namen ja ein Leben lang. Im Normalfall….
Also hatten wir zur Geburt immernoch keinen Namen. Und auch tagelang danach nicht. Man fühlt sich etwas komisch, wenn alle Fragen „Wie heißt denn die Kleine“ und man kann nur mit „Sie hat keinen Namen“ antworten. In ihren Unterlagen stand also überall nur „weiblich“ .. 😀
Erstmal in der Klinik. Dann beim Kinderarzt. Und vor allem bei Freunden und Verwandten lautete die erste Frage „Wie heißt sie denn?“
Innerhalb von 7 Tagen nach der Geburt, mussten wir sie ja allerdings beim Standesamt anmelden… Das geht theoretisch auch ohne Namen. Den muss man aber innerhalb von 4 Wochen nachtragen lassen. Deshalb haben wir beschlossen, bis zur Anmeldung einen Namen gefunden zu haben. Wir haben den Donnerstag nach der Geburt also als Deadline gesetzt…
Immerhin  hatten wir eine Liste mit einer handvoll Namen. Und davon wollten wir auch nicht mehr abweichen.
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Kurzzeitig fanden wir Marlene am besten. Dann wurde mir klar, dass sie dann die gleichen Initialen hat, wie ich. Und das fand ich albern. Also wurde der von der Liste gestrichen. Und es ging weiter…
Unsere Liste entstand so, dass wir beide unabhängig voneinander eine Liste gemacht haben, mit Namen die uns gefallen. Diese haben wir dann zusammengeworfen und jeder hat die Namen vom jeweils anderen gestrichen, die nicht infrage kamen.
So hatten wir dann nicht mehr so viel übrig.. Das war so 2 Wochen bevor sie da war.
Aber einen Namen, hatten wir beide in die engere Auswahl genommen… Der ist es jetzt geworden.
Trommelwirbel… (ich weiß… ihr wartet alle gespannt!)
Clara
Zeitlos. Nicht albern. Klingt niedlich aber kann auch seriös wirken. Einfach zu schreiben und auszusprechen. In anderssprachigen Länden auch machbar…. Anforderungen erfüllt 😀
Clara bedeutet „glänzend, hervorragend, berühmt“. Auch in Ordnung :D.
Die Bedeutung war zwar eher zweitrangig. Aber ich wollte dann doch keinen Namen der so etwas wie Wildkuh bedeutet)
Aber ich wollte ja unbedingt noch einen zweiten Namen.
Gerne was irisches, schottisches, keltisches oder so. Ich mag die Insel :P.  Also hatte ich noch Maelyn und Nóirín auf meiner Liste.
Nóirín fand der Freund ok. Allerdings nicht in der Schreibweise. Ich zitiere: Zuviele Striche über den Buchstaben :D.  Deshalb ist es jetzt die englische Schreibweise geworden… Noreen (Aussprache ist dieselbe. „Noriehn“) .
Jetzt auch noch hier ein kurzer Exkurs zur Bedeutung…
Noreen ist die irische Variante des weiblichen Vornamen Eleonore – Die Bedeutung des Namens Eleonore ist ungeklärt.
Alles klar. Einverstanden :D.
So sind wir letzten Endes doch noch zu einem Namen gekommen. Und sehr zufrieden damit :).
Hoffentlich ist Clara auch zufrieden, wenn sie anfängt zu verstehen, was überhaupt so ein Name ist :D.
Ich hoffe eure Neugier ist jetzt erstmal gestillt .. 🙂
 
Küsschen
Mi & Clara :-*