Ich will!

Diesen Text hat Sylvie Karen heute in der unerzogen Gruppe zur Begrüßung der neuen Mitglieder geteilt und erlaubt, den hier zu teilen.

Das ist so ziemlich das wertvollste, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Und so so so so wichtig!

Liebe unerzogenen,

letzte Woche, nachdem ich in einem Kindergarten zum Thema Autonomiephase gesprochen hatte, und wir eine interessante Gesprächsrunde mit den anwesenden Eltern im Anschluss hatten, ist aufgrund eines beiläufigen Kommentars von mir zum Thema „ich will“ eine Diskussion entstanden, ob ich das wirklich ernst meine, dass Kinder sagen sollten „ich will“ anstatt „ich möchte bitte“. Einige Eltern wirkten ernsthaft entsetzt, insbesondere nach meiner flappsigen Antwort „Auf jeden Fall!“.

Und dann sprachen wir über Höflichkeitsfloskeln, und Respekt, und Wünsche, Bitten und den eigenen Willen. Und uns allen wurde klar – in dieser einen Phrase stecken alle Themen irgendwie drin. Und ganz viele Ängste.

Es grassiert so eine diffuse Angst in der Elternschaft, dass Kinder, die sagen können, was sie wollen, als unhöflich und respektlos abgestempelt werden. Dabei sind das völlig unterschiedliche Themenbereiche. Uns allen täte es gut, hätten wir Klarheit in unseren Wünschen und Bedürfnissen, und hätten wir Klarheit in unserer Sprache über unsere Wünsche und Bedürfnisse. Wir schleichen ums Thema drumrum, drücken uns gewählt aus in der Angst, den anderen vor den Kopf zu stoßen – und hoffen aber doch, der andere möge uns verstehen. Häufig hoffen wir nicht nur – wir erwarten das auch. Und wenn es nicht passiert, sind wir enttäuscht, verletzt, gekränkt – und geben dem anderen dafür die Schuld.

Wenn wir hier diskutieren, dann plädieren wir immer wieder für klare Sprache und klare Botschaften. Wenn ich als Mutter oder Vater etwas WILL, und dieser Wille alternativlos ist – dann kann und sollte ich dies auch genauso kommunizieren. Und wenn mein Kind seinen Willen ebenso deutlich kommuniziert, dann muss ich damit klar kommen, darauf eingehen, Lösungen finden und manchmal vielleicht auch genauso klar kommunizieren, dass es nicht möglich ist, aus welchen Gründen auch immer.

Ausdrücken zu können, was ich will, beinhaltet nicht, sich respektlos gegenüber anderen zu verhalten. Die eigenen Grenzen deutlich zu machen, sich selbst ernst zu nehmen und zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen, bedeutet nicht, sich wie die Axt im Walde zu benehmen. Auch das ist ein Thema für uns als Eltern. Wie können wir lernen, klar und deutlich zu kommunizieren, unsere Grenzen offen zu machen und einzuhalten, und dabei respektvoll zu bleiben? Ein ewiges Lernfeld, an dem es sich lohnt, dran zu bleiben.

Kinder brauchen Grenzen – dieser überstrapazierte Satz ist wahr. Und zwar in dem Sinne, dass sie ein Gegenüber brauchen, was Grenzen erkennt und anerkennt und gleichzeitig eigene Grenzen kommuniziert und für deren Einhaltung sorgt.


Danke an Sylvie für diese wunderbaren Worte. Und in so einem kurzen Text so treffend gesagt.

Nehmt es euch zu Herzen 💜.

Mi

Affenzahn Winterstiefel

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Markennennung – selbstgekauft – kein Sponsoring


Wir haben uns die Affenzahn Winterstiefel – Modell Karla Koala – zugelegt. (Daniel Dinosaurier sind baugleich, haben aber andere Farben. Die anderen Affenzahn Winter Modelle sind aufgrund von Wolle und/oder Leder nicht vegan!)

Kaufen kann man sie unter anderem hier: Klick (affiliate Link)

Erstmal zu den Fakten:

  • Es gibt sie in den Größen 21-32.
  • Der UVP liegt bei 89,90€ (Ich habe sie jetzt aber schon bis 59,90€ reduziert gesehen – und mich geärgert 🙃)
  • 2,5mm Anti Rutsch Sohle
  • 3mm Profil
  • Keine Dämpfung, keine Sprengung
  • Das Obermaterial ist aus recyceltem PET und Mikrofaser.
  • Innen ist ein atmungsaktives Polyesterplüsch.
  • Wasserdichte Membran
  • Reflektoren umlaufend
  • Vegan
  • Affenzahn ist Mitglied der fair wear foundation

Sie stehen hier zwar schon seit Anfang September, intensiver getragen wurden sie jetzt in den letzten 3 Wochen.

Meine wichtigsten Kriterien für Winterschuhe sind, dass sie warm halten, wasserdicht sind, barfußähnliche Sohle haben und vegan sind.

Das alles versprechen die Affenzahn Stiefel. Und bisher halten sie es auch alles.

Bisher wurden sie bei Temperaturen bis 0 Grad getestet. Die Füße waren immer warm. Getragen wurden sie mit ganz normalen Socken (Mischgewebe).

Wasserfest sind die Schuhe absolut. Sie wurden in Matsche und Pfützen ausgiebig getestet und es kam nirgends etwas durch. Für Schnee bin ich deshalb absolut optimistisch – werde ein Update hinzufügen, sobald wir Schnee hatten.

Die 4 Stunden Waldkindergarten überstehen sie problemlos. Füße sind und bleiben warm. Mein Kind friert nicht und hat trockene Füße. Das wichtigste passt also.

Der Schaft des Stiefels ist etwas steif um den Knöchel herum. Das gibt einerseits Halt, andererseits haben wir da eigentlich keinen Bedarf zu. Mehr Bewegungsfreiheit am Knöchel fände ich besser.

Es wird häufig gesagt, sie wären schmal. Das empfinde ich nicht so. Vielleicht habe ich noch keine richtig breiten Schuhe in der Hand gehabt, aber neben unseren kiuu und Baby bogs sind sie nicht schmaler. Aber das muss man dann individuell schauen, ob es ans Kind passt.

Zur Sohle. Ich habe jetzt schon sehr häufig Beschwerden über die vermeintlich harte Sohle gelesen. Diese kann ich absolut nicht bestätigen.

Ja, die Sohle ist natürlich etwas fester. Am Anfang sowieso. Nach 2 Wochen Tragen ist sie genauso biegsam wie die unserer baby bogs und kiuu Winterstiefel. Es ist ein Winterstiefel mit Gummisohle, noch dazu mit rutschfestem Profil. Der kann eben nicht so flexibel sein, wie eine Stoffsohle Affenzahn bezeichnet ihn nicht als Barfußschuh, er erfüllt aber die meisten Kriterien.

Die Sohle ist dünn, flexibel, es gibt keine Sprengung und keine Dämpfung. Das aufgebrachte Profil bringt noch etwas „Härte“ mit sich. Einzig die Zehenbox ist etwas kleiner als die bei Barfußschuhen sein sollte.

Mit Gewicht und einem warmen Fuß im Schuh ist die Flexibilität natürlich auch eine andere, als wenn man den Schuh so in der Hand hat. Das sollte man im Hinterkopf behalten.

Außerdem wird der Schuh ja nicht Tag und Nacht getragen und die meisten Kinder sind bei kaltem Wetter nicht 8-12 Stunden täglich draußen in Winterstiefeln unterwegs. Ich kann mit der Sohle gut leben.

Ich habe die Stiefel jetzt immer sauber gebürstet und auch schon bei 30°C in die Waschmaschine geschmissen (Affenzahn empfiehlt die NICHT!). Der helle Stoff ist natürlich etwas empfindlich bei Matsch, aber sie sollen ja warm bleiben – und nicht weiß. Das Mikrofaser und das Polyesterfutter sind etwas fusselig geworden, ich beobachte es weiterhin.

Im Großen und Ganzen bin ich – und was viel wichtiger ist, das Kind auch – sehr zufrieden mit den Stiefeln.

Preis-Leistung passt.

Ja, man muss definitiv ein paar Kompromisse eingehen. Aber keine, die ich nicht guten Gewissens hinnehmen kann.

(Ich werde diesen Artikel erweitern, wenn andere Wetterlagen – Eis und Schnee – ausgiebig getestet wurden)

Wenn ihr noch Fragen habt – gern in die Kommentare!

Eure Mi

Windelfrei – Was brauche ich?

Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Markennennung und Affiliatelinks.

Um „Windelfrei“ oder – wie ich es lieber nenne – „natürliche Säuglingspflege“ zu betreiben, braucht man im Grunde nicht viel. Es zeichnet sich ja dadurch aus, dass man eben verzichtet bzw es genauso macht, wie es von der Natur vorgeben wurde – Töpfchen wachsen schließlich auch nicht an Bäumen ?.

Allerdings gibt es ein paar Dinge, die einem alles erleichtern können.

Die meisten „Windelfreien“ betreiben es nur in Teilzeit und kombinieren mit Stoffwindeln.

Das generelle Stoffwindelthema wäre hier zu viel, aber es gibt auch einige Stoffwindeln, die extra für Windelfrei konzipiert sind.

Außerdem gibt es spezielle Windelfrei Kleidung, die das ganze erleichtern kann.


Was brauche ich?

1. Baby

Alter und Abmessungen egal – ohne Baby kein Windelfrei ?. Starten kann man direkt nach der Geburt.

2. Abhaltetöpfchen

Da gibt es eine große Auswahl. Für Windelfrei wird klassisch ein Asia Töpfchen empfohlen. So eins kann man sich gut zwischen die Oberschenkel klemmen während man das Baby abhält. Emaille Töpfchen wären eine plastikfreie Alternative. Im Grunde kann man auch eine Rührschüssel nehmen, die oben abgerundet ist.

Wenn das Baby es flauschig am Po mag, kann man für die meisten Töpfchen noch einen passenden Bezug dazu erwerben.

Asiatöpfchen

Emaille Töpfchen

Bezüge

3. Minimalwindeln, Mullwindeln

Minimalwindeln werden die Stoffwindeln genannt, die sich besonders zum Abhalten eignen.

Die gibt es entweder mit schützender Schicht oder auch nur als Windelgürtel, mit dem man eine Mullwindel für kleine Unfälle am Baby befestigt.

Gibt es bei Die besten Stoffwindeln oder Ananas Stoffwindeln

4. Wasserdichte Unterlagen

Um dem Baby viel Zeit ohne Windel zu ermöglichen, sind wasserdichte, aber dennoch weiche, Unterlagen eine gute Investition.

Fürs Bett (wenn man nachts Windelfrei betreibt) als auch auf dem Sofa, der Krabbeldecke usw.

Moltonunterlagen

5. Babystulpen

Wenn das Baby Zuhause viel ohne Windel sein soll, sind Babystulpen eine gute Möglichkeit, damit die Beine warm bleiben, ohne dass es eine Hose tragen muss.
Stulpen gibt es von verschiedenen Herstellern in vielen Farben und Materialien.

Hoppediz Stulpen

6. Windelfrei Kleidung

Anstatt eines Schlafsacks hat sich ein unten offenes Nachthemd gut bewährt. Kann man dem Baby die ersten Wochen auch tagsüber anziehen, dann ist es immer gut angezogen.
Unten offene Hosen, Splitpants etc erleichtern das abhalten und sind für die windelfreien Momente eine echte Erleichterung.

Außerdem gibt es noch. Overalls, Strampler und so weiter. Kleider gehen auch immer gut!

Es gibt auch gute Schnittmuster, falls man nähen kann und will.

Und auch einige Shops die Windelfreikleidung nähen.

Empfehlen hierfür kann ich Pipifax

Splitpants

Shirt

7. Waschmaschine, Wetbags etc.

Die hat wahrscheinlich eh jeder Zuhause, aber es wird potentiell mehr Wäsche anfallen als vorher ?. Ob man Windeln oder Hosen wäscht ist ja prinzipiell egal.

Dann gibt’s noch die ganzen Läppchen vom Popo abputzen und die Tücher vom Pfützen aufwischen.
Zur Aufbewahrung bis zum waschen bewährt sich ein Wetbag im Eimer oder ein einfacher Wäschekorb.

Man sollte mit einem Vollwaschmittel bei mindestens 60°C waschen.

Foxy Baby Wäschesack

Waschmittel

8. Bücher zum Thema Windelfrei

Braucht man natürlich nicht, aber wer sich gern noch etwas einliest ist mit folgenden Büchern ganz gut bedient:

Artgerecht

Das artgerecht Baby Buch enthält ein großes Kapitel zum Thema Windelfrei. Der Rest ist aber auch sehr lesenswert.

Es geht auch ohne Windeln

Baby ohne Windeln

Windelfrei? So geht’s!

Windelfrei, gestillt und getragen

Baby Lulu kann es schon

Ein Kindersachbuch um Windelfrei schnell und einfach zu erklären. Auch für Erwachsene ?

Windelfrei einfach und mit Spaß

Pipi. Kacka

Probier’s Mal ohne Windel

9. Unterwegs Lösung

Ein Töpfchen für unterwegs kann hilfreich sein. Eine verschließbare Dose reicht in der Regel. Wer es platzsparender haben will, kann einen faltbaren Behälter nehmen.

Oder ein richtiges tragbares Töpfchen, davon hat man sehr lange etwas, aber ist beim kleinen Baby natürlich noch nicht so ideal zum abhalten.

Faltbare Dose mit Deckel

Faltbarer Napf

My carry potty

10. Waschlappen, Stoffläppchen, Feuchttücher aus Stoff

Zum Popo abputzen. Kann man nass machen, muss man aber nicht ?

Waschlappen

Feuchttücher


Was man nicht braucht:

1. Wegwerfwindeln

Natürlich könnte man theoretisch auch mit wegwerfwindeln „Windelfrei“ machen.

Aber da meist nur ~1 Pipi in die Windeln geht, ist es ökologischer Unsinn dafür Wegwerfwindeln zu verwenden.

2. Disziplin

Windelfrei soll eine Erleichterung sein. Und nicht stressen. Pfützen kann man aufwischen, Windeln waschen. Druck hilft niemandem. Was daneben geht, geht eben daneben.

3. Wundschutzcreme

Dadurch, dass das Baby nahezu nie in seinen Ausscheidungen liegt, wird es höchstwahrscheinlich auch nie wund.


Hier noch einige Shops, bei denen ihr alles benötigte bekommt

Mokoshop

Die besten Stoffwindeln

Ananas Stoffwindeln

Foxy Baby

Windelmanufaktur

Abhala

Blumenkinder


Viel Spaß ohne Windeln!

Stoffwindelberatung

Gestern hatte ich meinen Praxistag mit den Stoffwindelexperten in Köln.

Es war ein schöner Tag, ich habe viel dazu gelernt und tolle Frauen kennengelernt.

Allerdings war ich 8,5 Stunden von Clara getrennt. Solange wie noch nie. Und ich habe sie soooooo vermisst ❤️.

Infos zu den Beratungen gibt es natürlich bald!

"Du zwingst deinem Kind deine Einstellung auf, wenn du es vegan ernährst!" 

Immer und immer wieder die selbe Diskussion… „Du zwingst deinem Kind deine Einstellung auf, wenn du es vegan ernährst!“
Ja. Das tue ich. Aber warum ist es schlimmer seinem Kind seine vegane Einstellung aufzuzwingen, als jede andere?
In den ersten Lebensjahren müssen Eltern für ihr Kind entscheiden. Alles. Ob das die Wahl der Kleidung, des Kindergartens oder eben der Ernährung ist. Die Eltern entscheiden und zwingen dem Kind somit ihre Entscheidung auf. Da das Kind eben kognitiv noch nicht in der Lage ist zu verstehen, was es heißt, sich einen Kindergarten auszusuchen, warum es nicht nackig bei -10°C vor die Tür gehen soll und auch nicht, dass Tiere sterben müssen um Fleisch zu essen.
Aber gehen wir mal zurück zum Thema Ernährung. Auch fernab von vegan… Ich kenne Eltern deren Kinder keinen Zucker essen dürfen. Ich kenne Eltern die geben ihren Einjährigen Chips zum Mittagessen.
Ich selbst durfte als Kind keinen Zucker und kein Schweinefleisch essen. Das war die Entscheidung meiner Eltern.
Das ist alles aufgezwungen. Immer.
Und es ist immer eine Entscheidung der Eltern.
Ob die gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt. Ich würde meinem Kind weder Chips zum Mittagessen geben, dafür aber auch durchaus Lebensmittel mit Zucker erlauben. Dafür isst mein Kind eben keine Tiere.


Wie bei allem ist hier Toleranz ein ganz großes Stichwort. Die Eltern die ihren Kindern Chips zum Mittagessen geben wollen nicht, dass man es Ihnen vorwirft. Und das passiert auch seltenst. Aber die Eltern, die ihre Kinder gemüselastig – VEGAN – ernähren, müssen sich immer und immer rechtfertigen und diese Entscheidung wird nicht ansatzweise toleriert…
Sobald mein Kind die Entscheidung fällen kann was es essen möchte, darf es selbstverständlich alles probieren, was es will. Bis dahin wird es gewissenhaft vegan ernährt. Und zwar weil ich es für gesund und ethisch korrekt halte.
Alle Eltern wollen das Beste für ihr Kind und entscheiden danach.
Wichtig bei einer veganen Ernährung ist, Vitamin B12 zu supplementieren. (Zur B12-Supplementierung schreibe ich demnächst noch einen eigenen Beitrag.)
Oft wird das als neue Angriffsfläche benutzt.
„Wenn Kinder mit Nahrungsergänzungsmittelm zugepumpt werden müssen, kann irgendwas nicht richtig laufen“ ist da ein gern genanntes Argument…
Aber schauen wir uns mal an, was Kinder so alles für Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine bekommen… auch, wenn sie nicht vegan ernährt werden:

  • gleich nach der Geburt wird den Kindern Vitamin K verabreicht
  • Vitamin D, 500IE täglich im ersten Lebensjahr
  • Fluorid in Zahnpasta ab dem ersten Zahn
  • diverse Vitaminsäfte wie Rotbäckchen und co – die nichts anderes als Nahrungsergänzungsmittel sind – erfreuen sich großer beliebtheit
  • Sanostol – Multivitaminpräperat „Der Löffel Abwehr“

Das sind alles Nahrungsergänzungen & Vitamine, die so gut wie alle Eltern irgendwann mal ihren Kindern geben. Aber wenn man einem Kind Vitamin B12 gibt, pumpt man es direkt mit Nahrungsergänzungsmitteln voll.
Heutzutage kann übrigens jeder einen VItamin B12 Mangel erleiden, weil in den Böden nicht mehr genug davon vorhanden ist und die Tiere, die gegessen werden, somit auch nicht unbedingt genug B12 im Fleisch haben, selbst wenn man welche isst (in der Massentierhaltung wird b12 als Supplement direkt ins Futter gemischt). Außerdem spielt die Aufnahme im Magen noch eine große Rolle. Auch werden Apothekenpräparate wie „Vitasprint“ – ein Vitamin B12 Präparat – gerne von Allesessern gekauft.
Die ersten Ergebnisse der VECHI Studie ergaben übrigens, dass ausschließlich die vegan ernährten Kinder auf die Mindestmenge an Eisen und Folsäure kamen und lagen dabei deutlich über den Kindern, die omnivor ernährt wurden.
Diese kann man hier nachlesen: KLICK
Wir haben uns vorgenommen jährlich ein Blutbild zu machen. Als Clara 13 Monate alt war haben wir das erste Blutbild gemacht. Die Blutabnahme ging ohne Tränen vonstatten und lief entspannt.
Die Werte waren alle mehr als im grünen Bereich. Das bestätigt mich absolut darin, dass wir es richtig machen.
Und wie gesagt, sollte sie sich entscheiden Fleisch zu essen, darf sie das, sobald sie das kann. Ich werde sie nicht davon abhalten können, aber gehe weiter mit gutem Beispiel voran. Genauso werde ich sie nicht davon abhalten können mal Alkohol zu probieren oder sich in den falschen zu Verlieben. Aber bis die Zeit kommt, dauert es eben noch ein bisschen und ich gebe mein Bestes.

Wochenplan KW 6

Es macht zwar momentan echt keine Lust in meiner Baustellenküche zu kochen. Aber wie ich letzte Woche festgestellt habe, ist ein Plan dabei um so wichtiger ??.
Montag: Farfalle al Arrabiata
Dienstag: Chop Suey mit Reis
Mittwoch & Donnerstag: Sauerkrauteintopf
Freitag: Mexi-Makkaroni – aus dem Kochbuch „The Lotus and the Artischoke – Mexico“*
Samstag: Enchiladas
Sonntag: Blumenkohl mit Kartoffeln und Soja Medaillons
Einkaufliste:

  • Dosentomaten
  • Bambussprossen
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Räuchertofu
  • Hefeflocken
  • Tomaten
  • Paprika
  • Tomatenmark
  • Dosentomaten
  • Olivenöl
  • Sauerkraut
  • Lauch
  • Petersilie

Aus dem Vorrat:

  • Maccaroni
  • Farfalle
  • Jasminreis
  • Sojasoße
  • Veganes Rinderfilet
  • Kidneybohnen
  • Tortillas
  • Kartoffeln
  • Zwiebeln
  • Ingwer
  • Knoblauch
  • Passierte Tomaten
  • Cashews
  • Soja Medaillons
  • Mais
  • Chilischoten

Wochenplan KW 3

Der neue Wochenplan ist fertig. Es ist Geburtstagswoche! Sonntag hat Claras Papi Geburtstag ♥️. Deshalb koche ich dann Sonntag, obwohl das ja sonst sein Koch-Tag ist. 
Gemüse gibt’s ja momentan nichts so tolles… Freu ich mich wenn es wieder Frühling wird ??.

Der Wochenplan:
Montag: Kichererbseneintopf (von Sonntag übrig)
Dienstag: Weiße Bohnen mit Äpfel und Birnen an Bratkartoffeln – Aus „Das vegane Kochbuch meiner Oma“*
Mittwoch & Donnerstag: Spaghetti Bolognese
Freitag: Pellkartoffeln mit falschem Heringstipp und Salat
Samstag: Sommerrollen mit Sprossen, Gemüse süß-sauer und Reis
Sonntag: Penne mit grünen Bohnen und Tomaten-Walnusspesto
Die Einkaufsliste der Woche:
❏ Veganer Frischkäse
❏ Kleine Kartoffeln
❏ Asia Gemüse
❏ Bambussprossen
❏ Möhren
❏ Adios Salz*
❏ Basmatireis
❏ Staudensellerie
❏ Birne
❏ Äpfel
❏ Sojamilch ungesüßt
❏ Brot
❏ Nudeln Penne
❏ Dosentomaten
❏ Dill
❏ Sonnenblumenkerne
❏ Paprika
❏ Pomelo
❏ Mango
Aus dem Vorrat:

  • Spaghetti
  • Linsen
  • Weiße Bohnen
  • Getrocknete Tomaten
  • Walnüsse
  • Reispapier*
  • Ananas
  • Oliven
  • Zwiebeln
  • Gewürze


    Die Sprossen für die Sommerrollen ziehe ich selbst. Dafür habe ich am Sonntag  Mungbohnen Sprossensaat* in einem Keimglas angesetzt. Die sollten dann Samstag fertig sein.
    Sprossen ziehen ist ganz einfach. Man muss das Keimglas* morgens und abends mit frischem Wasser spülen. Und schon beginnen sie zu keimen. 

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    Wochenplan KW 2

    Die erste Woche des Jahres ist auch schon vorbei. Ab geht’s in die nächste!
    Ab dieser Woche auch mit Einkaufsliste. Gewisse Standarddinge, wie Gewürze, Mehl, Öle etc schreibe ich allerdings nicht mit auf, es sei denn, es ist etwas spezieller.

    Montag: Seitanstreifen in Soße mit Rotkohl und Klößen
    Dienstag: Nudelpfanne mit Spinat, Avocado und Tomaten
    Mittwoch & Donnerstag: Chili sin Carne mit Reis
    Freitag: Tofuberger Klopse und Gurkensalat
    Samstag: Taboule – Couscous Salat
    Sonntag: Kichererbseneintopf

    Einkaufsliste der Woche: 

    ❏ geschälte Tomaten
    ❏ Zucchini
    ❏ Frühlingszwiebeln
    ❏ Brotzutaten
    ❏ Dill
    ❏ Sonnenblumenkerne
    ❏ Räuchertofu
    ❏ Oliven
    ❏ Mais
    ❏ Natur Tofu
    ❏ Tomaten
    ❏ Bananen
    ❏ Gurken
    ❏ Orangen
    ❏ Linsennudeln
    ❏ Cherrytomaten
    ❏ Paprika 
    ❏ Grapefruit
    ❏ Champignons
    ❏ Pflaumen


    Aus dem Vorrat:

    • Rotkohl (selbstgemacht und tiefgefroren)
    • Klöße
    • Selbstgemachter Seitan
    • Nudeln
    • Spinat (TK)
    • Avocado
    • Grünkernschrot
    • Kidneybohnen (Dose)
    • Vollkornreis
    • Kartoffeln
    • Couscous
    • Kichererbsen (getrocknet)
    • Kapern

    Wochenplan – KW 1

    Das neue Jahr hat begonnen! Deshalb beginnt die Zählung von vorne ?
    Wir starten genau am Montag, den 01.01.2018

    Montag: Raclette Reste Pfanne 
    Dienstag: Spaghetti Carbonara mit Tomatensalat
    Mittwoch: Kartoffelgratin mit Kohlrabi
    Donnerstag & Freitag: Gemüsecurry auf Reis
    Samstag: Krautnudeln
    Sonntag: Mexican Crunch Burger mit Wedges

    Wochenplan – KW 51 – Das Ende ist nah.

    Hier also der vorletzte Wochenplan für 2017. Inklusive Heiligabend ?.
    Rezepte gibt’s in genannten Büchern oder mit Klick auf das Rezept.

    Montag: Mediterraner Nudelsalat mit Merquez*
    Dienstag: Vegane Köttbullar mit Kartoffeln und Preiselbeeren
    Mittwoch & Donnerstag: Kichererbsensambal mit Reis (Aus dem Kochbuch 100% pflanzlich: Klick*)
    Freitag: Scharfe Nudeln in Zitrone mit gegrilltem Gemüse  (Aus dem Ox Kochbuch Band 5: Klick*)
    Samstag: Mango Kichererbsen Frikadellen mit Paprikasoße, Pommes und Salat (aus dem Kochbuch 100% pflanzlich: Klick*)
    Sonntag (Heiligabend): Kartoffelsalat mit Vürstchen*
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