Trageberatung – lohnt sich das?

Als ich euch beim letzten Mal erzählt habe warum ich mein Baby Trage und nicht schiebe (wenn ihr es nicht gelesen habt, hier entlang:Klick ) , habe ich ja von „Trageberatung“ erzählt. Wir hatten unsere letzte Woche.

Im Idealfall macht man die Beratung vor dem Kauf von Trage und Tuch – wenn man nicht so sensibel mit Farben ist wie ich und deshalb schon mal nach Aussehen von Tuch und Trage einkauft… ?.

Bei Tüchern gibt es super viele Unterschiede. Nicht jedes Tuch passt jedem. Die Länge ist wichtig. Usw. Unseres ist 4,6m – heißt dann Größe 6.

Ich habe mich deshalb in Facebook Gruppen und bei befreundeten Tragemamas vorher gut erkundigt. Also ganz blind gekauft haben wir dann doch nicht :).
Da das Einstellen der Trage aber wegen gefühlt 50 verschiedenen Bändern, Schnallen und co erstmal nur auf gut Glück geschah. Und ich beim Binden des Tragetuches auch nicht wirklich sicher war, wollte ich es doch nochmal mit Profi machen.
Erst dachte ich ja, hier in der Gegend gibt es bestimmt niemanden der für sowas ausgebildet ist. Dann habe ich aber die liebe Anja mit ihrer Trageberatung Niederberg online gefunden. Über E-Mails war dann schnell und unproblematisch der Termin ausgemacht. Ihre Seite verlinke ich an dieser Stelle Mal. Es lesen ja auch viele aus meiner näheren Umgebung den Blog und ziehen vielleicht auch in Betracht richtig zu tragen: Klick

Welche Tragen ihr bei ihr ausprobieren könnt, steht auf ihrer Seite.
Also kam Anja letzte Woche Samstag zu uns nach Hause. Beladen mit 2 großen Taschen voll Tragen, Tüchern und… Babys. Ja gut. Es waren Tragepuppen. Ganz schön schwer, aber es soll ja realistisch sein.
Also hat der Freund angefangen mit der Trage. Er ist bis heute Tuchverweigerer. Na gut. Als erstes hat er mal unsere Einstellung gelöst, die sich als nicht wirklich optimal herausgestellt hat. Wir schämen uns ein bisschen :D. Und dann erstmal mit dem Sandgefülltem Baby geübt. Zuletzt dann nochmal mit Clara. Sie hat sich nicht gewehrt und sitzt jetzt vernünftig drinnen ;).
Dann zu mir. Zuhause trage ich ja vornehmlich im Tuch, weil es einfach bequemer ist als die Trage mit ihren Gurten und Schnallen. Also erstmal an die sogenannte WXT. Die Wickelkreuztrageweise. Für frische Babys geeignet und mit der Länge meines Tuches gut zu binden. Wieder erst mit Puppe. Dann mit Clara. Die langsam knatschig wurde.
Anja hat mir dann noch die Rückentrageweise einfacher Rucksack gezeigt. Ich war ja bis dahin immer der Meinung, dass Babys erst ab Sitzalter auf den Rücken dürfen. Hatte mich geirrt :). In der Trage gilt das wohl, aber im Tuch geht dann schon von Anfang an.
Die Känguru bindeweise haben wir dann noch geübt. Die ist auch für so kleine Babys geeignet. Das allerdings ohne Knatschclara, die langsam Hunger bekam ?.

Alles in allem hat es sich total gelohnt. Ich weiß jetzt wo ich was einstellen muss. Bekomme das Tuch straff und vernünftig gebunden und wir binden sie seitdem immer Mal wieder auf den Rücken. Da kann sie toll durch die Gegend schauen, bevor sie dann einschläft, weil es so schön schaukelt ?.

Natürlich hatten wir uns zig Anleitungen und YouTube Videos zum binden und einstellen angeschaut. Das ist aber definitiv kein Ersatz zur Beratung mit Profi. Hab ich ja gemerkt ?. Man kann es sich natürlich bestimmt auch alles selbst aneignen. Aber so eine helfende Hand ist glaube ich nie schlecht.

Zum Schluss hat Anja dann noch angeboten ihr gerne zu schreiben, oder Bilder etc zu senden wenn Probleme auftauchen :). Und wenn Clara etwas größer ist und viele andere Bindeweisen möglich sind, werde ich mir eine Stunde mit Anja wohl nochmal gönnen, um nicht wieder halb zu verzweifeln :D.

Also kurzes Fazit zum Schluss: Ja, es lohnt! Und erspart definitiv Frust und grobe Fehler, die man einfach selbst nicht so wahrnimmt :).
Und hier noch ein Bild von meinem ersten Mal „richtig“ tragen auf dem Rücken. Mit tibetanischem Finish (das ist das da über der Brust :D. Man kann natürlich auch einfach einen Knoten um den Bauch machen). Zensiert weil ich echt schlimm aussah 😀
Ich habe doch bestimmt auch Tragemamas unter meinen Lesern. Habt ihr auch eine Beratung gemacht oder learning by doing?

Schreibt mir doch mal in die Kommentare

Küsschen, Mi ?

Und noch so ein Mama Blog…

N’abend!
Ich weiß was du jetzt denkst. Die nächste Mutti, die nix besseres zu tun hat als einen Blog übers Mama sein bzw. Mama werden zu schreiben.
Nunja. Das ist teilweise sehr treffend.
Ich habe momentan wirklich nicht viel besseres zu tun. Und auch an Tagen an denen ich besseres zu tun habe… So einen Blog Artikel kann man auch sehr gut zwischendurch schreiben. Das Ganze ist nicht tagesfüllend.
Deshalb hier jetzt mein erster Beitrag, in dem ich mich mal kurz vorstelle und meine Motivation zu diesem Blog erkläre.
Also kurz zu mir. Ich bin Mi. Eigentlich Michele, aber so nennt mich niemand. Schon seit ich klein bin, war ich für alle einfach Mi.
Man kennt mich eventuell aus dem Internet. Seit etwa 2 Jahren veröffentliche ich auf meinem veganen Kochblog schon regelmäßig Rezepte. Diesen Blog hier habe ich schon vor einiger Zeit erstellt, aber bisher irgendwie keinen Anfang gefunden… Zwei Blogs gibt es jedenfalls deshalb, weil ich Leute die sich nur für Rezepte interessieren nicht mit Babykram nerven möchte und umgekehrt.
Ich bin mittlerweile fast 26 Jahre alt (am 16.10. um genau zu sein), seit 6 Jahren Hundemama und ernähre mich seit fast 6 Jahren vegan. Offiziell bin ich momentan Studentin für Lehramt Geschichte und Sozialwissenschaften im Urlaubssemester.
Beruflich habe ich schon einiges gemacht. Dazu schreibe ich mal einen Extrabeitrag… Das sprengt jetzt hier den Rahmen :D.
Mein nächstes berufliches Ziel ist allerdings erstmal… Hausfrau und Mutter! Und das gerne.
„Hausfrau“ bin ich schon seit einigen Wochen. In ziemlich genau 2 Monaten, wenn sich das Baby an den Zeitplan hält, dann auch Mutter!
Ich erfülle so ’ne ordentliche Handvoll Vorurteile. Tätowiert, Piercings, hab einen „großen bösen“ Hund, bin (mittlerweile nur noch leicht) übergewichtig, ziemlich direkt in meiner Art und dann lebe ich auch noch Vegan. Ich gehe gerne auf Konzerte, trage fast nur Schwarz und höre nicht wirklich kinderfreundliche Musik.
Also wie man sieht – absolut ungeeignet als Mutter.
Und genau das ist die Motivation hinter diesem Blog. Dich und andere daran teilhaben zu lassen, wie ich mich als „schlechte Mutter“ so mache.
Wie ich mit Vorurteilen umgehe und warum ich gewisse Entscheidungen treffe, auch wenn ich dafür ordentlich angefeindet werde.
Ich hoffe du hast Bock von mir zu lesen. Und wenn nicht – oben in der Ecke ist ein x.
Falls du mehr lesen möchtest, kannst du gerne auf Folgen klicken und wirst informiert, wenn ich mir wieder Blödsinn von der Seele schreibe.
Zum Schluss noch ein Bildchen von mir. Man sieht es mir vielleicht nicht an, aber auf diesem Bild bin ich bereits im 8. Monat.
Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit!
13882342_10206189693575463_5634551916626133669_n