9 Monate. Wow.

Das Baby schläft gerade, ich hab kurz Zeit für ein Update!
Clara ist heute 9 Monate alt. Wahnsinn oder? War das nicht erst gestern, als ich schwanger war? Ich weiß, ich wiederhole mich ?.
Alle sagen einem immer „genieß die Zeit, sie geht so schnell vorbei“ und man denkt sich… Ja ja. Übertreibt doch alle nicht so.
Und jetzt bin ich selber so eine die sagt „genießt die Zeit, sie geht so schnell vorbei‘ ?.
Aber zu Clara… Die kleine, große Maus ist also 9 Monate alt. Fast länger auf der Welt, als im Bauch (aber nur fast ?).
Wir sind mittlerweile bei 7 voll sichtbaren Zähnen und ich fürchte es gibt noch ein paar mehr, die nicht mehr lange brauchen bevor sie sich zeigen

Das Abhalten funktioniert seit einiger Zeit nicht mehr. Deshalb hat Clara jetzt ein Töpfchen. Sie hat überraschend schnell verstanden wofür das ist ?. Zum Töpfchen und unseren neuen Stoffies, gibt’s noch einen extra Beitrag. 
Clara krabbelt mit High Speed durch die Wohnung. Und seit 3 Tagen lässt sie los, wenn sie steht. Bisher halte ich panisch meine Arme hin, weil ich im ersten Moment dachte sie fällt einfach um. Aber nein. Sie steht einfach schon frei ?.
Wir tragen weniger. Das macht mich etwas wehmütig. Sie möchte lieber „alleine“ auf Entdeckungsreise gehen. 
Jetzt kommen auch langsam alle auf mich zu und fragen, wann ich denn endlich abstille. Und wann ich wieder zur Uni gehe. 
Ich hab das nächste Urlaubssemester beantragt und wir Stillen immer noch alle paar Stunden und in letzter Zeit auch nachts wieder viel mehr. Also… Erstmal werde ich daran nichts ändern. Es wird so lange gestillt, wie es notwendig ist.
Körperlich entwickelt sie sich prächtig. Größe, Gewicht, etc. Alles im oberen Bereich. Und das trotz der gefährlichen, veganen Ernährung.
Ich glaube Clara wird wach… Ich geh dann Mal wach schmusen ?.
Morgen gibt’s den ersten Wochenplan!
Küsschen
Mi ?

Wow. 6 Monate sind um.

Ja. Genau. Clara ist heute schon 6 Monate alt.
Ich hab das Gefühl, dass ich gestern erst beim ersten Ultraschall war. 

Die Zeit vergeht viel zu schnell. Unangenehm ?.
Clara robbt schon (viel zu erfolgreich) durch die Gegend, stellt sich langsam mit den Knien auf, sitzt fast alleine, lacht sich den halben Tag kaputt, hat schon 2 Zähne und passt in Größe 74… 
Wo ist dieses winzig kleine, hilflose, müde Baby hin, was ich vorgestern noch im Bauch hatte? 
Morgen zum Frühstück bekommt Clara zum ersten Mal etwas zu essen angeboten, was nicht ihre (bzw meine) Milch ist. Bananen Pancakes. Ich bin sehr gespannt wie sie damit umgehen wird. Natürlich wird sie weiterhin gestillt. 
Die Empfehlung der WHO ist ja mindestens 6 Monate voll stillen und im ersten Jahr die Hauptenergie komplett aus Muttermilch (oder entsprechende Produkte) zu beziehen. Daran halten wir uns erstmal ?.  Aber die 6 Monate sind heute eben um ?. 
Wenn das weiter so schnell geht, zieht sie bald aus, fürchte ich. 
Ich habe noch ein paar Blog Einträge die auf Fertigstellung warten. Unter anderem zum Babyschwimmen und dazu, wie wir Clara an Essen heran führen. Da kann ich mich dann morgen Mal ran setzen, wenn Claras Papa übernimmt ?. Der hat ja Wochenende.
Bis dahin… Küsschen ?
Mi und Clara 

Das Baby und die Toilette – ein Update

Wir haben ja schon länger nicht davon berichtet wie unser „Windelfrei“ klappt, deshalb hier ein kurzes Update. Es ist wieder Babykacke Content enthalten, wer davon nichts lesen möchte, hört hier besser auf ;).

Falls du jetzt zum ersten Mal davon liest gibt es hier meinen Beitrag, der das Konzept erklärt: Klick
Und hier den ersten Zwischenbericht: Klick 
Jetzt zur aktuellen Lage… Erstmal die Eckdaten: Sie ist immer noch ein voll gestilltes Baby und bekommt bisher nichts zu essen.
Es klappt so wunderbar! Clara hat allerdings mehr oder weniger aufgehört, zu signalisieren. Sie wartet einfach ab, ob sie abgehalten wird. Pipi geht immer noch recht häufig in die Windel. Kacka fast nie. 
Ich gehe sie intuitiv wickeln und biete ihr beim Wickeln an, zu machen. Oft ist die Windel gänzlich trocken und sie nimmt das Angebot dankend an und Pipi oder mehr, geht in die Toilette. Abhalten passiert also in Standard Situationen, das heißt, dass ich nach dem Aufwachen, wenn wir nach Hause kommen/bevor wir wo hin fahren, nach dem Tragen, vor dem Mittagsschlaf, usw einmal die Windel checke. Und zwischendurch nach Gefühl ?.
Die Stoffwindeln laufen eigentlich nie über und Kacka ist maximal einmal die Woche drin. Aber auch das nur Zuhause. Und da ist es auch „interessant“ zu sehen, wie sie das handhabt. Sie drückt einmal ein kleines bisschen in die Windel. Offenbar weil ich ihre Aufforderung zur Toilette zu gehen, anders nicht wahrgenommen habe… Dann kommt die Windel aus und der Rest geht ins Klo. Also auch dann wartet sie noch, bis zum abhalten. Ist super praktisch. Weil selbst wenn sie Mal Kacka macht, läuft die Windel nicht über.
Unterwegs macht sie Pipi in ihre Windel. Ich glaube, wenn sie nach dem Tragen im Autositz ist… In der Trage bzw im Tuch, wird nämlich grundsätzlich kein Pipi gemacht. Mehr schon gar nicht. Wenn sie darin unruhig wird, bin ich fast sicher, dass die Blase drückt.
Wir sind sehr zufrieden wie es klappt. Klar gibt es auch Mal einen erfolglosen Tag an dem nicht jedes abhalten „erfolgreich“ ist. Aber das wichtigste ist, das ganze entspannt anzugehen und keinen Druck zu machen, dass alles immer treffen muss. Damit hat man schon viel gewonnen 🙂
Ihr Papa ist auch immernoch mit von der Partie und hält sie bereitwillig ab. Er erkennt auch hin und wieder, wenn sie Mal muss. Wenn er sie in der Trage hat, sowieso. 
Da wir demnächst mit der Beikost anfangen, gibt es dann ein neues Update, wie sich veränderte Nahrung auf ihr Toilettenverhalten auswirkt.
Küsschen ?
Mi & Clara

Der kleine Milchvampir

Ich stille. Dass es so anstrengend ist, hätte ich nie gedacht. Sowohl körperlich als auch psychisch. 
Die ersten Tage waren die Hölle. Wirklich. Der Milcheinschuss kam erst nach 3 Tagen, was mich anfangs zunehmend verunsicherte. Da ich ja ambulant entbunden habe, kam natürlich jeden Tag meine Hebamme und hat mir gut zugeredet. 
Auch ohne viel Milch, kommt schon die Vormilch. Sehr Kalorienreich und ausreichend fürs Baby. Der Magen von Neugeborenen ist eh sehr sehr winzig und wird in den ersten Tagen dann erst größer. Also muss man auch ohne Milch immer und immer wieder anlegen. 
Und es tut weh. Höllisch weh. Die ersten 2 Wochen hatte ich blutige Brustwarzen. Millimeter tiefe Risse, etc. Es war echt kein Spaß. 
Da man anfangs, um die Milchbildung anzuregen, alle 2 Stunden (nachts alle 3) anlegen soll, hatte ich mir einen Wecker gestellt. Und jedes Mal wenn der Wecker los ging, hab ich echt losgeheult. Weil ich wusste, dass es gleich wieder so weh tut. 
Diese schlimme Phase ist jetzt zum Glück vorbei. Aber wirklich toll, finde ich das Stillen immer noch nicht. 
Überall liest man davon, dass Frauen beim stillen total glücklich sind und sie darin total aufgehen und Erfüllung sehen. Bei mir ist das nicht so. Immer dieses Bild der selig lächelnden stillenden Mutter. Ich finde es nicht wirklich angenehm. Entweder ziept es. Oder es kribbelt unangenehm. Es macht einfach keinen Spaß. Ich freue mich, dass es meinem Baby gut geht dabei. Und ich habe Körperkontakt zum Baby, was mich auch glücklich macht. Aber das war es dann auch schon an Glücksgefühl.
Es gibt Tage, da möchte Clara stundenlang immer wieder an die Brust. Und ja. Es setzt mir zu. 
Aber ich liebe dieses Baby. Und Stillen ist für mich die einzig akzeptable Version, es zu ernähren. Sie nimmt gut zu. Also funktioniert alles gut. Erst das Baby. Dann ich. Und solange das Baby körperlich auf Muttermilch angewiesen ist, stecke ich eben zurück was das angeht.
Ich weiß nicht, wie lange ich Stillen will. Auf jeden Fall das erste Lebensjahr komplett. Weil in der Zeit Milch eben notwendig ist und im Fall des Abstillens auch durch Pulvermilch ersetzt werden müsste. Das würde ich nicht freiwillig.
Abpumpen funktioniert bei mir leider nicht. Es gibt Frauen bzw. Brüste, da kommt einfach nichts, wenn das Baby nicht dran ist. Blöd. Abpumpen wäre wirklich für manche Situationen eine gute Alternative gewesen.
Da Clara ja so gut schläft, holt sie sich tagsüber die ganze Milch, die sie braucht. Da kann es dann schon mal sein dass ich nur 30 Minuten Pause habe zwischen den Mahlzeiten. Aber das ist schon okay. Dafür kann ich nachts schlafen :D.
Und um ehrlich zu sein… Es ist doch so viel praktischer!
 Nachts zieh ich nur das Baby ran und schlafe dabei weiter. Ich bin ein eher fauler Mensch. In die Küche zu gehen (aufzustehen! Mitten in der Nacht!) und ein Fläschchen vorzubereiten, auf Temperatur bringen etc.  Meine Brüste habe ich unterwegs immer dabei (Überraschung! :D). Die Milch kommt schon perfekt temperiert da raus. Gar nicht auszudenken mit wie viel Gepäck ich unterwegs wäre, wenn ich Fläschchen geben würde. Milchpulver, Flaschenwärmer usw. Dazu kommt dann noch, dass Muttermilch absolut gratis ist. Ist also doch nicht so teuer wie alle behaupten, so ein Baby. Für ihre Ernährung geben wir jedenfalls keinen Cent aus :D.
Die ganzen gesundheitlichen Vorteile von Muttermilch spare ich mir an dieser Stelle. Die sollten ja hinlänglich bekannt sein.
Die Vorteile des Stillens überwiegen einfach. In jeder Hinsicht. Vorteile für mich und das Kind. Deshalb nehme ich eben ein paar Schmerzen in Kauf. Sonst kann ich nämlich keinen einzigen Nachteil finden. 
Viele sagen dass es ein Nachteil wäre „ans Baby gebunden zu sein“. Aber das ist doch überhaupt kein Nachteil. Es ist doch mein Baby, dass ich liebe. Ich freue mich doch drüber wenn es bei mir sein kann. 
Abschließend noch ein kleiner Exkurs zum Thema „Stillen in der Öffentlichkeit“.
Ich persönlich mag es nicht so, mich beim Stillen zu zeigen. Wenn wir unterwegs sind, setze ich mich irgendwo etwas geschützter hin. Im Auto auf die Rückbank, Umkleidekabine etc. Wenn Besuch da ist, oder wir bei anderen sind, wechsel ich eben den Raum.Ich bin ja allgemein eher ungern unter Leuten. Mit entblößter Brust noch weniger :D. Aber ich esse auch nicht gerne vor anderen bzw für andere sichtbar. Dass ich mich für privateres zurückziehe liegt einfach an mir. Nicht am Stillen 🙂 
Ich weiß zwar, dass prinzipiell nichts dabei ist. Und man auch nicht wirklich was sieht. Aber das ist glaube ich so ne Sache für die man gemacht sein muss. Also ich bin absolut pro Stillen in der Öffentlichkeit. Nur ich persönlich, muss es nicht haben ;). (Danke trotzdem allen Frauen dafür, die es tun und damit wieder zur Normalität machen!)
Irgendwie habe ich doch ganz schön viel geschrieben… Naja. Vielleicht hast du ja trotz der Menge Text bis hier hin gelesen…
Bis zum nächsten Mal
Küsschen, Mi ?

Die Nächte mit dem Baby…

Man hört ja von jungen Eltern immer nur eins. Müde müde müde. 
Wir haben ein Traumbaby. In jeder Hinsicht.
Anfangs musste ich sie ja nachts alle 3 Stunden stillen, damit die Milchbildung angeregt wird und das Baby satt. Dafür musste ich mich und Clara unsanft wecken. Nach etwa 2 Wochen hat es sich eingespielt und das häufige Stillen war nicht mehr nötig. Sie hat ja Bescheid gesagt.
Und seitdem… Ich habe mindestens 5 Stunden Schlaf am Stück! 
Das Babybett steht jetzt mit einer Seite offen an unserem Bett. Einfach, weil ich dann stillen kann, ohne groß wach zu werden. 
Gegen 11 Uhr abends schläft Clara ein. Ja das ist spät. Aber wenn sie nun Mal wach ist, erzwingen wir nix. Wir sind da ja auch noch wach in der Regel :D. Also gibt es meistens abends noch Buch oder Mobile gucken. Ihre Eltern sind ja auch eher Nachteulen 🙂
Und dann fängt sie oft so gegen 5/6 Uhr an etwas unruhiger zu werden und bekommt eine Ladung Milch. Aber auch nicht immer… Immer wird allerdings so gegen 8 Bedarf angemeldet. Furchtbar praktisch, da ihr Papa unter der Woche dann ja eh los muss. Dann gibt es eine neue Windel und Milch. Und…. Es wird weiter geschlafen :D. Clara schläft dann nochmal so bis 11.
Wir hatten aber auch schon Nächte, da hat Clara 8 Stunden am Stück geschlafen.
Manchmal wird sie ein kleines bisschen wach, guckt rum, sieht mich und schläft weiter :).
Ja. Ich weiß. Ich werde mit diesem Post viele Eltern neidisch machen. Und es tut mir echt Leid :D.
Auch steht in diversen Büchern und Ratgebern immer „Glauben sie es nicht wenn Eltern nach ein paar Wochen behaupten ihr Baby würde durchschlafen“. Aber … Unser Baby schläft ja schließlich durch. 
Dafür Stillen wir aber tagsüber recht viel. Alle 2 Stunden. Manchmal häufiger. Und Clara ist den ganzen Tag wach und möchte beschäftigt werden :D.
Also das Durchschlafen hat auch ein paar Nachteile. Man kommt halt tagsüber zu nichts. Sie möchte echt Unterhaltung…. Aber immerhin sind wir echt nicht müde 😀
Wir liegen gerade auch noch im Bett und Clara frühstückt ihre Milch und kuscheln.

Küsschen, Mi & Clara ?

Ihr erster Kinofilm!

Der neue Star Wars (bzw… „A Star Wars Story“) war schon Monate vor der Geburt Thema… Bei Star Wars Abhängigen Eltern kam natürlich die Frage auf „Wie zur Hölle können wir den Film zusammen gucken?“
Hmmm..
Theoretisch hätten wir ihn ja getrennt schauen können. Und einer bleibt beim Baby. 
Praktisch ist das bei einem voll gestilltem Baby unmöglich, 3 Stunden ins Kino zu verschwinden…
Mitnehmen kann man so ein Baby ja in ein normales Kino auch nicht. Zumindest glaube ich nicht, dass die anderen Kino Besucher das so gut finden, wenn plötzlich ein Baby schreit. Und diese Möglichkeit ist leider ja immer gegeben. 
Also hab ich ein bisschen an meiner Nase gerieben und ich hatte die Idee! 
Ab ins Autokino!
Recherchen haben dann ergeben, dass wir 25km vom nächsten Autokino wohnen. Perfekt.
Gestern war es dann so weit. 20.30 Uhr Rogue One. 10€/Person. Baby gratis (wäre ja auch ganz schön frech wenn nicht 😀 ). Tickets hatten wir vorher online gekauft. Getränke und Snacks ins Auto und los. 
Wir waren etwas früh dran, weil wir ja nicht genau wussten wohin usw. Tore wurden um 20 Uhr geöffnet. Hübschen Platz gesucht und bequem gemacht. Auf der Rückbank habe ich Clara noch kurz gewickelt und es mir dann mit ihr auf dem Schoß auf dem Beifahrersitz gemütlich gemacht. Dann haben wir noch eine Runde gestillt und Clara ist eingeschlafen. Wir haben sie dann in ihren Winteroverall und eine Decke gepackt und sie hatte es kuschlig warm. Den ganzen Film über, hat sie auf meinem Bauch geschlafen :).

Gegen 21 Uhr ging der Film dann endlich los. Ton kommt übers Autoradio. Hin und wieder haben wir den Motor laufen lassen, damit die Batterie nicht schlapp macht und die Heizung nochmal warm pustet.

Wir werden das auf jeden Fall wiederholen. Wir sind gerne zusammen ins Kino gegangen. Und ich hab dem schon hinterher geweint für die nächsten 2 Jahre. Aber das ist ja die perfekte Lösung :). Außerdem ist das echt von Vorteil, dass man seine Ruhe hat beim Film. Und man auch während des Films miteinander sprechen kann, ohne Flüstern zu müssen bzw ohne andere Menschen zu stören. 
Und außerdem kann Clara Mal erzählen, dass sie mit 29 Tagen Ihren ersten StarWars Film im Kino gesehen hat… Ist doch auch was :D. 
Möge die Macht mit euch sein! 
Mi & Clara ?

Wie heißt denn die Kleine? – Öhm…

So. Während der Papa sich im Kino den neuen Star Wars anschaut und ich und das Baby vor dem PC sitzen, schreiben wir mal wieder was 🙂
Im Ernst. Es war wirklich nicht einfach. Das Kind trägt den Namen ja ein Leben lang. Im Normalfall….
Also hatten wir zur Geburt immernoch keinen Namen. Und auch tagelang danach nicht. Man fühlt sich etwas komisch, wenn alle Fragen „Wie heißt denn die Kleine“ und man kann nur mit „Sie hat keinen Namen“ antworten. In ihren Unterlagen stand also überall nur „weiblich“ .. 😀
Erstmal in der Klinik. Dann beim Kinderarzt. Und vor allem bei Freunden und Verwandten lautete die erste Frage „Wie heißt sie denn?“
Innerhalb von 7 Tagen nach der Geburt, mussten wir sie ja allerdings beim Standesamt anmelden… Das geht theoretisch auch ohne Namen. Den muss man aber innerhalb von 4 Wochen nachtragen lassen. Deshalb haben wir beschlossen, bis zur Anmeldung einen Namen gefunden zu haben. Wir haben den Donnerstag nach der Geburt also als Deadline gesetzt…
Immerhin  hatten wir eine Liste mit einer handvoll Namen. Und davon wollten wir auch nicht mehr abweichen.
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Kurzzeitig fanden wir Marlene am besten. Dann wurde mir klar, dass sie dann die gleichen Initialen hat, wie ich. Und das fand ich albern. Also wurde der von der Liste gestrichen. Und es ging weiter…
Unsere Liste entstand so, dass wir beide unabhängig voneinander eine Liste gemacht haben, mit Namen die uns gefallen. Diese haben wir dann zusammengeworfen und jeder hat die Namen vom jeweils anderen gestrichen, die nicht infrage kamen.
So hatten wir dann nicht mehr so viel übrig.. Das war so 2 Wochen bevor sie da war.
Aber einen Namen, hatten wir beide in die engere Auswahl genommen… Der ist es jetzt geworden.
Trommelwirbel… (ich weiß… ihr wartet alle gespannt!)
Clara
Zeitlos. Nicht albern. Klingt niedlich aber kann auch seriös wirken. Einfach zu schreiben und auszusprechen. In anderssprachigen Länden auch machbar…. Anforderungen erfüllt 😀
Clara bedeutet „glänzend, hervorragend, berühmt“. Auch in Ordnung :D.
Die Bedeutung war zwar eher zweitrangig. Aber ich wollte dann doch keinen Namen der so etwas wie Wildkuh bedeutet)
Aber ich wollte ja unbedingt noch einen zweiten Namen.
Gerne was irisches, schottisches, keltisches oder so. Ich mag die Insel :P.  Also hatte ich noch Maelyn und Nóirín auf meiner Liste.
Nóirín fand der Freund ok. Allerdings nicht in der Schreibweise. Ich zitiere: Zuviele Striche über den Buchstaben :D.  Deshalb ist es jetzt die englische Schreibweise geworden… Noreen (Aussprache ist dieselbe. „Noriehn“) .
Jetzt auch noch hier ein kurzer Exkurs zur Bedeutung…
Noreen ist die irische Variante des weiblichen Vornamen Eleonore – Die Bedeutung des Namens Eleonore ist ungeklärt.
Alles klar. Einverstanden :D.
So sind wir letzten Endes doch noch zu einem Namen gekommen. Und sehr zufrieden damit :).
Hoffentlich ist Clara auch zufrieden, wenn sie anfängt zu verstehen, was überhaupt so ein Name ist :D.
Ich hoffe eure Neugier ist jetzt erstmal gestillt .. 🙂
 
Küsschen
Mi & Clara :-*