Wow. 6 Monate sind um.

Ja. Genau. Clara ist heute schon 6 Monate alt.
Ich hab das Gefühl, dass ich gestern erst beim ersten Ultraschall war. 

Die Zeit vergeht viel zu schnell. Unangenehm ?.
Clara robbt schon (viel zu erfolgreich) durch die Gegend, stellt sich langsam mit den Knien auf, sitzt fast alleine, lacht sich den halben Tag kaputt, hat schon 2 Zähne und passt in Größe 74… 
Wo ist dieses winzig kleine, hilflose, müde Baby hin, was ich vorgestern noch im Bauch hatte? 
Morgen zum Frühstück bekommt Clara zum ersten Mal etwas zu essen angeboten, was nicht ihre (bzw meine) Milch ist. Bananen Pancakes. Ich bin sehr gespannt wie sie damit umgehen wird. Natürlich wird sie weiterhin gestillt. 
Die Empfehlung der WHO ist ja mindestens 6 Monate voll stillen und im ersten Jahr die Hauptenergie komplett aus Muttermilch (oder entsprechende Produkte) zu beziehen. Daran halten wir uns erstmal ?.  Aber die 6 Monate sind heute eben um ?. 
Wenn das weiter so schnell geht, zieht sie bald aus, fürchte ich. 
Ich habe noch ein paar Blog Einträge die auf Fertigstellung warten. Unter anderem zum Babyschwimmen und dazu, wie wir Clara an Essen heran führen. Da kann ich mich dann morgen Mal ran setzen, wenn Claras Papa übernimmt ?. Der hat ja Wochenende.
Bis dahin… Küsschen ?
Mi und Clara 

Das Baby und die Toilette – ein Update

Wir haben ja schon länger nicht davon berichtet wie unser „Windelfrei“ klappt, deshalb hier ein kurzes Update. Es ist wieder Babykacke Content enthalten, wer davon nichts lesen möchte, hört hier besser auf ;).

Falls du jetzt zum ersten Mal davon liest gibt es hier meinen Beitrag, der das Konzept erklärt: Klick
Und hier den ersten Zwischenbericht: Klick 
Jetzt zur aktuellen Lage… Erstmal die Eckdaten: Sie ist immer noch ein voll gestilltes Baby und bekommt bisher nichts zu essen.
Es klappt so wunderbar! Clara hat allerdings mehr oder weniger aufgehört, zu signalisieren. Sie wartet einfach ab, ob sie abgehalten wird. Pipi geht immer noch recht häufig in die Windel. Kacka fast nie. 
Ich gehe sie intuitiv wickeln und biete ihr beim Wickeln an, zu machen. Oft ist die Windel gänzlich trocken und sie nimmt das Angebot dankend an und Pipi oder mehr, geht in die Toilette. Abhalten passiert also in Standard Situationen, das heißt, dass ich nach dem Aufwachen, wenn wir nach Hause kommen/bevor wir wo hin fahren, nach dem Tragen, vor dem Mittagsschlaf, usw einmal die Windel checke. Und zwischendurch nach Gefühl ?.
Die Stoffwindeln laufen eigentlich nie über und Kacka ist maximal einmal die Woche drin. Aber auch das nur Zuhause. Und da ist es auch „interessant“ zu sehen, wie sie das handhabt. Sie drückt einmal ein kleines bisschen in die Windel. Offenbar weil ich ihre Aufforderung zur Toilette zu gehen, anders nicht wahrgenommen habe… Dann kommt die Windel aus und der Rest geht ins Klo. Also auch dann wartet sie noch, bis zum abhalten. Ist super praktisch. Weil selbst wenn sie Mal Kacka macht, läuft die Windel nicht über.
Unterwegs macht sie Pipi in ihre Windel. Ich glaube, wenn sie nach dem Tragen im Autositz ist… In der Trage bzw im Tuch, wird nämlich grundsätzlich kein Pipi gemacht. Mehr schon gar nicht. Wenn sie darin unruhig wird, bin ich fast sicher, dass die Blase drückt.
Wir sind sehr zufrieden wie es klappt. Klar gibt es auch Mal einen erfolglosen Tag an dem nicht jedes abhalten „erfolgreich“ ist. Aber das wichtigste ist, das ganze entspannt anzugehen und keinen Druck zu machen, dass alles immer treffen muss. Damit hat man schon viel gewonnen 🙂
Ihr Papa ist auch immernoch mit von der Partie und hält sie bereitwillig ab. Er erkennt auch hin und wieder, wenn sie Mal muss. Wenn er sie in der Trage hat, sowieso. 
Da wir demnächst mit der Beikost anfangen, gibt es dann ein neues Update, wie sich veränderte Nahrung auf ihr Toilettenverhalten auswirkt.
Küsschen ?
Mi & Clara

Ihr erster Kinofilm!

Der neue Star Wars (bzw… „A Star Wars Story“) war schon Monate vor der Geburt Thema… Bei Star Wars Abhängigen Eltern kam natürlich die Frage auf „Wie zur Hölle können wir den Film zusammen gucken?“
Hmmm..
Theoretisch hätten wir ihn ja getrennt schauen können. Und einer bleibt beim Baby. 
Praktisch ist das bei einem voll gestilltem Baby unmöglich, 3 Stunden ins Kino zu verschwinden…
Mitnehmen kann man so ein Baby ja in ein normales Kino auch nicht. Zumindest glaube ich nicht, dass die anderen Kino Besucher das so gut finden, wenn plötzlich ein Baby schreit. Und diese Möglichkeit ist leider ja immer gegeben. 
Also hab ich ein bisschen an meiner Nase gerieben und ich hatte die Idee! 
Ab ins Autokino!
Recherchen haben dann ergeben, dass wir 25km vom nächsten Autokino wohnen. Perfekt.
Gestern war es dann so weit. 20.30 Uhr Rogue One. 10€/Person. Baby gratis (wäre ja auch ganz schön frech wenn nicht 😀 ). Tickets hatten wir vorher online gekauft. Getränke und Snacks ins Auto und los. 
Wir waren etwas früh dran, weil wir ja nicht genau wussten wohin usw. Tore wurden um 20 Uhr geöffnet. Hübschen Platz gesucht und bequem gemacht. Auf der Rückbank habe ich Clara noch kurz gewickelt und es mir dann mit ihr auf dem Schoß auf dem Beifahrersitz gemütlich gemacht. Dann haben wir noch eine Runde gestillt und Clara ist eingeschlafen. Wir haben sie dann in ihren Winteroverall und eine Decke gepackt und sie hatte es kuschlig warm. Den ganzen Film über, hat sie auf meinem Bauch geschlafen :).

Gegen 21 Uhr ging der Film dann endlich los. Ton kommt übers Autoradio. Hin und wieder haben wir den Motor laufen lassen, damit die Batterie nicht schlapp macht und die Heizung nochmal warm pustet.

Wir werden das auf jeden Fall wiederholen. Wir sind gerne zusammen ins Kino gegangen. Und ich hab dem schon hinterher geweint für die nächsten 2 Jahre. Aber das ist ja die perfekte Lösung :). Außerdem ist das echt von Vorteil, dass man seine Ruhe hat beim Film. Und man auch während des Films miteinander sprechen kann, ohne Flüstern zu müssen bzw ohne andere Menschen zu stören. 
Und außerdem kann Clara Mal erzählen, dass sie mit 29 Tagen Ihren ersten StarWars Film im Kino gesehen hat… Ist doch auch was :D. 
Möge die Macht mit euch sein! 
Mi & Clara ?

Wie heißt denn die Kleine? – Öhm…

So. Während der Papa sich im Kino den neuen Star Wars anschaut und ich und das Baby vor dem PC sitzen, schreiben wir mal wieder was 🙂
Im Ernst. Es war wirklich nicht einfach. Das Kind trägt den Namen ja ein Leben lang. Im Normalfall….
Also hatten wir zur Geburt immernoch keinen Namen. Und auch tagelang danach nicht. Man fühlt sich etwas komisch, wenn alle Fragen „Wie heißt denn die Kleine“ und man kann nur mit „Sie hat keinen Namen“ antworten. In ihren Unterlagen stand also überall nur „weiblich“ .. 😀
Erstmal in der Klinik. Dann beim Kinderarzt. Und vor allem bei Freunden und Verwandten lautete die erste Frage „Wie heißt sie denn?“
Innerhalb von 7 Tagen nach der Geburt, mussten wir sie ja allerdings beim Standesamt anmelden… Das geht theoretisch auch ohne Namen. Den muss man aber innerhalb von 4 Wochen nachtragen lassen. Deshalb haben wir beschlossen, bis zur Anmeldung einen Namen gefunden zu haben. Wir haben den Donnerstag nach der Geburt also als Deadline gesetzt…
Immerhin  hatten wir eine Liste mit einer handvoll Namen. Und davon wollten wir auch nicht mehr abweichen.
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Kurzzeitig fanden wir Marlene am besten. Dann wurde mir klar, dass sie dann die gleichen Initialen hat, wie ich. Und das fand ich albern. Also wurde der von der Liste gestrichen. Und es ging weiter…
Unsere Liste entstand so, dass wir beide unabhängig voneinander eine Liste gemacht haben, mit Namen die uns gefallen. Diese haben wir dann zusammengeworfen und jeder hat die Namen vom jeweils anderen gestrichen, die nicht infrage kamen.
So hatten wir dann nicht mehr so viel übrig.. Das war so 2 Wochen bevor sie da war.
Aber einen Namen, hatten wir beide in die engere Auswahl genommen… Der ist es jetzt geworden.
Trommelwirbel… (ich weiß… ihr wartet alle gespannt!)
Clara
Zeitlos. Nicht albern. Klingt niedlich aber kann auch seriös wirken. Einfach zu schreiben und auszusprechen. In anderssprachigen Länden auch machbar…. Anforderungen erfüllt 😀
Clara bedeutet „glänzend, hervorragend, berühmt“. Auch in Ordnung :D.
Die Bedeutung war zwar eher zweitrangig. Aber ich wollte dann doch keinen Namen der so etwas wie Wildkuh bedeutet)
Aber ich wollte ja unbedingt noch einen zweiten Namen.
Gerne was irisches, schottisches, keltisches oder so. Ich mag die Insel :P.  Also hatte ich noch Maelyn und Nóirín auf meiner Liste.
Nóirín fand der Freund ok. Allerdings nicht in der Schreibweise. Ich zitiere: Zuviele Striche über den Buchstaben :D.  Deshalb ist es jetzt die englische Schreibweise geworden… Noreen (Aussprache ist dieselbe. „Noriehn“) .
Jetzt auch noch hier ein kurzer Exkurs zur Bedeutung…
Noreen ist die irische Variante des weiblichen Vornamen Eleonore – Die Bedeutung des Namens Eleonore ist ungeklärt.
Alles klar. Einverstanden :D.
So sind wir letzten Endes doch noch zu einem Namen gekommen. Und sehr zufrieden damit :).
Hoffentlich ist Clara auch zufrieden, wenn sie anfängt zu verstehen, was überhaupt so ein Name ist :D.
Ich hoffe eure Neugier ist jetzt erstmal gestillt .. 🙂
 
Küsschen
Mi & Clara :-*