Windelfrei – Was brauche ich?

Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Markennennung und Affiliatelinks.

Um „Windelfrei“ oder – wie ich es lieber nenne – „natürliche Säuglingspflege“ zu betreiben, braucht man im Grunde nicht viel. Es zeichnet sich ja dadurch aus, dass man eben verzichtet bzw es genauso macht, wie es von der Natur vorgeben wurde – Töpfchen wachsen schließlich auch nicht an Bäumen ?.

Allerdings gibt es ein paar Dinge, die einem alles erleichtern können.

Die meisten „Windelfreien“ betreiben es nur in Teilzeit und kombinieren mit Stoffwindeln.

Das generelle Stoffwindelthema wäre hier zu viel, aber es gibt auch einige Stoffwindeln, die extra für Windelfrei konzipiert sind.

Außerdem gibt es spezielle Windelfrei Kleidung, die das ganze erleichtern kann.


Was brauche ich?

1. Baby

Alter und Abmessungen egal – ohne Baby kein Windelfrei ?. Starten kann man direkt nach der Geburt.

2. Abhaltetöpfchen

Da gibt es eine große Auswahl. Für Windelfrei wird klassisch ein Asia Töpfchen empfohlen. So eins kann man sich gut zwischen die Oberschenkel klemmen während man das Baby abhält. Emaille Töpfchen wären eine plastikfreie Alternative. Im Grunde kann man auch eine Rührschüssel nehmen, die oben abgerundet ist.

Wenn das Baby es flauschig am Po mag, kann man für die meisten Töpfchen noch einen passenden Bezug dazu erwerben.

Asiatöpfchen

Emaille Töpfchen

Bezüge

3. Minimalwindeln, Mullwindeln

Minimalwindeln werden die Stoffwindeln genannt, die sich besonders zum Abhalten eignen.

Die gibt es entweder mit schützender Schicht oder auch nur als Windelgürtel, mit dem man eine Mullwindel für kleine Unfälle am Baby befestigt.

Gibt es bei Die besten Stoffwindeln oder Ananas Stoffwindeln

4. Wasserdichte Unterlagen

Um dem Baby viel Zeit ohne Windel zu ermöglichen, sind wasserdichte, aber dennoch weiche, Unterlagen eine gute Investition.

Fürs Bett (wenn man nachts Windelfrei betreibt) als auch auf dem Sofa, der Krabbeldecke usw.

Moltonunterlagen

5. Babystulpen

Wenn das Baby Zuhause viel ohne Windel sein soll, sind Babystulpen eine gute Möglichkeit, damit die Beine warm bleiben, ohne dass es eine Hose tragen muss.
Stulpen gibt es von verschiedenen Herstellern in vielen Farben und Materialien.

Hoppediz Stulpen

6. Windelfrei Kleidung

Anstatt eines Schlafsacks hat sich ein unten offenes Nachthemd gut bewährt. Kann man dem Baby die ersten Wochen auch tagsüber anziehen, dann ist es immer gut angezogen.
Unten offene Hosen, Splitpants etc erleichtern das abhalten und sind für die windelfreien Momente eine echte Erleichterung.

Außerdem gibt es noch. Overalls, Strampler und so weiter. Kleider gehen auch immer gut!

Es gibt auch gute Schnittmuster, falls man nähen kann und will.

Und auch einige Shops die Windelfreikleidung nähen.

Empfehlen hierfür kann ich Pipifax

Splitpants

Shirt

7. Waschmaschine, Wetbags etc.

Die hat wahrscheinlich eh jeder Zuhause, aber es wird potentiell mehr Wäsche anfallen als vorher ?. Ob man Windeln oder Hosen wäscht ist ja prinzipiell egal.

Dann gibt’s noch die ganzen Läppchen vom Popo abputzen und die Tücher vom Pfützen aufwischen.
Zur Aufbewahrung bis zum waschen bewährt sich ein Wetbag im Eimer oder ein einfacher Wäschekorb.

Man sollte mit einem Vollwaschmittel bei mindestens 60°C waschen.

Foxy Baby Wäschesack

Waschmittel

8. Bücher zum Thema Windelfrei

Braucht man natürlich nicht, aber wer sich gern noch etwas einliest ist mit folgenden Büchern ganz gut bedient:

Artgerecht

Das artgerecht Baby Buch enthält ein großes Kapitel zum Thema Windelfrei. Der Rest ist aber auch sehr lesenswert.

Es geht auch ohne Windeln

Baby ohne Windeln

Windelfrei? So geht’s!

Windelfrei, gestillt und getragen

Baby Lulu kann es schon

Ein Kindersachbuch um Windelfrei schnell und einfach zu erklären. Auch für Erwachsene ?

Windelfrei einfach und mit Spaß

Pipi. Kacka

Probier’s Mal ohne Windel

9. Unterwegs Lösung

Ein Töpfchen für unterwegs kann hilfreich sein. Eine verschließbare Dose reicht in der Regel. Wer es platzsparender haben will, kann einen faltbaren Behälter nehmen.

Oder ein richtiges tragbares Töpfchen, davon hat man sehr lange etwas, aber ist beim kleinen Baby natürlich noch nicht so ideal zum abhalten.

Faltbare Dose mit Deckel

Faltbarer Napf

My carry potty

10. Waschlappen, Stoffläppchen, Feuchttücher aus Stoff

Zum Popo abputzen. Kann man nass machen, muss man aber nicht ?

Waschlappen

Feuchttücher


Was man nicht braucht:

1. Wegwerfwindeln

Natürlich könnte man theoretisch auch mit wegwerfwindeln „Windelfrei“ machen.

Aber da meist nur ~1 Pipi in die Windeln geht, ist es ökologischer Unsinn dafür Wegwerfwindeln zu verwenden.

2. Disziplin

Windelfrei soll eine Erleichterung sein. Und nicht stressen. Pfützen kann man aufwischen, Windeln waschen. Druck hilft niemandem. Was daneben geht, geht eben daneben.

3. Wundschutzcreme

Dadurch, dass das Baby nahezu nie in seinen Ausscheidungen liegt, wird es höchstwahrscheinlich auch nie wund.


Hier noch einige Shops, bei denen ihr alles benötigte bekommt

Mokoshop

Die besten Stoffwindeln

Ananas Stoffwindeln

Foxy Baby

Windelmanufaktur

Abhala

Blumenkinder


Viel Spaß ohne Windeln!

16 Monate…!

Seit vorgestern ist Clara 16 Monate… Oder wie ich lieber sage… „Fast Anderthalb“ ?
Mal wieder ein kleines Update zu Clara. Da jetzt alles langsamer von statten geht als im ersten Jahr, gibt’s das jetzt nicht mehr jeden Monat ?.
Mein großes Mädchen wächst jetzt nur noch sehr langsam und nimmt langsam zu. Sie hat aber mittlerweile schon 84cm und knappe 10,5kg.
Die 4 Backenzähne sind da, die Eckzähne dürften nicht mehr lange dauern. In der Kauleiste sieht man sie schon.
Claras Wortschatz ist nicht sonderlich gewachsen. Sie hat offenbar noch keine Lust zu sprechen.
Baubaubau – ist ein Hund. Und gockgock ist sämtliches Federvieh.
‚tze ist eine Katze. Und Tidi ist der Teddy.
Mama und Papa kommt auch ganz selten Mal über ihre Lippen ?.
Aber mit Mimik, Gestik und Co kann sie sich mittlerweile wunderbar verständigen. Sie weiß was sie will. Und vor allem, was sie nicht will. Und das ist auch gut so.
Mittlerweile isst sie schon ganz toll mit Besteck. Hin und wieder zumindest. Das Chaos in der Küche ist zwar noch existent, aber um Längen nicht mehr so schlimm wie am Anfang. Beigebracht haben wir ihr nichts davon, sie hat es alles alleine gelernt.
Clara wird immernoch vegan ernährt. Ihre Blutwerte waren einwandfrei. Vitamin B12 bekommt sie als Spray supplementiert.
Außerdem stillen wir auch noch. Ja. Immer noch. Auch Mal 10 Mal am Tag. Mittlerweile werde ich zumindest schon komisch angeguckt wenn ich sage, dass sie noch gestillt wird.
Ärzte haben mir in letzter Zeit immer wieder gesagt, ich könnte jetzt ruhig damit aufhören.. ??. Nö. Ich höre auf, wenn Clara aufhört.
Laufrad und Bobbycar fahren klappt noch nicht so ganz, aber im Klettern, rutschen und Rennen ist sie schon gut dabei. Treppen schafft sie auch schon mit nur einer Hand ?. Motorisch ist also auch alles im Lot.
Die Haare werden langsam länger und ein kleines Zöpfchen ist schon drin ?.

Das Windelfrei Kind macht sich gut in seiner Rolle. Eins, zwei Unfälle die Woche gibt es noch, aber im großen und ganzen würde ich schon sagen, sie ist trocken…. Im Gegensatz zu unserer Wohnung ?.
Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Der Wasserschaden ist immer noch nicht trocken und die Renovierung konnte deshalb auch noch nicht starten. Es wird wohl noch auf ein paar Wochen Baustelle hinauslaufen….
Aktuelle Beiträge von uns, gibt es meistens auf Instagram oder Facebook. Weil für die meisten Kleinigkeiten ein Blogeintrag nicht lohnt ;).

10 Punkte, warum es für mich wunderbar ist, zu Stillen 

Ich stille jetzt seit über 10 Monaten. Das ist für viele schon „zu lange“. viele andere wiederum, können viel längeres Stillen „vorweisen“. 
Wie lange wir noch stillen, kann ich nicht sagen. Allerdings kann ich schon erzählen, was am Stillen für mich so wunderbar ist.
Ich hatte viele Startschwierigkeiten und aufgrund meiner rheumatischen Erkrankung habe ich immer noch keinen Tag, an dem mir das Stillen nicht körperlich schmerzt. Manchmal zum Glück nur ein wenig. An anderen Tagen mehr. Warum ich das trotzdem gerne mitmache, habe ich hier jetzt aufgelistet. 

1. Stillen verbindet Mutter und Kind. 
Körperlich und psychisch. Es klebt beim Stillen ja schließlich an einem. Ich mag das. Das ist so viel besser, als nur zu kuscheln.
2. Das Kind wird durch den Körper der Mutter versorgt.
Ich bin stolz auf mich und meinen Körper. Die ersten Monate in denen mein Kind noch nichts gegessen hat, war einzig und allein ich – bzw mein Körper – dafür verantwortlich, dass mein Kind gesund und munter ist. Das gibt mir ein unglaubliches Gefühl. 
3. Stillen ist Liebe.
Wenn ich meinem Baby beim Stillen in die Augen schaue oder über die Wange streichel platze ich beinahe vor Glück und bedingungsloser Liebe.
4. Stillen ist unfassbar praktisch
Man muss nichts mitschleppen. Brüste raus und fertig. Die sind on Board. Serienmäßig. Ich habe alles was ich zum Stillen brauche, immer dabei. Nachts kommt hinzu, dass man nicht aufstehen muss. Praktisch eben.

5. Stillen ist günstig

Es kostet keinen Cent. Das Kind wird satt oder stillt seinen Durst. Und zwar ganz gratis. Wenn ich im Drogeriemarkt an dem „Kindermilch“ Regal vorbei gehe wird mir ganz schwindelig. 
6. Stillen entspannt
Beim Stillen wird bei der Mutter Prolaktin ausgeschüttet. Das ist ein Hormon und eben dieses ist dafür verantwortlich, dass man gelassener ist. 
7. Stillen ist gesund! Für die Mutter…
Stillen senkt das Risiko der Mutter für Brust- und Eierstockkrebs sowie für Osteoporoseerkrankungen. Außerdem senkt Stillen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes Typ II und Übergewicht.
8. und das Kind!
Die Muttermilch ist voller Antikörper und es wurde in mehreren Studien bewiesen, dass langes Stillen das Allergie und Asthmarisiko gering hält.  Laut Untersuchungen vom St. George Krankenhaus in Tooting weisen Stillbabys gesündere Herzen und niedrigere Cholesterinwerte auf, wenn sie dann erwachsen sind. Da die Muttermilch keine Saccharose enthält, haben Stillbabys außerdem seltener Karies.
9. Stillen erhöht den Grundumsatz. 
Ja okay. Wirklich wichtig ist der Punkt nicht… Aber ich habe nach der Schwangerschaft so viel abgenommen. Das ist höchstwahrscheinlich darauf zurück zu führen, dass der Körper mehr Kalorien verbraucht. Es ist ein netter Nebeneffekt.
10. Stillen festigt die Bindung
Beim Stillen wird das Glückshormon Oxytocin freigesetzt. Das stärkt die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind. Schon der Geruch von Muttermilch sorgt für Entspannung beim Baby.
……

Ich beziehe mich hier auf mich. Und mein Baby. Und unsere Stillbeziehung. Das ist alles nicht allgemein gültig und jeder darf und soll es handhaben wie er es für sich für richtig hält. 

Reboarder? – Unnötiger Quatsch!

So oder so ähnlich bekommt man es meist zu hören, wenn anderen unser Reboarder ins Auge fällt. 
Hier möchte ich euch jetzt erzählen warum wir für Clara einen Reboarder haben, die gängigen Vorurteile entkräften und euch erzählen, wie man am besten an einen passenden Reboarder kommt.

Unser Sitz ist ein Axkid Minikid (affiliate Link) in schwarz, mit lila Schonbezug.
Fangen wir mit den Vorurteilen bzw ständigen Gegenargumenten an:

Reboarder sind neumodischer Quatsch!

Nö! Reboarder gibt es bereits seit den 70er Jahren. Vor allem in Skandinavien.

Wir haben auch ohne Reboarder überlebt!

Ja. Haben wir. Aber die, die nicht überlebt haben, können sich schlecht zu Wort melden.

Reboarder sind viel zu teuer!

Kommt schon. Ein Reboarder ist für die Sicherheit des Kindes. Kann es da zu teuer sein? Die meisten Eltern haben heutzutage das neuste und beste Smartphone, ein teures Auto und kaufen sich den 3. teuren Buggy für 500€ aufwärts, weil einem die Farbe nicht mehr gefällt. Aber am Kindersitz wird gespart… 
Klar. Ein Reboarder ist nicht billig. Man muss schon mit 400-600€ rechnen. Aber dass das Kind irgendwann aus der Babyschale raus wächst, weiß man ja nun Mal nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Man kann also monatlich sicher etwas vom Kindergeld zur Seite legen, bis es dann so weit ist. Omas und Co bitten auf teure Geschenke zu verzichten und etwas dazu zu tun. Und im Zweifel kann man einen Reboarder auch finanzieren lassen. Außerdem findet man auch gute gebrauchte Reboarder für den schmaleren Geldbeutel. 

Dem armen Kind wird doch schlecht, wenn es rückwärts fahren muss.

Sagen mir immer wieder Leute, die mein Baby rückwärts fahren sehen.
Das Baby ist vor dem Reboarder in einer Babyschale gefahren. Rückwärts. Warum dann plötzlich Übelkeit auftreten sollte ist mir ein Rätsel. Wenn dem Kind im Reboarder schlecht wird, dann war das auch schon in der Babyschale so. 
Also es gibt durchaus Kinder, denen beim rückwärts fahren schlecht wird. Bei vielen verbessert die Situation sich sogar im Reboarder. Wenn nicht, und vorwärts fahren die einzige Möglichkeit ist, die Situation fürs Kind zu verbessern, ist es natürlich absolut legitim, wenn man sein Kind vorwärts fahren lässt. 
Nur dieses Argument kommt leider oft von Leuten, die sich noch nie mit dem Thema befasst haben. Da heißt es pauschal „dem Kind wird schlecht“, ohne sich jemals darüber Gedanken gemacht zu haben, dass die Babyschale ja auch rückwärts ist.

Wo sollen denn die Beine hin?

Die finden da Platz, wo Platz ist. Die Füße können abgelegt werden. Probiert es selbst Mal aus. Es ist nach kurzer Zeit sehr unbequem, wenn die Beine einfach runter baumeln. Ich als Zwerg kenne das. Füße abstellen ist einfach bequemer. Gerade für lange Strecken ein Vorteil.

Das Kind sieht nichts!

Ähm. Doch. Es kann – genau wie wenn es vorwärts fährt – aus dem Seitenfenster gucken. Beim Reboarder fahren gibt es sogar noch einen Bonus Blick aus der Heckscheibe. Vorwärts wäre da nur die Rückenlehne des Vordersitzes. 

Wir haben ja nicht vor einen Unfall zu haben, was soll ich da mit einem so teuren Sitz.

Ähm. Ja. Vor hat das sicherlich niemand. Aber ich hab das Gefühl die Situation im Straßenverkehr wird immer schlimmer. Ob das damit zusammen hängt, dass die Menschen immer älter werden, will ich nicht behaupten, könnte ich mir aber vorstellen. Und natürlich, dass die meisten Menschen einfach unter Dauerstress stehen. Hauptsache schnell. 
Und in so einem Straßenverkehr möchte ich mich nicht darauf verlassen wollen, dass „schon nix passiert“. Wenn was passiert, möchte ich den besten Schutz für mein Kind.

Kann man den denn dann umdrehen? Ich kaufe nur einen Sitz, den ich umdrehen kann, wenn das Kind 1 ist!

Ja. Es gibt welche, die man umdrehen kann. Nein, es ist nicht sinnvoll. Selbst wenn man euren Sitz auch vorwärts nutzen kann, nutzt ihn so lange es geht rückwärts. 

Der Reboarder hat im ADAC Test schlechter abgeschnitten als der Vorwärtssitz

Das liegt daran, dass der ADAC auch den Einbau bewertet. Der Einbau ist bei den meisten Reboardern wirklich etwas aufwändiger und fehleranfälliger, als bei anderen Sitzen. Deshalb sollte man sich den Einbau beim Fachhändler zeigen lassen. Die anderen Test Kategorien zeigen dann aber, dass es rückwärts sicherer ist.
Aussagekräftiger ist hier auch der schwedische Plus Test. Mehr dazu hier: Klick

Wären Vorwärtssitze gefährlich, dürfte man sie nicht verkaufen und waren längst verboten.

Genau. Wie wir ja alle Wissen, wird nur verkauft, was gesund und ungefährlich ist… Wie Zigaretten, Alkohol, Fast Food, Waffen usw ?. 
Und alle Vorwärtssitze sind ja auch nicht direkt „gefährlich“. Aber eben nicht so sicher, wie Rückwärtssitze.
Allerdings gibt es im Handel auch mehr als genug Sitze, die durch sämtliche Crashtests gefallen sind. Erlaubt sind sie trotzdem. Solche sind dann natürlich definitiv gefährlich. 

Unser Auto hat kein Isofix. Da gibt’s keine Reboarder.

Das wurde mir auch schon erzählt. Im „Babyfachmarkt“. Aber es ist einfach falsch. Wir haben in unserem Auto mit Baujahr 1994 natürlich auch kein Isofix. Auch nicht nachrüstbar. Dafür aber einen Reboarder, der mit dem Gurt des Autos und Spanngurten befestigt wird. Reboarder die gegurtet werden haben sogar meistens eine längere Nutzungsdauer. Der Großteil der Isofix Reboarder darf nur bis 18kg genutzt werden. Unser gegurteter Minikid bis 25kg. 
Das liegt am Isofix – nicht am Sitz, da Isofix nur bis zu bestimmten Gewichten zugelassen ist.
……
Seht ihr? Die Vorurteile sind nicht wenige. Aber weitestgehend Unsinn. 
Reboarder sind sicherer, weil Kinder unter 4 Jahren ihren Kopf noch nicht ausreichend kontrollieren können und somit häufiger Genickbruch die Folge eines schweren Unfalls sein kann. 
Rückwärts fahren ist 5 Mal sicherer, als Vorwärts.
Da haben aber viele andere schlaue Menschen schon viel zu geschrieben. Physikalisch erklärt und so weiter. Deshalb spare ich mir jetzt mein Laiengerede und verlinke euch ein paar Begründungen von Profis:

      Wie gehe ich beim Reboarderkauf vor?
      Fahrt zum Fachhändler! Wirklich. Nicht in den Babymarkt. Auch wenn ihr eine etwas weitere Anreise habt. Das ist wahrscheinlich immer noch günstiger, als auf gut Glück einen Sitz zu bestellen, in dem euer Kind katastrophal sitzt.
      Im Fachhandel wird geschaut, dass der Sitz zu Kind und Auto passt. Das ist beides sehr wichtig. Und dort wird man dann auch den passenden Sitz für euer Auto und euer Kind finden. Garantiert.
      Fachhändler sind beispielsweise die Zwergperten und auch die Kindersitzprofis. Aber auch andere. Am besten schaut ihr auf die Karte, was bei euch in der Nähe ist.
      Reboarder-Karte des Reboard-kindersitze e.V.  Die findet ihr hier: Klick
      Weitere Infos zum Thema Reboarder gibt’s auf der Seite des Vereins: Klick
      Habt ihr auch schon negative Kommentare zu hören bekommen, weil ihr einen Reboarder habt? 
      Danke auch an die Facebookgruppe zum Thema Reboarder. Ihr habt mich gut unterstützt beim Sammeln der Vorurteile. In dieser Gruppe wird man auch bei der Suche nach einem Reboarder gut beraten. Ersetzt aber nicht die Fahrt zum Fachhändler. Zur Gruppe geht’s hier entlang: Klick.
      Macht euch ’n schönen Tag. Und immer schön rückwärts fahren ?.
      Eure Mi 

      9 Monate. Wow.

      Das Baby schläft gerade, ich hab kurz Zeit für ein Update!
      Clara ist heute 9 Monate alt. Wahnsinn oder? War das nicht erst gestern, als ich schwanger war? Ich weiß, ich wiederhole mich ?.
      Alle sagen einem immer „genieß die Zeit, sie geht so schnell vorbei“ und man denkt sich… Ja ja. Übertreibt doch alle nicht so.
      Und jetzt bin ich selber so eine die sagt „genießt die Zeit, sie geht so schnell vorbei‘ ?.
      Aber zu Clara… Die kleine, große Maus ist also 9 Monate alt. Fast länger auf der Welt, als im Bauch (aber nur fast ?).
      Wir sind mittlerweile bei 7 voll sichtbaren Zähnen und ich fürchte es gibt noch ein paar mehr, die nicht mehr lange brauchen bevor sie sich zeigen

      Das Abhalten funktioniert seit einiger Zeit nicht mehr. Deshalb hat Clara jetzt ein Töpfchen. Sie hat überraschend schnell verstanden wofür das ist ?. Zum Töpfchen und unseren neuen Stoffies, gibt’s noch einen extra Beitrag. 
      Clara krabbelt mit High Speed durch die Wohnung. Und seit 3 Tagen lässt sie los, wenn sie steht. Bisher halte ich panisch meine Arme hin, weil ich im ersten Moment dachte sie fällt einfach um. Aber nein. Sie steht einfach schon frei ?.
      Wir tragen weniger. Das macht mich etwas wehmütig. Sie möchte lieber „alleine“ auf Entdeckungsreise gehen. 
      Jetzt kommen auch langsam alle auf mich zu und fragen, wann ich denn endlich abstille. Und wann ich wieder zur Uni gehe. 
      Ich hab das nächste Urlaubssemester beantragt und wir Stillen immer noch alle paar Stunden und in letzter Zeit auch nachts wieder viel mehr. Also… Erstmal werde ich daran nichts ändern. Es wird so lange gestillt, wie es notwendig ist.
      Körperlich entwickelt sie sich prächtig. Größe, Gewicht, etc. Alles im oberen Bereich. Und das trotz der gefährlichen, veganen Ernährung.
      Ich glaube Clara wird wach… Ich geh dann Mal wach schmusen ?.
      Morgen gibt’s den ersten Wochenplan!
      Küsschen
      Mi ?

      Möbel rücken

      Wir haben umgestellt! Das Baby Bett steht jetzt an der Wand… Ihr könnt euch vielleicht denken warum ?. Genau. Clara ist drüber gesegelt. Wir hatten in weiser Voraussicht schon Matten ausgelegt. Niemand hat sich was getan. Diese Babys sind einfach so unfassbar flink ?. 
      Wir mussten uns allerdings umgewöhnen. Ich schlafe jetzt auf links. Und Clara auf rechts. Um nachts schnellstmöglich an die Milchbar zu gelangen. Erstmal komisch, aber wird schon. Im Raum ist dadurch auch viel mehr Platz.
      Die Kleine räumt fröhlich alles aus, was ihr in den Weg kommt und läuft schon an Möbeln entlang. Mir geht das zu schnell. Der Learning Tower muss noch gestrichen werden – dann gibt’s auch ein Tutorial. Damit kann sie sich dann mit mir in die Küche stellen, wenn ich koche.
      Wo wir gerade von Kochen reden…. Clara isst fröhlich alles mit, was ich koche. Indisch und asiatisch schmeckt ihr auch. Ich koche jeden Tag frisch. Außer Samstag. Da kocht der Papa ?.
      Dafür geben im Monat nur rund 200€ für Lebensmittel aus. Viel davon Bio. Habt ihr Interesse daran, dass ich hier unsere Wochenpläne teile? Wir planen immer Sonntags unseren Wocheneinkauf und besprechen die Gerichte, die es gibt.
      Wir mussten am Wochenende Mal wieder Klamotten aussortieren. Es passt nix mehr. Und haben ihr im Zuge dessen gleich noch diesen unfassbar süßen Schlafanzug mit Wolken drauf besorgt ?. Sie trägt mittlerweile Größe 74/80

      Unser Reboarder ist auch da. Leider ist mein Auto aber momentan in der Werkstatt, weshalb wir ihn immernoch nicht einbauen konnten.
      Der Karton vom Reboarder ist aber schon Claras neues Lieblingsspielzeug ?. 
      Montag hatte die Kleine ihren ersten Zahnarzttermin bei einem Kinderzahnarzt. Alles gut. Nur dass bei Clara erst die Vampirzähne kommen, fand die Zahnärztin ungewöhnlich. Aber ungewöhnlich passt ja zu uns ?. 
      Allerdings durfte Ich mir großen Blödsinn im Bezug auf das Stillen anhören. Nachts stillen würde ja Karies fördern. Wegen der Milchsäure. 
      Da in Muttermilch aber höchstens Milchzucker ist und keine Milchsäure und diese auch nicht kariogen ist, ging die Aussage in einem Ohr rein und im anderen wieder raus. 
      Das wars erstmal. Mein Baby haut schon wieder ab – ich muss hinterher ?.
      Küsschen ?

      Die schnellste Maus von Mexiko! Und was es noch so neues gibt…

      Hallöchen ?
      Ich komm in letzter Zeit kaum zum Schreiben, bin etwas lädiert und ich hüpfe derweil von einem zum nächsten Arzt. Aktuell sind meine Schultergelenke entzündet und ich kann mich kaum bewegen und noch einiges mehr… Also von mir handelt die Überschrift definitiv nicht ?.
      Sondern von Clara. Clara robbt in einer Geschwindigkeit durch die Wohnung… Einmal umgedreht, schon sitzt sie woanders. Es ist wirklich unglaublich wie schnell jemand sein kann, der sich mit den Armen durch die Gegend zieht… Am liebsten rutscht sie in Richtung meiner Bücher.

      Dieses Wochenende haben wir da genutzt, die Wohnung weitestgehend Kindersicher zu machen. Das Bücherregal hat jetzt Türen ?. Genaueres dazu gibt’s demnächst, wenn ich wieder in der Lage bin auf dem Boden rumzukriechen und Fotos zu machen ?. 
      Aufgrund meiner Leiden momentan, trage ich Clara wieder vermehrt auf dem Bauch. Habe ich ein wenig vermisst muss ich sagen. 
      Heute haben wir ein paar neue Windeln bestellt. Überhosen und Mullwindeln – damit habe ich bisher noch nie gewickelt, aber ich bin bereit es aus zu probieren ?. 
      Dadurch, dass Clara ja sehr wenig in die Windel macht, fällt bei den All in one Windeln natürlich recht viel Wäsche an, da man die komplette Windel waschen muss, auch wenn nur ein bisschen Pipi drin ist. Die Überhosen kann man mehrfach nutzen und tauscht einfach die Einlage aus. Ich berichte, wenn sie da sind wie es klappt. Zumindest für Zuhause ist das eine gute Alternative denke ich.
      Clara isst mittlerweile schon recht große Mengen. Eine halbe Banane schafft das kleine Äffchen zum Frühstück locker. Wir essen allerdings bisher nur morgens und abends richtig. Milch trinkt sie noch wie gehabt in rauen Mengen.
      Der dritte Zahn hat sich dieses Wochenende gezeigt. Eher unüblich ist es der linke, äußere Schneidezahn oben. Ich bin gespannt in welcher Reihenfolge der Rest so kommt. 
      Auf unseren Reboarder warten wir leider immernoch.
      Clara hat allerdings eine neue Kollektion toller Klamotten, die extra für sie genäht wurden. Hier Mal ein Teil davon. Wir müssen auch immer mehr ihrer ersten Teile einmotten, weil sie einfach nicht mehr rein passt. Das macht mich jetzt schon ein bisschen wehmütig.

      Wir brauchen auf jeden Fall demnächst Mal etwas Urlaub. Diese Alltagsroutine frisst einen schon manchmal ein bisschen auf. Das Sommerwetter ist ja leider auch wieder durch und durch wechselhaft. Wir hätten dieses Wochenende gerne Mal wieder etwas schönes unternommen um raus zu kommen. Die letzten 2 Wochen waren recht anstrengend … Aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir hoffen auf nächste Woche ?.
      Danke fürs Lesen. Bis zu nächsten Mal.
      Küsschen ?

      Und wieder einer um… 

      Clara ist heute 7 Monate alt. 
      Vor ziemlich genau einem Jahr, hatten wir die Ultraschall Feindiagnostik. Da war ihr Papa zum ersten Mal mit. Als er das Baby gesehen hat, und die Ärztin ihm sagte, es würde zum Papa schauen, ist ihm das Handy aus der Hosentasche gefallen vor Schreck ?. 
      Zu dem Zeitpunkt hatten wir noch nichts gekauft, besprochen, etc. Es war noch sehr unrealistisch, bald ein Baby zu haben. Und jetzt, nur ein Jahr später, sind wir Eltern und finden es wunderbarer als wir uns das je hätten vorstellen können… 
      Also zurück in die Gegenwart.
      Clara isst mittlerweile seit einem Monat mit uns mit. Am Wochenende hat sie zum ersten Mal mit uns und Freunden gegrillt. Für sie gab es Mini Seitan Steaks, Maiskolben und Brot. Es gab auch eine salzfreie Aioli, nur für Clara. Sie hatte auch schon Gulasch, Pizza und frühstückt jeden Morgen ihr Brot. Bananen hält sie mittlerweile fest und beißt ab… Also wir sind sehr zufrieden mit ihrer „Entwicklung“ beim Essen. Bisher schmeckt ihr alles, was wir ihr anbieten. Sie nimmt sich was sie braucht und genießt es richtig, mit uns am Tisch zu sitzen. Die Sauerei wird auch langsam aber sicher weniger.

      Dass sie jetzt 7 Monate alt ist heißt auch, dass ich ein Baby über das erste halbe Jahr hinaus stille, was für viele offenbar sehr seltsam ist. Einmal wurde ich bisher gefragt „Wie du stillst noch?“. Darauf hab ich lediglich gesagt „klar, sie ist ja noch klein“. Kam zum Glück nichts weiter.  
      Wenn man sich so umhört ist für viele Mütter mit 6 Monaten Ende mit dem Stillen. Auf Milch angewiesen, sind Babys („nur“ biologisch gesehen), aber mindestens das erste Jahr. Also müsste ich Pulvermilch anmischen und mit mir rumschleppen. Nein Danke. Ich habe gerne nur eine kleine Tasche dabei. Milch ist onboard und perfekt temperiert. 

      Mittlerweile ist Clara auch schon recht mobil. Sie robbt quasi in Höchstgeschwindigkeit durch die Wohnung. Zieht sich dabei mit den Armen vorwärts. Sitzen kann sie aber immer noch nicht  ?. 
      Da sie langsam ihrer Babyschale entwächst, waren wir am Samstag in Witten bei den Zwergperten um uns wegen einem Reboarder beraten zu lassen. Der ist jetzt bestellt. Wenn wir ihn abholen und einbauen, erzähle ich Mal mehr zum Thema Reboarder.
      Clara schläft immernoch an unserem Bett. Die letzten Nächte ist sie etwas unruhiger als sonst. Aber das geht auch wieder vorbei.

      Zähne haben wir immernoch nur 2. Wir hätten zwar schon ein paar Mal drauf schwören können, dass die nächsten Zähne kommen, aber bisher alles Fehlalarm. 
      Zum Schluss noch etwas Babykacke-Content. 
      Mit Einführung der Beikost ging etwas mehr in die Windel die ersten Tage. Das war aber auch recht fix vorbei und es geht mittlerweile wieder 95% Kacka in die Toilette. Pipi geht leider fast nur noch in die Windeln. Das bekomme ich irgendwie absolut nicht mit… 
      Aus dem süß riechenden, fast flüssigem Muttermilchstuhl ist allerdings etwas geworden, was nicht mehr so erträglich riecht und auch fester ist. Umso froher bin ich, dass ich das nicht vom Po kratzen muss ehrlich gesagt ?.
      Ich glaub das war so alles „Neue“ wovon ich erzählen wollte… Clara kugelt gerade vergnügt durch die Gegend, da konnte ich schnell fertig schreiben ?.
      Küsschen, Mi ?

      Warum hier erst mit 6 Monaten mit der Beikost gestartet wurde

      Die aktuelle Empfehlung vom Dortmunder Institut für Kinderernährung lauten – Brei ab dem vierten Monat. Zur Allergieprävention. Das wird also auch von Kinderärzten und Hebammen empfohlen. 
      Ich halte mich nicht an diese Empfehlung. Zum einen halte ich die Empfehlung der WHO – Weltgesundheitsorganisation – für „richtiger“. Die lautet frühestens ab dem sechsten Monat langsam mit Beikost anzufangen. Allerdings erst, wenn das Kind zeigt, dass es bereit dafür ist. Zum anderen, brauchen Babys keinen Brei. Aber dazu später.
      Hier Mal die echten Zeichen für Beikostreife:

      • Alleine sitzen können (bzw mit leichter Unterstützung im unteren Rücken)
      • Kaubewegungen
      • Greifen
      • Verschwundener Zungenstoßreflex – also der Reflex alles wieder raus zu schieben, was in den Mund kommt
      • Kopf alleine halten können
      • Interesse am Essen der Familie

      Und hier die, die von vielen fälschlicherweise für Reifezeichen​ gehalten werden:

      • Kind schaut Essen hinterher – eigentlich schaut das Baby allem hinterher
      • Weniger Schlaf bzw nächtliches Aufwachen (und das auf Hunger zurückführen) – ganz normal
      • Weniger Gewichtszunahme – die Babys nehmen irgendwann einfach nicht mehr so schnell zu wie im ersten halben Jahr
      • Schmatzen – Babys Schmatzen auch, wenn sie die Brust wollen
      • Vorhandene Zähne – nur weil Zähne da sind, müssen die noch längst nicht benutzt werden

      Als wir bei der u5 waren wurde uns eindringlich gesagt, wir müssen unbedingt anfangen, dem Kind würde so viel entgehen und die Eisenspeicher wären garantiert absolut leer…
      Es gibt zwar Studien, dass im vierten Lebensmonat gefüttertes sich Positiv auf die Allergieentwicklung auswirkt.. allerdings gibt es nun Mal auch genug Studien, die zeigen, dass ausschließlich Stillen in den ersten 6 Monaten sein sollte und der Darm vorher nicht​ bereit für etwas anderes als Milch ist. Allergieprävention hin oder her. Nur weil dem Kind im vierten Monat ein paar Allergene vorenthalten werden, wird es nicht zum hochallergischen Kind. Dann nehme ich lieber die vielen anderen Vorteile mit, die das ausschließliche Stillen hat.
      Jedenfalls… Was gibt man denn, wenn keinen Brei?
      BLW heißt das Ganze. Es ist ein Konzept von der englischen kinderschwester Gill Rapley.
      BLW steht für Baby led weaning. Übersetzt so viel wie Baby geführtes entwöhnen. 
      Im ersten Jahr gilt die Muttermilch als Hauptnahrungsquelle. Das muss auch unbedingt so bleiben, wenn man blw macht. Muttermilch ist außerdem viel nahrhafter, als jegliches Essen. Es gibt im englischen einen schönen Satz… „Food under one is just for fun“. Also Essen ist nur zum Spielen und Entdecken da. Und genau das passiert bei BLW. Man gibt dem Baby einfach das, was sie restliche Familie auch isst. Allerdings etwas angepasst aufs Baby. Ohne Salz. Wenig Zucker. Und am Anfang hilft es, so große Stücke anzubieten, dass es gegriffen werden kann. 
      So war Claras erstes Frühstück letzte Woche ein Bananenpancake und Bananenstücke. Bei ihrem ersten Abendessen gab es Dinkel, Paprika, Mango und Currysahne.
      Seitdem hat sie schon einiges verputzt. Bevorzugt greift sie zur Gurke haben wir festgestellt. Es gab aber auch schon Zucchini, Reibekuchen, Avocado, Nudeln, Brot und vieles mehr.

      Ja. Es ist eine Sauerei. Nein, es ist nicht schlimm. Wir haben zum einen den Hund. Der frisst, was runter fliegt ?. Zum anderen ist der Aufwand zum sauber machen vielleicht 5 Minuten Arbeit. Das geht schon. Wenn man die Kinder machen lässt, lernen sie es in der Regel ganz schnell.
      Genaueres zu BLW gibt es dann ein anderes Mal ?. Wir gehen jetzt frühstücken. 

      Wow. 6 Monate sind um.

      Ja. Genau. Clara ist heute schon 6 Monate alt.
      Ich hab das Gefühl, dass ich gestern erst beim ersten Ultraschall war. 

      Die Zeit vergeht viel zu schnell. Unangenehm ?.
      Clara robbt schon (viel zu erfolgreich) durch die Gegend, stellt sich langsam mit den Knien auf, sitzt fast alleine, lacht sich den halben Tag kaputt, hat schon 2 Zähne und passt in Größe 74… 
      Wo ist dieses winzig kleine, hilflose, müde Baby hin, was ich vorgestern noch im Bauch hatte? 
      Morgen zum Frühstück bekommt Clara zum ersten Mal etwas zu essen angeboten, was nicht ihre (bzw meine) Milch ist. Bananen Pancakes. Ich bin sehr gespannt wie sie damit umgehen wird. Natürlich wird sie weiterhin gestillt. 
      Die Empfehlung der WHO ist ja mindestens 6 Monate voll stillen und im ersten Jahr die Hauptenergie komplett aus Muttermilch (oder entsprechende Produkte) zu beziehen. Daran halten wir uns erstmal ?.  Aber die 6 Monate sind heute eben um ?. 
      Wenn das weiter so schnell geht, zieht sie bald aus, fürchte ich. 
      Ich habe noch ein paar Blog Einträge die auf Fertigstellung warten. Unter anderem zum Babyschwimmen und dazu, wie wir Clara an Essen heran führen. Da kann ich mich dann morgen Mal ran setzen, wenn Claras Papa übernimmt ?. Der hat ja Wochenende.
      Bis dahin… Küsschen ?
      Mi und Clara