Windelfrei – Was brauche ich?

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Um „Windelfrei“ oder – wie ich es lieber nenne – „natürliche Säuglingspflege“ zu betreiben, braucht man im Grunde nicht viel. Es zeichnet sich ja dadurch aus, dass man eben verzichtet bzw es genauso macht, wie es von der Natur vorgeben wurde – Töpfchen wachsen schließlich auch nicht an Bäumen ?.

Allerdings gibt es ein paar Dinge, die einem alles erleichtern können.

Die meisten „Windelfreien“ betreiben es nur in Teilzeit und kombinieren mit Stoffwindeln.

Das generelle Stoffwindelthema wäre hier zu viel, aber es gibt auch einige Stoffwindeln, die extra für Windelfrei konzipiert sind.

Außerdem gibt es spezielle Windelfrei Kleidung, die das ganze erleichtern kann.


Was brauche ich?

1. Baby

Alter und Abmessungen egal – ohne Baby kein Windelfrei ?. Starten kann man direkt nach der Geburt.

2. Abhaltetöpfchen

Da gibt es eine große Auswahl. Für Windelfrei wird klassisch ein Asia Töpfchen empfohlen. So eins kann man sich gut zwischen die Oberschenkel klemmen während man das Baby abhält. Emaille Töpfchen wären eine plastikfreie Alternative. Im Grunde kann man auch eine Rührschüssel nehmen, die oben abgerundet ist.

Wenn das Baby es flauschig am Po mag, kann man für die meisten Töpfchen noch einen passenden Bezug dazu erwerben.

Asiatöpfchen

Emaille Töpfchen

Bezüge

3. Minimalwindeln, Mullwindeln

Minimalwindeln werden die Stoffwindeln genannt, die sich besonders zum Abhalten eignen.

Die gibt es entweder mit schützender Schicht oder auch nur als Windelgürtel, mit dem man eine Mullwindel für kleine Unfälle am Baby befestigt.

Gibt es bei Die besten Stoffwindeln oder Ananas Stoffwindeln

4. Wasserdichte Unterlagen

Um dem Baby viel Zeit ohne Windel zu ermöglichen, sind wasserdichte, aber dennoch weiche, Unterlagen eine gute Investition.

Fürs Bett (wenn man nachts Windelfrei betreibt) als auch auf dem Sofa, der Krabbeldecke usw.

Moltonunterlagen

5. Babystulpen

Wenn das Baby Zuhause viel ohne Windel sein soll, sind Babystulpen eine gute Möglichkeit, damit die Beine warm bleiben, ohne dass es eine Hose tragen muss.
Stulpen gibt es von verschiedenen Herstellern in vielen Farben und Materialien.

Hoppediz Stulpen

6. Windelfrei Kleidung

Anstatt eines Schlafsacks hat sich ein unten offenes Nachthemd gut bewährt. Kann man dem Baby die ersten Wochen auch tagsüber anziehen, dann ist es immer gut angezogen.
Unten offene Hosen, Splitpants etc erleichtern das abhalten und sind für die windelfreien Momente eine echte Erleichterung.

Außerdem gibt es noch. Overalls, Strampler und so weiter. Kleider gehen auch immer gut!

Es gibt auch gute Schnittmuster, falls man nähen kann und will.

Und auch einige Shops die Windelfreikleidung nähen.

Empfehlen hierfür kann ich Pipifax

Splitpants

Shirt

7. Waschmaschine, Wetbags etc.

Die hat wahrscheinlich eh jeder Zuhause, aber es wird potentiell mehr Wäsche anfallen als vorher ?. Ob man Windeln oder Hosen wäscht ist ja prinzipiell egal.

Dann gibt’s noch die ganzen Läppchen vom Popo abputzen und die Tücher vom Pfützen aufwischen.
Zur Aufbewahrung bis zum waschen bewährt sich ein Wetbag im Eimer oder ein einfacher Wäschekorb.

Man sollte mit einem Vollwaschmittel bei mindestens 60°C waschen.

Foxy Baby Wäschesack

Waschmittel

8. Bücher zum Thema Windelfrei

Braucht man natürlich nicht, aber wer sich gern noch etwas einliest ist mit folgenden Büchern ganz gut bedient:

Artgerecht

Das artgerecht Baby Buch enthält ein großes Kapitel zum Thema Windelfrei. Der Rest ist aber auch sehr lesenswert.

Es geht auch ohne Windeln

Baby ohne Windeln

Windelfrei? So geht’s!

Windelfrei, gestillt und getragen

Baby Lulu kann es schon

Ein Kindersachbuch um Windelfrei schnell und einfach zu erklären. Auch für Erwachsene ?

Windelfrei einfach und mit Spaß

Pipi. Kacka

Probier’s Mal ohne Windel

9. Unterwegs Lösung

Ein Töpfchen für unterwegs kann hilfreich sein. Eine verschließbare Dose reicht in der Regel. Wer es platzsparender haben will, kann einen faltbaren Behälter nehmen.

Oder ein richtiges tragbares Töpfchen, davon hat man sehr lange etwas, aber ist beim kleinen Baby natürlich noch nicht so ideal zum abhalten.

Faltbare Dose mit Deckel

Faltbarer Napf

My carry potty

10. Waschlappen, Stoffläppchen, Feuchttücher aus Stoff

Zum Popo abputzen. Kann man nass machen, muss man aber nicht ?

Waschlappen

Feuchttücher


Was man nicht braucht:

1. Wegwerfwindeln

Natürlich könnte man theoretisch auch mit wegwerfwindeln „Windelfrei“ machen.

Aber da meist nur ~1 Pipi in die Windeln geht, ist es ökologischer Unsinn dafür Wegwerfwindeln zu verwenden.

2. Disziplin

Windelfrei soll eine Erleichterung sein. Und nicht stressen. Pfützen kann man aufwischen, Windeln waschen. Druck hilft niemandem. Was daneben geht, geht eben daneben.

3. Wundschutzcreme

Dadurch, dass das Baby nahezu nie in seinen Ausscheidungen liegt, wird es höchstwahrscheinlich auch nie wund.


Hier noch einige Shops, bei denen ihr alles benötigte bekommt

Mokoshop

Die besten Stoffwindeln

Ananas Stoffwindeln

Foxy Baby

Windelmanufaktur

Abhala

Blumenkinder


Viel Spaß ohne Windeln!

10 Punkte, warum es für mich wunderbar ist, zu Stillen 

Ich stille jetzt seit über 10 Monaten. Das ist für viele schon „zu lange“. viele andere wiederum, können viel längeres Stillen „vorweisen“. 
Wie lange wir noch stillen, kann ich nicht sagen. Allerdings kann ich schon erzählen, was am Stillen für mich so wunderbar ist.
Ich hatte viele Startschwierigkeiten und aufgrund meiner rheumatischen Erkrankung habe ich immer noch keinen Tag, an dem mir das Stillen nicht körperlich schmerzt. Manchmal zum Glück nur ein wenig. An anderen Tagen mehr. Warum ich das trotzdem gerne mitmache, habe ich hier jetzt aufgelistet. 

1. Stillen verbindet Mutter und Kind. 
Körperlich und psychisch. Es klebt beim Stillen ja schließlich an einem. Ich mag das. Das ist so viel besser, als nur zu kuscheln.
2. Das Kind wird durch den Körper der Mutter versorgt.
Ich bin stolz auf mich und meinen Körper. Die ersten Monate in denen mein Kind noch nichts gegessen hat, war einzig und allein ich – bzw mein Körper – dafür verantwortlich, dass mein Kind gesund und munter ist. Das gibt mir ein unglaubliches Gefühl. 
3. Stillen ist Liebe.
Wenn ich meinem Baby beim Stillen in die Augen schaue oder über die Wange streichel platze ich beinahe vor Glück und bedingungsloser Liebe.
4. Stillen ist unfassbar praktisch
Man muss nichts mitschleppen. Brüste raus und fertig. Die sind on Board. Serienmäßig. Ich habe alles was ich zum Stillen brauche, immer dabei. Nachts kommt hinzu, dass man nicht aufstehen muss. Praktisch eben.

5. Stillen ist günstig

Es kostet keinen Cent. Das Kind wird satt oder stillt seinen Durst. Und zwar ganz gratis. Wenn ich im Drogeriemarkt an dem „Kindermilch“ Regal vorbei gehe wird mir ganz schwindelig. 
6. Stillen entspannt
Beim Stillen wird bei der Mutter Prolaktin ausgeschüttet. Das ist ein Hormon und eben dieses ist dafür verantwortlich, dass man gelassener ist. 
7. Stillen ist gesund! Für die Mutter…
Stillen senkt das Risiko der Mutter für Brust- und Eierstockkrebs sowie für Osteoporoseerkrankungen. Außerdem senkt Stillen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes Typ II und Übergewicht.
8. und das Kind!
Die Muttermilch ist voller Antikörper und es wurde in mehreren Studien bewiesen, dass langes Stillen das Allergie und Asthmarisiko gering hält.  Laut Untersuchungen vom St. George Krankenhaus in Tooting weisen Stillbabys gesündere Herzen und niedrigere Cholesterinwerte auf, wenn sie dann erwachsen sind. Da die Muttermilch keine Saccharose enthält, haben Stillbabys außerdem seltener Karies.
9. Stillen erhöht den Grundumsatz. 
Ja okay. Wirklich wichtig ist der Punkt nicht… Aber ich habe nach der Schwangerschaft so viel abgenommen. Das ist höchstwahrscheinlich darauf zurück zu führen, dass der Körper mehr Kalorien verbraucht. Es ist ein netter Nebeneffekt.
10. Stillen festigt die Bindung
Beim Stillen wird das Glückshormon Oxytocin freigesetzt. Das stärkt die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind. Schon der Geruch von Muttermilch sorgt für Entspannung beim Baby.
……

Ich beziehe mich hier auf mich. Und mein Baby. Und unsere Stillbeziehung. Das ist alles nicht allgemein gültig und jeder darf und soll es handhaben wie er es für sich für richtig hält. 

Reboarder? – Unnötiger Quatsch!

So oder so ähnlich bekommt man es meist zu hören, wenn anderen unser Reboarder ins Auge fällt. 
Hier möchte ich euch jetzt erzählen warum wir für Clara einen Reboarder haben, die gängigen Vorurteile entkräften und euch erzählen, wie man am besten an einen passenden Reboarder kommt.

Unser Sitz ist ein Axkid Minikid (affiliate Link) in schwarz, mit lila Schonbezug.
Fangen wir mit den Vorurteilen bzw ständigen Gegenargumenten an:

Reboarder sind neumodischer Quatsch!

Nö! Reboarder gibt es bereits seit den 70er Jahren. Vor allem in Skandinavien.

Wir haben auch ohne Reboarder überlebt!

Ja. Haben wir. Aber die, die nicht überlebt haben, können sich schlecht zu Wort melden.

Reboarder sind viel zu teuer!

Kommt schon. Ein Reboarder ist für die Sicherheit des Kindes. Kann es da zu teuer sein? Die meisten Eltern haben heutzutage das neuste und beste Smartphone, ein teures Auto und kaufen sich den 3. teuren Buggy für 500€ aufwärts, weil einem die Farbe nicht mehr gefällt. Aber am Kindersitz wird gespart… 
Klar. Ein Reboarder ist nicht billig. Man muss schon mit 400-600€ rechnen. Aber dass das Kind irgendwann aus der Babyschale raus wächst, weiß man ja nun Mal nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Man kann also monatlich sicher etwas vom Kindergeld zur Seite legen, bis es dann so weit ist. Omas und Co bitten auf teure Geschenke zu verzichten und etwas dazu zu tun. Und im Zweifel kann man einen Reboarder auch finanzieren lassen. Außerdem findet man auch gute gebrauchte Reboarder für den schmaleren Geldbeutel. 

Dem armen Kind wird doch schlecht, wenn es rückwärts fahren muss.

Sagen mir immer wieder Leute, die mein Baby rückwärts fahren sehen.
Das Baby ist vor dem Reboarder in einer Babyschale gefahren. Rückwärts. Warum dann plötzlich Übelkeit auftreten sollte ist mir ein Rätsel. Wenn dem Kind im Reboarder schlecht wird, dann war das auch schon in der Babyschale so. 
Also es gibt durchaus Kinder, denen beim rückwärts fahren schlecht wird. Bei vielen verbessert die Situation sich sogar im Reboarder. Wenn nicht, und vorwärts fahren die einzige Möglichkeit ist, die Situation fürs Kind zu verbessern, ist es natürlich absolut legitim, wenn man sein Kind vorwärts fahren lässt. 
Nur dieses Argument kommt leider oft von Leuten, die sich noch nie mit dem Thema befasst haben. Da heißt es pauschal „dem Kind wird schlecht“, ohne sich jemals darüber Gedanken gemacht zu haben, dass die Babyschale ja auch rückwärts ist.

Wo sollen denn die Beine hin?

Die finden da Platz, wo Platz ist. Die Füße können abgelegt werden. Probiert es selbst Mal aus. Es ist nach kurzer Zeit sehr unbequem, wenn die Beine einfach runter baumeln. Ich als Zwerg kenne das. Füße abstellen ist einfach bequemer. Gerade für lange Strecken ein Vorteil.

Das Kind sieht nichts!

Ähm. Doch. Es kann – genau wie wenn es vorwärts fährt – aus dem Seitenfenster gucken. Beim Reboarder fahren gibt es sogar noch einen Bonus Blick aus der Heckscheibe. Vorwärts wäre da nur die Rückenlehne des Vordersitzes. 

Wir haben ja nicht vor einen Unfall zu haben, was soll ich da mit einem so teuren Sitz.

Ähm. Ja. Vor hat das sicherlich niemand. Aber ich hab das Gefühl die Situation im Straßenverkehr wird immer schlimmer. Ob das damit zusammen hängt, dass die Menschen immer älter werden, will ich nicht behaupten, könnte ich mir aber vorstellen. Und natürlich, dass die meisten Menschen einfach unter Dauerstress stehen. Hauptsache schnell. 
Und in so einem Straßenverkehr möchte ich mich nicht darauf verlassen wollen, dass „schon nix passiert“. Wenn was passiert, möchte ich den besten Schutz für mein Kind.

Kann man den denn dann umdrehen? Ich kaufe nur einen Sitz, den ich umdrehen kann, wenn das Kind 1 ist!

Ja. Es gibt welche, die man umdrehen kann. Nein, es ist nicht sinnvoll. Selbst wenn man euren Sitz auch vorwärts nutzen kann, nutzt ihn so lange es geht rückwärts. 

Der Reboarder hat im ADAC Test schlechter abgeschnitten als der Vorwärtssitz

Das liegt daran, dass der ADAC auch den Einbau bewertet. Der Einbau ist bei den meisten Reboardern wirklich etwas aufwändiger und fehleranfälliger, als bei anderen Sitzen. Deshalb sollte man sich den Einbau beim Fachhändler zeigen lassen. Die anderen Test Kategorien zeigen dann aber, dass es rückwärts sicherer ist.
Aussagekräftiger ist hier auch der schwedische Plus Test. Mehr dazu hier: Klick

Wären Vorwärtssitze gefährlich, dürfte man sie nicht verkaufen und waren längst verboten.

Genau. Wie wir ja alle Wissen, wird nur verkauft, was gesund und ungefährlich ist… Wie Zigaretten, Alkohol, Fast Food, Waffen usw ?. 
Und alle Vorwärtssitze sind ja auch nicht direkt „gefährlich“. Aber eben nicht so sicher, wie Rückwärtssitze.
Allerdings gibt es im Handel auch mehr als genug Sitze, die durch sämtliche Crashtests gefallen sind. Erlaubt sind sie trotzdem. Solche sind dann natürlich definitiv gefährlich. 

Unser Auto hat kein Isofix. Da gibt’s keine Reboarder.

Das wurde mir auch schon erzählt. Im „Babyfachmarkt“. Aber es ist einfach falsch. Wir haben in unserem Auto mit Baujahr 1994 natürlich auch kein Isofix. Auch nicht nachrüstbar. Dafür aber einen Reboarder, der mit dem Gurt des Autos und Spanngurten befestigt wird. Reboarder die gegurtet werden haben sogar meistens eine längere Nutzungsdauer. Der Großteil der Isofix Reboarder darf nur bis 18kg genutzt werden. Unser gegurteter Minikid bis 25kg. 
Das liegt am Isofix – nicht am Sitz, da Isofix nur bis zu bestimmten Gewichten zugelassen ist.
……
Seht ihr? Die Vorurteile sind nicht wenige. Aber weitestgehend Unsinn. 
Reboarder sind sicherer, weil Kinder unter 4 Jahren ihren Kopf noch nicht ausreichend kontrollieren können und somit häufiger Genickbruch die Folge eines schweren Unfalls sein kann. 
Rückwärts fahren ist 5 Mal sicherer, als Vorwärts.
Da haben aber viele andere schlaue Menschen schon viel zu geschrieben. Physikalisch erklärt und so weiter. Deshalb spare ich mir jetzt mein Laiengerede und verlinke euch ein paar Begründungen von Profis:

      Wie gehe ich beim Reboarderkauf vor?
      Fahrt zum Fachhändler! Wirklich. Nicht in den Babymarkt. Auch wenn ihr eine etwas weitere Anreise habt. Das ist wahrscheinlich immer noch günstiger, als auf gut Glück einen Sitz zu bestellen, in dem euer Kind katastrophal sitzt.
      Im Fachhandel wird geschaut, dass der Sitz zu Kind und Auto passt. Das ist beides sehr wichtig. Und dort wird man dann auch den passenden Sitz für euer Auto und euer Kind finden. Garantiert.
      Fachhändler sind beispielsweise die Zwergperten und auch die Kindersitzprofis. Aber auch andere. Am besten schaut ihr auf die Karte, was bei euch in der Nähe ist.
      Reboarder-Karte des Reboard-kindersitze e.V.  Die findet ihr hier: Klick
      Weitere Infos zum Thema Reboarder gibt’s auf der Seite des Vereins: Klick
      Habt ihr auch schon negative Kommentare zu hören bekommen, weil ihr einen Reboarder habt? 
      Danke auch an die Facebookgruppe zum Thema Reboarder. Ihr habt mich gut unterstützt beim Sammeln der Vorurteile. In dieser Gruppe wird man auch bei der Suche nach einem Reboarder gut beraten. Ersetzt aber nicht die Fahrt zum Fachhändler. Zur Gruppe geht’s hier entlang: Klick.
      Macht euch ’n schönen Tag. Und immer schön rückwärts fahren ?.
      Eure Mi