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Fledermäuse aus Naturmaterialien

Ich habe diese Bastelanleitung bei den Little Pine Learners (auf Englisch) gefunden. Ich schreibe sie euch hier auf Deutsch in meiner Version auf.
Außerdem habe ich euch eine Vorlage zum ausdrucken erstellt.

Das schöne an der Bastelei ist, dass man erstmal rausgehen und sammeln kann. Idealerweise lasst ihr die Blätter dann trocknen bzw trocknet sie.

Ihr braucht:
– dicke Pappe
– dünne Stöckchen
– getrocknete Blätter
Wackelaugen
Bastelkleber

Druckt die Vorlage aus, übertragt sie erst auf ein in der Mitte geknicktes Papier im Querformat, dann habt ihr eine symmetrische Fledermaus.
Ausschneiden, auffalten und auf dicker Pappe nachzeichnen und ausschneiden, so oft ihr die Fledermaus braucht. Pappe ausschneiden ist nicht so leicht, also bereitet das als vor und lasst den Kindern die Klebearbeiten.

Die Kinder können derweil die Stöckchen klein brechen.

Auf den Fledermauskörper Kleber auftragen und die Stöckchen wie gewünscht darauf festkleben.
Achtet darauf, dass ihr Kleber nutzt, der beim Trocknen transparent wird.

Auf die Flügel werden jetzt Blätter geklebt.
Schaut dass alles gut durchtrocknen kann, sonst fällt es schnell wieder ab.
Jetzt klebt ihr an die gewünschten Stellen auch noch Wackelaugen.
Wer mag kann stattdessen auch kleine Steinchen oder Blüten nehmen.
Wer hat kann abschließend einmal Sprühkleber drübersprühen, für längere Haltbarkeit.

Wenn alles gut getrocknet ist, 2 kleine Löcher ans untere Ende der Fledermaus machen und einen Faden durchziehen.

Mit dem Faden jedes „Bein“ um einen Ast wickeln. Gut machen sich auch mehrere Fledermäuse mit unterschiedlich langen Beinen nebeneinander.

Macht sich schön an der Wand und auch am Fenster.

Viel Spaß beim Basteln!

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Waldkindergarten Erstausstattung

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Es ist so weit. Meine zweite Tochter kommt in den Waldkindergarten. Deshalb geht es nochmal von vorne los und ich wollte euch daran teilhaben lassen. Vor allem möchte ich diesen Beitrag schreiben, weil ich oft Fragen zu genau dem Thema auf Social Media finde. Vor dem ersten Kind im Waldkindergarten schwirrten mir auch viele Sachen durch den Kopf. Was ist waldtauglich und was nicht? Welche Trinkflasche ist dicht? Welcher Rucksack bewährt sich?


Lasst euch gern von dem Beitrag inspirieren oder nutzt ihn als Liste für eure Erstausstattung. Ganz so wie ihr es braucht.
Was man so braucht unterscheidet sich natürlich auch von Einrichtung zu Einrichtung.

Hier ist also unsere Liste für die Erstausstattung:

  • Rucksack
  • Brotdose
  • Trinkflasche
  • Regenschutz
  • Sitzmatte
  • Handtuch
  • Regenkleidung
  • Kopfbedeckung
  • Handschuhe
  • angepasste Kleidung
  • Zeckenschutz

Wir fangen mal mit dem wichtigsten Utensil an…


Der Rucksack!


Wir kommen mit den 10L Rucksäcken am besten aus. Wichtig ist ein Brustgurt.
Sowohl Vaude Pecki 10 als auch den Deuter Waldfuchs 10 haben meine Kinder im Einsatz. Der Vaude Puck ist auch in der Größe erhältlich und nur von der Form etwas anders als der Pecki. Mir persönlich sagt der Vaude eher zu. Vor allem wegen des verstärkten Bodens.
Ich hatte noch einige andere Rucksäcke in der engeren Auswahl, aber letztendlich hat das jeweilige Kind sich für seinen Rucksack entschieden. Folgende Rucksäcke hätte ich noch gekauft, habe aber keinerlei persönliche Erfahrung damit:


Im Waldkindergartenalltag ist es wichtig, dass der Rucksack einen Brustgurt hat, den das Kind selbst bedienen kann. Außerdem sollte er selbst geöffnet und geschlossen werden können.
Außerdem muss der Rucksack natürlich mehr oder weniger robust sein. Ich wasche unseren Vaude alle paar Wochen ganz einfach in der Waschmaschine. Er sieht jedes Mal aus wie neu. Der Waldfuchs hat noch nicht so viel ab bekommen bisher, dass das Waschen nötig war.
Das Zubehörteil das bei meinen Kindern dauernd im Einsatz ist, ist der Regenschutz. Viele der oben genannten Rucksäcke haben einen dabei. Der Deuter Waldfuchs hat nur in der 14 Liter Variante einen Regenschutz integriert. Deshalb habe ich für das Kind mit dem Waldfuchs den Regenschutz von Playshoes dazu gekauft. Bei allen genannten Vaude Rucksäcken ist ein Regenschutz dabei.

Außerdem möchten die meisten Waldkindergärten eine Sitzmatte im Rucksack. Auch die ist in vielen der obigen Rucksäcken integriert. Es gibt bei uns Kinder die nutzen die nahezu nie. Und dann wieder welche, die sich ohne ihre Sitzmatte nicht hinsetzen. Also auch das wieder total individuell. Ich packe sie meinen Kindern ein. Ob sie sie nutzen – ihre Sache.
Manche Waldkindergärten haben wohl den Satz Sitzmatten immer dabei oder empfehlen ein Stück einer alten Isomatte.


Weiter gehts mit den Sachen, die im Rucksack Platz finden müssen. Das wichtigste ist wohl die Verpflegung. Bei uns heißt das:
Brotdose und Trinkflasche



Meine Kinder haben beide eine Edelstahl Brotdose mit einer kleinen passenden Dose. Eine Edelstahldose zu finden, die von kleinen Kindern leicht zu öffnen und zu schließen ist, ist garnicht so einfach. Mein erstes Waldkindergartenkind hat eine Bluewater Bento Splash. Die Schwester bekommt jetzt die Affenzahn Brotdose. Nachdem ich beide in der Hand hatte kann ich euch versichern – der Hersteller ist der gleiche (steht auch unten auf der Edelstahldose). Bloß der Deckel hat ein anderes Design. Die von Affenzahn gab es aber noch nicht, als ich nach einer Dose für die Große gesucht habe.
Man muss sagen, der Deckel der Affenzahndose ist schon schöner gestaltet für Kinder. Und es gibt ihn in verschiedenen Farben.
Im tiefsten Winter ist die Dose ziemlich kalt. Aber das ist in meinen Augen auch der einzige Makel. Sonst sind wir voll und ganz zufrieden. Wandert hier alles in die Spülmaschine. Pflegeleicht ist sie auf alle Fälle.

Wenn es um Trinkflaschen geht bin ich nicht so zufrieden gewesen bisher. Anfangs hatten wir Klean Kanteen, sowohl mit Sip als auch Sport Aufsatz. Die sind aber grundsätzlich an einem Tag im Wald ausgelaufen. Privat hatten wir die immer gern benutzt, aber im Alltag schmeißen wir auch unseren Rucksack seltener durch die Gegend, als das im Waldkindergarten der Fall ist. Deshalb haben wir die für den Wald ausgemustert.
Das große Kind hat eine Blafre mit Strohhalmaufsatz und kommt damit gut zurecht. Da es den Strohhalmaufsatz aber irgendwie gerade nirgends zu kaufen gibt habe ich für die Kleine eine Lässig Trinkflasche gekauft. Sie macht einen soliden Eindruck bisher, laut Bewertungen und ersten Tests ist sie absolut dicht.

Die Trinkflaschen geben wir nur halbvoll mit um unnötiges Gewicht zu vermeiden. So viel wie die Flasche fasst, trinken sie eh nicht. An heißen Tagen kommt natürlich mehr rein.

Außerdem haben wir noch einen Thermosbehälter für Essen (bei uns bisher nur für warmen Porridge genutzt). Den haben wir angeschafft, als es Anfang diesen Jahres -14 Grad kalt war. Er hat genau das getan was er sollte, nämlich warm gehalten. Und das sehr gut. Wenn warmes Mittagessen mitgegeben werden soll auf jeden Fall auch eine gute Anschaffung.

Bei uns im Waldkindergarten hat jedes Kind ein eigenes kleines Handtuch (auch schon vor Corona), um sich vor dem Frühstück die Hände waschen zu können. Da haben sich größere Waschlappen oder kleine Gästehandtücher bewährt. Meine Kinder nehmen am liebsten diese Zauber Handtücher, die man oft überall bekommt.

Außerdem gehört ein kleiner Satz Wechselkleidung, Feuchtigkeitsfest verpackt, in den Rucksack. Bei meinen Kindern ist das ein kleiner Wetbag, mit einem Satz Unterwäsche, Socken und einer dünne Leggings darin. Es soll natürlich auch nicht zu viel transportiert werden von den Kleinen. Für den Fall eines komplett nassen Kindes, sei es aufgrund des Wetters oder eines Pipi Unfalls, kann sich dann aber wenigstens bis zum abholen umgezogen werden.
Im Wetbag können dann die nassen Sachen auch gut nachhause transportiert werden.

Zum Sonnen/Regen/Zeckenschutz ist eine Kopfbedeckung eine gute Idee. Wir haben eine dünne Jersey Mütze, eine dicke Wintermütze (Achtung, die Veganer müssen sich die Etiketten hier genau anschauen. Oft ist Wolle dabei) und eine Sonnencap für jedes Kind. Loops für den Hals sind auch immer gut und funktionieren auch auf dem Kopf.

Da die Kinder im Waldkindergarten nur draußen sind, ist natürlich Regenkleidung ein absolutes Muss.
Wir haben die besten Erfahrungen mit BMS Hosen und Regenjacken gemacht. Die BMS Sachen sind alle zu 100% Wasserdicht und eine der Hosen die wir haben ist jetzt über 3 Jahre im Einsatz. Dreht andauernd ihre Runden in der Waschmaschine und hält immernoch wunderbar. Außerdem passen sie sehr lange. Größe 92 wurde hier von 1,5 bis 3,5 Jahre getragen, bis sie langsam zu eng wurde. Ich kaufe nur ungefütterte Regensachen. Die bekommt man einfach schneller wieder einsatzbereit. Mit den Sachen die man drunter zieht, kommt man gut durch alle Jahreszeiten.
Da wir bei Gummistiefeln auch darauf achten, dass sie Barfußähnlich sind (vegane, richtige Barfußgummistiefel zu finden ist echt schwer – wenn man was findet, dann nur in der falschen Größe… Ihr kennt das.) nutzen wir die Gummistiefel von Bergstein und Aigle. Auch Gummistiefel sind bei uns nur ungefüttert und wir variieren mit den Socken je nach Wetter. Wenn es echt kalt ist kommt in die Gummistiefel eine Stiefel Thermosocke.

Schon ab dem frühen Herbst tragen die Kinder im Wald oft Handschuhe, weil es morgens noch sehr kühl ist. Dafür haben wir mehrere Paar dünne Handschuhe. Am besten finden meine Kinder dünne Fleece Handschuhe. Und ein paar wasserfeste Fäustlinge zum drüberziehen für matschige Tage sind auch ein Muss.

Kleidung und Schuhe können so unterschiedlich sein. Unser Waldkindergarten schreibt zum Zeckenschutz lange Kleidung – sowohl das Oberteil als auch die Hose – und geschlossene Schuhe vor. Ich habe von vielen Waldkindergärten gehört die das anders handhaben, deshalb kann und möchte ich hier wenig konkretes empfehlen. Wir haben zu Hauf dünne Longsleeves und ziehen dem Kind diverse Schichten an. Da braucht es nichts spezielles. Weil ich gerne wenig Kunstfaser am Kind habe wird also ein Unterhemd, Baumwolllongsleeve, Pullover und Baumwollfleecejacke an kalten Tagen übereinander gezogen. Wenn es wirklich eiskalt ist haben wir einen Satz Thermounterwäsche. Einteiler sind ungern gesehen, weil es für den Toilettengang im Wald echt schwierig werden kann.


Oft wird gesagt, dass man ohne Wolle nicht durch den Waldkindergarten käme. Doch, man kommt auch als Veganer, der aus ethischen Gründen auf Wolle verzichtet, mit warmen Kindern durch den Winter. Zwiebelprinzip ist das Zauberwort – so abgedroschen das auch klingt. Wer Wolle nutzen möchte kann das natürlich – aber ein Muss ist es absolut nicht.
Als Socken haben sich bei uns die Funktionssocken von Camano bewährt. Die sind Vegan und Temperaturausgleichend. Mit Baumwollsocken gab es in wasserfesten Schuhen oft nassgeschwitzte Füße.

Wichtig ist außerdem Zeckenschutz, außer im Winter das ganze Jahr über. Socken über die Hose ist da schon mal das einfachste. Gewisse Sprays helfen auch gut. Ich habe einen eigenen Beitrag für die lieben Zecken geschrieben, dort gehe ich weiter darauf ein: KLICK

Das war es erstmal mit der Waldkindergarten Erstausstattung.
Ich werde diesen Beitrag laufend überarbeiten, wenn sich gewisse Sachen als besonders praktisch oder unpraktisch erwiesen haben, Das wichtigste am Waldkindergarten ist und bleibt aber immer dass man hinter dem Konzept steht.

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Roberts berries

Werbung. Waren von Firma zur Vefügung gestellt.

Post aus Finnland 🤩. Ich habe ein Probierpaket von @robertsberrie bekommen.
Beeren zum Trinken! 🥤
Weil das Beste an Beeren – die Polyphenole – in Schale und Samen ist, sind die einfach mit drin im Becher.

Mittlerweile habe ich viele verschiedene Produkte von roberts berries getestet und bin durchweg zufrieden. Es gibt 3l Bag in Boxes, also eine Tüte im Karton. Und Kartons mit jeweils 12 Bechern. Umwelttechnisch ziehe ich die großen Boxen vor. Die kleinen Becher sind aber sicher für Menschen die viel unterwegs sind oder so eine große Packung nicht leer bekommen eine gute Lösung.

Ich trinke die Beeren pur oder gebe sie über den Joghurt. Auch Eis habe ich damit schon gemacht und hatte leckeres Preiselbeer Eis.

Es gibt verschiedene Sorten. Manche sind auch noch angereichert. Hier findet ihr eine Übersicht aller Sorten: KLICK

Ja, die Produkte sind nicht günstig. Aber es steckt definitiv Qualität drin, die man hier so nicht bekommt. Dadurch dass die Reise der Beeren natürlich auch nicht die kürzeste ist, empfiehlt sich eine große Bestellung statt vieler kleiner.

Wenn ihr auch finnische Beeren zu euch bestellen wollt, bekommt ihr mit dem Code VEGANMETALMUM mit Rabatt auf jede Bestellung!

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Tiergläser

Da wir vieles unverpackt oder in Großpackungen einkaufen, brauchen wir hin und wieder ein paar hübsche Gläser für gewisse Dinge. Unser Süßkram zum Beispiel soll auch süß eingepackt sein. Und ich hatte mal wieder Lust auf ein bisschen Bastelei.


Die ganzen gefundenen Schätze aus dem Wald werden hier auch in vielen Gläsern gehortet. Auch diese Gläser verschönern wir einfach. Haargummis, Playmobilkleinkram. All das, was einen Platz braucht, kann so viel netter im Regal stehen.
Es ist total einfach und macht total viel her!

Man braucht nur:
– ein paar Schraubgläser mit Deckel
– Unterlage
Tierfiguren
Sprühfarbe
– etwas Schleifpapier
Heißklebepistole oder Sekundenkleber

Zur Vorbereitung werden die Deckel natürlich erstmal abgenommen und leicht angeschliffen.
Mit dem Kleber eine Figur nach Wunsch drauf kleben und gut durchtrocknen lassen. Je nach Kleber müsst ihr Druck ausüben.

Die Deckel auf eine Unterlage legen und rundherum mit dem Sprühlack ansprühen. Durchtrocknen lassen. Je nachdem wie es gedeckt hat noch ein zweites Mal lackieren. Wenn ihr die Farbe noch fixieren wollt, nehmt einen passenden Klarlack.

Schon fertig!

Zeigt doch eure Gläser auch mal in den Kommentaren!

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Nahrungsergänzung in Gelb und Blau

Gesponserter Beitrag von der Firma Nutravita.
Der Beitrag enthält dennoch meine ehrliche Meinung zu den Produkten.

Die Firma Nutravita hat mir folgende Produkte zum Test zur Verfügung gestellt:
Spirulina
Kurkuma
Vitamin D3 Tropfen

Ein paar Worte zur Firma Nutravita und deren Arbeitsweise:

Wenn ich Nahrungsergänzungsmittel kaufe, dann am liebsten von Firmen, die noch etwas Gutes tun. Und das tut nutravita. Wer seine Bestellnummer per Mail an die Firma schickt – in dessen Namen pflanz nutravita einen Baum in Partnerschaft mit Ecologi. Ich kaufe es natürlich nicht deshalb – aber ein kleiner Ökobonus ist immer gut.
Außerdem stellen sie ihre Produkte in Regionen zur Verfügung in denen Nährstoffmängel bekannt sind. So wird in Kambodscha zum Beispiel regelmäßig gratis Eisen zur Verfügung gestellt, wo es benötigt wird. Außerdem arbeiten sie mit Mission Direct zusammen. Alles gute Gründe für die Firma, die es seit 2014 gibt. Der Sitz der Firma ist in Großbritannien, wo die Produkte auch hergestellt und getestet werden.

Die Produktpalette von Nutravita enthält ausschließlich natürliche
und wenn möglich allergenfreie Inhaltsstoffe. Sie arbeiten intensiv daran,
sicherzustellen, dass so viele ihrer Produkte wie möglich vegan sind.

Die Nahrungsergänzungsmittel werden einfach über Amazon geliefert. Bei den entsprechenden Produkten kann man sich die entsprechenden Testzertifikate anschauen.
Die Qualität ist in meinen Augen absolut einwandfrei. Gentechnikfrei, ohne Füllstoffe und Konservierungsstoffe.

Die Vitamin D3 Tropfen sind für Vegetarier geeignet, weshalb ich persönlich sie nicht benutzt habe. Das Cholecalciferol ist auf tierischer Basis. Deshalb kommen sie für uns nicht infrage. Was sie aber nicht schlechter macht. SIe sind auf Kokosölbasis. Und es wird gerade daran gearbeitet, die auch in Zukunft vegan anbieten zu können.

Die Spirulina Tabletten haben 500mg pro Tablette und sind wunderbar einzunehmen. Sie lassen sich auch im Mixer in den Smoothie werfen. Die Tagesdosis beträgt 6 Tabletten, allerdings benutzen wir sie sporadisch und nicht dauerhaft. Spriulina ist natürlich für seine tolle Farbe bekannt. Ich habe schon einige blaue Joghurts und Müslis auf dem Tisch stehen gehabt.
Wir haben auch oft Spirulinapulver da, das wird schnell schwierig zu dosieren, deshalb bin ich mit den Tabletten ganz zufrieden.
Ich persönlich bin allerdings überhaupt kein Fan von Algengeschmack und spüle sie schnell runter. Meine Kinder kauen drauf rum, als wäre es ein Bonbon. Deshalb möchte ich den Geschmack nicht bewerten.
Wenn wir Spirulina von der Wissenschaftlichen Seite betrachten, konnte keine gesicherte Wirksamkeit im Bezug auf irgendwelche Krankheiten bestätigt werden. Unbestreitbar ist allerdings der hohe Anteil an Antioxidantien, die den Organismus schützen können. Im Tierversuch konnte eine enzündungshemmende Wirkung festgestellt werden, Studien am Menschen wurden dazu aber nicht gemacht.
Falls ihr euch für die aktuellen Untersuchungen zu Spirulina interessiert, findet ihr hier eine gute Zusammenfassung: KLICK
Für mich ist Spirulina eine tolle Ergänzung zur gesunden Ernährung, mit der man ein paar Extra Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien in seinen Alltag einbauen kann.

Dann kommen wir zum Kurkuma von Nutravita.
Die Kapseln enthalten 500mg Kurkuma und werden durch kleine Mengen Ingwer und schwarzem Pfeffer ergänzt. Kurkuma ist bestätigt entzündungshemmend, weshalb ich es sehr intensiv in meine Ernährung einbaue. Ich leider ja unter entzündlichen Stoffwechselerkrankungen, weshalb ich unterstützung aus der Phytotherapie dankend annehme.
Die Kapseln kann man gut einnehmen, auch wenn man den Geschmack nicht mag, der kommt nämlich nicht durch.
Ich mache sie aber auch öfter auf und streue es in den Brotteig oder in den Smoothie.

Fazit:
Ich habe weitere Produkte von nutravita gekauft. Das Angebot wird ständig erweitert.
Mir gefällt gut, dass die Packungen so groß sind – das macht weniger Verpackungsmüll. Die Qualität stimmt in meinen Augen absolut und der Preis ist dafür wirklich sehr gut. Ich habe mittlerweile so viele Anbieter von Nährungsergänzungsmitteln ausprobiert, oft waren sie entweder zu teuer für das, was sie angeboten haben, oder die Qualität war miserabel. Oder man bekam sie nur sehr schwierig. Deshalb bin ich ganz froh, die Firma entdeckt zu haben.

Falls ihr noch Fragen habt, schreibt mir gerne!

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Ich will!

Diesen Text hat Sylvie Karen heute in der unerzogen Gruppe zur Begrüßung der neuen Mitglieder geteilt und erlaubt, den hier zu teilen.

Das ist so ziemlich das wertvollste, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Und so so so so wichtig!

Liebe unerzogenen,

letzte Woche, nachdem ich in einem Kindergarten zum Thema Autonomiephase gesprochen hatte, und wir eine interessante Gesprächsrunde mit den anwesenden Eltern im Anschluss hatten, ist aufgrund eines beiläufigen Kommentars von mir zum Thema „ich will“ eine Diskussion entstanden, ob ich das wirklich ernst meine, dass Kinder sagen sollten „ich will“ anstatt „ich möchte bitte“. Einige Eltern wirkten ernsthaft entsetzt, insbesondere nach meiner flappsigen Antwort „Auf jeden Fall!“.

Und dann sprachen wir über Höflichkeitsfloskeln, und Respekt, und Wünsche, Bitten und den eigenen Willen. Und uns allen wurde klar – in dieser einen Phrase stecken alle Themen irgendwie drin. Und ganz viele Ängste.

Es grassiert so eine diffuse Angst in der Elternschaft, dass Kinder, die sagen können, was sie wollen, als unhöflich und respektlos abgestempelt werden. Dabei sind das völlig unterschiedliche Themenbereiche. Uns allen täte es gut, hätten wir Klarheit in unseren Wünschen und Bedürfnissen, und hätten wir Klarheit in unserer Sprache über unsere Wünsche und Bedürfnisse. Wir schleichen ums Thema drumrum, drücken uns gewählt aus in der Angst, den anderen vor den Kopf zu stoßen – und hoffen aber doch, der andere möge uns verstehen. Häufig hoffen wir nicht nur – wir erwarten das auch. Und wenn es nicht passiert, sind wir enttäuscht, verletzt, gekränkt – und geben dem anderen dafür die Schuld.

Wenn wir hier diskutieren, dann plädieren wir immer wieder für klare Sprache und klare Botschaften. Wenn ich als Mutter oder Vater etwas WILL, und dieser Wille alternativlos ist – dann kann und sollte ich dies auch genauso kommunizieren. Und wenn mein Kind seinen Willen ebenso deutlich kommuniziert, dann muss ich damit klar kommen, darauf eingehen, Lösungen finden und manchmal vielleicht auch genauso klar kommunizieren, dass es nicht möglich ist, aus welchen Gründen auch immer.

Ausdrücken zu können, was ich will, beinhaltet nicht, sich respektlos gegenüber anderen zu verhalten. Die eigenen Grenzen deutlich zu machen, sich selbst ernst zu nehmen und zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen, bedeutet nicht, sich wie die Axt im Walde zu benehmen. Auch das ist ein Thema für uns als Eltern. Wie können wir lernen, klar und deutlich zu kommunizieren, unsere Grenzen offen zu machen und einzuhalten, und dabei respektvoll zu bleiben? Ein ewiges Lernfeld, an dem es sich lohnt, dran zu bleiben.

Kinder brauchen Grenzen – dieser überstrapazierte Satz ist wahr. Und zwar in dem Sinne, dass sie ein Gegenüber brauchen, was Grenzen erkennt und anerkennt und gleichzeitig eigene Grenzen kommuniziert und für deren Einhaltung sorgt.


Danke an Sylvie für diese wunderbaren Worte. Und in so einem kurzen Text so treffend gesagt.

Nehmt es euch zu Herzen 💜.

Mi

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Affenzahn Winterstiefel

Werbung

Markennennung – selbstgekauft – kein Sponsoring


Wir haben uns die Affenzahn Winterstiefel – Modell Karla Koala 2019 – zugelegt. (Daniel Dinosaurier sind baugleich, haben aber andere Farben. Die anderen Affenzahn Winter Modelle sind aufgrund von Wolle und/oder Leder nicht vegan!)

Kaufen kann man sie unter anderem hier: Klick (affiliate Link)

Erstmal zu den Fakten:

  • Es gibt sie in den Größen 21-32.
  • Der UVP liegt bei 89,90€ (Ich habe sie jetzt aber schon bis 59,90€ reduziert gesehen – und mich geärgert 🙃)
  • 2,5mm Anti Rutsch Sohle
  • 3mm Profil
  • Keine Dämpfung, keine Sprengung
  • Das Obermaterial ist aus recyceltem PET und Mikrofaser.
  • Innen ist ein atmungsaktives Polyesterplüsch.
  • Wasserdichte Membran
  • Reflektoren umlaufend
  • Vegan
  • Affenzahn ist Mitglied der fair wear foundation

Sie stehen hier zwar schon seit Anfang September, intensiver getragen wurden sie jetzt in den letzten 3 Wochen.

Meine wichtigsten Kriterien für Winterschuhe sind, dass sie warm halten, wasserdicht sind, barfußähnliche Sohle haben und vegan sind.

Das alles versprechen die Affenzahn Stiefel. Und bisher halten sie es auch alles.

Bisher wurden sie bei Temperaturen bis 0 Grad getestet. Die Füße waren immer warm. Getragen wurden sie mit ganz normalen Socken (Mischgewebe).

Wasserfest sind die Schuhe absolut. Sie wurden in Matsche und Pfützen ausgiebig getestet und es kam nirgends etwas durch. Für Schnee bin ich deshalb absolut optimistisch – werde ein Update hinzufügen, sobald wir Schnee hatten.

Die 4 Stunden Waldkindergarten überstehen sie problemlos. Füße sind und bleiben warm. Mein Kind friert nicht und hat trockene Füße. Das wichtigste passt also.

Der Schaft des Stiefels ist etwas steif um den Knöchel herum. Das gibt einerseits Halt, andererseits haben wir da eigentlich keinen Bedarf zu. Mehr Bewegungsfreiheit am Knöchel fände ich besser.

Es wird häufig gesagt, sie wären schmal. Das empfinde ich nicht so. Vielleicht habe ich noch keine richtig breiten Schuhe in der Hand gehabt, aber neben unseren kiuu und Baby bogs sind sie nicht schmaler. Aber das muss man dann individuell schauen, ob es ans Kind passt.

Zur Sohle. Ich habe jetzt schon sehr häufig Beschwerden über die vermeintlich harte Sohle gelesen. Diese kann ich absolut nicht bestätigen.

Ja, die Sohle ist natürlich etwas fester. Am Anfang sowieso. Nach 2 Wochen Tragen ist sie genauso biegsam wie die unserer baby bogs und kiuu Winterstiefel. Es ist ein Winterstiefel mit Gummisohle, noch dazu mit rutschfestem Profil. Der kann eben nicht so flexibel sein, wie eine Stoffsohle Affenzahn bezeichnet ihn nicht als Barfußschuh, er erfüllt aber die meisten Kriterien.

Die Sohle ist dünn, flexibel, es gibt keine Sprengung und keine Dämpfung. Das aufgebrachte Profil bringt noch etwas „Härte“ mit sich. Einzig die Zehenbox ist etwas kleiner als die bei Barfußschuhen sein sollte.

Mit Gewicht und einem warmen Fuß im Schuh ist die Flexibilität natürlich auch eine andere, als wenn man den Schuh so in der Hand hat. Das sollte man im Hinterkopf behalten.

Außerdem wird der Schuh ja nicht Tag und Nacht getragen und die meisten Kinder sind bei kaltem Wetter nicht 8-12 Stunden täglich draußen in Winterstiefeln unterwegs. Ich kann mit der Sohle gut leben.

Ich habe die Stiefel jetzt immer sauber gebürstet und auch schon bei 30°C in die Waschmaschine geschmissen (Affenzahn empfiehlt die NICHT!). Der helle Stoff ist natürlich etwas empfindlich bei Matsch, aber sie sollen ja warm bleiben – und nicht weiß. Das Mikrofaser und das Polyesterfutter sind etwas fusselig geworden, ich beobachte es weiterhin.

Im Großen und Ganzen bin ich – und was viel wichtiger ist, das Kind auch – sehr zufrieden mit den Stiefeln.

Preis-Leistung passt.

Ja, man muss definitiv ein paar Kompromisse eingehen. Aber keine, die ich nicht guten Gewissens hinnehmen kann.

(Ich werde diesen Artikel erweitern, wenn andere Wetterlagen – Eis und Schnee – ausgiebig getestet wurden)

Wenn ihr noch Fragen habt – gern in die Kommentare!

Eure Mi

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Windelfrei, Stoffwindeln & Co.

Windelfrei – Was brauche ich?

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Um „Windelfrei“ oder – wie ich es lieber nenne – „natürliche Säuglingspflege“ zu betreiben, braucht man im Grunde nicht viel. Es zeichnet sich ja dadurch aus, dass man eben verzichtet bzw es genauso macht, wie es von der Natur vorgeben wurde – Töpfchen wachsen schließlich auch nicht an Bäumen ?.

Allerdings gibt es ein paar Dinge, die einem alles erleichtern können.

Die meisten „Windelfreien“ betreiben es nur in Teilzeit und kombinieren mit Stoffwindeln.

Das generelle Stoffwindelthema wäre hier zu viel, aber es gibt auch einige Stoffwindeln, die extra für Windelfrei konzipiert sind.

Außerdem gibt es spezielle Windelfrei Kleidung, die das ganze erleichtern kann.


Was brauche ich?

1. Baby

Alter und Abmessungen egal – ohne Baby kein Windelfrei ?. Starten kann man direkt nach der Geburt.

2. Abhaltetöpfchen

Da gibt es eine große Auswahl. Für Windelfrei wird klassisch ein Asia Töpfchen empfohlen. So eins kann man sich gut zwischen die Oberschenkel klemmen während man das Baby abhält. Emaille Töpfchen wären eine plastikfreie Alternative. Im Grunde kann man auch eine Rührschüssel nehmen, die oben abgerundet ist.

Wenn das Baby es flauschig am Po mag, kann man für die meisten Töpfchen noch einen passenden Bezug dazu erwerben.

Asiatöpfchen

Emaille Töpfchen

Bezüge

3. Minimalwindeln, Mullwindeln

Minimalwindeln werden die Stoffwindeln genannt, die sich besonders zum Abhalten eignen.

Die gibt es entweder mit schützender Schicht oder auch nur als Windelgürtel, mit dem man eine Mullwindel für kleine Unfälle am Baby befestigt.

Gibt es bei Die besten Stoffwindeln oder Ananas Stoffwindeln

4. Wasserdichte Unterlagen

Um dem Baby viel Zeit ohne Windel zu ermöglichen, sind wasserdichte, aber dennoch weiche, Unterlagen eine gute Investition.

Fürs Bett (wenn man nachts Windelfrei betreibt) als auch auf dem Sofa, der Krabbeldecke usw.

Moltonunterlagen

5. Babystulpen

Wenn das Baby Zuhause viel ohne Windel sein soll, sind Babystulpen eine gute Möglichkeit, damit die Beine warm bleiben, ohne dass es eine Hose tragen muss.
Stulpen gibt es von verschiedenen Herstellern in vielen Farben und Materialien.

Hoppediz Stulpen

6. Windelfrei Kleidung

Anstatt eines Schlafsacks hat sich ein unten offenes Nachthemd gut bewährt. Kann man dem Baby die ersten Wochen auch tagsüber anziehen, dann ist es immer gut angezogen.
Unten offene Hosen, Splitpants etc erleichtern das abhalten und sind für die windelfreien Momente eine echte Erleichterung.

Außerdem gibt es noch. Overalls, Strampler und so weiter. Kleider gehen auch immer gut!

Es gibt auch gute Schnittmuster, falls man nähen kann und will.

Und auch einige Shops die Windelfreikleidung nähen.

Empfehlen hierfür kann ich Pipifax

Splitpants

Shirt

7. Waschmaschine, Wetbags etc.

Die hat wahrscheinlich eh jeder Zuhause, aber es wird potentiell mehr Wäsche anfallen als vorher ?. Ob man Windeln oder Hosen wäscht ist ja prinzipiell egal.

Dann gibt’s noch die ganzen Läppchen vom Popo abputzen und die Tücher vom Pfützen aufwischen.
Zur Aufbewahrung bis zum waschen bewährt sich ein Wetbag im Eimer oder ein einfacher Wäschekorb.

Man sollte mit einem Vollwaschmittel bei mindestens 60°C waschen.

Foxy Baby Wäschesack

Waschmittel

8. Bücher zum Thema Windelfrei

Braucht man natürlich nicht, aber wer sich gern noch etwas einliest ist mit folgenden Büchern ganz gut bedient:

Artgerecht

Das artgerecht Baby Buch enthält ein großes Kapitel zum Thema Windelfrei. Der Rest ist aber auch sehr lesenswert.

Es geht auch ohne Windeln

Baby ohne Windeln

Windelfrei? So geht’s!

Windelfrei, gestillt und getragen

Baby Lulu kann es schon

Ein Kindersachbuch um Windelfrei schnell und einfach zu erklären. Auch für Erwachsene ?

Windelfrei einfach und mit Spaß

Pipi. Kacka

Probier’s Mal ohne Windel

9. Unterwegs Lösung

Ein Töpfchen für unterwegs kann hilfreich sein. Eine verschließbare Dose reicht in der Regel. Wer es platzsparender haben will, kann einen faltbaren Behälter nehmen.

Oder ein richtiges tragbares Töpfchen, davon hat man sehr lange etwas, aber ist beim kleinen Baby natürlich noch nicht so ideal zum abhalten.

Faltbare Dose mit Deckel

Faltbarer Napf

My carry potty

10. Waschlappen, Stoffläppchen, Feuchttücher aus Stoff

Zum Popo abputzen. Kann man nass machen, muss man aber nicht ?

Waschlappen

Feuchttücher


Was man nicht braucht:

1. Wegwerfwindeln

Natürlich könnte man theoretisch auch mit wegwerfwindeln „Windelfrei“ machen.

Aber da meist nur ~1 Pipi in die Windeln geht, ist es ökologischer Unsinn dafür Wegwerfwindeln zu verwenden.

2. Disziplin

Windelfrei soll eine Erleichterung sein. Und nicht stressen. Pfützen kann man aufwischen, Windeln waschen. Druck hilft niemandem. Was daneben geht, geht eben daneben.

3. Wundschutzcreme

Dadurch, dass das Baby nahezu nie in seinen Ausscheidungen liegt, wird es höchstwahrscheinlich auch nie wund.


Hier noch einige Shops, bei denen ihr alles benötigte bekommt

Mokoshop

Die besten Stoffwindeln

Ananas Stoffwindeln

Foxy Baby

Windelmanufaktur

Abhala

Blumenkinder


Viel Spaß ohne Windeln!

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Stoffwindelberatung

Gestern hatte ich meinen Praxistag mit den Stoffwindelexperten in Köln.

Es war ein schöner Tag, ich habe viel dazu gelernt und tolle Frauen kennengelernt.

Allerdings war ich 8,5 Stunden von Clara getrennt. Solange wie noch nie. Und ich habe sie soooooo vermisst ❤️.

Infos zu den Beratungen gibt es natürlich bald!

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Baby Led Weaning - Breifrei Erziehung - oder auch nicht Vegan

"Du zwingst deinem Kind deine Einstellung auf, wenn du es vegan ernährst!" 

Immer und immer wieder die selbe Diskussion… „Du zwingst deinem Kind deine Einstellung auf, wenn du es vegan ernährst!“
Ja. Das tue ich. Aber warum ist es schlimmer seinem Kind seine vegane Einstellung aufzuzwingen, als jede andere?
In den ersten Lebensjahren müssen Eltern für ihr Kind entscheiden. Alles. Ob das die Wahl der Kleidung, des Kindergartens oder eben der Ernährung ist. Die Eltern entscheiden und zwingen dem Kind somit ihre Entscheidung auf. Da das Kind eben kognitiv noch nicht in der Lage ist zu verstehen, was es heißt, sich einen Kindergarten auszusuchen, warum es nicht nackig bei -10°C vor die Tür gehen soll und auch nicht, dass Tiere sterben müssen um Fleisch zu essen.
Aber gehen wir mal zurück zum Thema Ernährung. Auch fernab von vegan… Ich kenne Eltern deren Kinder keinen Zucker essen dürfen. Ich kenne Eltern die geben ihren Einjährigen Chips zum Mittagessen.
Ich selbst durfte als Kind keinen Zucker und kein Schweinefleisch essen. Das war die Entscheidung meiner Eltern.
Das ist alles aufgezwungen. Immer.
Und es ist immer eine Entscheidung der Eltern.
Ob die gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt. Ich würde meinem Kind weder Chips zum Mittagessen geben, dafür aber auch durchaus Lebensmittel mit Zucker erlauben. Dafür isst mein Kind eben keine Tiere.

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Warum wir keine TIere essen – Ruby Roth

Wie bei allem ist hier Toleranz ein ganz großes Stichwort. Die Eltern die ihren Kindern Chips zum Mittagessen geben wollen nicht, dass man es Ihnen vorwirft. Und das passiert auch seltenst. Aber die Eltern, die ihre Kinder gemüselastig – VEGAN – ernähren, müssen sich immer und immer rechtfertigen und diese Entscheidung wird nicht ansatzweise toleriert…
Sobald mein Kind die Entscheidung fällen kann was es essen möchte, darf es selbstverständlich alles probieren, was es will. Bis dahin wird es gewissenhaft vegan ernährt. Und zwar weil ich es für gesund und ethisch korrekt halte.
Alle Eltern wollen das Beste für ihr Kind und entscheiden danach.
Wichtig bei einer veganen Ernährung ist, Vitamin B12 zu supplementieren. (Zur B12-Supplementierung schreibe ich demnächst noch einen eigenen Beitrag.)
Oft wird das als neue Angriffsfläche benutzt.
„Wenn Kinder mit Nahrungsergänzungsmittelm zugepumpt werden müssen, kann irgendwas nicht richtig laufen“ ist da ein gern genanntes Argument…
Aber schauen wir uns mal an, was Kinder so alles für Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine bekommen… auch, wenn sie nicht vegan ernährt werden:

  • gleich nach der Geburt wird den Kindern Vitamin K verabreicht
  • Vitamin D, 500IE täglich im ersten Lebensjahr
  • Fluorid in Zahnpasta ab dem ersten Zahn
  • diverse Vitaminsäfte wie Rotbäckchen und co – die nichts anderes als Nahrungsergänzungsmittel sind – erfreuen sich großer beliebtheit
  • Sanostol – Multivitaminpräperat „Der Löffel Abwehr“

Das sind alles Nahrungsergänzungen & Vitamine, die so gut wie alle Eltern irgendwann mal ihren Kindern geben. Aber wenn man einem Kind Vitamin B12 gibt, pumpt man es direkt mit Nahrungsergänzungsmitteln voll.
Heutzutage kann übrigens jeder einen VItamin B12 Mangel erleiden, weil in den Böden nicht mehr genug davon vorhanden ist und die Tiere, die gegessen werden, somit auch nicht unbedingt genug B12 im Fleisch haben, selbst wenn man welche isst (in der Massentierhaltung wird b12 als Supplement direkt ins Futter gemischt). Außerdem spielt die Aufnahme im Magen noch eine große Rolle. Auch werden Apothekenpräparate wie „Vitasprint“ – ein Vitamin B12 Präparat – gerne von Allesessern gekauft.
Die ersten Ergebnisse der VECHI Studie ergaben übrigens, dass ausschließlich die vegan ernährten Kinder auf die Mindestmenge an Eisen und Folsäure kamen und lagen dabei deutlich über den Kindern, die omnivor ernährt wurden.
Diese kann man hier nachlesen: KLICK
Wir haben uns vorgenommen jährlich ein Blutbild zu machen. Als Clara 13 Monate alt war haben wir das erste Blutbild gemacht. Die Blutabnahme ging ohne Tränen vonstatten und lief entspannt.
Die Werte waren alle mehr als im grünen Bereich. Das bestätigt mich absolut darin, dass wir es richtig machen.
Und wie gesagt, sollte sie sich entscheiden Fleisch zu essen, darf sie das, sobald sie das kann. Ich werde sie nicht davon abhalten können, aber gehe weiter mit gutem Beispiel voran. Genauso werde ich sie nicht davon abhalten können mal Alkohol zu probieren oder sich in den falschen zu Verlieben. Aber bis die Zeit kommt, dauert es eben noch ein bisschen und ich gebe mein Bestes.