Affenzahn Winterstiefel

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Markennennung – selbstgekauft – kein Sponsoring


Wir haben uns die Affenzahn Winterstiefel – Modell Karla Koala – zugelegt. (Daniel Dinosaurier sind baugleich, haben aber andere Farben. Die anderen Affenzahn Winter Modelle sind aufgrund von Wolle und/oder Leder nicht vegan!)

Kaufen kann man sie unter anderem hier: Klick (affiliate Link)

Erstmal zu den Fakten:

  • Es gibt sie in den Größen 21-32.
  • Der UVP liegt bei 89,90€ (Ich habe sie jetzt aber schon bis 59,90€ reduziert gesehen – und mich geärgert 🙃)
  • 2,5mm Anti Rutsch Sohle
  • 3mm Profil
  • Keine Dämpfung, keine Sprengung
  • Das Obermaterial ist aus recyceltem PET und Mikrofaser.
  • Innen ist ein atmungsaktives Polyesterplüsch.
  • Wasserdichte Membran
  • Reflektoren umlaufend
  • Vegan
  • Affenzahn ist Mitglied der fair wear foundation

Sie stehen hier zwar schon seit Anfang September, intensiver getragen wurden sie jetzt in den letzten 3 Wochen.

Meine wichtigsten Kriterien für Winterschuhe sind, dass sie warm halten, wasserdicht sind, barfußähnliche Sohle haben und vegan sind.

Das alles versprechen die Affenzahn Stiefel. Und bisher halten sie es auch alles.

Bisher wurden sie bei Temperaturen bis 0 Grad getestet. Die Füße waren immer warm. Getragen wurden sie mit ganz normalen Socken (Mischgewebe).

Wasserfest sind die Schuhe absolut. Sie wurden in Matsche und Pfützen ausgiebig getestet und es kam nirgends etwas durch. Für Schnee bin ich deshalb absolut optimistisch – werde ein Update hinzufügen, sobald wir Schnee hatten.

Die 4 Stunden Waldkindergarten überstehen sie problemlos. Füße sind und bleiben warm. Mein Kind friert nicht und hat trockene Füße. Das wichtigste passt also.

Der Schaft des Stiefels ist etwas steif um den Knöchel herum. Das gibt einerseits Halt, andererseits haben wir da eigentlich keinen Bedarf zu. Mehr Bewegungsfreiheit am Knöchel fände ich besser.

Es wird häufig gesagt, sie wären schmal. Das empfinde ich nicht so. Vielleicht habe ich noch keine richtig breiten Schuhe in der Hand gehabt, aber neben unseren kiuu und Baby bogs sind sie nicht schmaler. Aber das muss man dann individuell schauen, ob es ans Kind passt.

Zur Sohle. Ich habe jetzt schon sehr häufig Beschwerden über die vermeintlich harte Sohle gelesen. Diese kann ich absolut nicht bestätigen.

Ja, die Sohle ist natürlich etwas fester. Am Anfang sowieso. Nach 2 Wochen Tragen ist sie genauso biegsam wie die unserer baby bogs und kiuu Winterstiefel. Es ist ein Winterstiefel mit Gummisohle, noch dazu mit rutschfestem Profil. Der kann eben nicht so flexibel sein, wie eine Stoffsohle Affenzahn bezeichnet ihn nicht als Barfußschuh, er erfüllt aber die meisten Kriterien.

Die Sohle ist dünn, flexibel, es gibt keine Sprengung und keine Dämpfung. Das aufgebrachte Profil bringt noch etwas „Härte“ mit sich. Einzig die Zehenbox ist etwas kleiner als die bei Barfußschuhen sein sollte.

Mit Gewicht und einem warmen Fuß im Schuh ist die Flexibilität natürlich auch eine andere, als wenn man den Schuh so in der Hand hat. Das sollte man im Hinterkopf behalten.

Außerdem wird der Schuh ja nicht Tag und Nacht getragen und die meisten Kinder sind bei kaltem Wetter nicht 8-12 Stunden täglich draußen in Winterstiefeln unterwegs. Ich kann mit der Sohle gut leben.

Ich habe die Stiefel jetzt immer sauber gebürstet und auch schon bei 30°C in die Waschmaschine geschmissen (Affenzahn empfiehlt die NICHT!). Der helle Stoff ist natürlich etwas empfindlich bei Matsch, aber sie sollen ja warm bleiben – und nicht weiß. Das Mikrofaser und das Polyesterfutter sind etwas fusselig geworden, ich beobachte es weiterhin.

Im Großen und Ganzen bin ich – und was viel wichtiger ist, das Kind auch – sehr zufrieden mit den Stiefeln.

Preis-Leistung passt.

Ja, man muss definitiv ein paar Kompromisse eingehen. Aber keine, die ich nicht guten Gewissens hinnehmen kann.

(Ich werde diesen Artikel erweitern, wenn andere Wetterlagen – Eis und Schnee – ausgiebig getestet wurden)

Wenn ihr noch Fragen habt – gern in die Kommentare!

Eure Mi

Über ET – Mal wieder

Heute ist Heiligabend. Wehe, das Kind kommt heute noch. Ich hoffe die letzten 7 Stunden des Tages, bleibt’s noch drinnen ?. Seit Monaten darf ich mir schon anhören „oh vielleicht wird es ja ein Christkind“….

Mir wäre es egal. Ich möchte dem Kind allerdings gerne ein Leben lang „Christkind Sprüche“ ersparen ??.

Jedenfalls… Wir sind schon wieder über ET. Nach meiner Rechnung wäre das der 20.12. gewesen, laut Mutterpass der 22.12.

Mit Clara sind wir ja „damals“ 11 Tage über ET gegangen. Hier verlinke ich euch den Beitrag von Claras ET und von ET +8.

Freitag – am 21.12. – waren wir zum letzten Mal bei meiner lieben Gynäkologin. Zum ersten Mal in dieser Schwangerschaft am CTG und im Ultraschall einmal geschaut, ob noch alles gut versorgt ist.

Das CTG war unauffällig, leichte Kontraktionen, Herztöne gut. Der Ultraschall hat ein Schätzgewicht von knapp über 4kg ergeben. Versorgung durch die Nabelschnur noch gut, ausreichend Fruchtwasser Plazenta reif – sollte also nicht mehr ewig dauern.

Insgesamt habe ich jetzt 14kg zugenommen. Etwas mehr als bei Clara, aber da hatte ich ein höheres Startgewicht.

Heute waren wir nochmal zur Kontrolle im Geburtshaus, bei unserer Hebamme, für ein CTG und zum abtasten. Alles weiterhin gut.

Wenn Baby2 sich bis Mittwoch nicht auf den Weg macht, gehen wir zusammen zum Ultraschall in die Klinik und schauen nach der Versorgung… Eventuell ist das ja schon gar nicht mehr notwendig.

Wir feiern ja eh nicht wirklich Weihnachten – dieses Jahr haben wir uns deshalb überall ausgeklinkt. Weder mit Neugeborenem, noch mit diesem schweren Bauch, ist mir sonderlich nach feiern. Clara kennt Weihnachten mit ihren 2 Jahren auch noch nicht wirklich. Ist also nicht so dramatisch. Heute gibt’s trotzdem – traditionell – Kartoffelsalat mit Würstchen. Vegan natürlich. Der ist schnell gemacht. Die Essensplanung (und auch jede andere) liegt momentan nämlich auch auf Eis – das Baby würde eh jegliche Planung durcheinander werfen. Deshalb leben wir momentan ein bisschen

Wir werden sehen. Wenn es bereit ist, wird es schon raus kommen ?. Langsam sind wir auch gespannt, wer uns da erwartet ?❤️.

Ich sag Bescheid ?.

Für alle die es feiern – schöne Weihnachten!

Küsschen, Mi ?

Mittagsschlaf? Abgeschafft!

(Noch einer dieser Beiträge, der hier seit Wochen schlummert und auf Fertigstellung gewartet hat… ??)

Clara macht keinen Mittagsschlaf mehr …. Schade! ?

Mit nicht einmal 22 Monaten 2 Jahren.

Gerade jetzt, durch die Schwangerschaft, würde mir so eine Stunde Pause am Tag doch sehr gut tun… Allerdings waren die letzten Wochen abends wirklich … die Hölle.

Seit wir nicht mehr Stillen, hat sie einfach nicht in den Schlaf gefunden. Die Einschlafbegleitung dauerte grundsätzlich 2-3 Stunden. Ob wir um 18 Uhr angefangen haben – oder um 23 Uhr. Es wurde nicht besser. Ob der Mittagsschlaf 3 Stunden dauerte. Oder nur 30 Minuten.

Manchmal wurden es dann richtige Schreistunden, vor lauter Übermüdung. Man hat ihr richtig angemerkt, dass sie einfach komplett ‚durch‘ war und dringend schlafen musste. Aber keine richtige „Schlafbrücke“ hatte, um zum Einschlafen zu kommen.

Die einzige Möglichkeit um mittags zu schlafen, war eine Autofahrt, die man haargenau abpassen.

Wir haben alles versucht… Nichts hat geholfen. Ich hab gelesen und gelesen.

Seit etwa 2 Wochen mittlerweile 2 Monaten ist der Mittagsschlaf komplett gestrichen.

Wir hatten ein paar schlimme Abende.

Und seitdem… Läuft es! Einwandfrei!

Wir gehen Zähneputzen, Schlafanzug an und sie sucht sich noch ein Buch aus, dass wir alle zusammen im Bett schauen. Hören ein kleines Hörspiel und sie schläft ein! Natürlich nicht innerhalb von Minuten, aber die Einschlafbegleitung dauert meist so 30 – 45 Minuten, womit wir absolut zufrieden sind. Es wird gekuschelt und geschmust. Mal mit mir, Mal mit Papa.

Mein Kind schläft durch. Von abends zwischen 8 und 9. Bis morgens, zwischen 8 und 9.

Zum ersten Mal, seit Clara auf der Welt ist, haben wir abends wirklich Mal ein bisschen Zeit für uns. Entweder zusammen auf dem Sofa oder auch Mal getrennt – einer in der Badewanne (in der Regel ich) und der andere an der Playstation (in der Regel mein Mann ?).

Eine gewisse Tragik steckt dahinter. Jetzt schläft das große Kind endlich durch. Und bald kommt ein kleines, das wieder nicht durch schlafen wird ?. Außerdem hält die Schwangerschaft mich sehr oft wach.

Allerdings muss man ab 16 Uhr auch ‚aufpassen‘, nichts allzu einschläferndes zu machen. Autofahren darf nicht lange dauern und am besten nur mit jemandem bei Clara auf der Rückbank, der sie wach hält.

Jeder noch so kleine Mittagsschlaf – auch wenn es nur 5 Minuten sind – führt wieder dazu, dass es abends locker bis 23 Uhr geht. Egal, wie früh sie aufgestanden ist oder wie schlecht sie in der Nacht geschlafen hat.

Für uns ist es jetzt optimal, wie es ist.

Und da soll noch Mal einer sagen, veganen Kindern würde Energie fehlen ?.

Ich kann also definitiv allen, die abends so ein massives Drama haben – trotz liebevoller Einschlafbegleitung – den Mittagsschlaf einfach Mal zu streichen. Es gibt Kinder, denen reicht ihr Nachtschlaf durchaus.

Beim nächsten Mal gibt’s vielleicht schon Neuigkeiten von Baby2. Heute wäre nämlich der errechnete Termin ?.

Bis dahin.

Küsschen, Mi ?

Stillen … Ein Abschied

Wir stillen nicht mehr. Und ich bin traurig.

Seit ich schwanger bin, ist das Stillen unglaublich unangenehm. Ich hab gedacht ich schaff das. Aber ich bin jedes Mal in Tränen ausgebrochen.
Ich habe es aber dennoch geschafft, Clara wenigstens zum Einschlafen kurz zu lassen…

Auch das ist jetzt vorbei. Seit der 12SSW ist meine Milch weg. Komplett.
Ich hatte so gehofft, dass uns das nicht passiert.

Bei unserer Familienplanung haben wir das allerdings beachtet…

Ich hatte gesagt dass Clara mindestens 18 Monate ihre Milch bekommen soll. Das hat sie. Und darauf bin ich sehr stolz.
Die letzten Abende Stillen waren sehr Tränenreich. Bei mir, nicht bei Clara. Sie verpackt das ganze viel besser als ich. Und auch viel besser als ich dachte. Hat sie doch immer und überall, ständig ihre Milch eingefordert. Sie liebt doch ihre Milch.
Besonders traurig macht mich, dass sie seit kurzem „Milch“ sagen kann. Und jetzt nehme ich ihr diese weg…
Es ist ein großer Schritt Unabhängigkeit. Für mich und für Clara.

Es tut mir so leid, dass das Abstillen nicht von ihr aus gegangen ist, sondern dass mein Körper uns einfach einen Strich durch die Rechnung gemacht hat…

Bei manchen Frauen kommt die Milch in der Schwangerschaft wieder. Mal sehen wie sie dann reagiert. Sie dürfte natürlich sofort wieder, wenn sie möchte.

Auch wenn das Baby da ist und ich definitiv wieder Milch habe, kann sie auch gerne wieder. Wer weiß wie sie reagiert.

Ich biete es ihr auch jetzt immer wieder an. Aber sie sagt dann nur „Alle“ und zuckt mit den Schultern.
Letztens stand ich nach dem Duschen im Bad, sie zeigte lachend auf meine Brüste und sagte „Milch!“. Dann verschwand das Lachen, sie schaute traurig auf den Boden und sagte wieder schulterzuckend „Alle!“
Daraufhin haben wir uns umarmt und beide ein bisschen geweint. Ich muss auch schon wieder losheulen wie ein Schlosshund, nur weil ich das schreibe…

Nun gut. Wie es sich in Zukunft verhalten wird, wird sich zeigen müssen. Ich hätte sie sehr gerne länger gestillt. Zumindest die empfohlenen 2 Jahre wären schon mein Ziel gewesen. Aber was nicht ist, ist eben nicht ?.

Gerade nach unserem so schrecklich schweren Stillstart hänge ich doch sehr an dieser Verbundenheit.

Natürlich gibt’s auch Vorteile. Wir kuscheln viel mehr, der Papa kann nun auch Mal ins Bett bringen und ich muss nicht ständig überall die Brüste auspacken ?.

Wie es weitergeht werdet ihr sicher lesen.

Vor allem wie der Stillstart mit Baby 2 läuft, wie Clara reagiert und was das ganze mit uns macht.

Küsschen, Mi ?

*Dieser Beitrag wurde später veröffentlicht, als geschrieben.“

Überraschung!

Der Blog ist wieder da. Entschuldigt, dass es so lange, so ruhig war… Es hat allerdings einen triftigen Grund.
Wir sind schwanger!

Ende des Jahres wird Clara große Schwester ❤️

Genau wie geplant hat es geklappt. Die Übelkeit der ersten 3 Monate hatte mich niedergestreckt. Dazu kam noch ein hormoneller Rheumaschub. Und das alles mit einem aktiven Kleinkind Zuhause.

Wir haben uns gewünscht, zwischen 2 und 2,5 Jahren Abstand zwischen unseren Kindern zu haben. Genau das haben wir geschafft.

Da war es echt zu viel, sich noch um den Blog zu kümmern…. Aber das hole ich jetzt nach!
Es gibt demnächst wieder ein paar Schwangerschaftsthemen!
Und Details natürlich auch noch.
Erstmal nur die freudige Verkündung ☺️.

Bis dahin
Mi & Clara

16 Monate…!

Seit vorgestern ist Clara 16 Monate… Oder wie ich lieber sage… „Fast Anderthalb“ ?
Mal wieder ein kleines Update zu Clara. Da jetzt alles langsamer von statten geht als im ersten Jahr, gibt’s das jetzt nicht mehr jeden Monat ?.
Mein großes Mädchen wächst jetzt nur noch sehr langsam und nimmt langsam zu. Sie hat aber mittlerweile schon 84cm und knappe 10,5kg.
Die 4 Backenzähne sind da, die Eckzähne dürften nicht mehr lange dauern. In der Kauleiste sieht man sie schon.
Claras Wortschatz ist nicht sonderlich gewachsen. Sie hat offenbar noch keine Lust zu sprechen.
Baubaubau – ist ein Hund. Und gockgock ist sämtliches Federvieh.
‚tze ist eine Katze. Und Tidi ist der Teddy.
Mama und Papa kommt auch ganz selten Mal über ihre Lippen ?.
Aber mit Mimik, Gestik und Co kann sie sich mittlerweile wunderbar verständigen. Sie weiß was sie will. Und vor allem, was sie nicht will. Und das ist auch gut so.
Mittlerweile isst sie schon ganz toll mit Besteck. Hin und wieder zumindest. Das Chaos in der Küche ist zwar noch existent, aber um Längen nicht mehr so schlimm wie am Anfang. Beigebracht haben wir ihr nichts davon, sie hat es alles alleine gelernt.
Clara wird immernoch vegan ernährt. Ihre Blutwerte waren einwandfrei. Vitamin B12 bekommt sie als Spray supplementiert.
Außerdem stillen wir auch noch. Ja. Immer noch. Auch Mal 10 Mal am Tag. Mittlerweile werde ich zumindest schon komisch angeguckt wenn ich sage, dass sie noch gestillt wird.
Ärzte haben mir in letzter Zeit immer wieder gesagt, ich könnte jetzt ruhig damit aufhören.. ??. Nö. Ich höre auf, wenn Clara aufhört.
Laufrad und Bobbycar fahren klappt noch nicht so ganz, aber im Klettern, rutschen und Rennen ist sie schon gut dabei. Treppen schafft sie auch schon mit nur einer Hand ?. Motorisch ist also auch alles im Lot.
Die Haare werden langsam länger und ein kleines Zöpfchen ist schon drin ?.

Das Windelfrei Kind macht sich gut in seiner Rolle. Eins, zwei Unfälle die Woche gibt es noch, aber im großen und ganzen würde ich schon sagen, sie ist trocken…. Im Gegensatz zu unserer Wohnung ?.
Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Der Wasserschaden ist immer noch nicht trocken und die Renovierung konnte deshalb auch noch nicht starten. Es wird wohl noch auf ein paar Wochen Baustelle hinauslaufen….
Aktuelle Beiträge von uns, gibt es meistens auf Instagram oder Facebook. Weil für die meisten Kleinigkeiten ein Blogeintrag nicht lohnt ;).

Familienbett? Never!

Ich muss sagen, ich war immer der absolute Gegner vom Familienbett. Fan bin ich immer noch nicht. Zugegebenermaßen stört es mich auch immer noch zu sagen, dass wir im Familienbett schlafen. Das ist halt kein Konzept, für das ich durch und durch brenne. Ich mache es gerne, aus mehreren Gründen. Aber ich breche nicht in Begeisterung aus und gerate auch nicht ins schwärmen, wenn es darum geht, dass wir zusammen schlafen. Wir tun es trotzdem.
Folgendes war eigentlich immer mein Hauptpunkt gegen das Familienbett: Menschen die ich persönlich kenne, die lange bei ihren Eltern geschlafen haben, haben eigentlich alle die eine oder andere „Störung“, was Beziehungen und Bindung angeht…  
Allerdings muss man aber auch sagen, dass ich genug Menschen kenne, die nicht weniger „gestört sind“ – mich eingeschlossen – und das, ohne bei den Eltern geschlafen zu haben. Okay. Liegt dann vielleicht doch nicht daran. Möglich. 
Was ich auch so oft als Argument fürs Familienbett lese ist „Wer will schon alleine schlafen? Jeder kuschelt doch gerne!“
Da bekomme ich jedes Mal einen kleinen Anfall. Ich liebe alleine schlafen. Und ich kuschel nachts, wenn ich schlafen will auch nicht gerne. Klar kuschel ich auch Mal gern. Aber nachts können alle getrost von mir weg bleiben ?. Und ich vermisse es unendlich alleine zu schlafen. Wirklich.
Jetzt ist es aber so, dass ich nun Mal ein Baby habe. Und so ein Baby ist es aus dem Bauch gewohnt bei Mama zu sein. Und braucht es auch einfach bei Mama zu sein. Nähe. Die Sicherheit, dass jemand da ist, vor allem nachts. Wenn ich Clara abends in den Schlaf stille und dann wieder aus dem Bett gehe wird sie meist schon nach kurzer Zeit wach und weint. Und weiß nicht was los ist, weil Mama ist ja nicht da. Dann lässt sie sich auch nicht vom Papa beruhigen.
Und das ist nun Mal momentan wichtiger, als mein Bedürfnis alleine zu schlafen. Wenn ich es durchsetzen würde, alleine zu schlafen, müsste Clara darunter leiden. Kommt also momentan nicht infrage. Irgendwann kann ich bestimmt Mal wieder alleine schlafen. Klar ist mein Bedürfnis auch wichtig. Aber in dem Fall geht das Baby nun Mal vor. Manchmal geht Clara am Wochenende mit ihrem Papa spazieren und ich kann alleine im Bett liegen. Das reicht mir.

Und ganz im Ernst. Wenn ich so oft Aufstehen  und in ein anderes Zimmer gehen müsste, jedes Mal wenn Clara wach wird, käme ich ja nie zum Schlafen. Deshalb ist es auch einfach ein praktischer Aspekt. Und ich bin von Natur aus eher faul. Warum sollte ich also 3-8 Mal in der Nacht aufstehen um das Baby zu Stillen, wenn ich dabei auch einfach liegen bleiben kann? Genau. Ich wähle da das bequeme liegen bleiben. Ich habe immer gesagt „Ich hab kein Problem damit nachts aufzustehen“ und „lieber stehe ich nachts mehrfach auf, als mit dem Baby in einem Bett zu schlafen“… 
Es war gelogen. Niemals würde ich gerne nachts aufstehen. Meinen Respekt an alle Eltern die Minimum 5 Mal die Nacht Aufstehen und zum Kind gehen. Ich bin ja so schon oft gerädert morgens. Und ich bleibe nachts liegen ?. Wie man das überlebt ist mir schleierhaft.
Deshalb sage ich mit voller Überzeugung… Mein Kind schläft bei mir weil ich es hasse aufzustehen. ?
Das allgegenwärtige Argument gegen das Familienbett ist meist „man braucht doch auch Mal Zeit als Paar!“. Nun ja. Das Baby schläft halt im Bett. Das heißt nicht, dass es zwangsläufig an, auf oder zwischen uns schläft. 
Wenn Clara schläft, dann haben wir genug Zeit als Paar. Wir Netflixen im Bett. Essen heimlich. Lebkuchenherzen. Betrinken uns mit alkoholfreiem Bier. Kitzeln uns aus. Und das alles geht, wenn Clara schläft. Natürlich alles nicht auf voller Lautstärke. Aber das macht man ja auch nicht, wenn das Kind im Nebenzimmer schlafen würde. Und Clara schläft meistens auf ihrer Seite im Beistellbett. 
Also irgendwie ist alles was gegen das Familienbett spricht, gar nicht soo viel. Und es lässt sich alles irgendwie lösen. 
Die Vorteile sind halt echt immens. Mal ganz abgesehen davon dass ich nicht aufstehen muss, können wir uns ein Kinderzimmer momentan noch sparen. Zeit als Paar haben wir auch. Und hin und wieder ist es schon schön, zu kuscheln. 
Evolutionär gesehen, gehört es auch so. Das Baby schläft gut geschützt bei seinen Eltern. Sonst kommt noch irgendwann ein Säbelzahntiger um die Ecke.
In den meisten Kulturen ist es auch heutzutage noch vollkommen normal, bei seinem Baby zu schlafen. Nur bei uns Mal wieder nicht. Hier ein schöner Artikel dazu: Klick
Also halten wir fest… Ja! Wir schlafen im Familienbett. Und wir tun das absolut gerne! 
Neben den Menschen aufzuwachen und einschlafen, die ich liebe, ist wunderschön. Es fühlt sich falsch an, dieses Mädchen, was ich so sehr liebe und in meinem Bauch hatte, woanders schlafen zu lassen, als neben mir.  Wie sollte ich nachts wissen ob es ihr gut geht, ob sie in Sicherheit ist, wenn sie meterweit hinter verschlossenen Türen liegt. 
Mein Baby gehört zu mir ♥️?.
Wie lange sie bei uns schlafen wird, weiß ich nicht. Und darüber mache ich mir solange auch keine Gedanken und genieße es, mein schlafendes Baby zu kuscheln. 
Küsschen und Gute Nacht – Mi

Wochenplan KW 49

Das Jahr neigt sich dem Ende zu… 
Hier der neue Wochenplan!

Montag: gebratene Nudeln & Salat
Dienstag: Minestrone
Mittwoch & Donnerstag: Sauerkraut mit Kartoffeln
Freitag: Ungarische Reispfanne 
Samstag: Grüne Bohnen mit lila Rosmarin-Kartoffeln
Sonntag: Nudeln mit Spinat

Wochenpläne und Co. – ein Update

Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, Schlafen die Wochenpläne momentan. Das hat mehrere Gründe. Der Hauptgrund ist, dass dieses Baby flink ist und ich den ganzen Tag hinterher laufe… ?.

Deshalb komme ich momentan nicht recht zum Schreiben. Schon gar nicht, wenn ich mich an Daten halten muss. Es kommt dann wieder dies und das dazwischen, was ich dann erledigen muss, was definitiv vor geht.
Eigentlich habe ich mehrere Stunden pro Woche für meine „Arbeit“ hier eingeplant. An der Umsetzung hapert es dann allerdings wieder.
Aaaaber ich möchte das mit den Wochenplänen nicht komplett auf Eis legen und habe mir daher überlegt, jeden Montag nur ein Bild unseres Wochenplans für die nächste Woche zu posten. Dann fällt das ganze Blabla drumherum weg. Kostet mich also wenig Zeit und ihr bekommt Inspiration. Wir schreiben unseren Plan ja eh jeden Sonntag, dann ist ein kurzer Post dazu schnell gemacht.
Wenn es Rezepte gibt, versuche ich die dazu zu packen. Wenn Interesse an einem Rezept besteht, dann könnt ihr mir das auch gerne in die Kommentare schreiben. Ich gebe mir dann Mühe das aufzuschreiben. 
Morgen also der Plan. Und dann hoffe ich, im November Mal ein paar Beiträge fertig schreiben zu können. Dann hat der Freund nämlich Urlaub und ich komm vielleicht Mal zum Arbeiten.
 Hier stehen noch ein paar Entwürfe an, die ihren letzten Schliff brauchen. Ich habe da noch ziemlich viel über BLW, Familienbett, unserer neuen Tragehilfe und Stoffwindeln in der Warteschlange. Außerdem wird es noch 2 neue Kategorien geben. 
Lasst euch überraschen.
Küsschen – Mi ?

10 Punkte, warum es für mich wunderbar ist, zu Stillen 

Ich stille jetzt seit über 10 Monaten. Das ist für viele schon „zu lange“. viele andere wiederum, können viel längeres Stillen „vorweisen“. 
Wie lange wir noch stillen, kann ich nicht sagen. Allerdings kann ich schon erzählen, was am Stillen für mich so wunderbar ist.
Ich hatte viele Startschwierigkeiten und aufgrund meiner rheumatischen Erkrankung habe ich immer noch keinen Tag, an dem mir das Stillen nicht körperlich schmerzt. Manchmal zum Glück nur ein wenig. An anderen Tagen mehr. Warum ich das trotzdem gerne mitmache, habe ich hier jetzt aufgelistet. 

1. Stillen verbindet Mutter und Kind. 
Körperlich und psychisch. Es klebt beim Stillen ja schließlich an einem. Ich mag das. Das ist so viel besser, als nur zu kuscheln.
2. Das Kind wird durch den Körper der Mutter versorgt.
Ich bin stolz auf mich und meinen Körper. Die ersten Monate in denen mein Kind noch nichts gegessen hat, war einzig und allein ich – bzw mein Körper – dafür verantwortlich, dass mein Kind gesund und munter ist. Das gibt mir ein unglaubliches Gefühl. 
3. Stillen ist Liebe.
Wenn ich meinem Baby beim Stillen in die Augen schaue oder über die Wange streichel platze ich beinahe vor Glück und bedingungsloser Liebe.
4. Stillen ist unfassbar praktisch
Man muss nichts mitschleppen. Brüste raus und fertig. Die sind on Board. Serienmäßig. Ich habe alles was ich zum Stillen brauche, immer dabei. Nachts kommt hinzu, dass man nicht aufstehen muss. Praktisch eben.

5. Stillen ist günstig

Es kostet keinen Cent. Das Kind wird satt oder stillt seinen Durst. Und zwar ganz gratis. Wenn ich im Drogeriemarkt an dem „Kindermilch“ Regal vorbei gehe wird mir ganz schwindelig. 
6. Stillen entspannt
Beim Stillen wird bei der Mutter Prolaktin ausgeschüttet. Das ist ein Hormon und eben dieses ist dafür verantwortlich, dass man gelassener ist. 
7. Stillen ist gesund! Für die Mutter…
Stillen senkt das Risiko der Mutter für Brust- und Eierstockkrebs sowie für Osteoporoseerkrankungen. Außerdem senkt Stillen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes Typ II und Übergewicht.
8. und das Kind!
Die Muttermilch ist voller Antikörper und es wurde in mehreren Studien bewiesen, dass langes Stillen das Allergie und Asthmarisiko gering hält.  Laut Untersuchungen vom St. George Krankenhaus in Tooting weisen Stillbabys gesündere Herzen und niedrigere Cholesterinwerte auf, wenn sie dann erwachsen sind. Da die Muttermilch keine Saccharose enthält, haben Stillbabys außerdem seltener Karies.
9. Stillen erhöht den Grundumsatz. 
Ja okay. Wirklich wichtig ist der Punkt nicht… Aber ich habe nach der Schwangerschaft so viel abgenommen. Das ist höchstwahrscheinlich darauf zurück zu führen, dass der Körper mehr Kalorien verbraucht. Es ist ein netter Nebeneffekt.
10. Stillen festigt die Bindung
Beim Stillen wird das Glückshormon Oxytocin freigesetzt. Das stärkt die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind. Schon der Geruch von Muttermilch sorgt für Entspannung beim Baby.
……

Ich beziehe mich hier auf mich. Und mein Baby. Und unsere Stillbeziehung. Das ist alles nicht allgemein gültig und jeder darf und soll es handhaben wie er es für sich für richtig hält.