Stillen … Ein Abschied

Wir stillen nicht mehr. Und ich bin traurig.

Seit ich schwanger bin, ist das Stillen unglaublich unangenehm. Ich hab gedacht ich schaff das. Aber ich bin jedes Mal in Tränen ausgebrochen.
Ich habe es aber dennoch geschafft, Clara wenigstens zum Einschlafen kurz zu lassen…

Auch das ist jetzt vorbei. Seit der 12SSW ist meine Milch weg. Komplett.
Ich hatte so gehofft, dass uns das nicht passiert.

Bei unserer Familienplanung haben wir das allerdings beachtet…

Ich hatte gesagt dass Clara mindestens 18 Monate ihre Milch bekommen soll. Das hat sie. Und darauf bin ich sehr stolz.
Die letzten Abende Stillen waren sehr Tränenreich. Bei mir, nicht bei Clara. Sie verpackt das ganze viel besser als ich. Und auch viel besser als ich dachte. Hat sie doch immer und überall, ständig ihre Milch eingefordert. Sie liebt doch ihre Milch.
Besonders traurig macht mich, dass sie seit kurzem „Milch“ sagen kann. Und jetzt nehme ich ihr diese weg…
Es ist ein großer Schritt Unabhängigkeit. Für mich und für Clara.

Es tut mir so leid, dass das Abstillen nicht von ihr aus gegangen ist, sondern dass mein Körper uns einfach einen Strich durch die Rechnung gemacht hat…

Bei manchen Frauen kommt die Milch in der Schwangerschaft wieder. Mal sehen wie sie dann reagiert. Sie dürfte natürlich sofort wieder, wenn sie möchte.

Auch wenn das Baby da ist und ich definitiv wieder Milch habe, kann sie auch gerne wieder. Wer weiß wie sie reagiert.

Ich biete es ihr auch jetzt immer wieder an. Aber sie sagt dann nur „Alle“ und zuckt mit den Schultern.
Letztens stand ich nach dem Duschen im Bad, sie zeigte lachend auf meine Brüste und sagte „Milch!“. Dann verschwand das Lachen, sie schaute traurig auf den Boden und sagte wieder schulterzuckend „Alle!“
Daraufhin haben wir uns umarmt und beide ein bisschen geweint. Ich muss auch schon wieder losheulen wie ein Schlosshund, nur weil ich das schreibe…

Nun gut. Wie es sich in Zukunft verhalten wird, wird sich zeigen müssen. Ich hätte sie sehr gerne länger gestillt. Zumindest die empfohlenen 2 Jahre wären schon mein Ziel gewesen. Aber was nicht ist, ist eben nicht 🙈.

Gerade nach unserem so schrecklich schweren Stillstart hänge ich doch sehr an dieser Verbundenheit.

Natürlich gibt’s auch Vorteile. Wir kuscheln viel mehr, der Papa kann nun auch Mal ins Bett bringen und ich muss nicht ständig überall die Brüste auspacken 😁.

Wie es weitergeht werdet ihr sicher lesen.

Vor allem wie der Stillstart mit Baby 2 läuft, wie Clara reagiert und was das ganze mit uns macht.

Küsschen, Mi 😘

*Dieser Beitrag wurde später veröffentlicht, als geschrieben.“

Überraschung!

Der Blog ist wieder da. Entschuldigt, dass es so lange, so ruhig war… Es hat allerdings einen triftigen Grund.
Wir sind schwanger!

Ende des Jahres wird Clara große Schwester ❤️

Genau wie geplant hat es geklappt. Die Übelkeit der ersten 3 Monate hatte mich niedergestreckt. Dazu kam noch ein hormoneller Rheumaschub. Und das alles mit einem aktiven Kleinkind Zuhause.

Wir haben uns gewünscht, zwischen 2 und 2,5 Jahren Abstand zwischen unseren Kindern zu haben. Genau das haben wir geschafft.

Da war es echt zu viel, sich noch um den Blog zu kümmern…. Aber das hole ich jetzt nach!
Es gibt demnächst wieder ein paar Schwangerschaftsthemen!
Und Details natürlich auch noch.
Erstmal nur die freudige Verkündung ☺️.

Bis dahin
Mi & Clara

16 Monate…!

Seit vorgestern ist Clara 16 Monate… Oder wie ich lieber sage… „Fast Anderthalb“ 😀
Mal wieder ein kleines Update zu Clara. Da jetzt alles langsamer von statten geht als im ersten Jahr, gibt’s das jetzt nicht mehr jeden Monat 😁.
Mein großes Mädchen wächst jetzt nur noch sehr langsam und nimmt langsam zu. Sie hat aber mittlerweile schon 84cm und knappe 10,5kg.
Die 4 Backenzähne sind da, die Eckzähne dürften nicht mehr lange dauern. In der Kauleiste sieht man sie schon.
Claras Wortschatz ist nicht sonderlich gewachsen. Sie hat offenbar noch keine Lust zu sprechen.
Baubaubau – ist ein Hund. Und gockgock ist sämtliches Federvieh.
‚tze ist eine Katze. Und Tidi ist der Teddy.
Mama und Papa kommt auch ganz selten Mal über ihre Lippen 😁.
Aber mit Mimik, Gestik und Co kann sie sich mittlerweile wunderbar verständigen. Sie weiß was sie will. Und vor allem, was sie nicht will. Und das ist auch gut so.
Mittlerweile isst sie schon ganz toll mit Besteck. Hin und wieder zumindest. Das Chaos in der Küche ist zwar noch existent, aber um Längen nicht mehr so schlimm wie am Anfang. Beigebracht haben wir ihr nichts davon, sie hat es alles alleine gelernt.
Clara wird immernoch vegan ernährt. Ihre Blutwerte waren einwandfrei. Vitamin B12 bekommt sie als Spray supplementiert.
Außerdem stillen wir auch noch. Ja. Immer noch. Auch Mal 10 Mal am Tag. Mittlerweile werde ich zumindest schon komisch angeguckt wenn ich sage, dass sie noch gestillt wird.
Ärzte haben mir in letzter Zeit immer wieder gesagt, ich könnte jetzt ruhig damit aufhören.. 🙈😁. Nö. Ich höre auf, wenn Clara aufhört.
Laufrad und Bobbycar fahren klappt noch nicht so ganz, aber im Klettern, rutschen und Rennen ist sie schon gut dabei. Treppen schafft sie auch schon mit nur einer Hand 😮. Motorisch ist also auch alles im Lot.
Die Haare werden langsam länger und ein kleines Zöpfchen ist schon drin 😆.

Das Windelfrei Kind macht sich gut in seiner Rolle. Eins, zwei Unfälle die Woche gibt es noch, aber im großen und ganzen würde ich schon sagen, sie ist trocken…. Im Gegensatz zu unserer Wohnung 😪.
Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Der Wasserschaden ist immer noch nicht trocken und die Renovierung konnte deshalb auch noch nicht starten. Es wird wohl noch auf ein paar Wochen Baustelle hinauslaufen….
Aktuelle Beiträge von uns, gibt es meistens auf Instagram oder Facebook. Weil für die meisten Kleinigkeiten ein Blogeintrag nicht lohnt ;).

Familienbett? Never!

Ich muss sagen, ich war immer der absolute Gegner vom Familienbett. Fan bin ich immer noch nicht. Zugegebenermaßen stört es mich auch immer noch zu sagen, dass wir im Familienbett schlafen. Das ist halt kein Konzept, für das ich durch und durch brenne. Ich mache es gerne, aus mehreren Gründen. Aber ich breche nicht in Begeisterung aus und gerate auch nicht ins schwärmen, wenn es darum geht, dass wir zusammen schlafen. Wir tun es trotzdem.
Folgendes war eigentlich immer mein Hauptpunkt gegen das Familienbett: Menschen die ich persönlich kenne, die lange bei ihren Eltern geschlafen haben, haben eigentlich alle die eine oder andere „Störung“, was Beziehungen und Bindung angeht…  
Allerdings muss man aber auch sagen, dass ich genug Menschen kenne, die nicht weniger „gestört sind“ – mich eingeschlossen – und das, ohne bei den Eltern geschlafen zu haben. Okay. Liegt dann vielleicht doch nicht daran. Möglich. 
Was ich auch so oft als Argument fürs Familienbett lese ist „Wer will schon alleine schlafen? Jeder kuschelt doch gerne!“
Da bekomme ich jedes Mal einen kleinen Anfall. Ich liebe alleine schlafen. Und ich kuschel nachts, wenn ich schlafen will auch nicht gerne. Klar kuschel ich auch Mal gern. Aber nachts können alle getrost von mir weg bleiben 😁. Und ich vermisse es unendlich alleine zu schlafen. Wirklich.
Jetzt ist es aber so, dass ich nun Mal ein Baby habe. Und so ein Baby ist es aus dem Bauch gewohnt bei Mama zu sein. Und braucht es auch einfach bei Mama zu sein. Nähe. Die Sicherheit, dass jemand da ist, vor allem nachts. Wenn ich Clara abends in den Schlaf stille und dann wieder aus dem Bett gehe wird sie meist schon nach kurzer Zeit wach und weint. Und weiß nicht was los ist, weil Mama ist ja nicht da. Dann lässt sie sich auch nicht vom Papa beruhigen.
Und das ist nun Mal momentan wichtiger, als mein Bedürfnis alleine zu schlafen. Wenn ich es durchsetzen würde, alleine zu schlafen, müsste Clara darunter leiden. Kommt also momentan nicht infrage. Irgendwann kann ich bestimmt Mal wieder alleine schlafen. Klar ist mein Bedürfnis auch wichtig. Aber in dem Fall geht das Baby nun Mal vor. Manchmal geht Clara am Wochenende mit ihrem Papa spazieren und ich kann alleine im Bett liegen. Das reicht mir.

Und ganz im Ernst. Wenn ich so oft Aufstehen  und in ein anderes Zimmer gehen müsste, jedes Mal wenn Clara wach wird, käme ich ja nie zum Schlafen. Deshalb ist es auch einfach ein praktischer Aspekt. Und ich bin von Natur aus eher faul. Warum sollte ich also 3-8 Mal in der Nacht aufstehen um das Baby zu Stillen, wenn ich dabei auch einfach liegen bleiben kann? Genau. Ich wähle da das bequeme liegen bleiben. Ich habe immer gesagt „Ich hab kein Problem damit nachts aufzustehen“ und „lieber stehe ich nachts mehrfach auf, als mit dem Baby in einem Bett zu schlafen“… 
Es war gelogen. Niemals würde ich gerne nachts aufstehen. Meinen Respekt an alle Eltern die Minimum 5 Mal die Nacht Aufstehen und zum Kind gehen. Ich bin ja so schon oft gerädert morgens. Und ich bleibe nachts liegen 😅. Wie man das überlebt ist mir schleierhaft.
Deshalb sage ich mit voller Überzeugung… Mein Kind schläft bei mir weil ich es hasse aufzustehen. 😁
Das allgegenwärtige Argument gegen das Familienbett ist meist „man braucht doch auch Mal Zeit als Paar!“. Nun ja. Das Baby schläft halt im Bett. Das heißt nicht, dass es zwangsläufig an, auf oder zwischen uns schläft. 
Wenn Clara schläft, dann haben wir genug Zeit als Paar. Wir Netflixen im Bett. Essen heimlich. Lebkuchenherzen. Betrinken uns mit alkoholfreiem Bier. Kitzeln uns aus. Und das alles geht, wenn Clara schläft. Natürlich alles nicht auf voller Lautstärke. Aber das macht man ja auch nicht, wenn das Kind im Nebenzimmer schlafen würde. Und Clara schläft meistens auf ihrer Seite im Beistellbett. 
Also irgendwie ist alles was gegen das Familienbett spricht, gar nicht soo viel. Und es lässt sich alles irgendwie lösen. 
Die Vorteile sind halt echt immens. Mal ganz abgesehen davon dass ich nicht aufstehen muss, können wir uns ein Kinderzimmer momentan noch sparen. Zeit als Paar haben wir auch. Und hin und wieder ist es schon schön, zu kuscheln. 
Evolutionär gesehen, gehört es auch so. Das Baby schläft gut geschützt bei seinen Eltern. Sonst kommt noch irgendwann ein Säbelzahntiger um die Ecke.
In den meisten Kulturen ist es auch heutzutage noch vollkommen normal, bei seinem Baby zu schlafen. Nur bei uns Mal wieder nicht. Hier ein schöner Artikel dazu: Klick
Also halten wir fest… Ja! Wir schlafen im Familienbett. Und wir tun das absolut gerne! 
Neben den Menschen aufzuwachen und einschlafen, die ich liebe, ist wunderschön. Es fühlt sich falsch an, dieses Mädchen, was ich so sehr liebe und in meinem Bauch hatte, woanders schlafen zu lassen, als neben mir.  Wie sollte ich nachts wissen ob es ihr gut geht, ob sie in Sicherheit ist, wenn sie meterweit hinter verschlossenen Türen liegt. 
Mein Baby gehört zu mir ♥️😃.
Wie lange sie bei uns schlafen wird, weiß ich nicht. Und darüber mache ich mir solange auch keine Gedanken und genieße es, mein schlafendes Baby zu kuscheln. 
Küsschen und Gute Nacht – Mi

Wochenplan KW 49

Das Jahr neigt sich dem Ende zu… 
Hier der neue Wochenplan!

Montag: gebratene Nudeln & Salat
Dienstag: Minestrone
Mittwoch & Donnerstag: Sauerkraut mit Kartoffeln
Freitag: Ungarische Reispfanne 
Samstag: Grüne Bohnen mit lila Rosmarin-Kartoffeln
Sonntag: Nudeln mit Spinat

Wochenpläne und Co. – ein Update

Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, Schlafen die Wochenpläne momentan. Das hat mehrere Gründe. Der Hauptgrund ist, dass dieses Baby flink ist und ich den ganzen Tag hinterher laufe… 😂.

Deshalb komme ich momentan nicht recht zum Schreiben. Schon gar nicht, wenn ich mich an Daten halten muss. Es kommt dann wieder dies und das dazwischen, was ich dann erledigen muss, was definitiv vor geht.
Eigentlich habe ich mehrere Stunden pro Woche für meine „Arbeit“ hier eingeplant. An der Umsetzung hapert es dann allerdings wieder.
Aaaaber ich möchte das mit den Wochenplänen nicht komplett auf Eis legen und habe mir daher überlegt, jeden Montag nur ein Bild unseres Wochenplans für die nächste Woche zu posten. Dann fällt das ganze Blabla drumherum weg. Kostet mich also wenig Zeit und ihr bekommt Inspiration. Wir schreiben unseren Plan ja eh jeden Sonntag, dann ist ein kurzer Post dazu schnell gemacht.
Wenn es Rezepte gibt, versuche ich die dazu zu packen. Wenn Interesse an einem Rezept besteht, dann könnt ihr mir das auch gerne in die Kommentare schreiben. Ich gebe mir dann Mühe das aufzuschreiben. 
Morgen also der Plan. Und dann hoffe ich, im November Mal ein paar Beiträge fertig schreiben zu können. Dann hat der Freund nämlich Urlaub und ich komm vielleicht Mal zum Arbeiten.
 Hier stehen noch ein paar Entwürfe an, die ihren letzten Schliff brauchen. Ich habe da noch ziemlich viel über BLW, Familienbett, unserer neuen Tragehilfe und Stoffwindeln in der Warteschlange. Außerdem wird es noch 2 neue Kategorien geben. 
Lasst euch überraschen.
Küsschen – Mi 😘

10 Punkte, warum es für mich wunderbar ist, zu Stillen 

Ich stille jetzt seit über 10 Monaten. Das ist für viele schon „zu lange“. viele andere wiederum, können viel längeres Stillen „vorweisen“. 
Wie lange wir noch stillen, kann ich nicht sagen. Allerdings kann ich schon erzählen, was am Stillen für mich so wunderbar ist.
Ich hatte viele Startschwierigkeiten und aufgrund meiner rheumatischen Erkrankung habe ich immer noch keinen Tag, an dem mir das Stillen nicht körperlich schmerzt. Manchmal zum Glück nur ein wenig. An anderen Tagen mehr. Warum ich das trotzdem gerne mitmache, habe ich hier jetzt aufgelistet. 

1. Stillen verbindet Mutter und Kind. 
Körperlich und psychisch. Es klebt beim Stillen ja schließlich an einem. Ich mag das. Das ist so viel besser, als nur zu kuscheln.
2. Das Kind wird durch den Körper der Mutter versorgt.
Ich bin stolz auf mich und meinen Körper. Die ersten Monate in denen mein Kind noch nichts gegessen hat, war einzig und allein ich – bzw mein Körper – dafür verantwortlich, dass mein Kind gesund und munter ist. Das gibt mir ein unglaubliches Gefühl. 
3. Stillen ist Liebe.
Wenn ich meinem Baby beim Stillen in die Augen schaue oder über die Wange streichel platze ich beinahe vor Glück und bedingungsloser Liebe.
4. Stillen ist unfassbar praktisch
Man muss nichts mitschleppen. Brüste raus und fertig. Die sind on Board. Serienmäßig. Ich habe alles was ich zum Stillen brauche, immer dabei. Nachts kommt hinzu, dass man nicht aufstehen muss. Praktisch eben.

5. Stillen ist günstig

Es kostet keinen Cent. Das Kind wird satt oder stillt seinen Durst. Und zwar ganz gratis. Wenn ich im Drogeriemarkt an dem „Kindermilch“ Regal vorbei gehe wird mir ganz schwindelig. 
6. Stillen entspannt
Beim Stillen wird bei der Mutter Prolaktin ausgeschüttet. Das ist ein Hormon und eben dieses ist dafür verantwortlich, dass man gelassener ist. 
7. Stillen ist gesund! Für die Mutter…
Stillen senkt das Risiko der Mutter für Brust- und Eierstockkrebs sowie für Osteoporoseerkrankungen. Außerdem senkt Stillen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes Typ II und Übergewicht.
8. und das Kind!
Die Muttermilch ist voller Antikörper und es wurde in mehreren Studien bewiesen, dass langes Stillen das Allergie und Asthmarisiko gering hält.  Laut Untersuchungen vom St. George Krankenhaus in Tooting weisen Stillbabys gesündere Herzen und niedrigere Cholesterinwerte auf, wenn sie dann erwachsen sind. Da die Muttermilch keine Saccharose enthält, haben Stillbabys außerdem seltener Karies.
9. Stillen erhöht den Grundumsatz. 
Ja okay. Wirklich wichtig ist der Punkt nicht… Aber ich habe nach der Schwangerschaft so viel abgenommen. Das ist höchstwahrscheinlich darauf zurück zu führen, dass der Körper mehr Kalorien verbraucht. Es ist ein netter Nebeneffekt.
10. Stillen festigt die Bindung
Beim Stillen wird das Glückshormon Oxytocin freigesetzt. Das stärkt die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind. Schon der Geruch von Muttermilch sorgt für Entspannung beim Baby.
……

Ich beziehe mich hier auf mich. Und mein Baby. Und unsere Stillbeziehung. Das ist alles nicht allgemein gültig und jeder darf und soll es handhaben wie er es für sich für richtig hält. 

Arr! Die Maid ist jetzt 10 Monate alt!

Ahoi ihr Landratten. Heute ist der 19. September. Der internationale „Sprich-wie-ein-Pirat-Tag“ (bzw talk-like-a-pirate-day). Also… Beim Klabautermann! Clara hat die 10 Monate geschafft. Yo-Ho-Ho Matrosen!
Okay. Ich lass es jetzt wieder. Ihr habts wohl verstanden… Arr! 😁
Es sind nur noch 2 Monate bis zu Claras erstem Geburtstag. Wir besprechen sogar schon fleißig Geburtstagsgeschenke. Was habt ihr euren Babys zum ersten Geburtstag geschenkt? Schreibt es mir doch Mal in die Kommentare. Inspiration schadet nie.

Mein Baby ist 10 Monate alt. Also länger außerhalb des Bauches, als im Bauch. Und ja, ich stille immer noch. Das wird man auch noch länger lesen. Ich habe nämlich beschlossen so lange zu stillen, wie es notwendig ist. Ich werde nicht Abstillen. Irgendwann wird Clara nicht mehr wollen. Oder es wird andere Gründe geben, warum keine Milch mehr kommt. Aber sie liebt ihre Milch und das nehme ich ihr nicht. Es gibt schließlich momentan keinen Grund ihr das zu nehmen. Das Essen läuft gut wie eh und je. Sie isst alles was wir ihr anbieten. Das kleine Veganerbaby liebt Pflaumen, Kichererbsen und Tofu. Zähne sind mittlerweile schon genug da. Alle 8 Schneidezähne nämlich und die Backenzähne sind im Anmarsch.
Ansonsten hat sie mittlerweile festgestellt, dass man auf Dinge zeigen muss, die man haben will. Die Folge war, dass wir den Obstkorb beiseite stellen mussten. Sonst möchte sie nämlich eine Pflaume nach der anderen und beißt alle einmal an. In ihrem Sichtfeld, gibt es jetzt nur noch eine kleinere Auswahl 😊.
Ihr learning tower ist fertig. Und toll geworden. Tutorial kommt demnächst 😊.
Sie läuft mittlerweile schon an der Hand, wir Schauen uns nach Schuhen um. Barfußschuhe sollen es sein. Weiter sind wir noch nicht.
Und neue Kleidung brauchen wir. Warme Kleidung. Es ist Herbst geworden. 
Wenn ich an so etwas denke fällt mir wieder auf, wie neu dieses Mutter sein doch noch für mich ist. Was für Schuhe brauchen Kinder. Was für Winter Kleidung. Wie viel. Wovon. Hilfe. Aber ich denke, auch da wächst man rein. 
Den letzten Herbst und Winter war Clara ja noch ein winziges, kaum bewegliches, meist schlafendes Trage-Baby. Dicker Overall, Mütze, Socken. Fertig.
Aber jetzt läuft sie fast, bzw. krabbelt davon. Das sind ja ganz andere Ansprüche an die Kleidung.
Auch unser „Teilzeitwindelfrei“ ist eingeschränkter dadurch, dass ich ja bei kalten Temperaturen das Baby nicht den halben Tag ohne Hose lassen kann. 
Unser Hund – Lola – fängt langsam an Clara als Menschen zu sehen, habe ich das Gefühl. Clara steht ja jetzt. So wie Frauchen und Herrchen. Ist also nicht mehr ganz so merkwürdig dieses kleine Wesen. 
Übrigens… Clara schläft immer noch bei uns mit im Bett. Und genießen es. Wir bauen jetzt an. Ursprünglich sollte der Anbau ein Zimmer für Clara werden. Jetzt wird es erstmal ein neues Schlafzimmer in das wir uns ein großes Familienbett bauen. Dass Claras Papa und ich uns da so einig sind, hätte ich anfangs auch nie gedacht.
Wir genießen jetzt noch unseren Abend zu dritt ❤️.
Küsschen
Mi & Clara 😘

KW 36… Kürbiszeit!

Es gibt wieder überall Kürbis… Also gab es diese Woche eben gleich 3 Mal Kürbis 😁.
Außerdem habe ich diese Woche ein leckeres Chili-Hirse Vollkornbrot für unser Frühstück gebacken.
Samstag waren wir auf der Veggie World in Düsseldorf und haben uns danach noch veganen Döner besorgt. Hin und wieder muss das auch Mal sein 😁.

Der Plan der Woche

(Das Rezept -sofern es eins gibt- findet ihr, wenn ihr aufs Gericht klickt)

Montag: Flammkuchen für die Großen, Vollkornnudeln für die Kleine

  • Wir haben Räuchertofu, Zwiebeln und Creme Vega auf fertige Flammkuchenböden gepackt
  • Da das alles nicht so babytauglich ist, hatten wir Clara am Vortag schon eingefrorene Baby Bolognese zum auftauen raus gestellt

Dienstag: Broccoli mit  gebackenem Knoblauch-Orangentofu auf Reis

  • Den Tofu habe ich mittags schon in die Marinade gelegt und abends gebacken
  • Dem Freund hat’s nicht so gut geschmeckt, ich fand’s mega gut 😅
  • Rezept hab ich von hier: Klick

Mittwoch: Salat & Weizensteak

  • Es gab einen großen Salat aus Resten und die Reste vom Grillen am Sonntag dazu
  • Vom Flammkuchen war noch Rucola übrig

Donnerstag & Freitag: Kürbisgulasch

  • Donnerstag auf Hirse
  • Freitag auf Nudeln
  • Freitag gab es noch einen großen Salat mit Thousand Island Dressing <Klick> dazu
  • Das Kürbisgulasch war mit Hokkaido, Möhren und Kartoffeln

Samstag: Nudeln mit kaltem Tomatensalat

  • Okay. Und Mittags der Döner 😁
  • Nudeln waren noch von Freitag übrig
  • Das Rezept ist aus der Sendung „kochen mit Martina und Moritz“ im wdr und hier zu finden: Klick

Sonntag: Kichererbsenschnitzel mit Kürbisgemüse

 
Küsschen Mi 😘

Reboarder? – Unnötiger Quatsch!

So oder so ähnlich bekommt man es meist zu hören, wenn anderen unser Reboarder ins Auge fällt. 
Hier möchte ich euch jetzt erzählen warum wir für Clara einen Reboarder haben, die gängigen Vorurteile entkräften und euch erzählen, wie man am besten an einen passenden Reboarder kommt.

Unser Sitz ist ein Axkid Minikid (affiliate Link) in schwarz, mit lila Schonbezug.
Fangen wir mit den Vorurteilen bzw ständigen Gegenargumenten an:

Reboarder sind neumodischer Quatsch!

Nö! Reboarder gibt es bereits seit den 70er Jahren. Vor allem in Skandinavien.

Wir haben auch ohne Reboarder überlebt!

Ja. Haben wir. Aber die, die nicht überlebt haben, können sich schlecht zu Wort melden.

Reboarder sind viel zu teuer!

Kommt schon. Ein Reboarder ist für die Sicherheit des Kindes. Kann es da zu teuer sein? Die meisten Eltern haben heutzutage das neuste und beste Smartphone, ein teures Auto und kaufen sich den 3. teuren Buggy für 500€ aufwärts, weil einem die Farbe nicht mehr gefällt. Aber am Kindersitz wird gespart… 
Klar. Ein Reboarder ist nicht billig. Man muss schon mit 400-600€ rechnen. Aber dass das Kind irgendwann aus der Babyschale raus wächst, weiß man ja nun Mal nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Man kann also monatlich sicher etwas vom Kindergeld zur Seite legen, bis es dann so weit ist. Omas und Co bitten auf teure Geschenke zu verzichten und etwas dazu zu tun. Und im Zweifel kann man einen Reboarder auch finanzieren lassen. Außerdem findet man auch gute gebrauchte Reboarder für den schmaleren Geldbeutel. 

Dem armen Kind wird doch schlecht, wenn es rückwärts fahren muss.

Sagen mir immer wieder Leute, die mein Baby rückwärts fahren sehen.
Das Baby ist vor dem Reboarder in einer Babyschale gefahren. Rückwärts. Warum dann plötzlich Übelkeit auftreten sollte ist mir ein Rätsel. Wenn dem Kind im Reboarder schlecht wird, dann war das auch schon in der Babyschale so. 
Also es gibt durchaus Kinder, denen beim rückwärts fahren schlecht wird. Bei vielen verbessert die Situation sich sogar im Reboarder. Wenn nicht, und vorwärts fahren die einzige Möglichkeit ist, die Situation fürs Kind zu verbessern, ist es natürlich absolut legitim, wenn man sein Kind vorwärts fahren lässt. 
Nur dieses Argument kommt leider oft von Leuten, die sich noch nie mit dem Thema befasst haben. Da heißt es pauschal „dem Kind wird schlecht“, ohne sich jemals darüber Gedanken gemacht zu haben, dass die Babyschale ja auch rückwärts ist.

Wo sollen denn die Beine hin?

Die finden da Platz, wo Platz ist. Die Füße können abgelegt werden. Probiert es selbst Mal aus. Es ist nach kurzer Zeit sehr unbequem, wenn die Beine einfach runter baumeln. Ich als Zwerg kenne das. Füße abstellen ist einfach bequemer. Gerade für lange Strecken ein Vorteil.

Das Kind sieht nichts!

Ähm. Doch. Es kann – genau wie wenn es vorwärts fährt – aus dem Seitenfenster gucken. Beim Reboarder fahren gibt es sogar noch einen Bonus Blick aus der Heckscheibe. Vorwärts wäre da nur die Rückenlehne des Vordersitzes. 

Wir haben ja nicht vor einen Unfall zu haben, was soll ich da mit einem so teuren Sitz.

Ähm. Ja. Vor hat das sicherlich niemand. Aber ich hab das Gefühl die Situation im Straßenverkehr wird immer schlimmer. Ob das damit zusammen hängt, dass die Menschen immer älter werden, will ich nicht behaupten, könnte ich mir aber vorstellen. Und natürlich, dass die meisten Menschen einfach unter Dauerstress stehen. Hauptsache schnell. 
Und in so einem Straßenverkehr möchte ich mich nicht darauf verlassen wollen, dass „schon nix passiert“. Wenn was passiert, möchte ich den besten Schutz für mein Kind.

Kann man den denn dann umdrehen? Ich kaufe nur einen Sitz, den ich umdrehen kann, wenn das Kind 1 ist!

Ja. Es gibt welche, die man umdrehen kann. Nein, es ist nicht sinnvoll. Selbst wenn man euren Sitz auch vorwärts nutzen kann, nutzt ihn so lange es geht rückwärts. 

Der Reboarder hat im ADAC Test schlechter abgeschnitten als der Vorwärtssitz

Das liegt daran, dass der ADAC auch den Einbau bewertet. Der Einbau ist bei den meisten Reboardern wirklich etwas aufwändiger und fehleranfälliger, als bei anderen Sitzen. Deshalb sollte man sich den Einbau beim Fachhändler zeigen lassen. Die anderen Test Kategorien zeigen dann aber, dass es rückwärts sicherer ist.
Aussagekräftiger ist hier auch der schwedische Plus Test. Mehr dazu hier: Klick

Wären Vorwärtssitze gefährlich, dürfte man sie nicht verkaufen und waren längst verboten.

Genau. Wie wir ja alle Wissen, wird nur verkauft, was gesund und ungefährlich ist… Wie Zigaretten, Alkohol, Fast Food, Waffen usw 😁. 
Und alle Vorwärtssitze sind ja auch nicht direkt „gefährlich“. Aber eben nicht so sicher, wie Rückwärtssitze.
Allerdings gibt es im Handel auch mehr als genug Sitze, die durch sämtliche Crashtests gefallen sind. Erlaubt sind sie trotzdem. Solche sind dann natürlich definitiv gefährlich. 

Unser Auto hat kein Isofix. Da gibt’s keine Reboarder.

Das wurde mir auch schon erzählt. Im „Babyfachmarkt“. Aber es ist einfach falsch. Wir haben in unserem Auto mit Baujahr 1994 natürlich auch kein Isofix. Auch nicht nachrüstbar. Dafür aber einen Reboarder, der mit dem Gurt des Autos und Spanngurten befestigt wird. Reboarder die gegurtet werden haben sogar meistens eine längere Nutzungsdauer. Der Großteil der Isofix Reboarder darf nur bis 18kg genutzt werden. Unser gegurteter Minikid bis 25kg. 
Das liegt am Isofix – nicht am Sitz, da Isofix nur bis zu bestimmten Gewichten zugelassen ist.
……
Seht ihr? Die Vorurteile sind nicht wenige. Aber weitestgehend Unsinn. 
Reboarder sind sicherer, weil Kinder unter 4 Jahren ihren Kopf noch nicht ausreichend kontrollieren können und somit häufiger Genickbruch die Folge eines schweren Unfalls sein kann. 
Rückwärts fahren ist 5 Mal sicherer, als Vorwärts.
Da haben aber viele andere schlaue Menschen schon viel zu geschrieben. Physikalisch erklärt und so weiter. Deshalb spare ich mir jetzt mein Laiengerede und verlinke euch ein paar Begründungen von Profis:

      Wie gehe ich beim Reboarderkauf vor?
      Fahrt zum Fachhändler! Wirklich. Nicht in den Babymarkt. Auch wenn ihr eine etwas weitere Anreise habt. Das ist wahrscheinlich immer noch günstiger, als auf gut Glück einen Sitz zu bestellen, in dem euer Kind katastrophal sitzt.
      Im Fachhandel wird geschaut, dass der Sitz zu Kind und Auto passt. Das ist beides sehr wichtig. Und dort wird man dann auch den passenden Sitz für euer Auto und euer Kind finden. Garantiert.
      Fachhändler sind beispielsweise die Zwergperten und auch die Kindersitzprofis. Aber auch andere. Am besten schaut ihr auf die Karte, was bei euch in der Nähe ist.
      Reboarder-Karte des Reboard-kindersitze e.V.  Die findet ihr hier: Klick
      Weitere Infos zum Thema Reboarder gibt’s auf der Seite des Vereins: Klick
      Habt ihr auch schon negative Kommentare zu hören bekommen, weil ihr einen Reboarder habt? 
      Danke auch an die Facebookgruppe zum Thema Reboarder. Ihr habt mich gut unterstützt beim Sammeln der Vorurteile. In dieser Gruppe wird man auch bei der Suche nach einem Reboarder gut beraten. Ersetzt aber nicht die Fahrt zum Fachhändler. Zur Gruppe geht’s hier entlang: Klick.
      Macht euch ’n schönen Tag. Und immer schön rückwärts fahren 😉.
      Eure Mi